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Andrea Krieg

Stabsstelle Campus-Familie

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INHALTE

Fit durch den Winter

Der Newsletter

Mit Einzug des Winters werden die Tage kürzer und kälter, aber er bringt auch wunderschöne, verschneite Landschaften, jede Menge Aktivitätsmöglichkeiten und frisches Wintergemüse mit sich.

Mit der Reihe „Fit durch den Winter“ möchte die Stabsstelle Campus-Familie Ihnen Wege aufzeigen, mit denen diese Angebote der kalten Jahreszeit gut genutzt werden können. Einmal im Monat erhalten Sie deshalb von uns einen Newsletter mit neuen Informationen, Anregungen und Ideen, damit Sie diesen und alle weiteren Winter gesund und energiegeladen erleben können.

Newsletter IV: Fit in den Frühling

Der Frühling steht vor der Tür und lockt mit wärmeren Tagen, Vogelgezwitscher und frischen Pflanzentrieben. Pünktlich zu Beginn der neuen Jahreszeit, hat auch das Universitätssportzentrum (USZ) der TU Ilmenau die Übersicht für das Sportprogramm im Sommersemester 2018 veröffentlicht.
Das Angebot reicht von Arnis bis Zouk, deckt unterschiedlichste Bereiche wie Individual-, Kinder-, Natur-, Kampf- oder auch Wassersport ab und bietet Kurse zu allen Tageszeiten an. Das Team der Gesundheitsförderung möchte Ihnen in diesem Newsletter einen Überblick über die Gesundheit-Aktiv-Angebote und das neue Sportprogramm geben und Ihnen aus jeder Kategorie jeweils eine, oft etwas weniger bekannte Sportarten genauer vorstellen. Informationen zu den Gesundheit-Aktiv-Angeboten finden Sie außerdem hier.

Egal welches Gesundheitsangebot oder welche Sportart Sie begeistert, die Teilnahme an einem oder mehreren Sportkursen lohnt sich auf vielerlei Weise. So sagt Tobias Busse, M.A. Sportwissenschaftler und Erziehungswissenschaftler des USZ:
„Sport hat Auswirkungen auf unsere körperliche Fitness: Sportliche Personen erscheinen beim Betrachten physiologischer Parameter wie beispielsweise der Herz-Kreislauf-Funktion deutlich jünger als Gleichaltrige, die keinen Sport treiben. Neben der körperlichen hat regelmäßige sportliche Bewegung aber auch Auswirkungen auf unsere geistige Fitness".

Für das USZ soll das Sportangebot „einen Ausgleich für die überwiegend psychischen Beanspruchungen im Studien- und Berufsalltag [schaffen]. Darüber hinaus werden körperliche Fitness und Leistung methodisch optimal entwickelt sowie Freude und Entspannung gefördert.
Das Vermitteln motorischer Vielseitigkeit - auch im Sinne einer aktiven und qualitativ anspruchsvollen Freizeit Ausübung - sowie das Nutzen vielfältiger Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten sind wesentliche Aspekte bei der Planung und Durchführung unserer Angebote".

Die Einschreibung für die Sport- und Gesundheitskurse begann bereits am 3.4.2018.
Eine Übersicht über alle angebotenen Sportkurse des USZ finden Sie hier.

Gesundheit-Aktiv Angebote

Gesundheit-Aktiv Angebote unterstützen die Gesundheitsförderung im Arbeitsalltag. Informationen zu den Gesundheit-Aktiv-Angeboten finden Siehier.

Die Mobile Massage wird seit 2012 von Physiotherapeut/innen auf dem Campus an bestimmten Tagen in der Woche angeboten, die von Studierenden und Mitarbeitenden der TU Ilmenau in Anspruch genommen werden kann.

Gesundheitssport dient als Überbegriff für Rehabilitations- und Herzsport, beinhaltet aber oft auch präventive Sportprogramme. Im Sommersemester wird es in diesem Bereich die Angebote Rückenfit, Pilates, Yoga, Frauen-Gymnastik sowie Saunakurse geben.

Was unterscheidet eigentlich Yoga und Pilates?

Bei einer Recherchen zeigt sich schnell, dass sich die beiden Sportarten in vielen Dingen grundlegend unterscheiden, so zum Beispiel bereits im Grundgedanke: „Die Grundgedanken des Yogas umfassen Meditation, Konzentration, Atmung und kontrollierte Bewegung.
Dadurch wird versucht, den eigenen Körper mit der Seele auf spirituelle Art und Weise in Einklang zu bringen. Pilates hingegen vertritt den Gedanken, dass durch eine kontrollierte und bewusste Bewegungsausführung einer Übungsabfolge ein gesunder Köper geschaffen wird
und so ein besseres Körperbewusstsein entsteht" (Akademie für Sport und Gesundheit, 2017).

