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Publikationen

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Erstellt: Mon, 26 Oct 2020 23:00:31 +0100 in 0.0725 sec


Brachvogel, Marius; Niestroj, Michael; Zorn, Sören; Meurer, Michael; Hasnain, Syed N.; Stephan, Ralf; Hein, Matthias;
A new array concept using spatially distributed subarrays for unambiguous GNSS interference mitigation in automotive applications. - In: Navigation : journal of the Institute of Navigation.. - Hoboken, NJ [u.a.] : Wiley-Blackwell, ISSN 2161-4296, Bd. 67 (2020), 1, S. 23-41

https://doi.org/10.1002/navi.353
Stegner, Johannes;
Multiphysikalischer Entwurf hybrid-integrierter MEMS-Oszillatoren auf Silizium-LTCC-Substraten. - Ilmenau : Universitätsbibliothek, 2020. - 1 Online-Ressource (xvi, 155 Seiten).
Technische Universität Ilmenau, Dissertation 2020

Die vorliegende Dissertation befasst sich mit dem Entwurf und der Analyse von MEMS-Oszillatoren auf dem so genannten SiCer-Verbundsubstrat. Dafür wird eine Methodik erarbeitet, die den Entwurf von Mikroelektronik und Mikroelektromechanik vereint. Diese Methodik basiert auf einem analytischen Entwurfsmodell zur Synthese von Resonatorstrukturen über die elektrischen Spezifikation. In der Arbeit wird weiterhin der Entwurf zweier aufeinander aufbauender Oszillatortypen beschrieben, einem Festfrequenzoszillator für Frequenzen bis zu 600 MHz sowie einem Mehrfrequenzoszillator für Ausgangsfrequenzen im oberen MHz- bis unteren GHz-Bereich und der Bereitstellung von Referenzfrequenzen von etwa 10 MHz. Beide Typen von Oszillatoren werden in verschiedenen Varianten implementiert und auf eine möglichst kompakte Baugröße und geringes Phasenrauschen hin optimiert. Die Resultate aller Präparationen heben sich vom Stand der Technik ab, sowohl in der Aufbautechnik als auch in der Oszillationsfrequenz und im Phasenrauschen. Weiterhin wird in der vorliegenden Arbeit die Thematik der Temperaturabhängigkeit von MEMS-Resonatoren und -Oszillatoren betrachtet, welche im Vergleich zur thermischen Drift kommerziell verfügbarer Quarz-Resonatoren und -Oszillatoren höher ausfällt. Dazu wird das analytische Entwurfsmodell für MEMS-Resonatoren derart modifiziert, dass sich die geometrischen Abmessungen und Materialparameter in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur verändern. Messungen an Resonatoren verschiedener Geometrien werden im Anschluss genutzt, um die analytischen Berechnungen zu verifizieren. Die messtechnisch ermittelte Temperaturabhängigkeit der Resonanzfrequenz liegt dabei zwischen -26 ppm/K und -20 ppm/K, was dem analytisch modellierten Temperaturkoeffizienten von -28,1 ppm/K sehr nahe kommt. Auf Basis von in der Literatur veröffentlichten Temperaturkompensationsmethoden wird das analytische Modell um eine Lage Siliziumdioxid erweitert, die einen positiven Temperaturkoeffizienten aufweist und so die Temperaturabhängigkeit kompensiert.



https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2020000030
Doß, Martin; Bungert, Leon; Cichon, Daniel; Brauer, Hartmut; Psiuk, Rafael;
Localization of passive 3-D coils as an inverse problem: theoretical analysis and a numerical method. - In: IEEE transactions on magnetics : a publication of the IEEE Magnetics Society.. - New York, NY : IEEE, ISSN 1941-0069, Bd. 56 (2020), 4, S. 7200410, insges. 10 S.

