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Andrea Krieg

Stabsstelle Campus-Familie

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INHALTE

Mutterschutz

Wenn Sie während der Schwangerschaft oder nach der Geburt arbeiten, schützt Sie das Mutterschutzgesetz vor übermäßigen Belastungen am Arbeitsplatz.

Während der Mutterschutzfristen, sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt, werden Mütter von der Arbeit freigestellt. Bei Mehrlingsgeburten verlängert sich letztgenannte Frist auf zwölf Wochen. Kommt ein Kind früher als erwartet zur Welt, ist der Mutterschutz nach der Geburt entsprechend länger.

Ab dem 1. Januar 2017 soll das bisherige Gesetz erweitert werden, so dass die Schutzfrist auch nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung von acht auf zwölf Wochen verlängert wird.

 


Mutterschaftsgeld

Arbeitnehmerinnen, die pflicht- oder freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind und Anspruch auf Krankengeld haben, erhalten über ihre gesetzliche Krankenversicherung für die Zeit des Mutterschutzes (im Normalfall 6 Wochen vor der Entbindung und mindestens 8 Wochen nach der Entbindung, bei Früh- oder Mehrlingsgeburten und ab dem 1. Januar 2017 auch bei der Geburt von Kindern mit Behinderung 12 Wochen nach der Entbindung) Mutterschaftsgeld.

Besteht innerhalb der Schutzfristen ein Arbeitsverhältnis, so errechnet sich der Betrag des Mutterschaftsgeldes nach dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt (nach gesetzlichen Abzügen) der vergangenen drei vollständig abgerechneten Arbeitsmonate. Das Mutterschaftsgeld beträgt maximal 13 € je Kalendertag. Fällt der durchschnittliche Nettolohn des Arbeitnehmers höher als das durch die Krankenkasse gezahlte Mutterschaftsgeld  aus, so erhalten Arbeitnehmer/innen einen Zuschuss durch den Arbeitgeber, um den fehlenden Differenzbetrag zum Nettolohn auszugleichen.

Wird die Arbeitnehmerin vor Beginn des Mutterschutzes arbeitslos und erhält Arbeitslosengeld I, so zahlt die gesetzliche Krankenkasse ab dem Beginn der Schutzfrist Mutterschaftsgeld (voraussichtlich in Höhe des Arbeitslosengeldes). Für diesen Fall ist es empfehlenswert, sich frühzeitig bei ihrer Agentur für Arbeit zu informieren.Link

Wenn Sie nicht selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, sondern familien- oder privatversichert sind, dann können Sie unter gegebenen Voraussetzungen über den Staat (Bundesversicherungsamt in Bonn) Mutterschaftsgeld beantragen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.mutterschaftsgeld.de

Frühestens sieben Wochen vor dem geplanten Entbindungstermin kann Mutterschaftsgeld bei der gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden. Für die Beantragung benötigen Sie eine Bestätigung des Entbindungstermins durch den Frauenarzt, die frühestens eine Woche vor Beginn des Mutterschutzes ausgestellt wird. Dokumente für die Beantragung von Mutterschaftsgeld sind die folgenden:

  • Unterschriebener Antrag auf Mutterschaftsgeld
  • Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin von einem Arzt oder einer Hebamme (möglichst zeitnah zu diesem Termin)
  • Bescheinigung des Arbeitgebers zur Berechnung von Mutterschaftsgeld
  • bei fehlender Bescheinigung zum Entbindungstermin (von Privatversicherten oder geringfügig Beschäftigten): Geburtsbescheinigung vom Standesamt
  • bei Frühgeburten: ärztliche Bescheinigung

Ihre Ansprechpartner

Dezernat für Personalangelegenheiten
Ihr/e Sachbearbeiter/in
Kontaktinformationen finden Sie hier

 

Bei Fragen zum Arbeitsschutz

Thomas Letsch
Sicherheitsingenieur
Haus G, Zi. 2180
Tel.: +49 3677 69-2503
E-Mail: thomas.letsch(at)tu-ilmenau.de

Weiterführende Links

  • Merkblatt zum Mutterschutz der TU Ilmenau Link
  • Mitteilung über Schwangerschaft der TU Ilmenau Link
  • Familien-Wegweiser.de: Finanzielle Leistungen Link
  • Ausführliche Informationen gibt es auch bei den gesetzlichen Krankenkassen: Beispiel Techniker Krankenkasse Mutterschaftsgeld Link