http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau



Photo of the Contact Person
Contact Person

Prof. Dr. Stefan Sinzinger

Institutsdirektor

Phone +49 3677 69-3402

Send email


You are here

INHALTE

Bundesförderung

INFERSAT

Laufzeit: 01.01.2018-31.12.2019

Verbundvorhaben: Integration von Ferritmaterialien für Komponenten in der Satellitenkommunikation

Projektinformationen

Das Projekt „Integration von Ferritmaterialien für Komponenten in der Satellitenkommunikation“ (INFERSAT) hat zum Ziel, neue Komponenten auf Basis von integrierten Ferritwerkstoffen für flexible Kommunikationssatelliten zu entwickeln. Diese sollen langfristig zur Effizienzsteigerung (Verhältnis Nutzlast zu Funktion, Kosten) sowie zur signifikanten Verbesserung der elektrischen Betriebsparameter (z.B. Bandbreite und Rekonfigurierbarkeit) beitragen. Die Schwerpunkte des Projekts liegen in der Entwicklung sowie Implementierung neuer Materialien und Technologien auf Grundlage der KERAMIS®-LTCC-Technologie (Module auf Basis von Niedertemperaturkeramiken) sowie den Forschungsergebnissen zu niedrigsinternden Ferritwerkstoffen im Verbundprojekt iKERSATEC [1-3]. Das angestrebte Vorhaben INFERSAT zielt auf die Entwicklung von hochintegrierten Hochfrequenzkomponenten, insbesondere Zirkulatoren ab. Das dazu erforderliche Einbetten von verschiedenen im Projektkonsortium entwickelten Ferritmaterialien in niedrigsinternde Mehrlagen-keramiken (LTCC) steht im Mittelpunkt der technologischen Entwicklungen. Eine Überführung der entwickelten Technologien in einen serientauglichen Prozess zur Herstellung von Komponenten ist Bestandteil der finalen Phase des Projekts.

Durch das Konsortium aus KMUs und Forschungseinrichtungen wird das strategische Ziel verfolgt, die Kompetenzen im Bereich Subsystem- und Komponenten-entwicklung sowie –technologie am Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Mit INFERSAT wird der Grundstein für eine wirtschaftliche Verwertung dieser Komponenten für Anwendungen im Raumfahrtbereich gelegt.

Ansprechpartner

Prof. Jens Müller

Telefon: +49 3677 69-2606

jens.mueller@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Förderkennzeichen: 50YB1718

beteiligte Fachgebiete: Elektroniktechnologie

Laufzeit: 01.01.2018-31.12.2019

MUSIK-Unit for 14.0

Laufzeit: 01.06.2017 – 31.05.2019

Entwicklung und Bau eines Multisensorsystems zur Überwachung und Regelung des Innenraumklimas

Projektinformationen

Entwicklung, Bau und Erprobung eines Multisensorsystems zur Überwachung des Innerraumklimas. Das zu entwicklende System soll eingesetzt werden, um die Lüftqualität in Innerräümen zu regeln. Folgende Sesnoren sind zu integrieren: CO2-Sensor, VOC-Sensor, Feuchtigkeitssensor, CO-Sensor, Temperatursensor, Drucksensor und Feinstaubsensor. Die Messwerte aller Senoren sind zu überwachen und darüber den Frischluftaustausch zu steueren. Die Messwerte sollen sind gemeinschaftlich zu verarbeiten, verbunden mit den Vorteilen, dass der Hardwareeinsatz reduziert wird und dass die Querempfindlichkeiten ausgeblendet werden können. Dessweiteren kann dies mit einer Überwachung des Verunreinigungszustandes der Luftfilter verbunden sein.

Ansprechpartner

Prof. Ivo W. Rangelow

Telefon: +49 3677 69-3718

ivo.rangelow@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: AiF GmbH Berlin

Förderkennzeichen: ZF4087103WM7

beteiligte Fachgebiete: Mikro- und Nanoelektronische Systeme

Laufzeit: 01.06.2017 – 31.05.2019

ISOLDE

Laufzeit: 01.07.2016 - 30.06.2019

ISOLDE

Projektinformationen

Das Verbundprojekt „Erforschung kondensierter Materie mit radioaktiven Ionenstrahlen“ ist auf eine Laufzeit von 3 Jahren ausgelegt. Die Verbundpartner sind die Universität Göttingen, die TU Ilmenau, die Universität Osnabrück und die Universität Duisburg-Essen. Gegenstand des Verbundprojekts sind neue Instrumentierungen an der Forschungseinrichtung CERN/Genf für das Großgerät ISOLDE im Bereich der kondensierten Materie.

Das Verbundprojekt gliedert sich in vier Förderanträge, die über die Nutzung der von ISOLDE bereitgestellten radioaktiven Ionenstrahlen für die Erforschung der kondensierten Materie vernetzt sind und sich gegenseitig in ihrer technischen und wissenschaftlichen Zielsetzung ergänzen:

1. Detektor- und Spektrometerentwicklung für die Untersuchung von lokalen Magnetfeldern und elektronischen Relaxationsprozessen in Festkörpern mit gestörter Elektron-Gamma und Gamma-Gamma Winkelkorrelation

2. Entwicklung einer online/offline Mößbauerapparatur am Online-Isotopen-Separator ISOLDE (CERN) zur in-situ Untersuchung photokatalytischer Effekte

3. Erweiterung von ASPIC mit neuen Mess- und Präparationsmethoden und Verbesserung der Messbedingungen an Oberflächen im UHV

4. Ausbau und Unterhalt der Einrichtungen an ISOLDE/CERN

In Vorgesprächen unter den an ISOLDE tätigen Gruppen und im Komitee Forschung mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen (KFSI) wurden die gemeinsamen apparativen und personellen Anforderungen für die weitere Nutzung des Großgerätes ISOLDE diskutiert.

Ansprechpartner

Prof. Peter Schaaf

Telefon: +49 3677 69-3611
 peter.schaaf@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: DESY, 22603 Hamburg

Förderkennzeichen: 05K16SI1


beteiligte Fachgebiete: Werkstoffe der Elektrotechnik

Verbundpartner:

Prof. Dr. Hans Hofsäss, Georg-August-Universität Göttingen

Prof. Dr. Joachim Wollschläger, Universität Osnabrück

Prof. Dr. Doru C. Lupascu, Universität Duisburg-Essen


Laufzeit: 01.07.2016 - 30.06.2019

HSC-Nische

Laufzeit: 01.05.2016 - 30.04.2019

HSC-Nische

Projektinformationen

Nachbildung der Blutstammzellnische durch Kombination neuester mikrobiologischer-medizinischer und biochemischer Erkenntnisse zusammen mit der freien multiskaligen Gestaltung von Mikro- und Nanotexturen mit Hilfe von Polymer-Strukturierungsmethoden.

Ein ungelöstes Problem und damit ein intensives Forschungsfeld in der modernen biomedizinischen Forschung ist die Nachbildung der so genannten hämatopoetischen Stammzellnische. Diese wird sowohl von biochemischen Faktoren als auch von geometrischen 3D-Strukturen im menschlichen Gewebe bestimmt. Mit Hilfe moderner mikro- und nanotechnologischer Methoden können nun Strukturen bis in den Mikrometer Bereich auf makroskopischen Flächen bzw. Volumina in biokompatiblen Polymeren strukturiert werden. In eigenen Grundlagen-untersuchungen zeigte sich zudem, dass geometrische Faktoren eine wesentliche Rolle in der Differenzierung bzw. in der Konservierung der Stammzell-eigenschaften spielen. Die Therapie von Krebs und die Korrektur genetischer Erkrankungen durch Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen (HSCs) In Zellkulturen können bisher hämatopoetische Stammzellen zwar über Wochen kultiviert werden, sie differenzieren dann aber regelhaft in die verschiedenen Differenzierungsstufen der unterschiedlichen Zelltypen der Hämatopoese. Diese differenzierten Zellen sind für eine Transplantation aber wertlos. Die Eigenschaft der unreifen, pluripotenten hämatopoetischen Stammzellen mit ihrer Fähigkeit zur ständigen Neugenerierung aller Blutzellen lässt sich dagegen in vitro bisher nicht erhalten und macht es zur Zeit unmöglich, die Stammzellen im Voraus für eine klinische Anwendung zu amplifizieren.

 

 

 

 

Ansprechpartner

Prof. Andreas Schober

Telefon: +49 3677 69-3387
 andreas.schober@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH Berlin / VDI/VDE-IT GmbH Berlin

Förderkennzeichen: 03VP00591

beteiligte Fachgebiete:

Fachgebiet Nanobiosystemtechnik

Projektpartner: Universitätsklinikum Jena: Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Laufzeit: 01.05.2016 - 30.04.2019

NaMIS

Laufzeit: 01.05.2016 - 30.04.2019

Integration hocheffizienter, langzeitstabiler Nanostrukturen in IR-Emitter für spektroskopische Anwendungen - NaMIS

Projektinformationen

Neuartige kaskadiert erzeugte Si / Edelmetall-Nanostrukturen werden in Bezug auf Emissivität und Langzeitstabilität für IR-Strahlungsemitter erforscht. Ziel ist es, die Degradationsmechanismen zu verstehen und ihnen durch geeignete Passivierungen entgegenzuwirken. Darüber hinaus wird die zugrundeliegende Si-Strukturierung auch genutzt, um eine Entspiegelung IR-optischer Elemente zu errieichen. Die spektrale Übertragungsfunktion soll dazu mittels FDTD-Simulationen so eingestellt werden, dass ein optimales Transmissionsband für spektroskopische Anwendungen erreicht wird. Dennoch ist es das Ziel der Forschung, Emitter und Entspiegelung ausschließlich mittels Dünnschichtverfahren umzusetzen.

