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Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Jean Pierre Bergmann

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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten aus der Studentengruppe

Exkursion der DVS-Studentengruppe Ilmenau zur Rapid.Tech Messe 2017 in Erfurt

Vom 20. – 22. Juni 2017 fand die diesjährige Rapid.Tech Fachmesse für additive Fertigung und 3D-Druck in Erfurt statt. Dabei wurde den Besuchern von mehr als 200 Unternehmen Einblick in die Welt des Rapid Prototypings bzw. der generativen Fertigung geboten. Anhand verschiedenster Fertigungsverfahren, wie beispielsweise dem selektiven Lasersintern oder der Stereolithographie, konnten die Messebesucher den 3D-Druck von Bauteilen aus Metall oder Kunststoff hautnah verfolgen. 
Dieser Anlass wurde von der DVS-Studentengruppe der TU Ilmenau am 21. Juni für eine Tagesexkursion nach Erfurt genutzt, um in fachlichen Diskussionen mit den Firmen in Kontakt zu treten und neue Trends im Bereich des 3D-Drucks aus industrieller Sicht zu erfahren. Dabei wurde deutlich, dass die additive Fertigung von 3D-Strukturen zunehmend tiefer in industrielle Prozessketten integriert wird und somit neuartige Geschäftsfelder eröffnet werden.

 

  Besuch der DVS-Studentengruppe Ilmenau auf der Rapid.Tech Messe 2017 in Erfurt

Vorstellung der DVS-Studentengruppe bei "Jugend forscht"

Am 24.02.2016 fand an der Technischen Universität Ilmenau der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ für den Bereich Westthüringen statt. Dabei stellten die jungen Forscher und Forscherinnen ihre Einzel- und Gruppenarbeiten in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vor. Der Wettbewerb „Jugend forscht“ findet in Deutschland bereits seit 51 Jahren statt und hat zahlreichen jungen technik- und wissenschaftsbegeisterten Menschen einen ersten Einblick in die Forschungslandschaft Deutschland ermöglicht.

Dieser Anlass wurde von der DVS-Studentengruppe der TU Ilmenau genutzt, um den Verein sowie das Konzept der Studentengruppe darzustellen. Der Vereinsauftritt wurde hierbei über einen Stand mit Informationsmaterial, Postern und Demonstratoren aus dem Bereich der Fügetechnik realisiert. Additiv gefertigte Pumpenlaufräder sowie Kipphebel aus einem hybriden Metall-Kunststoff-Verbund erweckten großes Interesse bei den Nachwuchsforschern. Zahlreiche Fragen konnten dabei durch die Organisatoren Kevin Fleischhauer (stellv. Leiter der Studentengruppe) und Philipp Henckell (Leiter der Studentengruppe) in fachlichen Gesprächen geklärt sowie weiterführende Einblicke in die Welt der Fügetechnik geboten werden.


DVS-Stand mit den Organisatoren Kevin Fleischhauer (li.) und Philipp Henckell (re.) sowie zahlreichen Demonstratoren (IFt) und Informationsbroschüren

Teilnahme am 1. Ilmenauer schweißtechnischen Symposium

Im Rahmen dieses Symposium konnte die Studentengruppe aktuellen Entwicklung aus dem Bereich der Lichtbogentechnologie miterleben. Neben den Vorträgen von Fachexperten aus diesem Bereich konnte im Rahmen einer kleinen Ausstellung aktuelle Anlagentechnik in Augenschein genommen werden.

Gastgeber des 1. schweißtechnischen Symposiums, welches unter dem Thema „Geregelte Lichtbogentechnologien beim Einsatz im Anlagen- und Rohrleitungsbau“ an der TU Ilmenau durchgeführt wurde, ist das ISI Ilmenauer Schweißinstitut e.V. und das Fachgebiet Fertigungstechnik der Fakultät Maschinenbau. 

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. Südthüringen. Wie das Thema des Symposiums bereits verrät lag der inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung beim Lichtbogenschweißen.

 

DVS Landesfachtagung in Luisenthal

Am 11/12.10.2013 trafen sich die thüringer Mitglieder des Landesverbandes in Luisenthal, um neben der Übergabe wichtiger Ämter und Ehrungen für besondere Leistungen innerhalb des DVS fachlichen Austausch im Rahmen der Landesfachtagung zu betreiben. Die Studierenden aus Ilmenau und Weimar stellten dabei das Konzept der Studentengruppe und den Young Professionals in Thüringen vor. Neben den bisherigen Aktivitäten, wurden die weiteren Pläne für 2014 umrahmt und über den weiteren Ausbau der Vernetzung zwischen den Mitglieder des Landesverbandes bzw. Firmen diskutiert. 