Spielsport

In dieser Kategorie werden auch im kommenden Semester wieder viele unterschiedliche Sportarten angeboten.
Neben allseits bekannten und beliebten Spielsportarten wie Badminton, Fußball, Tennis oder Volleyball wird es auch wieder ein Angebot für Völkerball, Rugby, American Football, Ultimate Frisbee und vieles mehr geben.

Was genau ist Ultimate Frisbee?

Immer donnerstags, zwischen 19:30 und 21:00 Uhr und dienstags zwischen 16:30 und 18:00 Uhr dreht sich auf dem Rasenplatz 1 alles um eine Scheibe: „Ultimate ist ein Laufspiel, bei dem sich zwei Teams mit jeweils sieben Spielern gegenüberstehen. [...]
Ziel des Spieles ist es, durch Zupassen, ohne mit der Scheibe in der Hand zu laufen, sie in der gegnerischen Endzone zu fangen und damit einen Punkt zu erzielen" heißt es auf der Webseite des Deutschen Frisbeesport-Verbandes. Ultimate-Frisbee ist also nicht nur
ein absoluter Teamsport, sondern auch ein intensiver Lauf- und Koordinationssport, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt.

Fitnesssport

Bodystyling, Circuittraining, Bauch-Beine-Po, HIIT und Funktionelles Training. Dies sind nur einige der Angebote im Bereich Fitness welche die Ausdauer, Muskeln und nicht zuletzt auch die Willenskraft stärken können.
Wer also die eigene allgemeine körperliche Verfassung verbessern möchte, ist in diesem Bereich gut aufgehoben.

Was versteckt sich hinter dem Fitnesssport Calisthenics?

Bei Calisthenics, einer Sportart die sich noch keiner allzu großen Bekanntheit erfreut, werden unter Anleitung Übungen mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt, welche Kraft und Koordination fördern.
Sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene wird es eine Reihe unterschiedlicher Übungen geben, welche sich vor allem durch rhythmische Bewegungen auszeichnen.

Bewegungskünste

Wer mehr über den eigenen Körper und seine Leistungsfähigkeit erfahren möchte, kann sich für einen der Kurse im Bereich Bewegungskünste anmelden. Von Geräteturnen über Slacklining, Partnerstunts & Performance-Training bis hin zu Akrobatik reichen die Möglichkeiten, um kleine und größere Kunststücke an Geräten oder mit dem eigenen Körper zu erlernen.

Wobei handelt es sich bei der Sportart Tricking & Tumbling?

Bei dieser noch sehr jungen Sportart sollen akrobatische Elemente aller Kampfsportarten vereint werden. Dabei steht allerdings nicht der Kampf, sondern die jeweiligen Tritte und Grundbewegungen der Kampfsportarten im Vordergrund.

Kampfsport

Wer sich lieber auf einen Kampfstil konzentrieren möchte, wird hier fündig. Auch in diesem Semester stehen wieder beliebte Sportarten auf dem Programm: Aikido, Boxen, Fechten, Judo, Karate oder Kobudo sowie noch vieles mehr.

Was ist eigentlich Kobudo?

Laut der Seite des USZ hat Kobudo den gleichen Ursprung und die gleiche Entstehungsgeschichte wie Karate. Im Unterschied zu der beliebten Kampfsportart, arbeitete man bei Kobudo zusätzlich mit Alltagsgegenständen um sich zu verteidigen.
Im Rahmen des Unisportkurses wird vor allem der Umgang mit dem langen Stock (Bō, 1,82m) geübt.

Natur- und Wassersport

Um den Elementen Luft, Erde und Wasser näher zu kommen, bieten sich in diesem Bereich unter anderem Kletter- und Schwimmkurse, Reiten oder Rennradtrips an. Auch Nordic Walking und Trail Running kann hier in Gruppen praktiziert werden.

Was ist das Spannende beim Trail Running?

Hierbei wird abseits der Straße auf Trampelpfaden und Waldwegen gejoggt. Die Strecke wird je nach Leistungsfähigkeit der Teilnehmer angepasst mit dem Ziel, die nahe Umgebung gemeinsam läuferisch zu erkunden.

Tanzkurse

Zahlreiche Angebote laden in diesem Segment dazu ein, das Tanzbein zu schwingen. Ob alleine, mit PartnerIn oder in der Gruppe, bei Capoeira Angola, Gesellschaftstanz, Rock´n´Roll, Zumba oder Salsa kommen alle auf ihre Kosten.
Das Tanzen zu erlernen oder zu verbessern, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch im Alltagsleben oft hilfreich.

Was ist das Besondere beim Zouk?