Ansprechpartner

Prof. Martin Hoffmann

Telefon: +49 3677 69-2487
 martin.hoffmann@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: VDI Technologiezentrum GmbH Düsseldorf

Förderkennzeichen: 13XP5019F

beteiligte Fachgebiete: 

Fachgebiet Mikromechanische Systeme

Verbundpartner:

Micro-Hybrid Electronic GmbH Hermsdorf

m-u-t GmbH Wedel

J. Dittrich Electronic GmbH & Co. KG Baden-Baden

Siegert Thinfilm Technology GmbH Hermsdorf

Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM Freiburg

Günter-Köhler-Institutes für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH Jena

BiSWIND

Laufzeit: 01.12.2015 - 31.07.2019

Bauteilintegrierte Sensorik für Kraftübertragungselemente in Windenergieanlagen (BiSWIND)

Projektinformationen

Für die Integration von Sensorik auf rotierenden Wellen werden Konzepte für das Energy Harvesting entwickelt, die eine Anregung der piezoelektrischen Harvester auch auf ausgewuchteten Wellen erlauben.

Die wichtigsten Aufgaben sind dabei der Entwurf eines Harvestermoduls auf Aluminiumnitrid-Basis für gekrümmte Oberflächen sowie die Erzeugung einer Oberflächenkraft aus der Rotation, die den Harvester aussteuert.

Darüber hinaus wird ein energieeffizientes Sensorelement für die Erkennung von Vibrationen auf Basis eines piezoelektrischen Elements aufgebaut. Die erzeugten Spannungen eines piezoelektrischen Wandlers sollen dazu spektral analysiert und bewertet werden.

Für die Integration des Elektroniksystems auf die Welle werden neuartige, gebogene Keramikträger auf LTCC-Basis erforscht, die alle notwendigen Komponenten inklusive des Kommunikationsmoduls mit Antenne enthalten. Hier liegt die besondere Herausforderung in der Entwicklung eines robusten mehrlagigen Schaltungsträgers, der an die Form der Welle angepasst ist und eine Kontaktierung an den Drehmomentsensor erlaubt.

Ansprechpartner

Prof. Martin Hoffmann

Telefon: +49 3677 69-2487
 martin.hoffmann@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH

Förderkennzeichen: 0325891B

beteiligte Fachgebiete: 

Fachgebiet Mikromechanische Systeme

Fachgebiet Elektroniktechnologie

Verbundpartner:

Schaeffler Technologies AG & Co. KG Herzogenaurach

Siegert Thinfilm Technology GmbH Hermsdorf

VTD Vakuumtechnik Dresden GmbH

Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) Dresden

Technische Universität Dresden, Institut für Festkörperelektronik

Universität Bremen - BIMAQ

Schaeffler Engineering GmbH Werdohl

Micro Systems Engineering GmbH Berg


Laufzeit: 01.12.2015 - 31.07.2019

BioLithoMorphie II

Laufzeit: 01.10.2015 - 28.02.2019

BioLithoMorphie II

BioLithoMorphie II

Projektinformationen

BioLithoMorphie® bedeutet die Assemblierung biologischen Materials mit Hilfe lithographischer Methoden zur Konstruktion drei dimensionaler biologischer Strukturen bzw. Morphologien.

Sie strebt dabei die Übertragung von Fertigungsprinzipien der Mikro- und Nanotechnologie für die Konstruktion von biologischen, drei dimensionalen (3D) Geweben und ihre Untersuchung für Anwendungen in den „Life Sciences i " an.

BioLithoMorphie® baut dabei auf der Expertise der Zentren für Innovationskompetenz MacroNano® und B CUBE auf, um ein Alleinstellungsmerkmal im Design echter 3D Strukturen in den „Life Sciences" zu generieren. Ziel ist die deutliche Verbesserung der in vitro Zellkultur mit der Verwertung dieser Resultate. Dies gelingt, wenn die korrekte mikro- und makroskopische Architektur eines komplexen Zellverbandes reproduziert werden kann.

Ansprechpartner

Prof. Andreas Schober

Telefon: +49 3677 69-3387
 andreas.schober@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH Berlin

Förderkennzeichen: 03Z1M512

beteiligte Fachgebiete:

Fachgebiet Nanobiosystemtechnik

Fachgebiet Elektroniktechnologie

Fachgebiet Dreidimensionale Nanostrukturierung

Projektpartner: B CUBE - Center for Molecular Bioengineering - TU Dresden

Laufzeit: 01.10.2015 - 28.02.2019

MehrSi

Laufzeit: 01.09.2015 - 28.02.2019

MehrSi - Hocheffiziente III-V Mehrfachsolarzellen auf Silicium mit Wirkungsgraden >30 %

Projektinformationen

III-V Mehrfachsolarzellen erreichen bei weitem die höchsten Umwandlungseffizienzen von Sonnenlicht in elektrischen Strom von bis zu 38 %. Der Einsatz der III-V Halbleiter in photovoltaischen Flachmodulen schien bisher aufgrund hoher Herstellungs- und Substratkosten als höchst komplex und daher schwierig.

Die Verbundpartner am Fraunhofer ISE, der TU Ilmenau und der Universität Marburg konnten aber kürzlich zeigen, dass sich III-V Verbindungen mit hoher Qualität auch direkt auf Silicium abscheiden lassen. Nur wenige über 30 % auf Si zu realisieren. Die Kombination etablierter Silicium Solartechnologie mit den Vorteilen der III-V Halbleiter, eröffnet neue Optionen für höchsteffiziente Solarzellen und steht im Mittelpunkt des Projekts MehrSi. Durch eine Reduktion von Defektdichten und durch optimierte Solarzellenstrukturen sollen erstmals direkt auf Si gewachsene GaInP/GaAs(P) Mehrfachsolarzellen mit > 30 % Effizienz demonstriert werden.

OnePager

 

 

Ansprechpartner

Prof. Thomas Hannappel

Telefon: +49 3677 69-2566
 thomas.hannappel@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: Projektträger Jülich Forschungszentrum Jülich GmbH

Förderkennzeichen: 03SF0525B


beteiligte Fachgebiete:

FG Photovoltaik

Projektpartner: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) Freiburg; Philipps Universität Marburg (UMR); Aixtron SE (AIX) Herzogenrath

Laufzeit: 01.09.2015 - 28.02.2019

flexINET

Laufzeit: 01.02.2015 - 31.08.2019

Ein innovatives rekonfigurierbares Schaltmatrixmodul (RSM) für eine Integration in den flexiblen Eingangsmultiplexer zu entwickeln

Projektinformation

Ein innovatives rekonfigurierbares Schaltmatrixmodul (RSM) für eine Integration in den flexiblen Eingangsmultiplexer zu entwickeln (flexINET)

Ziel ist es, ein innovatives rekonfigurierbares Schaltmatrixmodul (RSM) für eine Integration in den flexiblen Eingangsmultiplexer der Firma Tesat sowie der damit verbundenen In-Orbit-Verifikation zu entwickeln, der dafür erforderlichen Raumfahrtqualifikation zu unterziehen und in Verbindung mit anderen Nutzlastgeräten für einen operationellen Testbetrieb bereitzustellen.

Ansprechpartner

Prof. Matthias Hein

Telefon: +49 3677 69-2831
 matthias.hein@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Förderkennzeichen: 50YB1502

beteiligte Fachgebiete:

FG Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik

FG Elektroniktechnologie

Laufzeit: 01.02.2015 - 31.08.2019

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Dehnbare Aufbau- und Verbindungstechnik

Laufzeit: 01.01.2019 - 31.12.2021

Dehnbare Aufbau- und Verbindungstechnik

Projektinformation

 

 

Ansprechpartner

Prof. Heiko Jacobs

Telefon: +49 3677 69-3723
 heiko.jacobs@tu-ilmenau.de

Dr. Thomas Stauden

Telefon: +49 3677 69-3409
 thomas.stauden@tu-ilmenau.de

Prof. Matthias Hein

Telefon: +49 3677 69-2832
 matthias.hein@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: DFG

Förderkennzeichen: JA 1023/8-1, STA 556/8-1, HE 3642/13-1

beteiligte Fachgebiete: Nanotechnologien, Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik

Laufzeit: 01.01.2019 - 31.12.2021

OLAN

Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2019

OLAN

Projektinformation

Der im Fachgebiet vorhandene, kontaminationsfreie Transfer von MOCVD-präparierten Proben zu einem UHV-basierten Multi-Probe-STM gibt die Möglichkeit, individuelle Nanodrähte in vacuo („as-grown“) elektrisch zu charakterisieren. Dabei wird die Oberfläche der Drähte entweder rekonstruiert, Wasserstoff-terminiert  oder oxidiert sein. Diese Varianten sollten zu unterschiedlichen Oberflächenzustandsdichten führen, wodurch deren Rolle und Charakteristik erstmalig besser aufgedeckt werden kann. Um den Ladungsträgertransport über die Oberfläche zu ermöglichen, werden zunächst vollständig und partiell intrinsische GaAs-Nanodrähte hergestellt. Im ersten von zwei Arbeitspaketen sollen daher der Ladungsträgertransport in Nanodrahtstrukturen in Abhängigkeit der Oberflächenzustandsdichte (UHV-transferiert vs. oxidiert) dargestellt und genauer untersucht werden. Hierbei sind Experimente geplant, bei denen die Drähte mittels UHV-Transfer unter Ausschluss von Kontaminationen ausführlich elektrisch charakterisiert werden. Eine Modellierung soll zu einer Identifikation von relevanten physikalischen Parametern führen, welche dazu dienen, die Messergebnisse zunächst qualitativ und anschließend auch quantitativ nachzubilden. Für die Ladungsträgertrennung standardmäßig genutzte p-n-Übergänge sollen im zweiten Arbeitspunkt genauer untersucht werden. In axialer Ausrichtung wurden diese Kontakte in GaAs-Nanodrähten schon untersucht, jedoch ohne Oberflächenkontaminationen oder  -modifikationen zu berücksichtigen. In diesem Projekt sollen Nanodrähte mit axialem p-n-Übergang charakterisiert werden. Zur Verifizierung und Anwendung des zuvor untersuchten Mechanismus' wird zudem die Wechselwirkung der Nanodrähte mit Licht untersucht.

