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Dr. Heike Schorcht

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07.03.2014

Newsletter 03/14 "Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen"

+++ Aktuelles aus dem "Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen" +++

+++ Newsletter 03/2014 +++

mit diesem Newsletter erhalten Sie monatlich aktuelle Informationen aus dem Netzwerk „Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen“.

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Akkreditierung und Reakkreditierung

Im Januar und Februar fanden an der FH Erfurt die Begehungen der Studiengänge BA/MA Forstwirtschaft, MA Management und Interkulturalität sowie BA Bildung und Erziehung von Kindern (berufsbegleitend) durch die Gutachterkommissionen der Agentur ACQUIN statt. Themen der Begutachtung waren u.a. die Pflicht zur Ausweisung der relativen Note zusätzlich zur Abschlussnote oder die Studierbarkeit des berufsbegleitenden Studienganges sowie in diesem Zusammenhang die Anerkennung von Praxisleistungen.

An der Universität Erfurt findet derzeit im Rahmen der Auflagenerfüllung der beiden Lehramtsstudiengänge MEd Grundschule und MEd Regelschule eine Überarbeitung der entsprechenden Prüfungs- und Studienordnungen statt. Die Unterlagen werden zum 01.04.2014 bei ACQUIN eingereicht.

An der Musikhochschule Weimar fand am 20.und 21.02.2014 durch ACQUIN die Begehung im Rahmen der Reakkreditierung der Bachelor- und Masterstudiengänge in den Fächern Musikwissenschaft und Kulturmanagement statt. Neben Besprechungen mit Lehrenden und Programmverantwortlichen wurden auch  die Studierenden, Fachschaftsvertreter und Alumni befragt. Die HfM Weimar erwartet den Bericht von ACQUIN e.V. für Mai 2014.

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Befragungen und Entwicklung von Erhebungsinstrumenten

Die Universität Erfurt sieht es als eine wichtige Aufgabe an, den Kontakt zu ihren ehemaligen Studierenden aufrechtzuerhalten. Um das Wissen und die Erfahrungen der Absolvent/-innen bei der Weiterentwicklung von Studiengängen sowie beim Aufbau von Career Service-Angeboten nutzen zu können, wurde in den letzten Monaten an der Konzeption eines Alumni-Fragebogens gearbeitet. Die konzeptionellen Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen und die technische Umsetzung als Online-Befragung steht unmittelbar bevor.

Im Wintersemester 2013/2014 startete an der HfM Weimar das Pilotprojekt Evaluation von künstlerischem Gruppenunterricht. Dazu wurden die Studierenden zu Lehrveranstaltungen des Zentrums für Musiktheorie befragt. Ergebnisse stehen Ende März 2014 zur Verfügung.

Im Januar wurden planmäßig Studierende der HfM des 3.-5. Fachsemesters zur Teilnahme an den Zwischenbilanzbefragungen eingeladen. Diese Befragung wird durch die FSU Jena koordiniert. Es werden die Kernfach- Studierenden der HfM beteiligt, die einen Studiengang des Gemeinsamen Instituts für Musikwissenschaft Weimar – Jena absolvieren, sie schätzten online die ersten Semester ihres Studiums ein.

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Feedback der Studierenden

An der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forstwirtschaft (LGF) der FH Erfurt erfolgte durch das Zentrum für Qualität auch im Wintersemester 2013/14 wieder die Evaluation des zurückliegenden Semesters aller Studiengänge mittels Studierendeninterviews. Die Ergebnisse dieser Befragungen fließen neben den bereits etablierten Messinstrumenten in die Weiterentwicklung der Studiengänge ein.

An der Technischen Universität Ilmenau haben im zurückliegenden Semester die regulären studentischen Aussprachen stattgefunden. Neben studiengangspezifischen Aussprachen in den einzelnen Fakultäten, zu denen die Studierenden jeweils von den Studiengangverantwortlichen eingeladen wurden, gab es universitätsweite Gesprächsangebote mit dem Prorektor für Bildung, die sich vor allem an die Studierenden im 1. Fachsemester und internationale Studierende richteten.

