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Dr. Heike Schorcht

Qualitätsmanagementbeauftragte des Rektorates

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07.04.2014

Newsletter 04/14 "Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen"

+++ Aktuelles aus dem "Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen" +++

+++ Newsletter 04/2014 +++

mit diesem Newsletter erhalten Sie monatlich aktuelle Informationen aus dem Netzwerk „Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen“.

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Externe Evaluation

Die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar stellt sich seit Juli 2013  einer externen Evaluation. Im ersten Schritt erfolgte ein  Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich (HIS: AKL) auf Basis einer Datenerhebung für das Jahr 2012. Die externe Gutachtergruppe ist am 10. und 11. April 2014 für die Begehung in Weimar vor Ort, um eine qualitative Bewertung vorzunehmen.

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Befragungen

Während der Studieneinführungstage vom 14.10. bis 18.10.2013 wurde an der Universität Erfurt die Erstsemesterbefragung durchgeführt. Ziel der Befragung war es, Informationen über die Herkunft der Studienanfänger/-innen, über ihre Erwartungen an das Studium und zum Prozess ihrer Studienwahl zu erfassen. Von den insgesamt 2226 Studienanfänger/-innen nahmen 84,91 % an der Befragung teil. Als Gründe für die Studienwahl wurden an erster Stelle die überschaubare Größe und der Ruf der Universität Erfurt angegeben, gefolgt von der Möglichkeit, aus dem breit aufgestellten Studienangebot im Bachelor-Studium zwei Studiengänge miteinander zu kombinieren. Darüber hinaus geht ein hoher Anteil der an der Universität Erfurt in den BA eingeschriebenen Studierenden anschließend in den MA über.

An der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jean werden erste Wahlpflichtmodule, die das Konzept des Studium-Integrale umsetzen, qualitativ evaluiert. Dreißig Studierende und fünf Lehrende haben diese neu entwickelte Lehr- und Lernform ausprobiert. Um ein möglichst umfassenden Bild zu den ersten Eindrücken der Teilnehmen zu erhalten, wurden sowohl die Studierenden in einer leitfadengestützten Gruppendiskussion, als auch die Lehrenden in leitfadengestützten Kurzinterviews befragt. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden aus ihrer Sicht durch die Mitwirkung an einem der interdisziplinären Module profitieren.

Die Stabsstelle Lehre und Qualitätsentwicklung der Hochschule für Musik Weimar prüft den Bedarf und die Möglichkeiten im Bereich Musikergesundheit. In den speziellen Fragebögen liegt das Gewicht einerseits auf einer Bestandsaufnahme und andererseits auf den  Bedürfnissen jeweils aus Sicht der Studierenden bzw. der Lehrenden, um perspektivisch das Konzept der Lehrveranstaltung weiter zu entwickeln.

In einer Studierendenbefragung der Drittsemester an der Fachhochschule Erfurt wurde die Gestaltung der Orientierungsphase des BA Architektur mittels quantitativer und qualitativer Befragung unter die Lupe genommen. Dabei wurde die Struktur des Studiengangs in der Studieneingangsphase von 77 % der Befragten als gut bis sehr gut bewertet. Ebenso wird die Studieneingangsphase von nahezu 75 % der Befragten als gute Vorbereitung auf die Orientierungsprüfung im 2. Semester bewertet. Die Orientierungsprüfung der Fachrichtung dient als Gradmesser für den eigenen Wissenstand und als Indikator für eigene Verbesserungspotentiale.

