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INHALTE

29.04.2016 - Neue Publikation über Finite Elemente Modelle des Kopfes in der Quellenrekonstruktion von Magnetoenzephalographie-Messungen

Neue Publikation über Finite Elemente Modelle des Kopfes in der Quellenrekonstruktion von Magnetoenzephalographie-Messungen

Diese Studie untersucht den Einfluss von Schädeldefekten auf die Quellenrekonstruktion von Magnetoenzephalographie-Signalen mittels Finite-Elemente-Modellen des Kopfes (siehe Abbildung). Es wurde erstmals nachgewiesen, dass das Vernachlässigen von Schädeldefekten im Kopfmodell zu charakteristischen Fehlern in der Quellenrekonstruktion führen kann. Die genaue Differenzierung der Schädeldefekte im Kopfmodell eliminierte die Positions- und Orientierungsfehler zum größten Teil. Die Übereinstimmung der Simulation des MEG-Experimentes mit den physischen Messungen validiert die Kopfmodellierung mit der Methode der Finiten Elemente. Richtlinien für die Berücksichtigung von Schädeldefekten bei der Sensoranordnung und der Modellierung werden vorgeschlagen. Detaillierte Finite-Elemente-Kopfmodellierung kann die nicht-invasive, diagnostische Lokalisation von Gehirnaktivität, zum Beispiel epileptischer Entladungen, verbessern. Dadurch kann die Erfolgsrate von Gehirnoperationen verbessert werden.

S. Lau, D. Güllmar, L. Flemming, D. B. Grayden, M. J. Cook, C. H. Wolters, J. Haueisen. Skull defects in finite element head models for source reconstruction from magnetoencephalography signals. Frontiers in Neuroscience 10, Article 141, 15 pages, 2016.

Der Artikel ist frei verfügbar unter http://dx.doi.org/10.3389/fnins.2016.00141.  

Kontakt: Dr.-Ing. Stephan Lau, Prof. Dr.-Ing. Jens Haueisen

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