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Prof. Dr. Jens Haueisen

Institutsleiter

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INHALTE

Kernstrahlungslabor (Bionik, R1304-1306)

Das Kernstrahlenlabor erlaubt den praktischen Umgang mit radioaktiven Stoffen und die experimentelle Untersuchung von Entstehung und Eigenschaften der Kernstrahlen (Alpha-, Beta- und Gammastrahlung). Darüber hinaus lassen sich mit den Strahlenquellen die Eigenschaften der unterschiedlichsten Strahlungsdetektoren untersuchen.

So ermöglicht das Kernstrahlenlabor die praktische Untersetzung der Inhalte u.a. in den Lehrgebieten Medizinische Strahlenphysik, Strahlungsmesstechnik und Strahlenschutz.

Messplätze

Im Ergebnis seiner umfangreichen vom Strahlenschutzseminar in Thüringen geförderten Modernisierung können Praktikumsgruppen an insgesamt 7 Messplätzen arbeiten. Hierzu sind alle Plätze neben der Strahlungsmesstechnik mit PC ausgestattet. Als Strahlungsdetektoren stehen verschiedene Proportionalitätszählrohre, Szintillationsdetektoren, Geiger-Müller-Zählrohre und Oberflächensperrschichtdetektoren zur Verfügung.

Bild 1: Typischer PC-gestützter Messplatz, hier Proportionalzählrohr
Bild 2: Übersicht über die einzelnen Messplätze, im Vordergrund Messplatz mit Szintillationsdetektor im Bleischutzgehäuse

Reinstgermaniumdetektor

Für die Gammaspektrometrie steht noch ein stickstoffgekühlter Reinstgermaniumdetektor zur Verfügung (hier Messkammer in Bleiummantelung).

Bild 3: Reinstgermaniumdetektor-Messplatz
Bild 4: Blick in die Messkammer mit Sonde

Gammakamera

Als Anschauungsobjekt zur Integration der nuklearmedizinischen Bildgebung in der Ausbildung kann eine Gammakamera genutzt werden (Blick auf die Sekundärelektronenvervielfacher im Kamerakopf).

Bild 5: Blick auf die Sekundärvervielfacheranordnung einer Gammakamera für die nuklearmedizinische Diagnostik

Strahlenschutz

Alle radioaktiven Stoffe sind umschlossene Strahlenquellen, so dass eine Kontamination ausgeschlossen ist. Sie werden in einem Quellenbunker aufbewahrt. Das Labor hat die Genehmigung nach aktuellem Strahlenschutzrecht der zuständigen Stelle Thüringens. Die Versuche sind so gestaltet, dass die beteiligten Studierende nur so kleine Dosen erhalten, dass der Grenzwert für die Bevölkerung eingehalten wird. Dies wird mit direkt anzeigenden innerbetrieblichen Dosimetern überwacht.