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INHALTE

2010

Workshop: Beziehungen zwischen Militär und Medien im 20. Jahrhundert
Historiker und Kommunikationswissenschaftler diskutieren Fortschritt des interdisziplinären DFG-Projekts

Ilmenau, 27.09.2010. Medienbilder, Medienstrategien und Medienpraktiken standen im Zentrum des viertägigen Workshops der Forschungsgruppe „Das Militär und seine Beziehungen zu den Medien im 20. Jahrhundert – ein internationaler Vergleich“. Die interdisziplinäre Forschergruppe aus Geschichts- und Kommunikationswissenschaftlern traf sich dazu vergangenes Wochenende an der Technischen Universität Ilmenau. Die Wissenschaftler diskutierten anhand der drei Konzepte die diachrone Perspektive des Gesamtprojekts. Ziel war es, gemeinsame Vergleichspunkte zu identifizieren, die eine Analyse der Militär-Medien-Beziehungen im Verlauf des 20. Jahrhunderts ermöglichen. Unterstützung bekamen sie von zwei Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Günter Bentele von der Universität Leipzig und Dr. Jörg Echternkamp vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam.

Weitere Informationen zum IRGoCC-Teilprojekt „Militärische Media Relations“ unter: http://milmed.gibs.info/.

 

 

Krisenkommunikation auf Schloss Eichholz
Workshop der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation und der Konrad-Adenauer-Stiftung

Wesseling/Schloss Eichholz, 10.09.2010. Love Parade, BP, Jörg Kachelmann, Finanzkrise – die Liste aktueller tragischer Krisen und Fälle misslungener Krisenkommunikation ist lang. Wie professionelle Kommunikatoren sich auf Krisen vorbereiten, im akuten Fall effektiv und verantwortlich Krisenkommunikation umsetzen und nach einer Krise die richtigen Lehren daraus ziehen können, war Thema des zweitätigen Workshops der Konrad-Adenauer-Stiftung. Dozenten waren Martin Löffelholz, Direktor der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Forschungsgruppe und Brigitte Kaltwasser, Inhaberin der Nürnberger PR-Agentur Kaltwasser Kommunikation. Vorträge, praktische Übungen, Diskussionen und ein War Room zur Simulation des Ernstfalls waren Teil des Weiterbildungsangebots für die Teilnehmer aus Unternehmen, Behörden und Verbänden. Für einen zusätzlichen Blick hinter die Kulissen sorgte der krisenerprobte Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz.

Praxisworkshop Krisenkommunikation

Die Dozenten des Workshops Krisenkommunikation (v.l.n.r.): Martin Löffelholz (Direktor IRGoCC), Brigitte Kaltwasser (Inhaberin Kaltwasser Kommunikation), Andreas Schwarz (Geschäftsführer IRGoCC)

Die Dozenten des Workshops Krisenkommunikation (v.l.n.r.): Martin Löffelholz (Direktor IRGoCC), Brigitte Kaltwasser (Inhaberin Kaltwasser Kommunikation), Andreas Schwarz (Geschäftsführer IRGoCC)

 

 

 

Studie: Unternehmen als Krisenverursacher und Folgerungen für das Reputationsmanagement in Krisen
Beitrag der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation im aktuellen PR Magazin (08/2010)

Ilmenau, 10.08.2010. Die internationale Krisenkommunikationsforschung hat gezeigt, dass insbesondere die Wahrnehmung von Ursachen und Verantwortlichkeiten für Krisenereignisse Einfluss auf die Reputation von Organisationen in Krisen hat. Je mehr ein Unternehmen als Verursacher einer Krise wahrgenommen wird, desto negativer sind die Auswirkungen auf dessen Ruf. Wie genau diese Ursachenzuschreibungen zustande kommen und welche Informationen dabei eine wesentliche Rolle spielen, war bislang jedoch nicht hinreichend geklärt.
In einem Beitrag der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation in der aktuellen Ausgabe des PR Magazins (August 2010) wird ein Modell vorgestellt, dass zeigt, welche Informationsdimensionen bei der Beurteilung von Ursachen und Verantwortung von Unternehmen für Krisen eine Rolle spielen und wie diese sich auf die Unternehmensreputation auswirken. Die Befunde einer quasi-experimentellen Feldstudie bilden dabei die Grundlage für Vorschläge, das strategische Reputationsmanagement in Krisen anzuleiten.

