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INHALTE

2011

Bayerntrojaner, Love Parade und Guttenberg: Workshop für Pressesprecher der Bayrischen Landesregierung zu Chancen und Grenzen einer forschungsgestützten Krisenkommunikation
Gmund/München, 19.12.2011. Forschungsgestützte Prinzipien und Regeln effektiver Krisenkommunikation waren Thema eines Vortrages, den IRGoCC-Geschäftsführer Dr. Andreas Schwarz am 19. Dezember in Gmund am Tegernsee gehalten hat. Teilnehmer waren Pressesprecher verschiedener Staatsministerien und Regierungsbehörden des Freistaates Bayern. In der Diskussion wurden aktuelle Krisenfälle seit 2010 wie zum Beispiel Guttenberg, Wulff, Fukushima oder die Love Parade und Krisensimulationen wie die LÜKEX besprochen. Dabei ergaben sich interessante Anknüpfungspunkte zwischen wissenschaftlicher Forschung und angewandter Krisenkommunikation im politischen Umfeld. Organisiert wurde die zweitägige Fortbildungsveranstaltung vom Bayrischen Staatsministerium des Innern im Bildungszentrum St. Quirin am Tegernsee. Diese Veranstaltung ist Teil des erklärten Ziels der Forschungsgruppe, den wechselseitigen Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis im Feld der Krisenkommunikation zu stärken.

 

 

Martin Löffelholz im Medienmagazin ZAPP

Verwackelte Bilder aus Kriegsgebieten, aufgenommen mit Kameras an den Helmen der Soldaten. Können die Zuschauer diese Bilder einordnen? Was sagen sie aus? In welchen Situationen und TV-Formaten kann oder sollte man sie sogar verwenden? Auf diese Fragen gibt ein Beitrag im Medienmagazin ZAPP (NDR) Antwort. Martin Löffelholz, Direktor der internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation (IRGoCC), gibt als Experte Einschätzungen zu diesen neuen „Bildern vom Kampf“. Der Beitrag ist unter http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/bundeswehr277.html abrufbar, ebenfalls das gesamte rund 20-minütige Interview mit Martin Löffelholz.

 

 

Neue Arbeitsgruppe Krisenkommunikation der ECREA: Internationale Krisenkommunikationsforscher können ab sofort Mitglied werden

Brüssel, 20.06.2011. Am Montag hat die European Communication Research and Education Association (ECREA) die Gründung einer neuen Arbeitsgruppe zum Thema Krisenkommunikation bekannt gegeben (Temporary Working Group on Crisis Communication). Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform für europäische und internationale Kommunikationswissenschaftler zu etablieren, um interdisziplinär theoretische Ansätze und Befunde zur Krisenkommunikation zu diskutieren. Dabei soll das Forschungsfeld explizit aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Fachrichtungen betrachtet werden (z.B. Journalismus, Public Relations/Organisationskommunikation, politische Kommunikation, Rezeptionsforschung etc.). Die Vorsitzenden sind Andreas Schwarz, CEO der IRGoCC an der TU Ilmenau, Winni Johansen von der Aarhus-Universität und Alessandra Mazzei von der IULM-Universität in Mailand.
Die Etablierung eines solchen Netzwerkes von internationalen Krisenkommunikationsexperten war das Ziel der Forschungsgruppe Krisenkommunikation (IRGoCC) seit ihrer ersten internationalen Konferenz zum Thema in Ilmenau 2009. Mehr als 60 der bekanntesten Krisenkommunikationsforscher weltweit haben die Initiative zur Gründung der ECREA-Arbeitsgruppe unterstützt. Insgesamt wurden sechs von 13 Anträgen zur Neugründung von Arbeitsgruppen bei der ECREA angenommen.
Interessierte können ab sofort Mitglied werden. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft in der ECREA: http://www.ecrea.eu/divisions/twg/id/24

 

Anwendungstheoretische Relevanz der PR-Forschung: Claudia Auer und Kathrin Schleicher referieren über militärische Media Relations auf der  Jahrestagung der DGPuK

Dortmund, 3. Juni. Welche praktische Relevanz sich aus dem aktuellen DFG-Projekt der Forschungsgruppe Krisenkommunikation für die Media Relations militärischer Großorganisationen ergibt, war Thema des Vortrags von Claudia Auer und Kathrin Schleicher. Die Präsentation war Teil des Programms der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Dortmund. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen „Anwendungsoptionen und gesellschaftliche Relevanz der Kommunikations- und Medienforschung“.

