Completed Theses

Results: 306
Created on: Fri, 15 Oct 2021 23:42:37 +0200 in 0.0689 sec


Vergleich zwischen Google und Bing in Bezug auf die Darstellung von Nachrichten zu COVID-19. - Ilmenau. - 57 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Viele Menschen benutzen Suchmaschinen im Internet bei der Suche nach Informationen. Die Suchmaschinen bestimmen durch ihren Aufbau und ihre Algorithmen welche Nachrichten von Nutzern gefunden werden. In dieser Studie wurde untersucht inwiefern Google und Bing unterschiedliche Informationen zum Thema COVID-19 selektieren und darstellen, wodurch unterschiedliche Wahrnehmungen zur Pandemie entstehen können. Es wurden 620 Suchergebnisse und Artikel zum Suchbegriff corona in einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht, mit Blick auf die Darstellung von COVID-19. Google präferiert eher Newsticker und Bing eher Agenturmeldungen, was auf unterschiedliche Selektionsprozesse schließen lässt. Google bietet auf inhaltlicher Ebene mehr Artikel mit Lösungen zu entsprechenden Problembereichen an als Bing, wodurch bei Nutzern von Bing eher ein negativeres Bild der Pandemie entstehen kann.



Rüdell, Carina;
Darstellung des Coronavirus in Polittalkshows im Zeitverlauf der Pandemie. - Ilmenau. - 107 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die vorliegende Studie untersucht die Darstellung des Coronavirus in Polittalkshows in Deutschland auf Grundlage der Framing-Theorie. Untersucht werden Unterschiede in der Auswahl und Darstellung der Themenframes zwischen unterschiedlichen Polittalkshows in Deutschland und Entwicklungen, die sich im Zeitverlauf der Pandemie ergeben. Die Studie basiert auf einer quantitativen Inhaltsanalyse der Sendungen "Anne Will" (ARD), "hart aber fair" (ARD), "maischberger. die woche" (ARD) und "maybrit illner" (ZDF) im ersten Jahr der Pandemie, ausgehend von der ersten Thematisierung des Coronavirus in einer deutschen Polittalkshow am 29. Januar 2020. Analysiert wurden 24 Sendungen mit einer Gesamtheit von 2164 Redebeiträgen. Zusammenfassend zeigt sich, dass in den Polittalkshows vorwiegend über die Themenfelder Prävention und politischer Kontext der Pandemie diskutiert wurde. In gleichen Kalenderwochen unterschieden sich die diskutierten Themenframes zwischen den verschiedenen Polittalkshows, sodass davon auszugehen ist, dass es Unterschiede zwischen den Polittalkshows gibt. Im Zeitverlauf gibt es Unterschiede in den Häufigkeiten der Themen der Polittalkshows voneinander, jedoch ist keine Entwicklung abzusehen, sodass das Modell der Berichterstattung in Pandemiephasen bei Polittalkshows keine Anwendung finden kann.



Preisendörfer, Theresa;
Kultivierung des Idealbildes einer Freundschaft durch Sitcoms. - Ilmenau. - 92 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Kultivierung von Freundschaftsidealen durch das Vielsehen von Sitcoms und damit verbunden mit der Aufdeckung von Kultivierungseffekten auf eben diese Idealvorstellung einer Freundschaft. Insbesondere werden die vier Sitcoms The Big Bang Theory, How I Met Your Mother, Sex and the City und Friends betrachtet, da diese Freundschaften als Kernelement behandeln. Die theoretische Grundlage hierfür bildet die Kultivierungsforschung von Gerbner. Diese Studie unterscheidet drei Sehergruppen: Nichtseher, Wenigseher und Vielseher. Der Schritt der Inhaltsanalyse entfällt in dieser Arbeit, weshalb die Ermittlung von Diskrepanzen zwischen Darstellungen in Sitcoms und Realitätsdarstellungen aus vorhandener Literatur recherchiert wird. Allerdings gibt es zu dieser Thematik bis dato kaum relevante Studien. Um Kultivierungseffekte aufzudecken wird eine quantitative Befragung durchgeführt. Aufgrund diverser Unterschiede zwischen der Sitcomdarstellung und der Realität wird angenommen, dass sich Kultivierungseffekte zeigen. Die Ergebnisse weisen jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen den Sehergruppierungen auf. Auch wenn die Wirkungsvermutung größtenteils nicht bestätigt wird, lassen sich leichte Tendenzen in Richtung Kultivierungseffekte erkennen. Diese sind im Bereich der Kultivierung erster und dritter Ordnung wahrzunehmen. Schlüsselwörter: Kultivierung, Sitcom, Serie, The Big Bang Theory, How I Met Your Mother, Sex and the City, Friends, Freundschaft, Idealvorstellung von Freundschaft, Medienwirkung