Ansprechpartner

Prof. Thomas Hannappel

Telefon: +49 3677 69-2566
 thomas.hannappel@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: DFG

Förderkennzeichen: HA 3096/12-1

beteiligte Fachgebiete: Grundlagen von Energiematerialien

Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2019

3D-Charakterisierung

Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2021

3D-Charakterisierung

Projektinformation

Die Bedeutung von Mikrobauteilen insbesondre der Mikroystemtechnik mit komplexen Geometrien für verschiedenste industielle Produkte der unterschiedlichsten Branchen, vom Automove-Bereich über Live-Science-Anwendungen, Medizin, Energie und Telekommunikation steigt immer mehr. Die immer bessere Beherrschung der Mikro-/Nano-Messtechnik ist dabei von großer Bedeutung. Gerade für die Anwendung bei komplexen und immer kleineren Mikrobauteilen, beispielsweise verbunden mit High-Aspekt-Ratio-Geometrien und Messunsicherheiten deutlich unter 0,1 µm ist die taktile 3D-Mikro-/Nanomesstechnik unverzichtbar und stellt nach wie vor eine enorme Herausforderung dar. Auch wissenschaftlich muss man hier von beträchtlichen Forschungsdefiziten sprechen.

In den letzten Jarhen wurden eine ganze Reihe von 3D-Mikrotastern für die Anwendung in der Mikro- und Nanokoordinatenmesstechnik entwickelt. Weitergehende Ansätze gehen bereits zur parallelen Messung von batchbasierten Mikrostrukturen mittels taktilen Tasterarrays. Die Entwicklung von aktiv schwingenden  Tastern wurde vorgestellt. Ein "Ultra precision tactile probe" wird von der Firma IBS angeboten. Bei aller Verbesserung der messtechnischen Eigenschaften von Mikrotastern (Auflösung, Reproduzierbarkeit im Bereich weniger Nanometer) stellt die hochgenaue Fertigung von Kugeln bzw. die hochgenaue Ermittlung der kompletten Kugelgeometrie ein großes Problem dar.
Gegenwärtig sind Mikrokugeln höchstens mit der Genauigkeitsklasse Grade 3 (DIN 5401) bestellbar, also mit Durchmesserabweichungen bis 0,8 µm bei gleichzeitiger Rundheitsabweichung von 80 nm. Es ist international kein Hersteller bekannt der Grade 2 oder Grade 1-Kugeln herstellen kann. Für diese Anforderungen liegen schlechthin keine industriell geeigneten Messverfahren vor.

Ansprechpartner

Prof. Eberhard Manske

Telefon: +49 3677 69-5050
 eberhard.manske@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: DFG

Förderkennzeichen: MA 2497/12-1

beteiligte Fachgebiete: Fertigungs- und Präzisionsmesstechnik

Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2021

ForInt

Laufzeit: 2018 - 2020

Ausbildung heterovalenter Grenzflächen: Eine kombinierte Photoemissions- und ab initio DFT-Studie von GaP/Si Heterostrukturen

Projektinformationen

Integration of III-V semiconductors on Si is desirable for new generation of microelectronic power devices, high-efficiency multi-junction solar cells and photolytic tandem absorbers for the renewable generation of hydrogen. GaP/Si(001) is the ideal candidate for generic, pseudomorphic virtual substrates aiming to overcome complex issues related to polar-onnonpolar heteroepitaxy prior further III-V integration. Preparation of sharp GaP/Si(001) interfaces thereby is the critical technological step in metalorganic chemical vapor deposition (MOCVD) because it strongly impacts the quality of subsequently grown epitaxial films and the final device performance. Preliminary work showed that Arsenic is of particular interest here.

Today, interface formation mechanisms are not well understood at the atomic scale and the electronic structure of buried interfaces is not resolved. In this bilateral project, we will combine optical in situ spectroscopy, lab-based as well as synchrotron-based photoelectron spectroscopy techniques, depth profiling and ab initio density functional theory (DFT) calculations in order to establish a comprehensive atomic-scale understanding of the structural and electronic properties of GaP/Si(001) and GaP/Si(001):As heterointerfaces. We will introduce dedicated modifications of the atomic structure in order to understand how the electronic properties of the heterointerface can be tuned. The objective is to gain a fundamental understanding of III-V/IV heterointerface formation with direct implications for high-efficiency device applications.

Ansprechpartner

Prof. Thomas Hannappel

Telefon: +49 3677 69-2566

thomas.hannappel@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Förderkennzeichen: HA 3096/10-1

beteiligte Fachgebiet: Photovoltaik

Laufzeit: 2018 - 2020

Wavesynth

Laufzeit: 2018 - 2020

Dynamische optische Wellenfront Synthesizer - Design, Herstellung und Systemintegration

Projektinformationen

With the research in this project we want to lower the threshold which obviously still keeps tunable Alvarez-Lohmann optics from entering real world applications. To this end we address some of the most important remaining issues such as:

- optical systems engineering with Alvarez-Lohmann elements based on analytic modelling

- optimized fabrication for generalized optical wavefront synthesizer

- innovative tuning strategies

- application specific design and systems integration of tunable optical functionality.

Ansprechpartner

Prof. Stefan Sinzinger

Telefon: +49 3677 69-2490

stefan.sinzinger@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Förderkennzeichen: SI 573/10-1

beteiligte Fachgebiet: Technische Optik

Laufzeit: 2018 - 2020

Neuartige Small Cantilever

Laufzeit: 01.04.2017 - 31.03.2019

Neuartige Small Cantilever

Projektinformationen

In dem Vorhaben werden zwei wesentliche Ziele verfolgt, die auf Basis der interdisziplinären wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsgruppen (AG) der Institute Mikro- und Nanoelektronik (MNE) und Prozessmess- und Sensortechnik (IPMS) der Technischen Universität Ilmenau erreicht werden sollen. Zum einen werden vom MNE Forschungen im Bereich der Entwicklung, Herstellung und dem Einsatz von neuartigen Small Cantilevern mit Federkonstanten im Bereich von kc ≤ 0,01..0,05 N/m für die schnelle Abbildung empfindlicher, auch biologischer Proben und der Kraftspektroskopie angestellt. Zum anderen soll vom IPMS die metrologisch rückführbare Messung und Kalibrierung von Kräften in den Bereich von ≤ 10 nN vorangetrieben werden. Damit wird es möglich, die Federkonstante der sehr weichen und kurzen Small Cantilever mit den benötigten kleinen Messunsicherheiten zu bestimmen. Die Untersuchung der Federkonstanten sollen im Vorhaben unterstützend zur Entwicklung der Small Cantilever durchgeführt werden, um die Herstellprozesse und die Bauteilstreuung zu erforschen, besser beurteilen und im Ergebnis optimieren zu können.

Ansprechpartner

Prof. Ivo W. Rangelow

Telefon: +49 3677 69-3718
 ivo.rangelow@tu-ilmenau.de


Prof. Thomas Fröhlich

Telefon: +49 3677 69-2822

 thomas.froehlich@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformationen

Projektträger: DFG

Förderkennzeichen: RA 541/7-1; FR2779/8-1

beteiligte Fachgebiete: FG Mikro- und nanoelektronische Systeme; FG Prozessmesstechnik


Laufzeit: 01.04.2017 - 31.03.2019

Lokalisierter Transport aus der Gasphase

Laufzeit: 2017 - 2020

Lokalisierter Transport aus der Gasphase

Projektinformationen

Das Projekt befasst sich mit dem Ergründen der fundamentalen physikalischen Hintergründe dieser neuartigen Methode zur lokalisierten Ansammlung von Spezies aus der Gasphase. Diese fundamentalen Erkenntnisse liefern mehr Verständnis zu einigen kontroversen Fragen. Speziell ist beim angewendeten Verfahren ein Widerspruch zwischen Theorie und Experiment zu finden. Aus theoretischer Sicht der Transportgleichungen kann die beobachtete Akkumulationsrate meist nicht erklärt werden und es liegt wahrscheinlich eine abnormale hohe oder veränderte Reaktionskinetik vor (höhere Adsorptionsrate). Der beschriebene Prozess verbindet ein Zusammenspiel aus Ionen, Partikeln aus der Luft, einem vorstrukturierten Substrat mit programmierbaren Entladungskontaktpunkten und dem Trägergas. Um ein klares und besseres Verständnis des zugrundeliegenden Prozesses erarbeiten zu können, würden wir im Rahmen einer Doktorarbeit weitere gezielte Experimente durchführen wollen, welche die grundlegenden physikalischen Phänomene in Einklang mit dem Experiment bringen. Die Erforschung dieser grundlegenden Fragenstellungen ist der wichtigste Teil, um weitere Anwendungsgebiete erschließen zu können.  