Auer und Schleicher, beide Mitglieder der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, diskutierten den  Erkenntnisgewinn, den die Anwendung eines theoretischen Ansatzes in der PR-Forschung für die PR-Praxis besitzt. Sie erläuterten darüber hinaus, welchen Nutzen Organisationsmitglieder aus den eingesetzten Untersuchungsmethoden ziehen können: Anonymisierte Leitfadengespräche – so die Beobachtung aus der aktuellen Studie – regten die Kommunikationsverantwortlichen der Bundeswehr und des US Militärs nämlich zur Reflexion und erstmaligen Artikulierung konkreter Defizite und Optimierungspotenziale an.

Hintergrundinformationen zum laufenden Forschungsprojekt „Militärische Media Relations“: Bei dem Forschungsvorhaben handelt es sich um zwei Teilprojekte, die sich auf die Analyse der militärischen Seite der Beziehungen von Militär und Medien konzentrieren. Untersuchungsgegenstände sind demnach die Bundeswehr und die US-Streitkräfte sowie die für die jeweiligen militärischen Organisationen unmittelbar verantwortlichen politischen Leitungsorganisationen (BMVg, Pentagon) in ihren Beziehungen zu den Medien. Als vergleichende Längsschnittanalyse konzipiert, wird das Projekt die Frage beantworten, wie und aus welchen Gründen sich die Medienbeziehungen der Bundeswehr im Vergleich zu den US-Streitkräften von 1990 bis zur Gegenwart verändert haben. Dabei stehen die Aufgaben, Leistungen und Strukturen der Militär-Medien-Beziehungen ebenso im Mittelpunkt wie die Beziehungen der militärischen zu den sicherheitspolitischen Media Relations. Um das bisher in der Kommunikationswissenschaft vernachlässigte Feld der medienbezogenen Organisationskommunikation des Militärs systematisch erschließen zu können, wird ein Mehrmethoden-Design aus Dokumentenanalysen und Leitfadeninterviews eingesetzt. Mit Hilfe der Ergebnisse wird ein Beitrag zur Etablierung einer Theorie der Politik-Militär-Medien-Interrelationen geleistet.

Kontakt:
Claudia Auer
E-Mail: claudia.auer@tu-ilmenau.de

Claudia Auer und Kathrin Schleicher (IRGoCC-Mitglieder) zum Projekt Militärische Media Relations auf der Jahrestagung der DGPuK in Dortmund

Claudia Auer (re) und Kathrin Schleicher(li) (IRGoCC-Mitglieder) zum Projekt Militärische Media Relations auf der Jahrestagung der DGPuK in Dortmund.

 

EHEC und Krisenkommunikation: Andreas Schwarz im Interview über das Krisenmanagement der zuständigen Behörden

07.06.2011. Seit Anfang Mai registriert das Robert Koch-Institut vermehrt Erkrankungen durch einen besonders gefährlichen Stamm des Darmbakteriums Escherichia coli (E. coli), dass inzwischen als EHEC die Medienagenda beherrscht und 22 Menschen das Leben gekostet hat. Wieder einmal sind Ministerien, Behörden und Gesundheitsinstitutionen als maßgebliche Akteure der öffentlichen Krisenkommunikation gefragt. Die zum Teil verwirrenden Warnungen und Informationen an die Verbraucher wurde vom Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation in einem Interview mit SWR cont.ra kommentiert.