Die an diesem Wochenende angebotenen Fachvorträge zum Laserhybridschweißen, zeigten die enormen Potentiale der Schweißtechnik auf und vermittelten den Studierende Wissen, welches über die Vorlesungen hinausgeht und die interessanten Einsatzbereiche und Aufgaben in der Schweißtechnik.  Der angenehmen Ausklang des Abends lud zu interessanten Gesprächen zwischen „Schweißexperten“ und den „Young Professional“ ein, wobei neue Kontakte und Ideen  zusammenkamen.

 

DVS Congress / Messe Schweißen und Schneiden / IIW

Auch September 2013 lud der DVS wieder alle Interessierten der Schweißtechnik zum DVS Congress ein. Eine terminliche Besonderheit stellten die gleichzeitige die Expo „Schweißen und Schneiden“ und die IIW  dar. Somit trafen sich neben Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Ländern der Welt auch Aussteller aus dem Bereich der Füge- und Beschichtungstechnik. 

Im Rahmen des DVS Congress war es am Gemeinschaftsstand DVS/GSI möglich, an einer Vielzahl angebotener Fachvorträge teilzunehmen. Diese befassten sich unter Anderem mit den Themen Anlagen-, Rohrleitungs- und Apparatebau, Schneidtechnik sowie der additiven Fertigung. Während des DVS-Studentenkongresses wurden verschiedene Fachvorträge angeboten, welche die Ergebnisse von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten von Studenten unterschiedlicher Universitäten und Fachhochschulen wiederspiegelten. Dabei ging es beispielsweise um das Schweißen von Aluminium-Stahl-Verbindungen mittels Stanzelement oder das Mikroschweißen mit Multi-Mode Faserlasern.

Durch die zum Ausklang des Messetages stattfindenden Standpartys am DVS/GSI Stand wurde es den Studenten ermöglicht, sich in persönlichen Gesprächen mit Vertretern des DVS sowie von Industrieunternehmen über Chancen und Möglichkeiten zum Berufseinstieg nach dem Studium zu informieren. Weiterhin konnten dabei Kontakte zu anderen Studentengruppen gepflegt werden.

                                          

Ausbildung zum Schweißfachingenieur abgeschlossen

Seit dem 04.10.2013 können sich 6 thüringer Mitglieder der Studentengruppe Ilmenau und Weimar Schweißfachingenieur nennen. Sie absolvierten den vergangenen Sommer an der BU Weimar in den Bereichen Schweißtechnik, Werkstoff, Schweißkonstruktion und Qualitätssicherung ein zusätzliches Studium in Zusammenarbeit mit der SLV Halle. Neben den theoretischen Grundlagen konnten bei der Gothaer Fahrzeugtechnik und am IFW in Jena wichtige praktische Fertigkeiten über alle manuellen Schweißverfahren erlangt werden. 

Zitate der Teilnehmer: „Intensiv […] wertvolles Wissen […] tolle Zeit […] der SFI Lehrgang an sich schweißt zusammen!“

                                   

 

Erfolgreicher Abschluss des Studiums

Martin Hartke, Mitglied der DVS-Studentengruppe Ilmenau, hat sein Masterstudium mit der Vertiefungsrichtung Produktionstechnik an der Technischen Universität Ilmenau mit sehr gut abgeschlossen.

Im Rahmen seiner Masterarbeit am Fachgebiet Fertigungstechnik hat er sich mit einem generativen Schweißprozess (Formgebenden Schweißen), der durch die MSG-Kurzlichtbogentechnik realisiert wurde, beschäftigt. Durch Grundlagenversuche zur Schichtgenerierung austenitischer Werkstoffe, Zwangslagenschweißungen (Schichtaufbau bis zu 30°) und den aufgezeigten Prozessstrategien ist die Herstellung einfacher 3D-Bauteile endkonturnah möglich. Hohe mechanische Gütewerte, fehlerfreier Gefügeaufbau, sowie wirtschaftliche Aspekte der werkzeuglosen Herstellung bieten Potential für zukünftige Forschungstätigkeiten und zukunftsweisende Fertigungsstrategien metallischer Bauteile. Diese stellen eine Alternative zu den konventionellen und kostenintensiven Urformverfahren dar.

Aktuell verfolgt Herr Hartke den Abschluss zum Schweißfachingenieur, zusammen mit weiteren Mitgliedern der Studentengruppe, in Weimar. Im Anschluss sucht Herr Hartke einen Berufseinstieg im Bereich der Schweißtechnik. Während des Masterstudiums hat sich Herr Hartke besonders in der DVS-Gruppe in zahlreichen Projekten engagiert. Daher möchte die Studentengruppe Ilmenau Ihm für die besonders angenehme Zusammenarbeit danken und auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft wünschen.

 

Absolventenabend: Was erwartet mich nach dem Studium?