Ein Ziel ist es, eine Experimentieranordnung zu entwerfen, welche die relevanten Prozessparameter (Gasionenkonzentration, Partikelzahl und –konzentration, lokal vorherrschender Gasfluss, Plasmapotentialverlauf) systematisch ergründen kann. Das geplante System kann in drei Module aufgeteilt werden: Aerosol Quellen Modul (zum Teil bereits vorhanden), lokalisiertes Abscheidungsmodul (auch zum Teil bereits vorhanden) und ein Modul zur Prozessüberwachung (noch nicht vorhanden). Zur Leitung der Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet und zur Entwicklung des angesprochenen Prozessüberwachungsmoduls benötigen wir Mittel für eine Doktoranden Stelle. Aus anwendungsorientierter Sicht wollen wir uns auf den von uns publizierten Artikel “Active Matrix Based Collection of Airborne Analytes: An Analyte Recording Chip Providing Exposure History and Finger Print”[3] fokussieren, in welchem wir einen neuen Ansatz beschreiben, der es erlaubt Partikel unterschiedlicher Art in einer aktiven Matrix zeitlich sortiert einzufangen. Die fundamentalen Untersuchungen werden sich mit dem Design des Recording Chips beschäftigen; wir erwarten Einflussfaktoren durch die Arraygröße, die minimale Öffnungsgröße und durch Konzentrationsunterscheide bei den zu analysierenden luftgetragenen Partikeln. Abschließend wollen wir das Feld der zu untersuchenden Partikel ausdehnen und es bis auf in der Luft befindliche Pathogene aus dem Feld der Aerobiologie ausdehnen. In Vorbereitung dieses Vorhabens haben wir bereits erste Demonstrationsversuche mit Bakteriophagen getestet.

Ansprechpartner

Prof. Heiko O. Jacobs

Telefon: +49 3677 69-3723
 heiko.jacobs@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Förderkennzeichen: JA 1023/5-1, STA 556/5-1

beteiligte Fachgebiete: Nanotechnologie

Laufzeit: 2017 - 2020

MUSIK FOR 1522

Laufzeit: 01.01.2016 - 30.06.2019

MUSIK

Projektinformationen

Seit nunmehr 3 Jahren erforscht die Forschergruppe FOR 1522 „MUSIK“ (Multiphysikalische Synthese und Integration komplexer Hochfrequenz-Schaltungen“, gefördert von der DFG, in ihrer ersten Projektphase die steuernden, oszillierenden und schaltenden Eigenschaften mikroelektromechanischer Systeme mit dem Ziel, diese über einen durchgängigen Entwurf energieeffizienter und rekonfigurierbarer Schaltungen für Anwendungen in der Funkkommunikation und –sensorik zu nutzen.

Die Forschergruppe besteht aus 4 unter dem Dach des IMN organisierten Fachgebieten (Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik, Elektronische Schaltungen und Systeme, Elektroniktechnologie, Mikromechanische Systeme), sowie dem Lehrstuhl für Technische Elektronik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sowie dem Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme (IMMS), einem An-Institut der TU Ilmenau. Bekannte Firmen wie Cadence, Coventor, X-FAB, TDK EPCOS und Keysight Technologies begleiten als assoziierte Partner die Forschungstätigkeit durch fachliche Unterstützung oder Bereitstellung von Technologieressourcen bzw. Simulationswerkzeugen. Sprecher der Forschergruppe ist Prof. Dr. Matthias Hein (Fachgebiet HMT).

Die Partner bearbeiten insgesamt 8 Teilprojekte mit dem Ziel, einen ganzheitlichen Entwurf von mikroelektronischen und mikroelektromechanischen Baugruppen auf und zwischen verschiedenen Abstraktionsebenen (Kommunikationssystem, Funksystem, Einzelkomponente) zu etablieren.

Durch diesen Ansatz wird eine neuartige Schaltungstechnik, die „HF-Mikromechatronik“, erschlossen, die den bisher auf Technologie und Einzelelemente gerichteten Fokus der HF-MEMS-Forschung wesentlich übertrifft und auf eine anwendungsorientierte Systemebene hebt.

Eine wichtige Rolle dabei spielt die Zusammenführung von Silizium- und Keramiktechnologien in Form des am IMN entwickelten Silizium-Keramik-Verbundsubstrates (SiCer), die eine notwendige Voraussetzung zur Erschließung des vollen Potentials bildet, das diese ganzheitliche Schaltungstechnologie bietet.

23 Beiträge auf wissenschaftlichen Konferenzen, die Organisation eines Workshops auf der Europäischen Mikrowellenkonferenz 2013 sowie einer „Focus Session“ auf der Deutschen Mikrowellenkonferenz 2015 unterstreichen die überaus aktive und erfolgreiche Arbeit auf diesem Gebiet.

Bestätigt wurden die hervorragenden Ergebnisse in besonderer Weise im Rahmen der im Juli durchgeführten Begehung der Forschergruppe durch ein Gutachtergremium der DFG. Im Ergebnis dieser Begutachtung ist die weitere Förderung der Forschergruppe in einer zweiten Projektphase bis Ende 2018 bewilligt worden. Die Forschergruppe konnte in Phase 2 sogar noch um ein neues Teilprojekt erweitert werden, in dem der Aufbau des geplanten Technologiedemonstrators, eines LTE-Transceiver auf dem SiCer Substrat, sowie dessen messtechnische Verifikation durchgeführt wird. Insgesamt beträgt die Förderung für die im IMN organisierten Fachgebiete ca. 1,6 Mio. €.

Die Forschergruppe wird diese Chance nutzen, um das in Phase 1 aufgebaute Know-How für die Demonstration neuartiger Entwurfs- und Implementierungstechnologien zu nutzen, die die Vorteile der beiden bisher getrennten Welten Mikroelektronik und Mikroelektromechanik optimal vereint.

 

 

 

Ansprechpartner

Prof. Matthias Hein

Telefon: +49 3677 69-2832


 matthias.hein@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: DFG

Förderkennzeichen: Forschergruppe FOR 1522

beteiligte Fachgebiete TU Ilmenau:

FG Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik - Prof. Hein - HE 3642/5-2; HE 3642/6-2; HE 3642/10-2

FG Elektronische Schaltungen und Systeme - Prof. Sommer - SO 1023/1-2

FG Elektroniktechnologie - Prof. Müller - MU 3171/1-2

FG Mikromechanische Systeme - Prof. Hoffmann - HO 2284/3-2

Laufzeit: 01.01.2016 - 30.06.2019

Tailored Disorder

Laufzeit: 15.10.2015 - 30.09.2021

Fluktuations-dominierte Materialien für neuartige photonische Strukturen

Projektinformationen

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung nanostrukturierter Materialien, in denen die Wechselwirkung optischer Nahfelder und unordnungsinduzierte Fluktuationen lokaler elektromagnetischer Felder in optimaler Weise zur Schaffung neuartiger photonischer Funktionalität genutzt werden. Während die Natur ungeordnete Nanomaterialien für Schmetterlingsfarben nutzt haben wir Menschen erst kürzlich gelernt, metallische Nanostrukturen zur Detektion einzelner Moleküle einzusetzen. Systematische Untersuchungen zur Optimierung der Unordnung mit dem Ziel der maximalen Ankopplung lokaler elektromagnetischer Felder an geeignete Quantenemitter (Laserfarbstoffe, J-Aggregate, Halbleiter-Quantenpunkte,…) fehlen fast vollständig, obwohl große Fortschritte im Bereich der Nanomaterialien, der optischen Spektroskopie und der Theoretischen Festkörperphysik die Voraussetzungen geschaffen haben. Für dieses Projekt haben sich Wissenschaftler aus allen drei Bereichen zusammengefunden, um (i) lokale elektromagnetische Feldfluktuationen durch gezielte Optimierung der Unordnung in speziell ausgesuchten quasi-zwei- und dreidimensionalen metallischen und dielektrischen Nanostrukturen maximal zu verstärken und (ii) Quantenemitter so einzufügen, dass deren optische Nichtlinearität neue photonische Funktionalität liefert. Wir erwarten, dass dieser Ansatz inhärent robuste Systeme liefert: Falls variierende Umweltparameter die Resonanz eines bestimmten Paars aus Emitter und lokaler elektromagnetischer Mode zerstört, wird dieses durch ein anderes äquivalentes Paar kompensiert.

Das Projekt fokussiert auf drei  Klassen ungeordneter Systeme: (i) dichte Felder von Nanonadeln aus durchsichtigen Oxid- und Nitrid-Halbleitern, (ii) perkolierende Metallfilme mit Poren und Inseln im Nanometerbereich und (iii) nanoporöse Gold-Nanopartikel aus zweiphasigen Legierungen. Diese Proben werden mit optisch nichtlinearen Materialien beschichtet oder infiltriert.