Dem vielseitigen Paartanz aus Brasilien lässt sich kein Stempel aufdrücken. Der Tanz kann zu verschiedenster Musik getanzt werden und verändert seinen Charakter dabei jedes Mal. Auch wer erstmal keinen Tanzpartner oder -partnerin hat, ist willkommen. Die regelmäßige Rotation der TanzpartnerInnen ist fester Bestandteil des Kurses.

Weitere Angebote

Kindersport – Beim Turnen für Kinder ab fünf Jahren wird die Bewegungserfahrung der Kinder unter anderem durch springen, laufen und balancieren erweitert. Ein ähnliches Angebot bietet das Eltern-Kind-Turnen.
Hier sind alle Kinder ab zwei bis drei Jahre zusammen mit einem Elternteil willkommen.

Individualsport – Ob Artistik, Leichtathletik, Bogenschießen oder doch Schach; Das Angebot beim Individualsport deckt eine große Bandbreite von verschiedensten Interessen ab.

Exkursionen – Neben regelmäßigen Terminen unterhalb des Semesters, bietet das USZ auch mehrtägige Exkursionen an. Wer schon immer einmal windsurfen, segeln, drachenfliegen oder wellenreiten wollte, wird hier fündig.

Für welche Angebote Sie sich auch entscheiden oder breits entschieden haben, die Stabsstelle Campus-Familie wünscht viel Freude am Sport und der Bewegung im Sommersemester 2018.

Newsletter III: Gesund im Winter

Kalte Füße, eine laufende Nase, Kratzen im Hals und ein ständiger Lichtmangel. Gesund durch den Winter zu kommen ist nicht immer einfach. Doch gibt es viele Tipps und Tricks, um einer Erkältung vorzubeugen, schnell wieder gesund zu werden und die Übertragung auf Mitmenschen zu vermeiden

Erkältung: Was sind die Symptome?

Ein Erwachsener ist durchschnittlich bis zu viermal im Jahr erkältet. Kinder sind noch anfälliger für die Viren und erkälten sich durchschnittlich sechs bis zehn Mal pro Jahr.  Typische Symptome einer Erkältungskrankheit sind beispielsweise ein langsam einsetzender Schnupfen mit einem Nasensekret, welches mit der Zeit immer dickflüssiger wird. Die Atmung durch die Nase wird zunehmend schwieriger, da die Schleimhaut anschwillt. Ein erkälteter Mensch fühlt sich häufiger müde und angeschlagen und verspürt eventuell auch ein Druckgefühl auf den Ohren. Hals- sowie Gliederschmerzen, ein schleimiger oder kratzender Husten und erhöhte Körpertemperatur sind ebenfalls typische Begleiterscheinungen einer Erkältung.

Schnell wieder gesundwerden

Einmal an einer Erkältung erkrankt, wirkt man ihr am besten
- mit vermehrtem Ausruhen
- viel gesundem Schlaf
- ausreichender Flüssigkeitseinnahme (am besten in Form von Wasser oder Kräutertee)
- der Inhalation eines wohltuenden Aufgusses, wie beispielsweise Kamille
- oder auch mit pflanzlichen Präparaten oder Erkältungssalben aus der Apotheke entgegen

Bei Letzterem ist jedoch zu beachten, dass Säuglinge, Kleinkinder und Kinder im Gegensatz zu Erwachsenen nicht mit Substanzen in Kontakt kommen sollten, die Menthol enthalten. Der monocyclische Monoterpen-Alkohol ist relativ häufig in Erkältungsmitteln zu finden.
Wer nach einer Woche keine Besserung der Erkrankung verspürt, sollte einen Arzt aufsuchen.

Übrigens: Ein Erkältungsbad ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn Sie merken, dass sich eine Erkältung anbahnt. Sind die Symptome schon vollständig ausgebrochen, ist ein heißes Vollbad jedoch weniger zu empfehlen, da die Hitze den Körper dann eher belastet.

Richtig vorbeugen

Natürlich gibt es genauso auch einige Möglichkeiten, sich gar nicht erst mit den Viren zu infizieren. So sollte man sich in Grippezeiten möglichst wenig in ärztlichen Wartezimmern aufhalten, es sei denn, man ist ernsthaft krank. Die Wahrscheinlichkeit, dass man nach einer Stunde Wartezeit in einem Raum voller potenzieller Virenträger selbst erkrankt, ist hoch. Sollten Sie mit Ihren Kindern einen Arzt besuchen, lassen Sie sie nicht mit dem im Wartezimmer bereitgestellten Spielzeug spielen, sondern bringen Sie Ihr eigenes mit. Vermeiden Sie beim Öffnen von Türen oder Wasserhähne in öffentlichen Räumlichkeiten den Hautkontakt, denn erkältete Personen hinterlassen ihre Viren, wenn auch unabsichtlich, überall.
Einmal auf Gegenstände übertragene Erkältungs- oder auch andere Viren, können dort unter gewissen Umständen bis zu zwei Tage überleben. Auf Kleidung, Papier oder ähnlichem sind sie bis zu 12 Stunden später noch nachweisbar.