Die Sendung ist online verfügbar:
http://www.swr.de/contra/-/id=7612/did=8152874/pv=mplayer/vv=popup/nid=7612/pt0ok8/index.html

 

 

Attributionen in der Krise: Artikel der Forschungsgruppe im International Journal of Strategic Communication

Ilmenau, 03.05.2011. Krisen bedeuten häufig eine akute Gefährdung der Reputation von Organisationen. Dass dabei Ursachen- und Verantwortungszuschreibungen eine wichtige Rolle spielen ist in der Krisenkommunikationsforschung bekannt. Wie genau und auf Basis welcher Informationsdimensionen Stakeholder über Krisenursachen entscheiden, war bislang jedoch nicht hinreichend geklärt. Die experimentelle Studie von Dr. Andreas Schwarz (Geschäftsführer IRGoCC) zeigt, wie sich sogenannte Kovariationsinformationen im Rahmen öffentlicher Krisenkommunikation auf die Wahrnehmung von Organisationen auswirken. Die komplette Untersuchung einschließlich einiger Schlussfolgerungen für die Praxis des strategischen Krisenmanagements erscheint voraussichtlich in der nächsten Ausgabe (Heft 3) des International Journal of Strategic Communication (peer reviewed): http://www.informaworld.com/smpp/title~db=all~content=t775653701~tab=issueslist

Quellenangabe:
Andreas Schwarz (accepted for publication). Stakeholder attributions in crises: the effects of covariation information and attributional inferences on organizational reputation. International Journal of Strategic Communication.

 

 

25 Jahre nach dem Super-GAU: Andreas Schwarz kommentiert Krisenberichterstattung über Tschernobyl

26.04.2011. „Mauern, Lügen und viele Zahlen“. Im Lichte der noch andauernden Fukushima-Katastrophe in Japan zeigen sich viele Parallelen zum Atomunfall in Tschernobyl vor 25 Jahren. Die interessengeleitete und zum Teil misslungene Kommunikation der verantwortlichen Akteure, Probleme in der Krisenberichterstattung der Medien und Unsicherheit in der Bevölkerung waren damals wie heute Symptome der öffentlichen Kommunikation über die nukleare Bedrohung. Über die Rolle der Medien während und nach dem Tschernobyl-Desaster von 1986 sprach Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, mit Miriam Bunjes von evangelisch.de (Kooperationspartner von epd):

http://www.evangelisch.de/themen/medien/nachrichten-vom-super-gau-mauern-luegen-und-viele-zahlen38835

 

 

Journalismus und Propaganda in Krisen: Martin Löffelholz im Interview über den Krieg in Libyen und die Instrumentalisierung von Medien bzw. sozialen Netzwerken

26.03.2011. Seit dem 19. März sind westliche Streitkräfte in Libyen im Einsatz, um die Zivilbevölkerung vor den Truppen Muammar al-Gaddafis zu schützen. Damit hat auch erneut die Schlacht der Bilder begonnen, mit denen die Konfliktparteien die internationale öffentliche Meinung beeinflussen wollen. Können Journalisten bei dem Militäreinsatz gegen einen Diktator objektiv sein? Wie groß ist die Gefahr, von den Alliierten, den Aufständischen oder dem Gaddafi-Regime instrumentalisiert zu werden? Über diese Fragen sprach Martin Löffelholz, Direktor der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation (TU Ilmenau) in der Sendung Funkhaus Wallrafplatz im WDR5 am 26. März.
Neben den klassischen Medien geraten auch zunehmend die sogenannten neuen sozialen Medien wie Facebook oder Twitter ins Fadenkreuz der Propagandisten. Wie sich Regierungen, Geheimdienste und Militärs weltweit das Internet zu Nutze machen, um in Krisen und Kriegen ihre strategischen Interessen durchzusetzen war Thema der Sendung Breitband im Deutschlandradio Kultur (26.03.), in der Martin Löffelholz ebenfalls zu Gast war.