Neben dem Design möglicherweise sogar ökonomisch relevanter photonischer Materialien erwarten wir, dass das Projekt zu einem vertieften Verständnis der Licht-Materie Wechselwirkung auf der Nanoskala, der Physik der unordnungsinduzierten Licht- und Plasmonlokalisierung und – genereller – von fluktuationsdominierten Systemen führt. Wir planen, die Zeitstruktur einzelner lokalisierter elektromagnetischer Moden in Oldenburg in Echtzeit zu vermessen und deren räumliche Struktur mit 20-nm Auflösung abzubilden. Die theoretische Analyse basiert auf der Expertise der Ilmenau-Gruppe auf den Gebieten der Anderson-Lokalisierung und Exziton-Plasmon-Kopplung. Materialien mit maßgeschneiderter Unordnung werden durch Ilmenauer Werkstoffwissenschaftler zur Verfügung gestellt. Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit und kontinuierliches Feedback zwischen den beteiligten Wissenschaftlern ist essentielle Grundlage für die Schaffung von Materialien mit maßgeschneiderter Unordnung und neuer oder zumindest verbesserter photonischer Funktionalität.

Ansprechpartner

Prof. Peter Schaaf

Telefon: +49 3677 69-3610

 peter.schaaf@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: DFG

Förderkennzeichen: SCHA 632/24-1

beteiligte Fachgebiete: Werkstoffe der Elektrotechnik

Laufzeit: 15.10.2015 - 30.09.2021

DFG Gerätezentrum

Laufzeit: 01.12.2013 - 31.07.2020

Gerätezentrum "Mikro-Nano-Integration"

Projektinformation

Gerätezentrum "Mikro-Nano-Integration" (DFG Gerätezentrum)

Das DFG-Gerätezentrum "Mikro-Nano-Integration“ ermöglicht externen Partnern einen noch besseren Zugang zur hervorragenden technologischen Infrastruktur und der Spezialausstattung des Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien.


  weitere Infos            

Ansprechpartner

Prof. Jens Müller

Telefon: +49 3677 69-2606
 jens.mueller@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: DFG

Förderkennzeichen:

MU 3171/2-1 + MU 3171/6-1,

SCHA 632/19-1 + SCHA 632/27-1,

HO 2284/4-1 + HO 2284/12-1

beteiligte Fachgebiete: Elektroniktechnologie, Werkstoffe der Elektroniktechnologie, Mikromechanische Systeme

Laufzeit: 01.12.2013 - 31.07.2020

FuNParty

Laufzeit: 01.11.2013 - 30.09.2019

Funktionelle Nanopartikel-Anordnung durch Entnetzung von dünnen Schichten

Projektinformation

Funktionelle Nanopartikel-Anordnung durch Entnetzung von dünnen Schichten  (FunParty)

Im Projekt wird das Entnetzen (Dewetting) dünner metallischer Schichten untersucht. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf zweikomponentigen Schichten um den Einfluss der Legierungsbildung zu erfassen.

Ein weiterer Aspekt beschäftigt sich mit der Herstellung funktionaler Nanopartikel unter Benutzung des Dünnschichtentnetzens als Methode.

weitere Infos                   one-pager        

Ansprechpartner

Prof. Peter Schaaf

Telefon: +49 3677 69-3610
 peter.schaaf@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: DFG

Förderkennzeichen: SCHA 632/20-1; SCHA 632/20-2

beteiligte Fachgebiete: Werkstoffe der Elektrotechnik

Laufzeit: 01.11.2013 - 30.09.2019

Landesförderung

SPIRIT

 Laufzeit: 01.04.2018 - 31.03.2021

Dünnschichtfähiger Glas-LTCC-Interposer für die industrielle Sensorik

Projektinformationen

Im Projekt SPIRIT soll eine innovative und robuste Interposer-Plattform auf Basis eines LTCC-Verbundsubstrates entwickelt werden, die zu einer deutlichen Steigerung der Integrationsdichte von Elektroniksystemen im Sinne von „More than Moore“ führt. Durch die heterogene Integration unterschiedlichster Halbleitertechnologien und MEMS/NEMS in Kombination mit Konzepten der hybriden passiven Integration wird die Miniaturisierung der System-in-Packages für anspruchsvolle Sensoranwendungen mit hohen Zuverlässigkeitsansprüchen vorangetrieben. Das Interposersubstrat basiert auf Niedertemperaturkeramik (LTCC) und einer dünnschichttauglichen Schicht, die hochtemperaturtauglich mit der LTCC verbunden ist. Letztere ermöglicht Metallisierungen mit Linienauflösungen im Mikrometerbereich und Durchkontaktierungen mit 20 µm Durchmesser. Durch entsprechende Kontaktmetallisierungen werden die klassischen Verbindungstechniken für ungehäuste Halbleiter bis hin zu kleinsten Kontaktgeometrien (z.B. FlipChip-Raster < 20µm) sichergestellt. Die Fertigung der Interposer soll kostenoptimiert im Panel- oder Wafer-Level-Format erfolgen.  Die mechanisch tragenden und die thermischen Funktionen werden überwiegend durch das LTCC-Substrat sichergestellt. Passive Komponenten und Strukturen wie z.B. Interdigitalstrukturen (Gas- oder Feuchtesensorik) oder Antennen (Radarsensorik) sind planar in Dünnschichttechnologie ausgeführt.

Ansprechpartner

Prof. Jens Müller

Telefon: +49 3677 69-2606

jens.mueller@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2017 FE 9055

beteiligte Fachgebiete: Elektroniktechnologie

Laufzeit: 01.04.2018 - 31.03.2021

Forschergruppe FOQUOS

Laufzeit: 2018 - 2021

Quantenoptische Bildgebung mit verstärkten Photonen am Thüringer Innovationszentrum InQuoSens

Projektinformationen

Das Thüringer Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik (InQuoSens) an den Standorten Jena und Ilmenau beabsichtigt, die aktuelle Ausschreibung der Thüringer Aufbaubank (TAB) zur Förderung der Forschergruppe FOQUOS zu nutzen, um seine Position im Forschungs- und Innovationsfeld der Quantentechnologien strategisch zu stärken. Ausgehend von bestehenden Kompetenzen im Bereich bildgebender opto-elektronischer Systeme und Quantenoptik soll sich die Forschergruppe auf die Entwicklung von Basistechnologien und Demonstratoren für Anwendungen im Quantum Imaging in anwendungsrelevanten Spektralbereichen konzentrieren. Dieses Themengebiet wurde im Rahmen einer Vorstudie von InQuoSens als besonders aussichtsreich hinsichtlich seines Innovationspotenzials identifiziert. Zudem wurde das Forschungs- und Innovationsfeld der Quantentechnologien von Thüringer Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik innerhalb des zuständigen Arbeitskreises der Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen („RIS3 Thüringen“)1 als eines der relevantesten Zukunftsfelder für die zukünftige Entwicklung des Freistaats identifiziert. Die Forschergruppe FOQUOS nimmt daher den durch die RIS3-Richtlinie definierten Strategieprozess direkt als Handlungsrichtlinie auf.

Zugleich ist das Vorhaben von außergewöhnlich hoher nationaler und internationaler Bedeutung, da kürzlich mit „Quantentechnologie – Grundlagen und Anwendungen“ (QUTEGA) und dem „Quantum Technologies Flagship“ (QUTE-F) sowohl auf Bundes- als auch auf EU-Ebene umfangreiche Förderinitiativen zum Zukunftsthema der Quantentechnologien aufgesetzt wurden. Thüringen wird durch die Arbeiten innerhalb von InQuoSens und FOQUOS befähigt, zukünftig substantielle Beiträge innerhalb dieser Initiativen leisten zu können. Nicht zuletzt wird die Forschergruppe durch die Einbettung in das akademische Umfeld der Universitäten Jena und Ilmenau, in dem Forschungsergebnisse der Quantenoptik und -technologie direkt in die akademische Ausbildung auf Master- und Doktorandenniveau eingehen werden, zu einer breiten und nachhaltigen Expertise in Form hochqualifizierter Nachwuchskräfte im Freistaat Thüringen beitragen.

Die im Vorhaben adressierten Anwendungen nutzen die spezifischen Quanteneigenschaften verschränkter Photonenpaare. Diese bilden einen gemeinsamen Quantenzustand, der es erlaubt, Informationen über z.B. den Ort eines der Photonen durch Vermessung des Partnerphotons zu gewinnen. Diese Eigenschaft kann genutzt werden, um optische Messverfahren mit räumlicher Auflösung zu realisieren, in denen eines der Photonen eines Paares mit dem zu vermessenden Objekt wechselwirkt, aber nur das andere Photon durch eine räumlich auflösende Kamera vermessen wird. Dieser Ghost-Imaging genannte Ansatz wurde bereits experimentell demonstriert [Mor15]. Das herausragende Anwendungspotential von auf dieser Methode basierenden Messverfahren resultiert aus der Möglichkeit, Photonenpaare zu verwenden, in denen die beiden Photonen wesentlich unterschiedliche Wellenlängen haben. Dabei werden die Eigenschaften des Objekts bei der Wellenlänge des mit dem Objekt interagierenden Photons vermessen, die Wellenlänge des zweiten Photons kann aber z.B. an die optimale Arbeitswellenlänge der verwendeten Kamera angepasst sein. Weiterhin hängt die erreichbare räumliche Auflösung auf komplexe Weise von den Wellenlängen beider Photonen ab und kann für bestimmte Fälle größer sein als für die Wellenlänge des mit dem Objekt interagierenden Photons in klassischen optischen Messverfahren möglich wäre. Diese Vorteile kommen besonders dann zum Tragen, wenn die Wellenlängen der einzelnen Photonen des verschränkten Photonenpaars weit auseinanderliegen.