Im März und April 2014 findet an der Bauhaus-Universität Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine Befragung zum Wissens- und Technologietransfer aus Forschungsprojekten statt. Das Zentrum für Universitätsentwicklung der Bauhaus-Universität Weimar unterstützt das Technologietransfer-Netzwerk Weimar-Jena beider Universitäten (TETRA.net)  bei der Konzeption und Umsetzung der Befragung. Angeschrieben wurden alle Professoren und Professorinnen sowie alle wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Bauhaus-Universität Weimar. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurden Professoren und Professorinnen sowie wissenschaftliche Mitarbeitende ausgewählter Bereiche aus Fakultäten mit angewandter Forschungsrelevanz angeschrieben. Ziel dieser Befragung ist es, mehr über die Relevanz und die Besonderheiten des Wissens- und Technologietransfers zu erfahren. Mit dem gewonnenen Wissen sollen der Prozess des Technologietransfers optimiert und bestehende Beratungsangebote des Dezernates Forschung (Bauhaus-Universität Weimar) und des Servicezentrums Forschung und Transfer (Friedrich-Schiller-Universität Jena) noch besser auf die Bedürfnisse von wissenschaftlich und künstlerisch-gestalterisch Tätigen abgestimmt werden.

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Studienangebot

Die Fachhochschule Schmalkalden hat gemeinsam mit der Berufsakademie in Eisenach den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Maschinenbau und Management“ entwickelt. Dieser startet bereits zum Sommersemester 2014. Da in der Berufspraxis zunehmend Ingenieure gefragt sind, die neben aktuellem Fachwissen auch über Management-Knowhow verfügen sollen, wurde dieser Studiengang konzipiert. Im Fokus des 1. Semesters steht die Vertiefung der Maschinenbau-Qualifikationen, während sich das 2. Semester den Management-Qualifikationen widmet. Im Mittelpunkt des 3. Semesters stehen interdisziplinäre Qualifikationen wie Projekt- und Innovationsmanagement, Produktdatenmanagement und Soft Skills. Und im 4. Semester erfolgt eine Spezialisierung – entweder im Bereich Produktentwicklung oder Produktionstechnik. Das abschließende 5. Semester ist für die Anfertigung der Master-Thesis und für das Kolloquium vorgesehen.

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Qualitätssicherung

Im WS 2013/2014 wurden an der Technischen Universität Ilmenau unter der Verantwortung der Studiengangkommissionen die regelmäßigen internen / externen Studiengangevaluationen durchgeführt. Die Arbeitsgruppe der Qualitätsmanagementbeauftragten hat im Rahmen ihrer letzten Beratung die fakultätsübergreifende Bewertung der vorliegenden Ergebnisse vorgenommen. Dabei wurde insbesondere auf die Plausibilität der Einschätzungen zur Studierbarkeit geachtet. Die Qualitätsmanagementbeauftragte des Rektorats wird das Ergebnis der Bewertung der AG QMB der Hochschulleitung vorstellen.

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Schulung von Tutorinnen und Tutoren

Nach dem erfolgreichen Testlauf im Januar 2014 fand in diesem Monat eine weitere didaktische Schulung für Tutorinnen und Tutoren der Bauhaus-Universität Weimar statt. Der zweitägige Workshop lieferte Impulse für die Gestaltung von Tutorien und unterstützte die Tutorinnen und Tutoren in der Vorbereitung eigener Tutorien. Aufbauend auf der didaktischen Schulung soll zukünftig ein Mentorensystem etabliert werden, mit dem erfahrene Tutorinnen und Tutoren ihr Wissen professionell weitergeben und beratend an der Seite neuer Tutorinnen und Tutoren stehen. Dafür wird zur Zeit ein Konzept zur Qualifizierung der Mentorinnen und Mentoren entwickelt. Die Tutorenschulung wird im Rahmen des Projekts „Studium.Bauhaus“ koordiniert und finanziert. An einer Zusammenarbeit mit anderen Thüringer Hochschulen zur Etablierung eines gemeinsamen Qualifizierungssystems für Tutorinnen und Tutoren besteht großes Interesse. Gern steht Ihnen Sebastian Metag als Ansprechpartner zur Verfügung: Sebastian.Metag@uni-weimar.de