Um die Resistenz gegen übertragbare Erkältungsviren zu steigern, empfiehlt es sich, häufig zu lüften. Das ständige Einatmen von Heizungsluft trocknet die Schleimhäute nämlich aus und macht sie damit wiederum anfälliger für Viren.  Eine andere Möglichkeit um die Nasenhaut feucht zu halten, ist die Verwendung von Nasenspülungen mit Kochsalzlösung. Das Ausüben von Sport ist ein effektives Mittel, um das eigene Immunsystem zu stärken; Besuche in einer Sauna helfen dem Körper dabei, besser mit starken Temperaturschwankungen umgehen zu können. Auch das häufige Trinken von Wasser, Tee o.ä. hilft und ist gesund.

Die Übertragungsgefahr minimieren

An einer Erkältung erkrankte Personen können schon zwei Tage vor den ersten Symptomen die Viren an ihre Mitmenschen übertragen. Während der ersten drei Erkrankungstage ist die Anzahl der Erreger - und damit die Ansteckungsgefahr für Andere - am höchsten. Ab dem fünften Krankheitstag ist die Wahrscheinlichkeit für eine Virenübertragung dann aber meistens nur noch sehr gering.

Um die Gefahr, seine Mitmenschen ebenfalls mit den Erkältungsviren anzustecken, zu minimieren, gibt es einige Möglichkeiten. Der wichtigste Punkt ist dabei wohl: Wenn möglich, Abstand halten zu anderen Personen. Schon in einem Gespräch mit einer anderen Person kann diese durch die so genannte Tröpfcheninfektion angesteckt werden. Wer ein Tropfen in den Mund oder in das Auge bekommt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit selber bald erkranken. Die maximal mögliche Distanz für eine solche Übertragung liegt übrigens bei knapp einem Meter.

Die weitaus häufigere Übertragungsart der Viren ist allerdings eine andere: das Händeschütteln. Nach einer Schätzung vom Institut für Hygiene sind 85 Prozent aller Virenübertragungen auf simples Händeschütteln zurückzuführen. Dabei spielt es noch nicht einmal eine Rolle, ob Sie vorher in ihre Hände gehustet oder geniest haben. Laut dem Institut kann jemand der sich nur die Nase geputzt hat, danach immer noch bis zu 13 Menschen infizieren und das obwohl die Virenkonzentration auf den Händen relativ schnell wieder abnimmt.

Aus diesem Grund sollte auch nie in die Hände geniest werden, sondern am besten in ein Taschentuch, das danach direkt entsorgt werden kann. Notfalls funktioniert auch der Ärmel.
Das häufige Händewaschen wird ebenfalls empfohlen: mindestens 15 bis 20 Sekunden, mit warmen Wasser und Seife.

Auch wichtig: dem Lichtmangel entgegenwirken 

Viele Menschen leiden während der dunklen Jahreszeit nicht nur unter Grippe- oder Erkältungssymptomen, sondern auch unter dem herrschenden Lichtmangel. Woher kommt das eigentlich?
Früher, vor vielen Jahrhunderten, bestimmte noch ausschließlich das Tageslicht die Aktivitätszeiten des Menschen. Für viele andere Lebewesen gilt das auch heute noch. Der Mensch jedoch hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt weitestgehend von äußeren Umwelteinflüssen befreien können. Künstliches Licht und geheizte Räume machen es möglich. Nichtsdestotrotz sind wir Menschen weiterhin lichtaktive Wesen und reagieren entsprechend auf die natürlichen Veränderungen der Lichtbedingungen. Sehen wir durch das Fenster einen hellen, schönen Sommertag wirkt dies motivierender und aufmunternder als ein verregneter, nebeliger Herbsttag.

Unsere Stimmung und unser Wohlbefinden werden also unmittelbar vom Tageslicht beeinflusst. Katja Dießner, Sportwissenschaftlerin und Angestellte beim Universitätssportzentrum der TU Ilmenau rät deshalb:

Sonnenlicht tut Herz und Seele gut und ist Voraussetzung für die Bildung von Vitamin D. Wer berufsbedingt viel in geschlossenen Räumen sitzt, sollte bewusst darauf achten gerade im Winter ausreichend Sonne zu tanken, beispielsweise die Mittagspause mit einem Spaziergang an der frischen Luft zu verbinden. Und auch das Wochenende sollte mit Aktivitäten im Freien gefüllt werden – dabei muss es noch nicht einmal „Kaiserwetter“ sein – auch bei bewölktem Himmel dringen noch ausreichend UV-Strahlen durch die Wolkendecke“.


