http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau



Foto des Ansprechpartners
Ansprechpartner

Prof. Dr. Martin Löffelholz

E-Mail senden



INHALTE

Forschungsprojekte

Habilitationsprojekt: Terrorismus als Kommunikation

Dr. Rothenberger befasst sich in ihrem Habilitationsprojekt "Terrorismus als Kommunikation" mit der Frage, wie kommunikationswissenschaftliche Theorien auf das Phänomen "Terrorismus" anwendbar sind und wie sie nutzen können, dieses Feld weiter zu erschließen, zu erklären und lösungsorientiert zu durchdringen.

Ansprechpartner: Dr. Liane Rothenberger

 

Disserationsprojekt: Kriegsberichterstattung revised: Forschungstradition, Status quo und Trends. Eine Sekundäranalyse der wissenschaftlichen Forschung im Feld der öffentlichen Kriegskommunikation.

So gut, wie Krieg den Aufmerksamkeitsregeln des Medienbetriebes entspricht, so gut erfüllt
offenbar die Kriegsberichterstattung die Anforderungen der Themenwahl in der Kommunikationswissenschaft“, beschreiben Eilders & Hagen (2005: 205) den Zusammenhang von medial besonders stark beobachteten Kriegen und ihrer regen wissenschaftlichen Thematisierung. Dies mag begründen, weshalb das Forschungsfeld Kriegskommunikation von einer enormen Vielzahl an Fallstudien über einzelne Konflikte dominiert wird, die selten aufeinander Bezug nehmen und das Forschungsfeld unüberschaubar machen – trotz aufschlussreicher Einzelbefunde ist die Forschung von einer systematischen Erschließung des Forschungsfeldes weit entfernt.
Hier möchte die geplante Dissertation ansetzen und das für die Kommunikations- und Medienwissenschaften relevante Forschungsfeld der Kriegskommunikation erschließen: Mittels einer differenzierten Sekundäranalyse sollen dazu die verwendeten Ansätze, Fragestellungen, Vorgehensweisen und Befunde im Forschungsfeld nachgezeichnet, bewertet und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Im Zentrum stehen daher Fragen nach Forschungstraditionen, Status quo und Entwicklungen im Forschungsfeld der Kriegskommunikation.
Neben dem Fokus auf das kommunikationswissenschaftliche Forschungsfeld werden auch Studien aus anderen Disziplinen, die sich mit der Kriegskommunikation beschäftigen, analysiert. So sollen die interdisziplinären Forschungsfoki benannt und darauf  aufbauend eine gemeinsame Agenda für zukünftige Arbeiten im Forschungsfeld der Kriegskommunikation bestimmt werden.
Theoretische Zielstellung der geplanten Dissertation besteht darin, basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen aus den Studien (z.B. über verwendete Theorie bzw. Ansätze und deren Befunde etc.) ein umfassendes theoretisches Modell der Kriegskommunikation zu entwickeln.

Ansprechpartner: Kathrin Schleicher