Die Ursachen der Themenverdrossenheit im Hinblick auf die aktuelle Pandemiesituation des Coronavirus im internationalen Vergleich. - Ilmenau. - 70 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Der Wunsch von einem Thema nicht länger etwas hören oder sehen zu wollen, beschreibt das Phänomen der Themenverdrossenheit. Hierbei erlebt der Rezipient zu einem bestimmten Thema Verdrossenheit und beginnt die mediale Berichterstattung darüber zu vermeiden. Ein solches Verdrussthema stellt die aktuelle Coronavirus-Krise dar. Durch die anhaltende, intensive Berichterstattung und einer negativen Wahrnehmung beziehungsweise Bewertung der Berichterstattung über das Coronavirus, wird die Themenverdrossenheit ausgelöst. Die vorliegende Studie untersucht deshalb die Ursachen der Themenverdrossenheit in einem internationalen Kontext zur aktuellen Pandemiesituation. Dabei werden die Ursachen der Themenverdrossenheit innerhalb der deutschen und indonesischen Bevölkerung untersucht und bilden somit eine Vertiefung der bisherigen Ursachenforschung. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Nutzungsintensität sowie die negativ wahrgenommene beziehungsweise negative Bewertung der Berichterstattung auch im internationalen Kontext Themenverdrossenheit auslösen und somit als Ursachen benannt werden können. Diese Arbeit basiert auf nicht eigenständig erhobenen Daten, sondern wurden von der TU Ilmenau zur Verfügung gestellt.



Sauer, Jasmin;
Onlinekurse an Universitäten : eine Untersuchung der Gesamtzufriedenheit der Studierenden. - Ilmenau. - 100 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Diese Studie beschäftigt sich mit dem Themenfeld der Onlinekurse sowie der Problemstellung, welche Gratifikationen und anderen Variablen angesprochen werden müssen, um die Kursteilnehmenden zufriedenzustellen. Um Onlinekurse besser zu gestalten wurde die Forschungsfrage "Welche Bedürfnisse und Gratifikationen haben die Studierenden in Bezug auf die Onlinelehre und wie können diese in der Onlinelehre befriedigt werden?" beantwortet. Es wurde eine Umfrage erstellt, welche an der Technischen Universität Ilmenau an 188 Teilnehmenden über fünf Wochen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Studie stimmten großteils mit den Variablen aus der Literatur überein. So konnte ein Modell erschaffen werden, welches in Zukunft das Verbessern von Onlinekursen erleichtern kann. Einige der Variablen konnten jedoch nicht zufriedenstellend überprüft werden, sodass es weiterer Forschung bedarf.



Piper, Madeline;
Contagion, calamity, crisis, and consequence : a quantitative frame analysis of COVID-19 news media coverage. - Ilmenau. - 71 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