Quellen:
-    https://www.erkaeltungs-ratgeber.de/
-    https://www.apotheken-umschau.de/Erkaeltung#Was-hilft-bei-einer-Erkaeltung
-    http://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/s1/erkaeltungen-fieber-viren-husten-schnupfen-tipps
-    http://bit.ly/2CHkt4c
-    http://bit.ly/2Fp0cD9

Newsletter II: Gesunde Ernährung im Winter (Teil I)

Nachdem wir Ihnen im letzten Newsletter das neu gestartete Projekt „Schritt für Schritt fit“ vorgestellt haben, befasst sich diese Ausgabe mit dem Thema Ernährung im Winter. Denn auch in diesem Bereich hat die kalte Jahreszeit viel zu bieten. Was dabei vor allem interessiert sind Fragen wie: Welche Nahrungsmittel halten uns im Winter gesund? Was liefert ausreichend Energie und Vitamine? Und natürlich auch: Was schmeckt besonders lecker?

Ein großes Angebot: frisches Wintergemüse

Im Bereich Gemüse schenkt uns der Winter eine große Auswahl an bekannten aber auch weniger bekannten Sorten, die sich nicht nur vielfältig in der Küche einsetzen lassen, sondern auch abwechslungsreich und lecker schmecken.

Wintergemüsesorten, wie beispielsweise Rot-, Grün- oder Rosenkohl sind allseits bekannt und in vielen Küchen beliebt. Das Kohlgemüse lässt sich vielseitig zubereiten, bietet viele wertvolle Vitamine und kann häufig über den ganzen Winter frisch geerntet werden. Ähnlich beliebtes Wintergemüse wie Rote Beete, Feldsalat oder Chicorée liefert eine Vielzahl an Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen und enthält deutlich mehr Eisen als beispielsweise Schweinefleisch.

Etwas weniger bekannt, aber nicht weniger lecker sind Wintergemüsesorten wie Steckrüben, Pastinaken oder Teltower Rübchen. Flexible in der Zubereitung liefern sie zudem reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Schon wenige Gramm einer Steckrübe können den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C abdecken und zusätzlich noch viel Vitamin E und Magnesium mitliefern.

Die Vitamin-Bombe: Obst

Wer für den Snack zwischendurch gerne zum Obst greift ist gerade im Winter vor allem mit Grapefruits, Orangen, Pomelos, Mandarinen, Kiwis und Äpfeln gut beraten.

Grapefruits beispielsweise zählen zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Sie haben nur wenige Kalorien, enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe sowie den Bitterstoff Naringin, welcher die Verdauung ankurbelt.
Orangen sind wahre Vitamin C-Bomben. Sie schmecken sowohl roh, als auch als frisch gepresster Saft und lassen sich gut beim Kochen und Backen verwenden.
Pomelos enthalte kaum Kalorien, dafür sehr viel Vitamin C, Mineralstoffe und Bitterstoffe.
Mandarinen überzeugen mit viel Vitamin A , C und E sowie mit ihrem Gehalt an Folsäure, Kalium und Kalzium.
Kiwis beinhalten sogar noch mehr Vitamin C als Orangen, was dazu führt, dass schon eine große Kiwi am Tag den Tagesbedarf an dem wichtigen Vitamin decken kann. Darüber hinaus stecken in den grünen Früchten auch größere Mengen Folsäure, Kalium, Kalzium und Magnesium.
Äpfel liefern viele Vitamine und die Fructose hilft zudem, die Lust auf andere Süßigkeiten zu lindern.

Zu beachten ist jedoch, dass nicht jede Obstsorte gleich gesund ist für jeden Menschen. Für Menschen mit hohem Blutdruck, mit stärkerer Magensäureproduktion etc. eignen sich Früchte mit hohem Säuregehalt beispielsweise weniger. Bei jeglichen Allergien oder Krankheiten also immer am besten vorher genau informieren, was verträglich ist und was nicht.

Im zweiten Teil dieses Newsletters haben wir Ihnen einige leckere Rezepte für Wintergemüse sowie Ideen für gesunde Snack-Alternativen und Möglichkeiten zur schnellen Energiezufuhr zusammengestellt.

Bevor Sie sich aber unseren Rezeptvorschlägen widmen, möchte die Stabsstelle Campus-Familie Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr wünschen.