Link: http://www.prmagazin.de/
Kontakt: Dr. Andreas Schwarz

 

 

Behördenkommunikation 2.0
Forschungsgruppe Krisenkommunikation beim Symposium „Journalismus und bürgernahe Kommunikation im digitalen Zeitalter“

Strausberg, 1. Juli 2010. Wie kommunizieren Behörden, Ministerien und die Regierung mit den Bürgern? Was erwarten die Bürger von der Internet-gestützten Behördenkommunikation im Web 2.0-Zeitalter? Wie sieht die Behördenkommunikation der Zukunft aus? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das von der Bundeswehr veranstaltete Symposium. Mehr als 100 Teilnehmer aus Ministerien, der Wirtschaft, Bundeswehr und Wissenschaft fanden sich zu den Vorträgen und Diskussionen in der Akademie für Information und Kommunikation der Bundeswehr in Strausberg ein. Darunter vier Mitglieder der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation (IRGoCC): Prof. Dr. Martin Löffelholz, Kathrin Schleicher, Claudia Auer und Matthias Duchscherer (assoziiertes Mitglied) nutzten die Gelegenheit, die Beziehungen zur Bundeswehr zu intensivieren. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“, einer in die Veranstaltung integrierten Informationsbörse, stellte IRGoCC auch das Forschungsprojekt „Militärische Media Relations“ vor.
Die Veranstaltung wurde von der Bundeswehr initiiert und ist der Beginn der Reihe „Govermedia“. Partner der Bundeswehr sind dabei die Technische Universität Ilmenau und das Frauenhofer-Institut FOKUS.
Weitere Informationen und Videos finden Sie auf der Webseite des Symposiums: http://www.govermedia.de.

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Experten trafen sich in Strausberg, um die Behördenkommunikation und ihre Zukunft im digitalen Zeitalter zu diskutieren. Moderiert wurde diese Diskussionsrunde von Prof. Dr. Martin Löffelholz.

 

 

 

 

Twittern aus Afghanistan? Löffelholz im Deutschlandradio-Expertengespräch über den Einsatz von Social Media bei der Bundeswehr

Berlin, 27. Juni 2010. Weblogs, Facebook oder Twitter – das Spektrum von Web 2.0-Plattformen, das Soldaten nutzen könnten, ist breit. Allerdings tun sie das in aller Regel nur unter Pseudonym, denn in Deutschland werden Social Media in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik bislang wenig genutzt. Aus Sicht von Martin Löffelholz, Direktor der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, bieten Web 2.0-Plattformen jedoch vielfältige Möglichkeiten, das Internet sei das Leitmedium der Zukunft. Die Bundeswehr könne das Web 2.0 zum Beispiel nutzen, um über Erfolge zu berichten, die in den klassischen Medien kaum Beachtung finden. Insgesamt zeige sich allerdings, so Löffelholz weiter, ein zunehmendes Problembewusstsein und eine vorsichtige Öffnung der Bundeswehr gegenüber Social Media.

Die komplette Sendung ist abrufbar unter: http://wissen.dradio.de/index.98.de.html?dram%3Aarticle_id=3754

Teilnehmer am Zeit Online Talk (Deutschlandradio): Prof. Dr. Martin Löffelholz (Wissenschaftlicher Direktor der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation), Boris Barschow (Autor und Betreiber des Afghanistan-Blog), Hauke Friederichs (Zeit-Online-Politikredakteur), Philip Banse (Moderation)

Bericht über die Expertenrunde auf Zeit Online: http://www.zeit.de/digital/internet/2010-06/bundeswehr-blogs-social-media

 

 

Aktuelle Ausgabe Verbändereport: Erste Befunde zur Krisenkommunikation deutscher Verbände veröffentlicht

Ilmenau, 03.05.2010. Die Studie ist die bislang umfangreichste und repräsentativste Befragung von PR-Verantwortlichen zur Krisenkommunikation deutscher Verbände. Eine erste Auswertung der Befunde wurde nun im Verbändereport 03/2010 veröffentlicht: http://www.verbaendereport.de/
Weitere Informationen finden Sie in unserem News-Beitrag vom 19.03.2010. Für detailliertere Informationen können Sie die Autoren kontaktieren:
Andreas Schwarz (Geschäftsführer der Forschungsgruppe)
Franziska Pforr (Mitglied der Forschungsgruppe)