[Einleitung] COVID-19 hat sich als globale Herausforderung von noch nie dagewesenem Ausmaß bewiesen - es dominierte die Medien und die Politik im Jahr 2020. Nationen auf der ganzen Welt haben die Bedrohung durch COVID-19 unterschiedlich interpretiert, was zu einer Vielzahl von Eindämmungsbemühungen geführt hat. Als primärer Vermittler zwischen politischen Institutionen, Wissenschaftlern, der Gesundheitsbranche und der Öffentlichkeit ist die Darstellung von COVID-19 in den Nachrichtenmedien entscheidend für das Verständnis der Öffentlichkeit. [Ziel] Dieser Beitrag soll die Rolle der Nachrichtenmedien während dieser Pandemie durch eine Untersuchung der Framing-Techniken, die in australischen, britischen und US-amerikanischen Medien verwendet werden, beleuchten. Eine länderübergreifende Perspektive kann wertvolle Einblicke in den Einfluss des politischen und medialen Umfelds einer Nation auf das Framing von Risiken für die öffentliche Gesundheit liefern. [Theoretischer Rahmen] Die Framing-Theorie und das hierarchische Einflussmodell bilden den leitenden Rahmen für diese Studie. [Methodik] Es wurde eine manuelle quantitative Inhaltsanalyse von Zeitungsartikeln (N=300) aus 6 verschiedenen Zeitungen durchgeführt. Der Stichprobenzeitraum umfasste die ersten Wochen der ersten Welle in jeder Nation. Eine hierarchische Clusteranalyse wurde durchgeführt, um die in der Stichprobe vorhandenen Frames zu bestimmen. [Ergebnisse] Drei Frames wurden in der Berichterstattung über COVID-19 in den australischen, britischen und US-amerikanischen Medien verwendet: der Gesundheits-Krisen-Frame, der politisch-ökonomische Kalamität-Frame und der soziale Konsequenzen-Frame. Das Framing von COVID-19 unterschied sich zwischen den drei Nationen, wobei das politisch-ökonomische Kalamität-Frame in Australien am häufigsten vorkam, das Gesundheitskrisen-Frame in Großbritannien und das soziale Konsequenzen-Frame in den USA. [Zukünftige] Forschungen sollten das Forschungsdesign auf eine Längsschnittstudie mit einer breiteren Stichprobe von Nachrichtenorganisationen ausweiten. Wertvolle Erkenntnisse könnten durch eine Framing-Analyse von nicht-traditionellen neuen Quellen, insbesondere Diskussionsgruppen in sozialen Medien, gewonnen werden. Die Ergebnisse sollten auch die Diskussion innerhalb der Journalismusbranche darüber anregen, was sie dem Publikum bieten kann und sollte.



Kubizek, Luise;
Die Berichterstattung über Migration : Entwicklung eines englischsprachigen Codebuchs zur Inhaltsanalyse überregionaler Zeitungen. - Ilmenau. - 114 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Diese Bachelorarbeit thematisiert die Migrationsberichterstattung ausgewählter überregionaler Zeitungen aus Irland, Großbritannien, Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien. Die Artikel (n = 192) wurden automatisch mittels des Tools DeepL ins Englische übersetzt. Anhand eines Validitätstest ist die Qualität der Übersetzung überprüft worden, die Vor- und Nachteile, sowie Alternativen dieser Methodik wurden gegenübergestellt. Ein englischsprachiges Codebuch wurde entwickelt und im Anschluss eine Inhaltsanalyse in MAXQDA durchgeführt. Dabei wurden auf Grundlage der Attribute-Agenda-Setting Theorie Kategorien von Attributen bestimmt, um möglichst eindeutig die Darstellung von Migration zu erfassen. Anhand der Untersuchungszeiträume 2013 und 2017, der Einordnung der Medien im politischen Spektrum sowie der Länder wurden die Ergebnisse vergleichend analysiert. Es zeigte sich, dass Deutschland und Frankreich in allen Kategorien identische Häufigkeiten an Codierungen aufzeigen. Dahingegen weisen bei einigen Kategorien Großbritannien und Spanien die größte Differenz an Codierungen auf. Bei konservativen Medien wurden "Governmental Actors" und "Economic and Occupational" Attribute, sowie "Policies, Laws and Procedures" häufiger codiert als bei linksliberalen. Im Untersuchungszeitraum 2017, nach der Flüchtlingskrise, wurden mehr Attribute der Kategorien "Criminality", "Legal Status and Asylum Process", sowie "Policies, Laws and Procedures" codiert.