Beide Sendung sind online verfügbar:
WDR5: http://gffstream-4.vo.llnwd.net/c1/m/1301131626/radio/funkhauswallrafplatz/wdr5_funkhaus_wallrafplatz_20110326.mp3
Deutschlandradio Kultur: http://breitband.dradio.de/uncle-sam-tweets-you/

 

 

Die Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan: Andreas Schwarz über die Rolle der Krisenberichterstattung über Fukushima und Tschernobyl

18. März 2011. Seit dem Erdbeben am 11. März ist in Japan eine der weltweit größten und tragischsten Katastrophen im Gange. Die Folgeschäden des verheerenden Tsunamis führten nicht nur zu einer substanziellen atomaren Bedrohung für die japanische Bevölkerung, sondern lösten auch eine heftige politische Debatte über die Zukunft der Atomenergie in Deutschland aus. Seit den gestrigen Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind die politischen Konsequenzen offensichtlich. Über die Rolle der Medien in dieser Katastrophe im Vergleich zum Tschernobyl-Desaster von 1986 sprach Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, am 18. März mit Miriam Bunjes von evangelisch.de (Kooperationspartner von epd):

http://www.evangelisch.de/themen/medien/journalisten-in-der-japan-krise-gehen-oder-bleiben36911

 

 

 

Neue Reihe “The IRGoCC Report” gestartet - erste Ausgabe: Krisenkommunikation im Kontext der Flutkatastrophe in Pakistan 2010 mit Exklusivmaterial von Eraj Atiq vom Women Media Center in Karachi

Neben der wissenschaftlichen Forschung fördert die Internationale Forschungsgruppe Krisenkommunikation den Austausch zwischen Kommunikationsexperten aus Politik, Wirtschaft, Nonprofit-Organisationen, den Medien und Wissenschaftlern, die sich mit Krisenkommunikation beschäftigen. Mit diesem Ziel wurde nun die neue Reihe “The IRGoCC Report” gestartet. In der ersten Ausgabe nimmt Eraj Atiq vom Woman Media Center in Karachi (Pakistan) eine journalistische Analyse der Krisenkommunikation vor, die im Rahmen der verheerenden Flutkatastrophe im vergangenen Jahr in Pakistan zu beobachten war.
Eraj Atiq war von September bis Dezember 2010 mit Förderung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) als Praktikantin im Fachgebiet Medienwissenschaft der TU Ilmenau beschäftigt. In ihrem Arbeitspapier geht es um die Krisenkommunikationsaktivitäten der zentralen Akteure in Pakistan wie die pakistanische Regierung, internationale NGOs, die Medien und internationale Regierungsvertreter. Aber auch die Perspektive der Opfer dieser Jahrhundertflut wird dabei berücksichtigt. Der Bericht basiert auf teilweise exklusiven Interviews, die die Autorin mit Experten in Pakistan geführt hat und gibt damit einen interessanten Einblick in diese Krise. Damit werden insbesondere Leser angesprochen, die sich mit dem Krisenmanagement im Rahmen von Naturkatastrophen befassen.
Der “IRGoCC Report” ist eine Reihe von Arbeitspapieren, die verschiedene Themen der Krisenkommunikation aus journalistischen, wissenschaftlichen und anwendungspraktischen Perspektiven beleuchten. Alle Mitglieder bzw. assoziierten Mitglieder der Forschungsgruppe, aber auch Krisenkommunikationsforscher aus aller Welt sind eingeladen in dieser Reihe über ihre laufenden Projekte zu berichten. Der “IRGoCC Report” ist darüber hinaus auch eine Plattform für Kommunikationsexperten und Journalisten, um aktuelle Krisenfälle bzw. -entwicklungen aus einer Kommunikationsperspektive zu analysieren.

Volltexte und ein Verzeichnis aller Ausgaben finden Sie hier

Hören Sie unseren Podcast zur neuen Reihe mit O-Tönen von Eraj Atiq, die ihre Arbeit zur Flutkatastrophe in Pakistan beschreibt.