 

Newsletter II: Gesunde Ernährung im Winter (Teil 2)

Leckere Rezeptideen für Wintergemüse:

(Alle Mengenangaben reichen für vier Personen)

 

Der perfekte Aufwärmer an einem kalten Tag: Steckrüben-Eintopf mit pochierten Eiern

Sie brauchen:

125 g geräucherter durchwachsener Speck
1 Zwiebel
400 g Möhren
600 g kleine Kartoffeln
1 (ca. 1,2 kg) kleine Steckrübe 
2 EL Öl 
Gemahlener Kümmel 
Salz und Pfeffer
2 l Gemüsebrühe (Instant)
3 EL Weißwein-Essig 
4 Eier (Größe M)
1 Bund  Petersilie 

Zubereitung:

1. Den Speck fein würfeln. Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. Möhren, Kartoffeln und Steckrübe schälen. Kartoffeln halbieren. Möhren längs halbieren und schräg in Stücke schneiden. Die Steckrübe würfeln.

2. Öl in einem breiten Topf erhitzen. Speck darin knusprig auslassen. Gemüse und Zwiebel zufügen und darin anschwitzen. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen. Mit Brühe ablöschen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.

3. Inzwischen einen weiten Topf ca. 10 cm hoch mit Wasser füllen, Essig zufügen und aufkochen. Eier nacheinander in eine Schöpfkelle aufschlagen und vorsichtig in das Essig-Wasser gleiten lassen. 5 Minuten ziehen lassen und zwischendurch vorsichtig mit Hilfe von zwei Gabeln wenden.

4. Petersilie waschen und trocken schütteln. Blättchen, bis auf einige zum Garnieren, von den Stielen zupfen und fein hacken. Petersilie in den Eintopf streuen.

5. Eintopf mit pochierten Eiern anrichten und mit der restlichen Petersilie garnieren.

 

Leicht und lecker: Winterlicher Schwarzwurzel-Salat

Sie brauchen:

2 Möhren (ca. 150 g) 
1 Bund (ca. 500 g)  Schwarzwurzeln                                   
1 EL Essig-Essenz 
1 EL Mehl 
1 TL Gemüsebrühe (Instant) 
2 EL weißer Balsamico-Essig 
Salz und Pfeffer 
1 Prise Zucker 
3-4 EL Öl 
1/2 Bund Petersilie 
12-15 Walnusskernhälften 
100 g Feldsalat 

Zubereitung:

1. Möhren schälen und waschen. Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser kräftig bürsten. Schälen, waschen und sofort in kaltes Wasser mit Essig-Essenz und Mehl legen. Gemüse in schräge Scheiben schneiden.

2. Ca. 1/4 l Wasser und Brühe aufkochen. Möhren und Schwarzwurzel darin ca. 3 Minuten garen. Abgießen und den Fond auffangen.

3. Drei Esslöffel Fond, zwei Esslöffel Essig, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren. Öl kräftig darunter schlagen. Petersilie waschen und in Streifen schneiden. Mit Möhren, Schwarzwurzeln und Marinade mischen und ca. 20 Minuten ziehen lassen

4. Nüsse grob hacken. Feldsalat putzen, waschen und evtl. kleiner zupfen. Mit dem marinierten Gemüse anrichten.  Zuletzt noch mit den Nüssen bestreuen.

 

Wraps mal (ganz) anders: Scharfe Chinakohl-Wraps

Sie brauchen:

2 kleine Chinakohle (ca. 600g)
400 g Putenbrustfilet
2 Knoblauchzehen
4 TL Olivenöl
Salz und Pfeffer
200 g braune Champignons
4 Frühlingszwiebeln
2 Ingwerwurzeln (ca. 10 g)
2 kleine Paprikaschoten (ca. 150 g)
60 g Mungobohnensprossen
2 TL Sojasauce
2 Prisen Chiliflocken
300 g Joghurt (1,5% Fett)
Wasabi-Puöver oder Meerrettich aus dem Glas
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Koriander

Zubereitung:

1. Vom Kohl große schöne Blätter ablösen (aus jedem Blatt wird ein Wrap gemacht). Abspülen, trockentupfen und die dicken Blattrippen herausschneiden. Den übrigen Kohl putzen, abspülen, trockenschütteln und mit einem großen Messer in feine Streifen schneiden.

2. Putenfilet abspülen, trockentupfen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und durch eine Presse drücken oder klein schneiden. In einer beschichteten Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen und die Putenstreifen darin rundum knusprig anbraten. Knoblauch, Salz und Pfeffer unterrühren. In eine große Schüssel geben und beiseitestellen.

3. Pilze putzen und in feine Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen, trockenschütteln und in Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Paprikaschote halbieren, entkernen, waschen und in schmale Streifen schneiden. Sprossen abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen.

4. Übriges Öl in der Pfanne erhitzen. Paprika, Frühlingszwiebeln, Sprossen, Ingwer und Pilze darin bei starker Hitze unter Rühren 3-4 Minuten braten. Mit Sojasauce, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Herausnehmen und zu den Putenstreifen geben.

5. Kohlstreifen im Bratfett unter ständigem Rühren 3–5 Minuten garen, bis sie stark zusammenfallen. Zu den Putenstreifen und dem gemischten Gemüse geben.

