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Prof. Dr. Jens Haueisen

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Kernstrahlenlabor

Das Kernstrahlenlabor erlaubt den praktischen Umgang mit radioaktiven Stoffen und die experimentelle Untersuchung von Entstehung und Eigenschaften der Kernstrahlen (Alpha-, Beta- und Gammastrahlung). Darüber hinaus lassen sich mit den Strahlenquellen die Eigenschaften der unterschiedlichsten Strahlungsdetektoren untersuchen.

So ermöglicht das Kernstrahlenlabor die praktische Untersetzung der Inhalte u.a. in den Lehrgebieten Medizinische Strahlenphysik, Strahlungsmesstechnik und Strahlenschutz. Im Ergebnis seiner umfangreichen vom Strahlenschutzseminar in Thüringen geförderten Modernisierung können gleichzeitig bis zu 7 Praktikumsgruppen á drei Studenten im Labor arbeiten. Hierzu sind alle Plätze neben der Strahlungsmesstechnik mit PC ausgestattet, welche ein kleines Netz bilden. So kann der Betreuer effektiv Verlauf und Ergebnisse der einzelnen Versuche kontrollieren. Zusätzlich steht noch ein stickstoffgekühlter Reinstgermaniumdetektor für die Gammaspektrometrie und eine Gammakamera zur Integration der nuklearmedizinischen Bildgebung in das Praktikum zur Verfügung.

Alle radioaktiven Stoffe sind umschlossene Strahlenquellen, so dass eine Kontamination ausgeschlossen ist. Sie werden in einem Quellenbunker aufbewahrt. Das Labor hat die Genehmigung nach Strahlenschutzverordnung der zuständigen Stelle Thüringens. Die Versuche sind so gestaltet, dass die beteiligten Studenten nur so kleine Dosen erhalten, dass der Grenzwert für die Bevölkerung eingehalten wird. Dies wird mit direkt anzeigenden innerbetrieblichen Dosimetern überwacht.