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Vorsorgeuntersuchungen

Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft dienen der Beobachtung des Gesundheitszustandes von Mutter und ungeborenem Kind, mit dem Ziel, mögliche Gefahren und Abweichungen vom normalen Schwangerschaftsverlauf frühzeitig zu erkennen.

Sobald eine Frau vermutet schwanger zu sein, sollte sie einen Termin beim Frauenarzt vereinbaren. Nach Feststellung der Schwangerschaft bekommt die werdende Mutter den „Mutterpass“, in dem u.a. die Blutgruppe der Mutter, Angaben zur Person und Ergebnisse der Ultraschalluntersuchungen eingetragen werden. Den Pass sollte die Frau immer bei sich tragen.

In den ersten Monaten der Schwangerschaft haben Frauen alle vier Wochen das Recht auf eine Vorsorgeuntersuchung, in den letzten beiden Monaten sogar alle zwei Wochen. Die Teilnahme daran ist freiwillig, aber dringend zu empfehlen. Bei einer Risikoschwangerschaft (u.a. Schwangerschaften vor dem 17 oder ab dem 35 Lebensjahr der werdenden Mutter, Mehrlingsschwangerschaften etc.)  finden die Vorsorgekontrollen häufiger statt.

Innerhalb der Mutterschafts-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses ist über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung festgeschrieben, welche Vorsorgeuntersuchungen routinemäßig vom Frauenarzt durchgeführt werden. Neben diesen existieren eine Reihe von kostenpflichtigen Untersuchungen (z.B. Erst-Trimester-Screening), die die Schwangere zusätzlich in Anspruch nehmen kann. Je nach Krankenkasse werden hierfür die Kosten übernommen. Genauere Informationen zu möglichen Vorsorgeuntersuchungen (Ultraschall, Erst-Trimester-Screening, Toxoplasmose etc.) finden sich u.a. auf den Webseiten der Krankenkassen.

Weiterführende Informationen

  • Gemeinsamer Bundesausschuss Mutterschafts-Richtlinien Link
  • Initiative Frauenärzte im Netz Link
  • Techniker Krankenkasse zu Vorsorgeuntersuchungen Link