6. Joghurt in einer kleinen Schüssel mit einem Schneebesen glattrühren. Mit Salz, Pfeffer und Wasabi-Pulver abschmecken.

7. Schnittlauch und Koriander abspülen, trockenschütteln und fein schneiden. Mit Putenstreifen, Gemüse und Kohl in der Schüssel mischen und nochmals abschmecken.

8. Die vorbereiteten Chinakohlblätter auf einem Arbeitsbrett ausbreiten. Die Gemüse-Puten-Mischung darauf verteilen und jedes Blatt fest aufrollen. Mit dem Wasabi-Dip anrichten.

 

Für die schnelle Energiezufuhr

Um schnell und einfach neue Energie zu tanken gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise Bananen. Die gelbe Frucht weißt einen hohen Gehalt an Kalium und Eisen auf und regt die Denkleistung an. Auch Trockenfrüchte, die getrocknete Alternative zu frischem Obst, enthalten zwar weniger Vitamine sowie nur zehn bis 30 Prozent der Feuchtigkeit von frischem Obst, liefert aber viele Nährstoffe, Mineralstoffe wie Phosphor und eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe. Dennoch sollte man Trockenfrüchte nur in kleinen Mengen genießen, da der Fruchtzucker auch nach der Trocknung noch erhalten bleibt und viele Trockenfrüchte daher zu 50 bis 70 Prozent aus Fruchtzucker bestehen.

Auch Nüsse sind Lieferanten von vielen Fetten, von Eiweiß, komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Daher reicht schon eine kleine Menge aus um satt zu machen und den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Für alle Hobbybäcker gibt es auch die Möglichkeit selber Müsliriegel herzustellen, eine Variante möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Ananas-Amaranth Riegel

Für 20 Riegel brauchen Sie:

100 g getrocknete Ananas
2 EL Butter
100 g flüssiger Honig
2 EL Vollrohrzucker
½ Limette
100 g Heferflocken
50 g Amaranth-Pops
4 EL gehackte Mandeln

Zubereitung:

1. Die Ananas in kleine Würfel schneiden. Butter, Honig und Zucker aufkochen.

2. Limette auspressen. 1 Esslöffel Limettensaft, Haferflocken, Amaranth, Mandeln und Ananaswürfel mit der süßen Butter verrühren.

3. Die Masse mit einem feuchten Gummispachtel ca. zwei cm dick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 150 °C (Umluft 130 °C, Gas: Stufe 1-2) auf der mittleren Schiene 15-18 Minuten backen.

4. Die noch warme Masse in Riegel schneiden und auf einem Arbeitsbrett abkühlen lassen. In fest verschließbaren Dosen aufbewahren.

 

Gesunde Snacks

Wer abends vor dem Fernseher, vor dem Kamin oder bei einem guten Buch gerne einen Snack genießt, sollte auch diese gesünderen Snack-Alternativen einmal ausprobieren:

Grünkohlchips mit Macadamianüssen

Sie brauchen:

200 g Grünkohl 
50 ml Olivenöl 
Salz 
Edelsüß-Paprika 
25 g Macadamianusskerne 

Zubereitung:

1. Grünkohl putzen, waschen und in grobe Stücke zupfen. Grünkohl und Olivenöl in einer Schüssel mischen. Mit Salz und Paprika würzen.

2. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 125 °C/ Umluft: 100 °C) 25–30 Minuten knusprig backen.

3. Die Nüsse hacken. Grünkohl aus dem Ofen nehmen und mit gehackten Nüssen bestreuen.

Selbstgemachte Kartoffelchips

Sie brauchen:

7 bis 10 Kartoffeln (je nach Personenanzahl)
1 Küchenreibe zum Scheibenschneiden
Pfeffer und Salz
Öl

Zubereitung:

1. Kartoffeln waschen und mit der Küchenreibe in dünne Scheiben schneiden.

2. Kartoffelscheiben auf eine Lage Küchenpapier legen. Mit einer weiteren Lage bedecken, abtupfen und so die Feuchtigkeit aufsaugen.

3. Kartoffelscheiben auf ein Stück Backpapier legen und von beiden Seiten mit etwas Öl beträufeln. Je nach Geschmack mit Pfeffer und Salz würzen. Bei einer großen Menge mehrere Backpapierstücke zuschneiden.

4. Kartoffelscheiben mit dem Backpapier in die Mikrowelle legen und alles bei höchster Wattstufe ca. vier Minuten backen und zwischendurch wenden.

 

Rezeptquellen: eatsmarter.de & lecker.de

Newsletter I: Schritt für Schritt fit

Zu Beginn der Reihe wollen wir Ihnen das neue Projekt zur Gesundheitsförderung an der TU vorstellen, welches aus einer Zusammenarbeit der Stabsstelle Campus-Familie und des Universitätssportzentrums entstanden ist: „Schritt für Schritt fit“.