Die Servicestelle LehreLernen der FSU Jena setzt zum Beginn des Sommersemesters ein überarbeitetes Konzept zur Tutorenqualifizierung um. Das seit 2012 bestehende Angebot wurde im Zuge eines Teilprojekts innerhalb des Qualitätspakts Lehre auf Optimierungsmöglichkeiten hin analysiert und im Ergebnis neu strukturiert. Neben einem Basismodul zur Vermittlung methodisch-didaktischer Grundlagen können zwei unterschiedlich akzentuierte Erweiterungsmodule belegt werden. Die Studierenden können wahlweise ergänzende Kompetenzen zur Veranschaulichung von Inhalten und der Überwindung von Verständnisproblematiken (Themenfeld I) erwerben oder sich intensiver mit gruppendynamischen Aspekten und effektivem Lernen in der Gruppe (Themenfeld II) auseinandersetzen.

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Qualitätsmanagement

Im Februar 2014 wurde das jährlich stattfindende Management-Review an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena durchgeführt. Das Ziel der Selbstbewertung im Management-Review war es, die Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems durch den Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung (Mitglied der obersten Leitung) bis zu diesem Zeitpunkt fest- bzw. sicherzustellen. Im Mittelpunkt der Bewertung stand die Prozess- und Strukturqualität. Das Management-Review wurde durch die Qualitätsbeauftragte der Hochschule vorbereitet, hierzu wurden alle wichtigen Informationen zusammengestellt. Die Ergebnisse der Bewertung des Qualitätsmanagementsystems wurden dokumentiert und die beschlossenen Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung werden vom Qualitätsbeauftragten begleitet und regelmäßig aufbereitet.

An der Technischen Universität Ilmenau laufen gegenwärtig die Gespräche zur Fortschreibung der Ziel- und Leistungsvereinbarungen des Rektorats mit den Fakultäten. Die Fakultätsleitungen sind aufgefordert, sich zu strategischen Aspekten zu positionieren und diese Vorstellungen durch konkrete Zielvorgaben für 2014 bis 2016 zu untermauern. Die Abschlüsse der Ziel- und Leistungsvereinbarungen sind spätestens im Mai 2014 geplant.

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Weiterbildung

Derzeit findet an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena eine Bedarfsanalyse zu hochschuldidaktischen Beratungs- und Weiterbildungsangeboten statt. Die Online-Befragung hat das Ziel noch mehr Lehrende der EAH Jena für hochschuldidaktische Beratungen und Weiterbildungen zu sensibilisieren und spezifische Erwartungen der Lehrenden an Beratungs- und Weiterbildungsangebote zu ermitteln, um die bisherigen Angebote besser auf die Zielgruppe abzustimmen.

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Alumni

An der Fachhochschule Erfurt wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Fakultäten und betroffenen zentralen Einrichtungen zum Aufbau einer „Alumni-Plattform“ gegründet. Mit der elektronischen Umsetzung wurde die Firma Metaventis aus Weimar beauftragt. Beide Schritte sind Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Alumni-Managements an der Hochschule.

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Studentische Einbindung

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Studierenden und der Lehrenden und des Zentrums für Qualität erarbeitet unter Leitung des Vizepräsidenten für Studium und Lehre Prof. Dr. Bohlander Kriterien zur Anerkennung studentischen Engagements in Form von Credit Points. Berücksichtigt werden soll das Engagement in Gremien wie Studierendenrat, Fakultätsrat, Studienkommission, Fachschaft, Senat und in den verschiedenen Kommissionen der Hochschule. Darüber hinaus wird auch über eine Anerkennung des Engagements bei Kooperationspartnern, wie dem Netzwerk Courage und Demokratie, nachgedacht.

Die Hochschulleitung der Technischen Universität Ilmenau würdigt die ehrenamtliche Mitarbeit der Studierenden in den Gremien.
Auf Wunsch des einzelnen Gremienvertreters erfolgt eine Anerkennung von Gremienarbeitszeiten in Form einer Bescheinigung für die Bewerbungsunterlagen.

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Veranstaltungshinweise

• Veranstaltungen im Rahmen des Qualitätspakt Lehre
 Weiterbildungsangebote der evalag
• CHE Hochschulkurs

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