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Qualitätssicherung

Der akademische Senat der Technischen Universität Ilmenau hat eine Zertifikatsordnung – Allgemeine Bestimmungen (ZO-AB) beschlossen. Mit dieser Ordnung strebt die Universität die Systematisierung und Vereinheitlichung der Verfahrensabläufe der bestehenden Angebote der Universität im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung an. Die ZO-AB definiert Mindeststandards für die Verleihung eines Hochschulzertifikats. Ergänzend sind fachlich begleitende und qualitätssichernde Gremien vorgesehen.

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innovative Lehr- und Lernformen

E-Learning und die Entwicklung digitaler Lehr-Lernszenarien haben flächendeckend Einzug gehalten in der Hochschullehre. Auch an der Bauhaus-Universität Weimar nutzen Lehrende zunehmend digitale Medien für ihre Lehrveranstaltungen. Wie eine (im Rahmen des Projektes Professional.Bauhaus durchgeführte) qualitative Befragung von Lehrenden der Universität zeigte, würden viele Dozierende gerne verstärkt E-Learning Formate in ihrer Lehre einsetzen, wünschen sich aber dafür sowohl im didaktischen als auch im technischen Bereich Unterstützung. Diese können speziell ausgebildete studentische eTutoren bieten. Ziel der einsemestrigen Ausbildung, die im Sommersemester 2014 als Pilot im blended-Learning-Format startet, ist es, Studierenden grundlegende didaktische und technische Kenntnisse zu vermitteln, um Lehrende sowohl bei der Entwicklung von e-Learning Szenarien zu unterstützen. Gleichzeitig erwerben die Teilnehmer wichtige Kompetenzen im Bereich Beratung, Moderation und Gesprächsführung, um die Lehr-Lernprozesse aktiv zu begleiten (z. B. Moderation von Forumdiskussionen, Feedback, Evaluation). Im Rahmen einer konkreten Lehrveranstaltung im Folgesemester soll ein in der Ausbildung entwickeltes Szenario umgesetzt werden.

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Veranstaltungsberichte

Zu Beginn des Jahres konnten sich alle Angehörigen der Musikhochschule Weimar während einer NetzWERKstatt über die Angebote des Netzwerkes Musikhochschulen informieren. Im Bereich Lehrentwicklung wurden verschiedene Angebote für „Lehrreflexion“, „Öffnung von Unterricht“ und „Kollegialer Austausch“ vorgestellt, ebenso war Gelegenheit, auf Musikhochschulen zugeschnittene Formate für Befragungen kennenzulernen. Das Handlungsfeld Beratung und Projekte präsentierte individuelle Beratungsmöglichkeiten und auf die jeweilige Situation der Hochschule angepasste Projekte. Abgerundet wurde die Informationsveranstaltung  mit einer Podiumsdiskussion sowie durch musikalische Beiträge von Studierenden des Institutes Jazz.

In der neuen Veranstaltungsreihe "Zu Gast@Bauhaus" setzt sich die Bauhaus-Universität Weimar mit aktuellen Konzepten und Entwicklungen der Hochschullehre auseinander und begibt sich in einen offenen Diskurs, um deren Potenziale für die Universität auszuloten. Die Auftaktveranstaltung am 14. Februar 2014 stand unter dem Thema „»MOOCs«: Ist das Lehre oder kann das weg?“ und „Der »Flipped Classroom«: Wie funktioniert der umgedrehte Unterricht?“ und wurde durch die Expertise des Referenten Prof. Jörn Loviscach bereichert. Prof. Loviscach lehrt im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik an der Fachhochschule Bielefeld, hat auf YouTube einen eigenen, sehr gut besuchten Video-Kanal und auch selbst schon einen MOOC produziert und durchgeführt. In zwei Vorträgen und anschließender Diskussion sprach er mit Angehörigen der Bauhaus-Universität Weimar über die Vorteile des Internets, die Grenzen von massiven online Kursen und seine Erfahrungen mit neuen Lehr- und Lernszenarien an der Hochschule. Die klassische Vorlesung einfach umzudrehen - der "Flipped Classroom" - könnte aus seiner Sicht ein solches Szenario sein.

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Veranstaltungshinweise

  • 25./26.03. in Fulda: Überregionales Netzwerktreffen Qualitätsmanagement an Hochschulen
  • Veranstaltungen im Rahmen des Qualitätspakt Lehre

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