Sie haben es vielleicht schon bemerkt, einige Treppenhäuser in verschiedenen universitären Gebäuden haben ihr Aussehen etwas verändert. Mit dem Anbringen verschiedener Sticker auf Treppenstufen oder auf dem Boden wurde das Projekte „Schritt für Schritt fit“ eingeleitet.

Ziel des Projektes ist es, sowohl Mitarbeitende als auch Studierende der TU Ilmenau zu motivieren, häufiger die Treppe anstatt des Fahrstuhls zu nutzen und damit ganz einfach und schnell, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Treppenaufkleber mit Sprüchen wie „Gesünder leben?... Rezeptfrei hier im Treppenhaus“ oder „Hier entlang…für Fitness und Wohlbefinden“ wollen zeigen, dass schon wenige Schritte mehr am Tag, einen wichtigen Beitrag zu mehr Gesundheit leisten können.

Denn gerade in der heutigen Arbeits- und Studiumswelt, in der jeder Erwachsene durchschnittlich siebeneinhalb Stunden pro Wochentag sitzend verbringt, kommt aktive, körperliche Betätigung oft viel zu kurz. Als Folge leidet nicht nur der Rücken, sondern u.a. auch das Herz und der Kreislauf. Auch die Wahrscheinlichkeit an Diabetes oder Krebs zu erkranken steigt.  

Um dieser Gefahr entgegen zu wirken helfen sportliche Aktivitäten. Wer in seiner Freizeit gerne joggt, schwimmt, ein Fitnessstudio besucht oder ähnliches, senkt laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht nur das Risiko für Diabetes und Krebs, sondern auch für viele weitere Erkrankungen wie beispielsweise Depression, Bluthochdruck oder Schlaganfälle. Laut WHO wirkt sich regelmäßige körperliche Betätigung auch positiv auf die Knochen- und funktionale Gesundheit, die generelle Energiebilanz sowie Gewichtskontrolle aus.

Neuere Studien zeigen aber auch, dass die sportliche Bewegung in der Freizeit häufig nicht mehr ausreicht, um die negativen Folgen des langen monotonen Sitzens und der wenigen Bewegung im Büro auszugleichen. Daher ist es wichtiger denn je, schnelle, einfache aber effektive Aktivitäten auch in den Büroalltag zu integrieren. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, die Treppe statt den Fahrstuhl nutzen, ein Schriftstück persönlich vorbei bringen anstatt es per E-Mail zu versenden oder auch ein Meeting im Stehen statt im Sitzen abzuhalten sind nur einige der Möglichkeiten die sich dabei anbieten.

Aber auch gezielte Übungen im Büro können große Wirkung zeigen (siehe Beispielübungen unten). Sie haben nicht nur den Vorteil, dass sie sehr gut die Sehnen, Muskeln und Gelenke entlasten, sondern sie bauen auch Stress ab.

Das Bundesministerium für Gesundheit beispielsweise bietet mit „Pauls Schreibtischübungen“ einen Bildschirmschoner sowie eine Desktop-App an, welche verschiedene Übungen enthält, die schnell und einfach im Büro erledigt werden können. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet mit dem Männer- bzw. Frauengesundheitsportal einen Anlaufpunkt zu diesem Thema.

Zum Einstieg stellen wir Ihnen hier schon einige Übungen für das Büro vor:
Für den Rücken:

1. Aufrecht auf dem Stuhl sitzen. Die Arme nach vorn ausstrecken, gerade nach oben heben und so weit wie möglich nach hinten oben strecken. 10 Sekunden halten.

2. Die Hände schulterbreit auf den Tisch legen und den Stuhl zurückschieben, bis Arme und Rücken gestreckt sind und eine Linie bilden. Den Oberkörper dabei leicht nach unten drücken und 10 Sekunden halten.

Für die Hände:

Den rechten Arm im Sitzen nach vorne strecken, die Handfläche nach außen, die Finger nach oben gerichtet. Mit der linken Hand die gestreckten Finger der rechten Hand zum Körper ziehen. Jede Seite 3 x 5 Sekunden halten

Zur Muskelentspannung:

1. Im Sitzen nach vorne beugen, bis der Oberkörper auf den Oberschenkeln ruht. Die Hände liegen auf den Fußspitzen. Den Kopf zwischen den Knien hängen lassen. 30 Sekunden ruhen.

2. Unter dem Schreibtisch ein Bein ausstrecken und 15 Mal anheben. Dabei die Bauchmuskeln anspannen.

 

Quellen: "Förderung der Gesundheit durch mehr Bewegung im Arbeitsalltag" von André Scholz