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IMN-Kolloquium: "5G massive MIMO-Mobilfunkbasisstationen: Bevölkerungsschutzgrenzwerte und Herausforderungen an die Immissionsmessung"

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06.11.2019

IMN-Kolloquium: "5G massive MIMO-Mobilfunkbasisstationen: Bevölkerungsschutzgrenzwerte und Herausforderungen an die Immissionsmessung"

Am Mittwoch, dem 6.11.2019, um 13.00 Uhr spricht Dr. Christian Bornkessel, FG Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik, TU Ilmenau, im Rahmen des Kolloquiums des Instituts für Mikro- und Nanotechnologien MacroNano® der TU Ilmenau zum Thema "5G massive MIMO-Mobilfunkbasisstationen: Bevölkerungsschutzgrenzwerte und Herausforderungen an die Immissionsmessung". Die Veranstaltung findet im Feynmanbau, Gustav-Kirchhoff-Straße 7, Raum 114/115, statt.

Zum Vortrag:
Basisstationen für den Mobilfunkstandard 5G unterliegen nationalen Zertifizierungsverfahren und müssen Grenzwerte zum Schutz des Menschen in hochfrequenten elektromagnetischen Feldern einhalten. Aufgrund der gegenüber bisherigen Mobilfunkstandards modifizierten Signalstruktur in Zeit- und Frequenzbereich und der Ausnutzung des räumlichen Bereichs durch Strahlformungs-Antennen sind messtechnische und rechnerische Immissionsbewertungsverfahren für konventionelle 2G/3G/4G-Mobilfunksysteme mit statischen Versorgungsbereichen für 5G massive MIMO-Basisstationen nicht mehr anwendbar und müssen neu entwickelt werden.

Der Vortrag erklärt zunächst die Philosophie der Grenzwertsetzung für den Schutz der Allgemeinbevölkerung im Hochfrequenzbereich. Darauf aufbauend wird erläutert, wie Immissionsmessungen an Basisstationen des 2G/3G/4G-Netzes durchgeführt werden. Anschließend werden die wichtigsten immissionsrelevanten Unterschiede zwischen Basisstationsantennen für bisherige Standards und massive MIMO 5G-Antennen beschrieben und Herausforderungen sowie erste Konzepte für korrekte Immissionsmessungen abgeleitet.

Dr. Bornkessel (Dipl.-Ing. 1990, Dr.-Ing. 1993) leitete bis 2014 die Abteilung „Prüfzentrum“ bei der IMST GmbH Kamp-Lintfort. Seit 2014 ist er bei der TU Ilmenau im Fachgebiet Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik beschäftigt. Seine gegenwärtigen Aktivitäten umfassen Arbeiten zur funkbasierten Fahrzeugkommunikation (V2X) sowie verschiedene EMV-Projekte mit einem Schwerpunkt in der Elektromagnetischen Umweltverträglichkeit (EMVU) für hoch- und niederfrequente elektromagnetische Felder. Er ist Mitglied der Deutschen Strahlenschutzkommission (SSK) sowie des Fachausschusses HF1 „Antennen“ der ITG.

Gäste sind herzlich willkommen.