https://doi.org/10.1109/TMAG.2020.2968858
Kalloch, Benjamin; Weise, Konstantin; Bazin, Pierre-Louis; Lampe, Leonie; Villringer, Arno; Hlawitschka, Mario; Sehm, Carl Bernhard Siegfried;
A group-level sensitivity analysis to assess the influence of white matter lesions on the electrical field in simulations of transcranial electric stimulation. - In: Clinical neurophysiology. - Amsterdam [u.a.] : Elsevier Science, ISSN 1872-8952, Bd. 131 (2020), 4, S. e124

https://doi.org/10.1016/j.clinph.2019.12.304
Häfner, Stephan; Dürr, André; Waldschmidt, Christian; Thomä, Reiner;
Mitigation of RF impairments of a 160-GHz MMIC FMCW radar using model-based estimation. - In: IEEE transactions on microwave theory and techniques : MTT ; a publication of the IEEE Microwave Theory and Techniques Society.. - New York, NY : IEEE, Bd. 68 (2020), 3, S. 1065-1073

https://doi.org/10.1109/TMTT.2019.2950204
Goel, Dhruv;
Bi-static micro-Doppler signatures of road users. - Ilmenau. - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Sensorbasierte Fahrerassistenzsysteme - mit Schwerpunkt auf Radarsystemen - spielen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des automatisierten und vernetzten Fahrens. Neben den weit verbreiteten (quasi) monostatischen Radarsystemen bieten bi-statische Radarkonfigurationen in Kombination mit MIMO-Architekturen das Potenzial einer verbesserten Radarsichtbarkeit für Verkehrsteilnehmer. Die Ausnutzung der Funkemission bestehender Funkstandards wie IEEE 802.11p oder LTE-V, z.B. durch das Konzept der kooperativen passiven kohärenten Lokalisierung (CPCL), spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Der Schwerpunkt der laufenden Forschung liegt auf den bi-statischen Streusignaturen im Frequenzbereich - ähnlich dem Radarquerschnitt RCS - und im Doppler-Bereich, einschließlich der Mikro-Doppler-Signaturen, die die Grundlage für die Ableitung einer leistungsfähigen Objektklassifizierung bilden. Im Rahmen dieser Masterarbeit wird ausgehend von einfachen, definierten Trajektorien von Punktstreuern mittels MATLAB die winkelabhängige Dopplerverschiebung aus analytisch formulierten Geometrien für bi-statische Radarszenarien abgeleitet. Anschließend wird die Doppler-Antwort in Bezug auf geeignete Parametervariationen, z.B. bi-statischer Winkel und Aspektwinkel des Ziels, bewertet. Basierend auf diesen Überlegungen wird ein Aufbau entwickelt, der zum Messen von bi-statischen Mikro-Doppler-Signaturen eines Fahrrads in VISTA geeignet ist. Anschließend wird die aus der numerischen Modellierung erhaltene Mikro-Doppler-Signatur mit den Messergebnissen verglichen. Durch diese Untersuchungen können wir den Schluss ziehen, dass die Mikro-Doppler-Signatur als nützliches Instrument zur Erkennung von Radfahrern dienen und zur Identifizierung und Klassifizierung ungeschützter Verkehrsteilnehmer, wie z. B. Fußgänger und Radfahrer, erweitert werden kann. Die Anwendung gemeinsamer Zeit-Frequenzbereichs-Analysen kann dazu beitragen, die Nachbearbeitung von Messdaten zu verbessern.



Milanezi Junior, Jayme; Costa, João Paulo Carvalho Lustosa da; Garcez, Caio C. R.; Albuquerque, Robson de Oliveira; Arancibia Moreno, Arnaldo Mario; Weichenberger, Lothar; Lopes de Mendon¸ca, Fábio Lucio; Del Galdo, Giovanni; De Sousa Júnior, Rafael T.;
Data security and trading framework for smart grids in neighborhood area networks. - In: Sensors. - Basel : MDPI, ISSN 1424-8220, Volume 20 (2020), issue 5, 1337, Seite 1-25

https://doi.org/10.3390/s20051337
Große, Peter;
A rapid prototyping framework connecting C++ and Python for signal processing in non-destructive testing. - Ilmenau. - 77 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Diplomarbeit 2020