Unter diesem Motto luden die Studentengruppe des DVS und die Studierende und Jungingenieure des VDI am 04.07.2013 zu einer Veranstaltung ein, bei der Absolventen der TU Ilmenau aus ihren Erfahrungen vom Übergang Studium in den Beruf an angehende Ingenieure berichteten. Die rund 30 Teilnehmer erfuhren im ersten Teil Wissenswertes über die Vertiefung in ein spezielles Forschungsthema im Rahmen einer Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Promovend an der TU Ilmenau. Im zweiten Teil konnten die teilnehmenden Studierenden direkt von den Industrievertretern erfahren, wie sich der Bewerbungsprozess gestaltet, welche Fehler in den ersten 100 Tagen gemacht wurden, worauf es bei den ersten Gehaltsverhandlungen ankommt und wie die täglichen Herausforderungen eines Ingenieurs im Bereich der Schweiß- & Analysetechnik, der Konstruktion  und dem Projektmanagement zu meistern sind. Neben diesen speziellen Erfahrungswerten wurde von den geladenen Referenten reichlich interessantes Fachwissen aus den Bereichen der Entwicklung von hochauflösenden Mikroskopen, Konzeption und Entwicklung von Fertigungszellen für die Montage- bzw.  Schweißtechnik und der Konstruktion von kompletten Baumaschinen  vermittelt. Den Abschluss stellte ein gemütliches „Get Together“ dar, bei dem jeder Teilnehmer Kontakte zu den Referenten aufbauen, persönliche Fragen klären oder fachliche Diskussionen vertiefen konnte.

                                  

Refenten v.l.n.r: T. Schröter (Zeiss Microimaging GmbH), R. Schürer (TU Ilmenau FG Fertigungstechnik), K. Ritter (Erdrich Umformtechnik GmbH & Co. KG),  D. Andreas (Kleemann GmbH) 

Die Studentengruppen des DVS und des VDI SuJ bedanken sich besonders bei den Referenten  und allen Interessierten und laden herzlich zu den kommenden Veranstaltungen bzw. regelmäßigen Stammtischen ein.

Lange Nacht der Technik an der Technischen Universität Ilmenau

Alle 3 Jahre, so auch am Samstag, 25.05.2013, öffnete die Technische Universität Ilmenau Ihre Türen zur "Langen Nacht der Technik". Besucher konnten sich neben umfangreichen Einblicken in die Technik, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung auch an den abwechslungs­reichen Kultur­pro­grammen auf dem Campus der TU Ilmenau erfreuen. So verwandelte sich der Newtonbau (Laborgebäude für Maschinenbau) in eine Bühne für Kultur und Technik - musikalisches Rahmenprogramm mit wissenschaftlichen Neuheiten, Vorführungen und Technik zum Anfassen.

Das Fachgebiet Fertigungstechnik und die DVS-Studentengruppe Ilmenau erlebten einen besonderen Besucheransturm. Mitarbeiter des Fach­gebietes stellten innovative Fertigungsverfahren und -techniken, wie das Rührreibschweißen, Laser- und Fräsprozesse und einen robotergestützten MSG-Schweißprozess zur generativen Fertigung (Formgebenden Schweißen) metallischer Bauteile, vor. Im Laufe des Abends wirkte der Schweißsimulator, betreut durch Mitglieder der DVS-Studentengruppe, als besonderer Besucher­magnet. Jung und Alt konnten hautnah ihre Handfertigkeiten am nahezu realen WIG-Schweißprozess unter Beweis stellen.

Im Rahmen der Langen Nacht der Technik kamen die Ilmenauer und Weimarer DVS-Studentengruppe zusammen, um sich während des Abends kennenzulernen, gegenseitig Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Vorhaben für die kommenden Monate zu planen.

                            

Exkursion der DVS-Studentengruppe Ilmenau zu EJOT nach Tambach-Dietharz 

Der Verbindungselementehersteller EJOT GmbH& Co.  KG lud die DVS-Studentengruppe im Januar zu einer Werksbesichtigung ins thüringische Tambach-Dietharz ein. In einer ausführlichen Unternehmenspräsentation wurde der DVS-Studentengruppe die Vielfalt der EJOT-Gruppe vorgestellt. Besonderen Wert legten Herr Unger und Herr Zebisch dabei auf die neuen innovativen Technologien des Reib-schweißens, die in der Unternehmenssparte EJOWELD® am Standort Tambach-Dietharz entwickelt werden.

EJOT ist bekannt für Verbindungstechnik in aller Variation. Daher erfolgte der erste und zweite Teil der Werksführung in die Welt der Schrauben. Im ersten Teil wurden den Studierenden die Spritzgießanlagen vorgestellt, wo im Sekundentakt Kunststoffkomponenten für die Automobil­industrie hergestellt werden. Weiterhin werden im Bereich EJOTSYST diese Kunststoffkomponenten maschinell mit den in hauseigener Produktion hergestellten Schrauben montiert bzw. umspritzt.