Ziel der Forschergruppe FOQUOS ist es, die bisher nur in sehr grundlegenden Experimenten oder vereinfachten theoretischen Modellen gezeigten Potentiale von Ghost-Imaging für zwei spezifische hochrelevante Anwendungsfälle experimentell zu verifizieren sowie die für potentielle kommerzielle Anwendungen wichtigen Leistungsparameter und begrenzenden Faktoren dieser Abbildungsverfahren quantitativ zu bestimmen. Im Speziellen sollen die folgenden zwei Anwendungsfälle untersucht werden:

Bildgebung und abbildende Spektroskopie im mittleren Infrarot (MIR): Für den MIR Spektralbereich von 2 μm bis 10 μm Wellenlänge existieren nur sehr eingeschränkt empfindliche und hochauflösende Kameras. Durch Verwendung von Ghost-Imaging kann die Notwendigkeit für derartige Kameras umgangen werden. Hierzu werden Photonenpaare mit stark unterschiedlichen Wellenlängen genutzt, von denen eine im sichtbaren Spektralbereich (VIS), die andere im MIR liegt. Das MIR-Photon interagiert mit dem zu vermessenden Objekt und wird danach mit einem Einzeldetektor detektiert. Das VIS-Photon wird mit einer hochauflösenden Kamera vermessen, die in diesem Spektralbereich sehr effizient arbeitet und praktisch kein Rauschen aufweist. Dadurch können Bilder im MIR auch bei sehr geringen optischen Leistungen in hoher Qualität rekonstruiert werden. Durch Verwendung eines weiteren spontanen parametischen Abwärtskonversionsprozesses (engl. „spontaneous parametric down-conversion“, SPDC) kann sogar ganz auf MIR-Detektoren verzichtet werden, dazu wird das MIR Photon nach der Interaktion mit der Probe auch ins VIS konvertiert [Lem14].

Bildgebung mit extremen Auflösungen in kurzwelligen Spektralbereichen: Durch Verwendung von Licht im kurzwelligen Ultraviolett- oder Röntgenbereich (XUV) mit Wellenlängen von einigen 10 nm kann die Auflösung optischer Bildgebung stark gesteigert werden. Insbesondere biologische Proben sind jedoch für Bestrahlung mit XUV-Licht ungeeignet und werden im Abbildungsprozess durch die hohe Photonenenergie zerstört. Bei Verwendung von Ghost-Imaging mit Photonenpaaren aus XUV- und VIS-Photonen kann dieser optische Schaden verhindert werden, wenn die Probe nur mit den VIS-Photonen interagiert. Das sehr hohe Auflösungsvermögen der kurzwelligen XUV-Photonen kann trotzdem genutzt werden [Li15].

Für beide Ansätze sollen durch die Forschergruppe Demonstratorexperimente realisiert werden, an denen die Anwendungsrelevanz gezeigt werden kann. Dazu müssen zunächst grundlegende theoretische Voruntersuchungen durchgeführt werden, um optimale Parameter für die Demonstratoren zu identifizieren sowie den Einfluss aller experimentellen Randbedingungen auf die  Messverfahren zu ermitteln. Weiterhin müssen zwei wichtige Basistechnologien weiterentwickelt werden. Dies sind zum einen optimierte Quellen für Photonenpaare in den adressierten Spektralbereichen sowie spezifische Ansteuer- und Auswerteelektroniken für die verwendeten Detektoren. Aufbauend auf diese Basistechnologien werden die erstellten Demonstratoren dann eine experimentelle Überprüfung aller für Anwendungen relevanten Parameter von Ghost-Imaging Systemen erlauben sowie die Abschätzung des noch notwendigen Entwicklungsaufwands für eine kommerzielle Verwertung ermöglichen.

Ansprechpartner

Prof. Jens Müller

Telefon: +49 3677 69-2606

jens.mueller@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2017 FGR 0067

beteiligte Fachgebiete: Elektroniktechnologie

Laufzeit: 01.03.2018-28.02.2021

Forschergruppe MAGSENS

Laufzeit: 2018 - 2020

Ultrasensitive Magnetfeldsensorik mit resonanten magnetelektrischen MEMS

Projektinformationen

Die Detektion magnetischer Felder erlaubt die Gewinnung von Informationen in vielfältigen Anwendungsgebieten, welche von der industriellen Prozesskontrolle und zerstörungsfreien Werkstoffprüfung über Geo-Exploration bis hin zu biomedizinischen Anwendungen reichen. Einer der Hauptvorteile der Magnetfeldsensorik besteht im zerstörungsfreien Zugang zu elektrischen Kenngrößen und strukturellen Eigenschaften. Dabei ist die (ferndiagnostische) Messung schwächster magnetischer Felder von besonderem Interesse und wird in geologischen, archäologischen, material-wissenschaftlichen und biomedizinischen Anwendungen verwendet. Der Stand der Technik ist hierbei gegeben durch die Sensitivität von supraleitenden Induktionsspulen (Superconductive Quantum Interference devices, SQUIDs), welche im Bereich von 1-10 fT/Hz1/2 liegt. Diese Sensoren erfordern jedoch einen hohen kryotechnischen Aufwand zur Kühlung auf mindestens unter -196°C, um überhaupt betrieben werden zu können.  

Das Ziel der vorgeschlagenen Forschergruppe ist die Entwicklung integrierter und resonanter Mikrostrukturen auf Basis magnetoelektrischer Komposite für die Messung schwächster (z.B. bio-) magnetischer Felder bei Raumtemperatur.  Das Forschungsvorhaben umfasst daher ein grundlegendes Verständnis der design-relevanten Eigenschaften und ihrer Abhängigkeiten, die Fähigkeit der Simulation und Voraussage der Performanz, die Bereitstellung der technologischen Basis inklusive Layout, technologischer Ablauf, Einstellung und Analyse der Schicht-charakteristika (insbesondere mit Bezug auf Deposition und Nachbehandlung), sowie messtechnische Aspekte in Bezug auf Validierung des Sensorsystems. Dabei sollen neuartige Materialkombinationen aus magnetostriktivem Materialien wie Ni und TbFe2, sowie piezoelektrischen binären und ternären Nitriden wie AlN und ScAlN zum Einsatz kommen.

Ansprechpartner

Prof. Hannes Töpfer

Telefon: +49 3677 69-2630

hannes.toepfer@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2017 FGR 0060

beteiligte Fachgebiete: Theoretische Elektrotechnik, Werkstoffe der Elektrotechnologie, Technische Physik I, IMMS GmbH

Laufzeit: 01.01.2018 – 31.12.2020

Forschergruppe KERBESEN

Laufzeit: 01.04.2016 - 31.03.2019

Innovative keramische Schaltungsplattformen für künftige Satellitentechnologien

Projektinformation

Gesamtziel des hier beantragten Vorhabens ist die Herstellung von Demonstratoren für neuartige keramische Schaltungsmodule in Form von Multilagenbauelementen mit integrierten sensorischen und elektromagnetischen Funktionen auf der Basis der LTCC-Technologie für den Einsatz bei Temperaturen bis zu 250°C. Damit sollen für solche Bauelemente neue Einsatzgebiete erschlossen werden, die auf den besonderen Eigenschaften der keramischen Materialien wie hohe chemische Beständigkeit und Temperaturstabilität beruhen.  

Ansprechpartner

Prof. Jens Müller

Telefon: +49 3677 69-2606
 jens.mueller@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2015 FGR 0084

Fachgebiet Elektroniktechnologie

Partner:

Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Fachbereich SciTec, Prof. Töpfer - Koordinator

Fraunhofer IKTS Hermsdorf, DC Capraro

Laufzeit: 01.04.2016 - 31.03.2019

InQuoSens

Laufzeit: 2017 - 2022

Einrichtung und Aufbau des Thüringer Innovationszentrums für Quantenoptik und Sensorik, Teilstandort Ilmenau

Projektinformationen

InQuoSens bündelt exzellente und international sichtbare Forschungsaktivitäten der Standorte Jena (ACP) und Ilmenau (IMN) in den Schlüsseltechnologien Quantenoptik und Sensorik. Es entwickelt diese durch strategische Investitionsmaßnahmen und einen gemeinsamen Strategieprozess synergetisch weiter. InQuoSens stimmt seine wissenschaftliche Entwicklung mit Innovationsbedarfen der Thüringer produzierenden Industrie ab. Durch diese Aktivitäten entsteht ein international alleinstehendes Zentrum wissenschaftlicher Exzellenz mit einer kritischen Masse an Kompetenzen, welche die Innovationskraft der Thüringer Wirtschaft erhöht.