In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich Python-Module in C++-Anwendungen einbinden lassen. Während Python in Forschung und Entwicklung für Rapid Prototyping weit verbreitet ist, ist C++ die De-facto-Standardsprache für einsetzbare, kundenspezifische Software. Beide Sprachen haben ihre Vor- und Nachteile, daher ist die Integration beider sinnvoll, z.B. um Kunden schnell neuentwickelte Signalverarbeitungsalgorithmen zur Verfügung zu stellen, ohne dass diese vorher in C++ neu implementiert werden müssen. Umgekehrt kann das Verhalten solcher Algorithmen im Kontext der Kundenanwendung untersucht werden, unter Verwendung aller vorhandener Funktionen, die im Rapid-Prototyping-Framework eventuell nicht existieren. Als Grundlagen des Frameworks werden die technischen Aspekte der Ausführung von Python-Code und das Design des CPython-Interpreters im Besonderen vorgestellt. Es werden verfügbare Python-Implementierungen evaluiert, wobei CPython als am besten geeignet erachtet wird; seine umfangreiche Programmierschnittstelle (API) erweist sich als besonders vorteilhaft. Zur Verwendung der C-API in C++ werden API-Frameworks wie pybind11 als hilfreich angesehen, da sie C++-Funktionen wie implizite Datentypkonvertierung nutzen. Von den unterstützten Arten von Python-Code erfüllen Binärmodule durch Verwendung der C-API weitere wichtige Anforderungen: Durch vorherige Übersetzung in Maschinencode erlauben sie höchste Rechengeschwindigkeiten, zeitgleich ein hohes Maß an Schutz von geistigem Eigentum (IP). Um eine Neuimplementierung in C zu vermeiden, werden Werkzeuge zur Generierung von Modulcode aus Python-Quellcode untersucht, von denen Nuitka die komfortabelsten Funktionen bietet. Das vorgestellte Framework-Konzept PyUnion umfasst Softwarekomponenten, welche für Rapid Prototyping die Ausführung Python-Module jeglicher Art aus C++-Anwendungen heraus, sowie die Nutzung gemeinsamer Datenstrukturen für den Austausch zwischen beiden Umgebungen ermöglichen. Zur Unterstützung langlaufender Prozesse wird die Verwendung von im Hintergrund laufenden Threads vorgesehen, sowohl für die Ausführung der Python-Module als auch für Steuerungs- und Überwachungszwecke. Weitere wichtige Designaspekte sind der Einsatz von pybind11 zur Interaktion mit Python und Einbettung des CPython-Interpreters, sowie Nuitka zur Kompilierung von Python-Quellcode zu Binärmodulen.



Ardah, Khaled; Fodor, Gábor; Silva, Yuri Carvalho Barbosa; Freitas, Walter C.; Almeida, André L.F.;
Hybrid analog-digital beamforming design for SE and EE maximization in massive MIMO networks. - In: IEEE transactions on vehicular technology : a publication of the IEEE Vehicular Technology Society.. - New York, NY : IEEE, ISSN 1939-9359, Bd. 69 (2020), 1, S. 377-389

https://doi.org/10.1109/TVT.2019.2933305
Gegolli, Donald;
End to end performance analysis of an automotive inter-domain communication over Scalable-Service Oriented Middleware over IP (SOME/IP). - Ilmenau. - 102 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die Automobilindustrie befindet sich derzeit in einem Umbruch. Megatrends wie Autonomes Fahren, Elektrifizierung oder Konnektivität stehen im Fokus der wichtigsten Hersteller. Bertrandt folgt diesen Trends und entwickelt ein eigenes, hochmodernes Auto. Infolgedessen wird die Fahrzeugarchitektur in Richtung der domänenorientierten Architektur neu gestaltet. Darüber hinaus wird Automotive Ethernet zusammen mit Scalable Service-Oriented Middleware over IP (SOME/IP) eingeführt, um die anspruchsvolle Kommunikation im Fahrzeug zu bewältigen. Es ist jedoch zu beachten, dass die klassischen Kommunikationsprotokolle nicht ganz verschwinden werden. In einer solchen Situation ist es unerlässlich, das Verhalten und die Auswirkungen zu analysieren, die die alten und neuen Technologien in Kombination haben. Ziel dieser Arbeit ist es, die Ergebnisse auszuwerten, wenn ein klassisches Protokoll wie Controller Area Network (CAN) mit SOME/IP kombiniert wird. Die End-to-End-Verzögerungen werden zusammen mit den spezifischen Segmenten, die den gesamten Kommunikationsweg bilden, gemessen. Es werden mehrere Simulationen unter verschiedensten Szenarien durchgeführt. Dabei werden Zyklusszeiten von 5 ms, 10 ms und 100 ms betrachtet. Ebenfalls wurde auf dem Ethernet, wie auch auf dem CAN, ein Stressszenario durchgeführt, um eine hohe Grundlast zu erzeugen um dadurch die Kommunikation zu stören. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zuverlässigkeit der Kommunikation von der Häufigkeit der erzeugten Nachrichten abhängt. Realitätsnahe Werte wie 10 ms und 100 ms haben geringe Verzögerungen, was beweist, dass diese neu entwickelten Technologien für die Automobilumgebung geeignet sind.