http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau


Ansprechpartner

Prof. Dr. Jens Haueisen

Institutsleiter

Telefon +49 3677 69-2860

E-Mail senden


INHALTE

18.08.2016 – Neue Publikation zum „photic driving“-Effekt

beim skotopischen Sehen

In dieser Studie wurden rhythmische Folgereaktionen („photic driving“) beim skotopischen Sehen (Stäbchensehen) untersucht. Hierzu wurden 12 gesunde Probanden mit Flickerlicht geringer Intensität stimuliert, das Stäbchenaktivität hervorrief. Es zeigten sich Resonanz- und Frequenzmitnahmeeffekte bei Stimulationsfrequenzen um die individuelle alpha-Frequenz (0.90–1.10*α) und die halbe alpha-Frequenz (0.40–0.55*α). Bei Stimulationsfrequenzen um 2*α konnten diese Effekte hingegen nicht nachgewiesen werden. Stattdessen zeigten sich bei Stimulationsfrequenzen von 1.30–2.30*α On-/Off-Effekte am Anfang/Ende der Stimulation, die darauf hindeuten, dass die Flimmerfusionsfrequenz der Probanden erreicht wurde. Diese Ergebnisse dienen als Nachweis eines stäbchendominierten „photic driving“-Effekts im visuellen Kortex. 

C. Salchow, D. Strohmeier, S. Klee, D. Jannek, K. Schiecke, H. Witte, A. Nehorai and J. Haueisen. Rod Driven Frequency Entrainment and Resonance Phenomena. Front. Hum. Neurosci 10(413), doi: 10.3389/fnhum.2016.00413 

http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2016.00413/full

Illustration des „photic driving“-Effekts bei 1.00*α und der On-/Off-Effekte bei 2.00*α unter skotopischen Bedingungen