Ansprechpartner

Prof. Jens Müller

Telefon: +49 3677 69-2606

jens.mueller@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2017 IZN 0013

beteiligte Fachgebiete: Institut für Mikro- und Nanotechnologien

Laufzeit: 01.11.2017 - 31.01.2022

EMSIG

Laufzeit: 2017 - 2020

Entwicklung eines Mikroresonators zur Erfassung von Krafteinwirkungen mittels kombinierter statischer und dynamischer Messung

Projektinformationen

Im Rahmen des Projektes soll ein fernabfragbaresn Strömungsmesssystem mit Gasarterkennung entwickelt werden.

Strömungssensoren werden in Industrie, Laboratorien, Krankenhausern und im privaten Bereich weit genutzt. ln der Anwendungen reichen von der Regelung großer Massenströme (Prozessindustrie) bis hin zu Messungen im Nanobereich (nl/min) (Biotechnologie, Pharmazie, Medizin und Automotiv). Im Wohn- und Arbeitsbereich dienen sie einer energieeffizienten Einstellung der Umgebungsbedingungen. Die Gasströmungsmessung beruht auf verschiedenen Prinzipien: Thermomassen-, Coriolis-, Schwebekörper-Durchflussmessung, Schalenkreuz- oder Flügelradanemometer, Strömungsmessung mittels Differenzdrucksensoren.

Dominierend am Markt sind thermische Flusssensoren wegen ihres weiten Messbereiches, ihrer miniaturisierten Bauform und ihrer hohen Empfindlichkeit. Nachteile sind die nichtlineare Abhängigkeit und die Beeinträchtigung durch Staub und Feuchtigkeit.

Thermische Flusssensoren sind ebenfalls sehr träge. Für die genannten Messprinzipien gilt, dass das Messsignal von der Gasart und von weiteren Umgebungsbedingungen abhängig ist. Neben den genannten Strömungssensoren wurden in den letzten Jahren verschiedene mikromechanische Strömungssensoren vorgestellt. Sie basieren auf der Erfassung der durch Strömung hervorgerufenen Kräfte (Widerstands- und Auftriebskraft) sowie der durch Wirbel induzierten Schwingungen. Die im Projekt zu nutzenden MEMS-Strukturen sollen so designt werden, dass sie sowohl in ihrem statischen als auch im dynamischen Verhalten Einflüsse der Strömung zeigen. Dazu sind sie in resonante Schwingungen zu versetzen. Resonanzamplitude und statische Verbiegung der mikromechanischen Struktur sind von der Strömungsgeschwindigkeit abhängig. Die Resonanzfrequenz dieses schwachgedämpften Systems ist hingegen vorrangig von der Dichte des strömenden Mediums abhängig. Ziel dieses Projektantrages ist es, einen mikromechanischen Strömungssensor zu entwickeln, der sowohl den Massenfluss als auch die Gasart bzw. die Gaszusammensetzung bestimmen kann und fernabfragbar ist. Die sensornahe Elektronik ist so auszulegen, dass eine drahtlos Kommunikation unterstützt wird, die einen Einsatz in gefährlichen, schwer zugänglichen Bereichen ermöglicht und die Mensch-Maschine-Interaktion verbessert.

Ansprechpartner

Prof. Ivo W. Rangelow

Telefon: +49 3677 69-3718

ivo.rangelow@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2017 FE 9138

beteiligte Fachgebiete: Mikro- und Nanoelektronische Systeme

Laufzeit: 01.12.2017 - 28.02.2020

Entwicklung eines modularen High-Throughput-Analyse- und Messsystems für die hochauflösende, tropfenbasierte mikrofluidische Analytik in Life-Science und Umweltanalytik (Screen | in Drop Lines)

Laufzeit: 01.05.2017 - 31.01.2020

Entwicklung eines modularen High-Throughput-Analyse- und Messsystems für die hochauflösende, tropfenbasierte mikrofluidische Analytik in Life-Science und Umweltanalytik (Screen | in Drop Lines)

Projektinformation

Die Technik der tropfenbasierten Mikrofluidik findet zunehmend Anwendung im industriellen F&E-Bereich wie z.B.: Life-Science-Forschung (speziell Pharmaforschung und –entwicklung), Kosmetik, Lebensmittelanalytik und Umweltanalytik / Ökotoxikologie. Die ständig steigende Nachfrage nach Systemlösungen, die den industriellen Einsatzkriterien im Hinblich auf eine robuste Routineanwendung genügen, zeigt den Bedarf nach robusten Systemlösungen auf. Das hier vorgeschlagene Projekt adressiert diesen Entwicklungsbedarf und kombiniert die einzigartigen Kompetenzen der CETONI GmbH und der Technischen Universität Ilmenau zur Entwicklung robuster technischer Systeme und  zur Etablierung von Standard-Screeningprozessen auf den Instrumenten. Der breiteren Einführung  tropfenbasierter mikrofluidischer Screening-Verfahren im industriellen Bereich stehen primär die schwierige Handhabbarkeit und Robustheit der zur Verfügung stehenden Systeme entgegen.

Ansprechpartner

Prof. Michael Köhler

Telefon: +49 3677 69-3629
 michael.koehler@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2016 FE 9016

beteiligte Fachgebiete: Physikalische Chemie/Mikroreaktionstechnik

Verbundvorhabensnummer: 2016 VF 0005

Partner:

CETONI GmbH Korbußen

Laufzeit: 01.05.2017 - 31.01.2020

Spritzerarmes Laserstrahlschweißen

Laufzeit: 01.07.2016 - 30.06.2018

Spritzerarmes Laserstrahlschweißen

Projektinformationen

Die Geschwindigkeit und Effizienz eines Schweißprozesses hängt in erster Linie von der Geschwindigkeit ab, mit der das zu bearbeitende Material (z.B. Stahl) über die Schmelztemperatur erhitzt werden kann. Immer leistungsfähigere Laser-Lichtquellen mit optischen Ausgangsleistungen bis in den Bereich >100 kW ermöglichen heute das hocheffiziente Verschweißen von Stählen. Die große einfallende Laserleistung bei angepassten Wellenlängen wird dabei sehr effizient in das Material eingekoppelt um die Schweißnaht zu realisieren. Aufgrund der extrem kurzen Zeit, in der die Energie in das Material eingebracht werden kann, kommt es ggf. zu vermehrter Spritzerbildung. Spritzer aus geschmolzenem Stahl, die sich auf den Oberflächen niederschlagen, stellen eine große Herausforderung für die Qualität der resultierenden Bauteile dar. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden Möglichkeiten erforscht, die Spritzerbildung beim Schweißprozess mit Hochleistungslasern zu reduzieren, in dem die Energieverteilung im Laserfokus mit eigens optimierten beugungsoptischen Bauteilen optimiert wird. Dadurch wird das Material z.B. in einem größeren Bereich um den eigentlichen Laserfokus herum vorgewärmt, die Strömungsgeschwindigkeit im Schmelzbad beeinflusst um Spritzer deutlich zu reduzieren bzw. zu vermeiden. Themen, die in diesem Zusammenhang untersucht werden, sind neben den optimalen Energieverteilungen zur Unterdrückung der Spritzerbildung, das Design, die mikrolithographische Herstellung und der Einsatz der entsprechenden beugungsoptischen Bauelemente.

Ansprechpartner

Prof. Stefan Sinzinger

Telefon: +49 3677 69-2490
 stefan.sinzinger@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

Förderkennzeichen: 18582 BR

beteiligte Fachgebiete: Technische Optik, Fertigungstechnik

Laufzeit: 01.07.2016 - 30.06.2018

Entwicklung von Prozessen und Technologien für Mikrovias und hochaufgelöster Strukturen in LTCC-Multilayer-Keramiken sowie Konzepte für ihre spätere Anwendung im Hochfrequenzbereich - KerMuSens-

Laufzeit: 01.04.2017 - 30.09.2019

Entwicklung von Prozessen und Technologien für Mikrovias und hochaufgelöster Strukturen in LTCC-Multilayer-Keramiken sowie Konzepte für ihre spätere Anwendung im Hochfrequenzbereich - KerMuSens-

Projektinformation

Im Projekt -KerMuSens- werden an der TU Ilmenau Prozesse und Technologien für Mikrovias und hochaufgelöste Strukturen in LTCC-Multilyer-Keramiken, sowie Konzepte zur Anwendung im Hochfrequenzbereich entwickelt.

