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28.10.2020

TU Ilmenau koordiniert deutsch-japanisches Forschungsprojekt VIVID zur Sicherheit autonomer Fahrzeuge

© TU Ilmenau/Michael Reichel

Das deutsch-japanisches Forschungsprojekt VIVID, welches auf deutscher Seite von der Technischen Universität Ilmenau koordiniert wird, soll zur Verkehrssicherheit hochautomatisierte Fahrzeuge beitragen. Wissenschaftler und Entwicklungsingenieure deutscher und japanischer Firmen und Forschungseinrichtungen entwickeln Testverfahren, die es den Fahrzeugherstellern künftig ermöglichen sollen, die Sicherheit neuer selbstfahrender Fahrzeuge bereits vor der Zulassung nachzuweisen. An dem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt sind unter anderem die Fahrzeughersteller Mercedes Benz, Toyota, Honda und Nissan sowie der Prüfstandhersteller AVL, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Sony und Continental beteiligt. Das Projektvolumen beträgt fast 4,7 Millionen Euro, von denen das Bundesforschungsministerium 3,7 Millionen und die Forschungspartner selbst eine Million Euro finanzieren.

Das Projekt „German Japan Joint Virtual Validation Methodology for Intelligent Driving Systems (VIVID)” wurde in einer durch das Forschungsministerium einberufenen Expertengruppe zu automatisiertem und vernetztem Fahren von Prof. Matthias Hein, Sprecher des Forschungsschwerpunkts Funk- und Informationstechnik am Thüringer Innovationszentrum für Mobilität an der TU Ilmenau, initiiert. Dabei konnte er auf das überaus erfolgreiche Vorgängerprojekt SafeMove setzen, in dem KFZ-Radare in der Forschungsanlage VISTA getestet wurden. Mit dem VIVID-Projekt möchte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek das vernetzte und automatisierte Fahren als eine der vielversprechendsten neuen Technologien im Mobilitätsbereich und als Wachstumsmarkt von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für die Automobilwirtschaft stärken.

Kontakt: Prof. Matthias Hein, Leiter Fachgebiet Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik

Quelle: Pressestelle TU Ilmenau