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01.06.2019 - Neue Publikation zur Lorentzkraftevaluierung

Die Lorentzkraftwirbelstromprüfung dient der Detektion und Charakterisierung von Defekten in elektrisch leitenden Materialien. Eine geschwindigkeitsabhängige Lorentzkraftevaluierung wird vorgeschlagen um die Defekttiefenschätzung zu verbessern. Datensätze eines Prüfkörpers mit geschichteten Aluminiumplatten und einem zylindrischen Permanentmagneten mit Defekten verschiedener Formen, Tiefen und zwei verschiedenen Geschwindigkeiten wurden ausgewertet. Die Datensätze wurden mittels der Finiten-Elemente-Methode simuliert. Verschiebungen und Amplitudenveränderungen des Lorentzkraftstörsignals bei einer hohen Geschwindigkeit (v=10 m/s) im Vergleich zu einer niedrigen Geschwindigkeit (v=0.1 m/s) können für die Bestimmung der Defekttiefe verwendet werden.

 

E. Dölker, R. Schmidt, H. Brauer and J. Haueisen, "Velocity-Dependent Lorentz Force Evaluation: A Simulation Study," in IEEE Transactions on Magnetics, vol. 55, no. 6, pp. 1-4, June 2019, Art no. 6201104.
doi: 10.1109/TMAG.2019.2901579

URL: http://ieeexplore.ieee.org/stamp/stamp.jsp?tp=&arnumber=8671463&isnumber=8716604

Lorentzkraftstörsignalkomponenten (a) ΔFx und (b) ΔFz: Das Amplitudenverhältnis (=ratio) zeigt den Anstieg der Amplituden (rote Schwankungsbreite) mit zunehmender Geschwindigkeit [v=0.1 m/s links versus v=10 m/s (rechts)]. Das Amplitudenverhältnis ist kleiner für tiefere Defekte bei 10 mm (unten) im Vergleich zur Defekttiefe 2 mm (oben). Mit zunehmender Geschwindigkeit verschieben sich ebenso die Hauptpeaks (rote Pfeile) der Lorentzkraftstörsignalkomponenten.