http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau


Contact Person

Univ.-Prof. Dr. Anja Geigenmüller

Dean

Phone +49 3677 69 - 4085

Send email

You are here

INHALTE

Ein Semester in Sofia

< Previous article

12.09.2018

Ein Semester in Sofia

Varenja Erbsland über ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Auslandssemester in Bulgariens Hauptstadt.

Sofia University "St. Kliment Ohridski“

Nationaltheater "Ivan Vazov"

Sofia von oben

Denkst du darüber nach, ein Auslandssemester zu machen? - Innerhalb des Erasmus-Programms ist dies auch in Sofia möglich!

Ich durfte im Wintersemester 2017/18 an der Sofia University „St. Kliment Ohridski“ in Bulgarien innerhalb der neu entstandenen Hochschulpartnerschaft studieren. Was mich erwarten würde, wusste ich nicht, da ich das Land, die Kultur und die Sprache kaum kannte. Mich packte jedoch die Neugier, Abenteuerlust und das Interesse daran, einmal an einer Universität im Ausland zu studieren.

Bei meiner Ankunft fühlte ich mich etwas verloren, da ich in einer neuen Umgebung war, die Landessprache nicht sprach und noch niemanden kannte. Dies legte sich jedoch schon in den ersten Tagen. Ich war froh darüber, mich bei dem Buddy-Programm angemeldet zu haben, da ich von meinem Buddy vor allem in der Anfangszeit viel Unterstützung erhielt. Er holte mich vom Flughafen ab und stand mir jederzeit für Fragen zur Verfügung. Sehr viel Unterstützung erhält man auch vom ESN (Erasmus Student Network). Es gab oft Veranstaltungen, welche das ESN organisierte, wie zum Beispiel eine Stadtführung, Kennenlernspiele in der Einführungswoche, Partys, Reisen, Wanderungen u.v.m. Vor allem durch die Teilnahme an den Veranstaltungen war es sehr einfach, internationale Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.

Die schönste Erfahrung meines Aufenthalts hatte ich durch die „Student Community“ im Wohnheim. Vor der Abreise war ich skeptisch, in das Wohnheim zu ziehen, da man sich ein Zimmer und Bad mit einem weiteren Erasmus-Studierenden teilt. Diese Entscheidung bereue ich jedoch nicht. Die meisten Erasmus-Studierenden wohnen im Wohnheim und bilden dadurch eine kleine Gemeinschaft. Wir waren füreinander da und haben uns fast jeden Abend in einem unserer Zimmer zusammengefunden, wenn nicht gerade eine Veranstaltung stattfand. Einem kleinen Besuch schlossen sich immer mehr Freunde an bis schließlich eine gesellige Runde daraus entstand.

Als ich das erste Mal das Hauptgebäude der Universität betrat, war ich fasziniert von den hohen Decken und den vielen Verzierungen. Von Anfang an fühlte ich mich hier wohl. Auch auf die Unterstützung von meinem Erasmus-Koordinator und auf die meines Fakultätskoordinators konnte ich immer zählen. Darüber hinaus bot unser Fakultätskoordinator auch jegliche weitere Hilfe an, wie zum Beispiel den besten Zahnarzt oder Frisör in Sofia zu finden oder auch Tipps für Reiseziele zu erfahren. Meine Kurse haben mir viel Spaß gemacht. Dadurch, dass sich das Kursangebot von dem der TU Ilmenau größtenteils unterscheidet, konnte ich viel Neues dazulernen. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Rückblickend würde ich mich wieder dafür entscheiden, innerhalb des Erasmus-Programms nach Sofia zu gehen. Ich hatte ein Semester lang Einblicke in die älteste Universität Bulgariens, entwickelte mich in dieser Zeit persönlich weiter, schloss enge, immer noch bestehende, internationale Freundschaften und bin mehr als froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben!

Aber ich kann erzählen, so viel ich möchte, deswegen „glaub‘ deinen Augen und nicht deinen Ohren“, wie es in einem bulgarischen Sprichwort heißt. Ich hoffe, ich habe deine Lust geweckt, an der Sofia University zu studieren.

Wenn du noch mehr Informationen über einen Erasmus-Aufenthalt in Sofia bekommen möchtest, kannst du dir gerne meine Informationsbroschüre anschauen, welche im Rahmen meines Medienprojektes entstand.

 

Alle Bilder: Varenja Mirjam Erbsland