 

 

Oberst der Bundeswehr als Experte militärischer Medienbeziehungen zu Gast an der TU Ilmenau
Ilmenau,18.02.2011. Oberst Hermann-Josef Dresbach, Chef des Presse- und Informationszentrums der Streitkräftebasis der Bundeswehr, besuchte am Freitag die Technische Universität Ilmenau. Anlässlich des von Professor Martin Löffelholz geleiteten Forschungsprojektes „Militärische Media Relations“ der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation wurde er zu den Strategien befragt, die die Bundewehr im Umgang mit den Medien einsetzt.
Oberst Dresbach koordiniert die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Streit­kräfte­basis in Bonn, betreut deren Internetauftritt und ist zentraler Ansprechpartner für Journalisten, die zu Themen rund um die Streitkräftebasis recherchieren. Er ist einer von 50 Experten für militärische Medienbeziehungen, die das Forscherteam in Deutschland und den USA befragt. Löffelholz und seiner Forschungsgruppe gelang es bereits, drei ehemalige Verteidigungsminister zu interviewen.
In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt werden die Bundeswehr und die U.S.-Streitkräfte sowie das Bundes­vertei­digungs­mi­nis­terium und das Pentagon in ihren Beziehungen zu den Medien untersucht. Dabei wird der Zeitraum von 1990 bis zur Gegenwart betrachtet. Im Kern interessiert das Forscherteam, wie die Informations- und Kommunikationsarbeit auf der militärischen Seite organisiert wird und welche Herausforderungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu bewältigen waren. Dabei wird auch die Rolle der militärischen Medienstrategien in den Kriegen im Kosovo, im Irak und Afghanistan betrachtet. Erste Ergebnisse sind im kommenden Jahr zu erwarten.

v.l.n.r.: Jörg Stiegmann, Oberst Hermann-Josef Dresbach, Claudia Auer, Professor Martin Löffelholz, Kathrin Schleicher, Dr. Andreas Schwarz

v.l.n.r.: Jörg Stiegmann, Oberst Hermann-Josef Dresbach, Claudia Auer, Professor Martin Löffelholz, Kathrin Schleicher, Dr. Andreas Schwarz

 

Vortrag über Terrorismusberichterstattung auf DGPuK-Fachgruppentagung in Tübingen
Auf der gemeinsamen Tagung der DGPuK-Fachgruppen Journalistik/Journalismusforschung und Mediensprache und Mediendiskurse war IRGoCC mit einem Vortrag über Terrorismusberichterstattung vertreten. Liane Rothenberger sprach darüber, wie die Berichterstattung von narrativen Schemata, vor allem so genannten „kulturellen Mythen“, abhängt und welche Rhetorik-Kämpfe in den Medien ausgetragen werden. Sie stellte auch eine Studie vor, die an der TU Ilmenau durchgeführt wurde, und bei der verschiedene Begriffe für eine Person, die einen Anschlag verübt hat, in semantischen Differentialen verortet wurden.
Radiobeitrag

 

*Call for Abstracts and Papers: Communicating Crisis in an Age of Complexity - the Second International Conference on Crisis Communication at the Beginning of the 21st Century
*6.-8. Oktober  2011, Aarhus University, Dänemark


Nach dem Erfolg der ersten internationalen Konferenz der Forschungsgruppe Krisenkommunikation zum Thema "Crisis Communication at the Beginning of the 21st Century" in Ilmenau 2009, wird eine Fortsetzung der Veranstaltung in diesem Jahr an der Aarhus University in Dänemark stattfinden. Die Konferenz wird vom ASB Centre for Corporate Communication der Aarhus School of Business and Social Sciences organisiert und findet im Zeitraum 6.-8. Oktober statt. Thema ist die Komplexität von Krisenkommunikation, wie sie im Kontext aller nationalen oder internationalen Organisations- und Gesellschaftskrisen beobachtbar ist. Dieser Komplexität muss insbesondere von Organisationen und Nationalstaaten im Rahmen ihrer strategischen Krisenkommunikation Rechnung getragen werden. Wir laden Wissenschaftler und Kommunikationsexperten ein, Abstracts und Papers einzureichen, die sich mit der Entwicklung bzw. Überprüfung von Konzepten, Modellen, Theorien oder praktischen Ansätzen zur Reflexion/Untersuchung dieser Komplexität befassen. Erste Deadline zur Einreichung von Abstracts ist der 15.03.2011. Weitere Details im ausführlichen Call for Papers.

 

 

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