 

 

PR-Frühstück der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) in Nürnberg: Andreas Schwarz spricht über Krisenkommunikation als forschungsgestützte Management-Praxis

Nürnberg, 27. April 2010. Wie verlässlich sind gängige Kochrezepte und Daumenregeln der Krisenkommunikation? Wie können aktuelle Befunde der Krisenkommunikationsforschung in Strategien und Techniken einer forschungsgestützten Krisenkommunikationspraxis übersetzt werden? Diese Fragen leiten den Impulsvortrag an, mit dem Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, das PR-Frühstück der DPRG am 27. April eröffnen wird. Die Veranstaltung wird von Brigitte Kaltwasser, Inhaberin von Kaltwasser Kommunikation, organisiert. Unter den Gäste sind führende PR-Manager und Kommunikationsverantwortliche der Region.

Die Referenten des PR-Frühstücks in Nürnberg (v.l.n.r.): Christian Struck (Brand Director Grundig Intermedia GmbH), Dr. Vera Losse (Pressesprecherin des Museums für Kommunikation Nürnberg), Brigitte Kaltwasser (Inhaberin Kaltwasser Kommunikation), Dr. des. Andreas Schwarz (TU Ilmenau)

Die Referenten des PR-Frühstücks in Nürnberg (v.l.n.r.): Christian Struck (Brand Director Grundig Intermedia GmbH), Dr. Vera Losse (Pressesprecherin des Museums für Kommunikation Nürnberg), Brigitte Kaltwasser (Inhaberin Kaltwasser Kommunikation), Dr. Andreas Schwarz (TU Ilmenau)

 

 

Neue Studie: Die Krisenkommunikation deutscher Verbände

Ilmenau, 19.03.2010 – Eine neue Studie der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation zeigt, dass bereits die Hälfte deutscher Verbände von Krisen betroffen war. Die Vorbereitung der Öffentlichkeitsarbeit auf diese Krisensituationen ist aber nur mäßig. Krisenpläne, Krisenteams und Krisenszenarien werden von weniger als einem Drittel der Verbände eingesetzt. Medientrainings werden nur von weniger als einem Fünftel durchgeführt. Auch um die personellen Voraussetzungen und Ressourcen für Kommunikation ist es schlecht bestellt. Ein Viertel der Organisationen verfügt über keinerlei festangestelltes Personal für Öffentlichkeitsarbeit. Andererseits wird der Öffentlichkeitsarbeit grundsätzlich ein hoher Stellenwert in den Verbänden zugeschrieben. Reputation und Image sind hier offenbar das höchste Gut, dass insbesondere in Krisen geschützt werden soll. Auch die Rolle des Internets in der Krisenkommunikation wurde untersucht. Podcasts, Videoportale, Weblogs und Twitter sind hier nahezu irrelevant für die Verbände. Homepages und soziale Netzwerke werden allerdings als nützliche Instrumente für den Krisenfall eingestuft.
Die Studie ist die die bislang umfangreichste und repräsentativste Befragung von PR-Verantwortlichen zur Krisenkommunikation in deutschen Verbänden. Eine detaillierte Auswertung und Diskussion der Befunde von Andreas Schwarz (Geschäftsführer der Forschungsgruppe) und Franziska Pforr erscheint noch diesen Sommer im Verlag für Sozialwissenschaften:
Krisenkommunikation deutscher Verbände

 

 

Mangelhafte Krisenkommunikation der katholischen Kirche - Interview mit Andreas Schwarz auf hr info (Radio)

05.03.2010. Erneut ist die katholische Kirche mit Vorwürfen des Kindesmissbrauchs konfrontiert. Ihre Krisenkommunikation fällt dabei leider mangehlhaft aus. Absurde Schuldzuweisungen, lediglich reaktive statt proaktive Kontaktaufnahme mit der Öffentlichkeit und zuweilen fehlender empathischer Umgang mit den Opfern helfen hier nicht gerade, um die ohnehin lädierte Reputation der Institution katholische Kirche zu schützen. Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation an der TU Ilmenau, gab dazu dem Radiosender hr info am 5.3.2010 ein Interview.