Kantsur, Dariia;
Exploring associations among Instagram exposure, individual's state self-esteem, materialistic and post-materialistic values and social comparison orientations. - Ilmenau. - 88 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die vorliegende Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen der Instagram-Nutzung und die SSE, die durch die SCO, die MVO und PVO beeinflusst wird. Zudem untersucht sie die Instagram-Nutzung und die MVO/PVO, die durch die SSE und die SCO beeinflusst wird. Der Online-Fragebogen wurde von 110 Teilnehmern ausgefüllt, die hauptsächlich Studenten der Universität Ilmenau waren. Die Analyse zeigt, dass die Nutzung von Instagram keine signifikanten Korrelationen mit der SSE oder MVO aber eine starke Korrelation mit der PVO haben. Darüber hinaus haben einige der Variablen auch eine gemäßigte Wirkung auf diese Beziehungen. Die Studie schließt die Forschungslücke der Beziehungen zwischen der Instagram-Nutzung und der PVO und kann für die Ausrichtung der Werbung auf Instagram angewandt werden. Schlüsselwörter: Instagram, Selbstwertgefühl, Materialismus, Postmaterialismus, sozialer Vergleich, Kultivierungseffekt, Werte



Njoroge, Faith Wambui;
Newspaper framing of climate change in Africa : perspective from newspaper coverage of climate change in Kenya and Nigeria. - Ilmenau. - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Diese Forschung untersucht die mediale Inszenierung des Klimawandels in Kenia und Nigeria. Die Studie führte eine quantitative Inhaltsanalyse nach dem Framing-Ansatz von Entman (1993) durch. Faktoren, die das Framing beeinflussen können, wie z.B. der sozioökonomische Hintergrund und das Mediensystem, wurden ebenfalls berücksichtigt. Insgesamt wurden n = 400 Artikel aus vier Zeitungen analysiert. Die hierarchische Clusteranalyse wurde angewandt, um 3 vorherrschende Medienrahmen zu identifizieren: Verwundbarkeit, Risikominderung und Klimaaktion. Es wurde festgestellt, dass die Medien in beiden Ländern den Vulnerabilitätsrahmen in den Vordergrund stellen. Darüber hinaus heben die kenianischen Medien den Rahmen der Risikoreduzierung stärker hervor, während die nigerianischen Medien den Rahmen des Klimaschutzes stärker in den Vordergrund stellen. Es wird empfohlen, dass die Medien mehr über Lösungen zur Eindämmung des Klimawandels und über die Vorteile (für Gesellschaft und Wirtschaft), die sich aus der Bekämpfung des Klimawandels ergeben, berichten. Stichworte: Klimawandel, globale Erwärmung, Rahmensetzung, sozioökonomischer Hintergrund, Mediensysteme



Weidermann, Ronja;
Der Zusammenhang zwischen der Wahrnehmung von Greenwashing und persönlichen ökologischen Einstellungen. - Ilmenau. - 84 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Greenwashing ist eine Marketing-Strategie, die immer häufiger angewendet wird, um einen Nutzen aus der steigenden Nachfrage nach ökologisch vorteilhaften Produkten zu ziehen. Es werden grüne Werbeversprechen von Unternehmen geäußert, diese allerdings nicht eingehalten. Firmen, welchen das Praktizieren von Greenwashing nachgewiesen wurde, werden von Konsumierenden skeptisch betrachtet. Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob die Wahrnehmung von Greenwashing auch in einem Zusammenhang mit anderen sozialwissenschaftlichen Konstrukten steht. Einerseits liegt der Fokus auf der Wechselwirkung mit persönlichen ökologischen Einstellungen. Auf der anderen Seite wird untersucht, wie die Beschäftigung mit dem Thema Greenwashing die Wahrnehmung dessen beeinflusst. Zur Untersuchung wurde eine quantitative Umfrage mit 328 Teilnehmenden durchgeführt. Es konnte ein schwacher positiver Zusammenhang zwischen Greenwashing und kognitiven Einstellungsaspekten der Befragten festgestellt werden. Wenn Greenwashing stark wahrgenommen wird, weisen Befragte auch ein höheres Wissen zu ökologischen Aspekten auf. Andere vermutete Einflüsse konnten unter keinem signifikanten Niveau nachgewiesen werden. Auf dieser Grundlage kann der Forschungsstand zu Greenwashing weiter ausgebaut und neue Zusammenhänge aufgedeckt werden, um zu diesem schwer definierbaren Konstrukt neue Erkenntnisse zu erhalten.