Ansprechpartner

Prof. Jens Müller

Telefon: +49 3677 69-2606
 jens.mueller@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2016 FE 9050

Fachgebiet Elektroniktechnologie

Verbundvorhabensnummer: 2016 VF 0015

Partner:

Micro-Hybrid Electronic GmbH Hermsdorf - Koordinator

Laufzeit: 01.04.2017 - 30.09.2019

Photolytischer NO2 zu NO Konverter mit nachgeschalteter CLD Analysekammer aus LTCC-Keramik (µNOX)

Laufzeit: 01.04.2017 - 31.03.2019

Photolytischer NO2 zu NO Konverter mit nachgeschalteter CLD Analysekammer aus LTCC-Keramik (µNOX)

Projektinformation

Die hohe Stickoxidbelastung der Luft in urbanen Räumen ist heute das "europäische Problem." Die geltenden Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) werden in größeren Städten regelmäßig überschritten. Hauptverursacher ist der (Straßen-)Verkehr. Insbesondere die vielen Dieselmotoren, die zwar einen vom Gesetzgeber bevorzugten geringen CO2-Ausstoß aufweisen, emittieren große Mengen Stickoxide. In Verbrennungsprozessen entsteht zunächst mehrheitlich NO, das sich anschließend im Immissionsbereich in NO2 umwandelt. Die Langzeitexposition gegenüber zu hohen Stickoxidkonzentrationen vermindert beim Menschen die Leistungsfähigkeit der Lunge und erhöht das Risiko einer Erkrankung der Atemwege. Aktuell werden in urbanen Räumen Messungen der Stickoxidbelastung nur an wenigen Punkten aufgenommen. Für die gesamte Stadt Jena gibt es beispielsweise nur zwei Messstationen für Stickoxide, die sich zudem auf die Messung der Außenluft beschränken. Aussagen zur Stickoxidbelastung innerhalb von Gebäuden, insbesondere in räumlicher Nähe zu hohem Verkehrsaufkommen oder Industrieanlagen gibt es nicht.
Mit dem Projekt µNOX hat sich das Konsortium das Ziel gesetzt, ein tragbares Gerät für die mobile Messung der typischerweise in der Umgebungsluft vorkommenden Stickoxidkonzentration zu entwickeln. Das verwendete Messprinzip ist die Chemolumineszenzdetektion (CLD) der Reaktion von Stickstoffmonoxid (NO) mit Ozon (O3). Die Messung von NO2 gelingt über einen vorgeschalteten photolytischen Konverter, der NO2 in NO umwandelt. Um die mobile CLD-Messung zu ermöglichen, muss das System miniaturisiert werden. Skalierungseffekte sollen genutzt werden, um das für die Messung benötigte Gasvolumen stark zu reduzieren. Somit sinkt der Energiebedarf des Gesamtsystems, und der mobile Einsatz wird ermöglicht. Außerdem verkürzt sich somit die Dauer zur Aufnahme eines Messwerts.
µNOX ermöglicht somit unkomplizierte Messungen an beliebigen Orten, um ein engmaschigeres Bild von der Stickoxidbelastung in einer Stadt zu erhalten. Point-of-Care-Messungen innerhalb von Gebäuden können die Zusammenhänge zwischen Innen- und Außenluft sichtbar machen, und die hohe Messrate ermöglicht die Identifikation großer Stickoxidquellen im fließenden Verkehr.

Ansprechpartner

Prof. Jens Müller

Telefon: +49 3677 69-2606
 jens.mueller@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: Thüringer Aufbaubank

Förderkennzeichen: 2016 FE 9163

Fachgebiet Elektroniktechnologie

Verbundvorhabensnummer: 2016 VF 0050

Partner:

5microns GmbH Ilmenau - Koordinator

Analytik Jena AG

Laufzeit: 01.04.2017 - 31.03.2019

Zeiss Stiftung

MetroBase

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2020

MetroBase

Projektinformationen

Das Ziel des Projektes ist im speziellen die Schaffung einer neuen metrologischen Basis, um die Forschung auf dem ausgewiesenen Gebiet der Nanopositionier- und Nanomessmaschinen auf ein qualitativ neues Level zu heben. Dazu soll die Frequenzkamm-Technologie als neue Schlüsselkomponente an der TU Ilmenau etabliert und synergetisch mit dem hohen Stand der Nanopositionier- und Nanomesstechnik verbunden werden, um somit die Forschung auf höherem Niveau nachhaltig fortführen zu können.

Ansprechpartner

Prof. Eberhard Manske

Telefon: +49 3677 69-1250 oder 69-5050

 eberhard.manske@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: Carl Zeiss Stiftung

Förderkennzeichen: 0563-2.8/643/2

beteiligte Fachgebiete: Fertigungs- und Präzisionsmesstechnik, Prozessmesstechnik

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2020

PRIME

Laufzeit: 01.03.2016 - 29.02.2020

Projektgruppe „Integrierte mm-Wellen-Funktechnik“ PRIME

Projektinformationen

In der Mobilkommunikation werden gegenwärtig die internationalen Standardisie-rungsaktivitäten für die 5. Generation (5G) mit Hochdruck vorangetrieben. Der dafür vorgesehene Zeitplan reicht bis über das Jahr 2020 hinaus. Neben breitbandigen Multimedia-Zugangstechniken für Gebiete mit sehr hoher Teilnehmerdichte geht es dabei auch um die Echtzeitvernetzung technischer Syste-me u.a. mit Anwendungen in der Industrieautomatisierung (Industrie 4.0), für Te-leassistenzsysteme und kooperierende Automobile (Machine-to-Machine/M2M-, Car-to-Car/C2C-Communication). Eine Schlüsseltechnologie zur Erreichung der dafür erforderlichen hohen Echtzeitdatenraten ist die Erschließung des mm-Wellen-Frequenzbereichs bis ca. 90 GHz, da dort große Bandbreiteressourcen zur Verfü-gung stehen. Ähnliche Anforderungen gibt es in der Funksensorik. Hochauflö-sende Radarsensoren im mm-Wellenbereich finden zunehmend Anwendung in der Verkehrstelematik, Logistik, Umwelttechnik, Robotertechnik, Sicherheitstechnik und sogar in der Medizintechnik.

Gebraucht werden z.B. Antennenarrays mit vielen Elementen („massive MIMO“), die elektronisch steuerbar sein müssen. Ein anderes innovatives Architekturkonzept zur Erfassung von sehr breitbandigen, strukturierten HF-Signalen baut auf dem Prinzip des „compressive sensing“ auf. Die Implementierung derartiger Systeme bei mm-Wellen-Frequenzen und mit Bandbreiten im GHz-Bereich erfordert einen Para-digmenwechsel in der Schaltungs- und Systemtechnik. Mit herkömmlicher Technik ist eine technisch und ökonomisch sinnvolle Realisierung nicht möglich. Stattdes-sen werden hybride Systemkonzepte mit integrierter, gemischt analog/digitaler Sig-nalverarbeitung kompakte, flexibel programmierbare Funkmodule ermöglichen, die mit einem sehr geringen Energieverbrauch auskommen. Das schließt halbleiterin-tegrierte analoge Funktionskomponenten und ein hybridintegriertes Package-Design mit exzellenter HF-Performanz ein.

An der TU Ilmenau sind mit den ausgewiesenen Erfahrungen und Vorarbeiten auf den Gebieten des Mobilfunks und der ultrabreitbandigen Funksensorik sowie der Aufbau- und Verbindungstechnik hervorragende Voraussetzungen und Alleinstel-lungsmerkmale gegeben, eine international führende Position in der breitbandigen mm-Wellen-Funktechnik einzunehmen. Mit diesem Strukturvorhaben werden die vorhandenen technologie- und systemorientierten Kompetenzen in einer instituts-übergreifenden Struktur zusammengeführt. Damit werden die Voraussetzungen für einen durchgängigen Entwurf ultrabreitbandiger mm-Wellen-Funksysteme geschaf-fen, die vom Architekturdesign über den Entwurf der integrierten Schaltung bis zur Signalverarbeitung und zum Anwendungskonzept reichen und die messtechnische Evaluierung einschließen. Die Projektgruppe soll befähigt werden, miniaturisierte, hochintegrierte und funktionsagile Funkmodule als System in Package (SiP) zu realisieren und innovative Anwendungen in verschiedenen Forschungsclustern der TU Ilmenau zu erschließen.

Ansprechpartner

Prof. Reiner Thomä

Telefon: +49 3677 69-2622
 reiner.thomae@tu-ilmenau.de

Förderinformationen

Projektträger: Carl Zeiss Stiftung

Förderkennzeichen: 0563-2.8/581/2

beteiligte Fachgebiete:

FG Drahtlose Verteilersysteme / Digitaler Rundfunk (DVT)

FG Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik (HMT)

FG Elektroniktechnologie (ET)

FG Elektronische Messtechnik (EMT)

FG Theoretische Elektrotechnik (TET)

Laufzeit: 01.03.2016 - 29.02.2020

Sonstige

QuadrUMM

Laufzeit: 01.08.2018 - 31.12.2019

Materialien und Prozesse für höchsteffiziente Raumfahrtsolarzellen - QuadUMM

Projektinformationen

Materialien und Prozesse für höchsteffiziente Raumfahrtsolarzellen - MatProZell

Zusammenarbeit mit der Firma AZUR SPACE Solar Power GmbH

Ansprechpartner

Prof. Thomas Hannappel

Telefon: +49 3677 69-2566

thomas.hannappel@tu-ilmenau.de

 

 

Förderinformation

Projektträger: AZUR SPACE Solar Power GmbH

beteiligte Fachgebiete: Grundlagen

Laufzeit: 01.08.2018 - 31.12.2019

MatProZell

Laufzeit: 01.02.2016 - 31.01.2019 

Materialien und Prozesse für höchsteffiziente Raumfahrtsolarzellen - MatProZell

Projektinformation

Materialien und Prozesse für höchsteffiziente Raumfahrtsolarzellen - MatProZell

Zusammenarbeit mit der Firma AZUR SPACE Solar Power GmbH

Ansprechpartner

Prof. Thomas Hannappel

Telefon: +49 3677 69-2566
 thomas.hannappel@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Projektträger: AZUR SPACE Solar Power GmbH

beteiligte Fachgebiete: Grundlagen von Energiematerialien

Laufzeit: 01.02.2016 - 31.01.2019