Nach einer beeindruckenden Führung durch die Schraubenfertigung wurde den Studierenden der neu ausgestattete Laborbereich für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Rahmen der EJOWELD®-Produkte vorgestellt. Vorgeführt wurde zu Beginn das Bolzenschweißen, wo speziell entwickelte Schraubenköpfe die Verbindung zwischen einem Blech und dem Bolzen halten. Hier konnten die Studierenden selbst Hand anlegen und versuchen den aufgeschweißten Bolzen mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels abzuscheren. Im Anschluss erfolgten die Vorführung des Reibelementschweißens und des Reibnagelns durch Herrn Werkmeister zum Fügen von mindestens zwei Fügepartnern, welche eine wirtschaftliche Lösung für Mischverbindungen im automobilen Leichtbau darstellt und auto­matisiert eingesetzt werden kann. Die neuen Fertigungsverfahren wurden den Studierenden an Anlagen in Ständerbauart und als Schweißzange für den Industrieroboter vorgeführt. 

 

DVS Studentengruppe im F&E Bereich

Die Ilmenauer DVS-Studentengruppe besuchte die Fertigungsstätte der Bosch Solar Energy AG in Arnstadt

Um einen ersten Eindruck von der Solarmodulfertigung zu erhalten, begann die Unternehmenspräsentation mit einem kurzen Film über die Herstellung der Solarmodule mit der Wertschöpfungskette und der Anwendung. Durch das erlangte Vorwissen wurde es den Studierenden erleichtert, die Zusammenhänge und Abläufe während der zweiteiligen Werksführung, zu verstehen.

Der erste Teil der Werksführung umfasste die Herstellung der Solarzelle. Dabei erhielten die Studierenden detaillierte Einblicke der Züchtung des Einkristalls und die Weiterbearbeitung des Ingots zu dünnen rechteckigen Platten. Diese werden im Anschluss durch Strukturierung, Beschichtung und Laserstrahltrennen der Kanten zum Wafer weiterverarbeitet. Um eine fertige Solarzelle zu erhalten, werden im Anschluss auf den Wafer durch Siebdruck die benötigten Leiterbahnen aufgebracht. Die Montage der Solarzellen zu großen Solarmodulen wurde den Studierenden im zweiten Teil der Werksführung vorgestellt. Die verschiedenen Fertigungsschritte wie Induktionslöten der Leiterbahnen, das Laminieren verschiedener Folienschichten  für das fertige Solarmodul erfolgen dabei in größtenteils teil- bzw. vollmechanisierten Montagestufen, wobei viele eindrucksvolle verkettete Handlingssysteme besichtigt werden konnten. Die Werksführung erfolgte durch zwei engagierte Studenten geleitet, welche zurzeit ihr Fachpraktikum bei der Bosch Solar Energy AG absolvieren, sodass sich die Studenten untereinander über die Technologie und den beruflichen Werdegang austauschen konnten.

Im Anschluss an die Werksbesichtigung erhielten die Studierenden weitere Einblicke in aktuelle Projekte und neue Fertigungsstandorte der Bosch Solar Energy AG. Zum Abschluss wurde den Studierenden die Vielfalt der Einstiegsmöglichkeiten aufgezeigt.

DVS Studentengruppe bei Bosch Solar Energy in Arnstadt

Werkführung bei ZF Sachs in Schweinfurt

Zum Abschluss des Jahres 2012 ging es für die Studentengruppe zum Automobilzulieferer ZF Sachs AG nach Schweinfurt. An diesem Standort werden überwiegend Fahrwerkskomponenten für den Straßen- und Schienenverkehr entwickelt und gefertigt.

Im ersten Werksteil konnten die Studierenden das robotisierte MAG Schweißen der Gehäuseteile an  verschiedenen Stationen beobachten. Diese Anlagen ersetzen heute zum Großteil das Rollnahtschweißen, welches für die Fertigung von Komponenten in historischen Fahrzeugen noch zum Einsatz kommt. Für den Bereich Schwerlast- und Schienenfahrzeuge werden die Komponenten auf Grund ihrer Dimension über Widerstandsschweißen hergestellt. Hier beeindruckten vor allem die Größe der Bauteile und die Geschwindigkeit mit der diese gefügt werden. Im Anschluss wurde der DVS Studentengruppe das vollautomatisierte Reibschweißen des Kolbenstangenansatzes näher erläutert. Die dafür konzipierte Fertigungszelle inkl. Roboter beeindruckte durch die geringe Taktzeit und die Parallelisieren von Bestückung, Schweißprozess und anschließender Schweißnahtprüfung.

Die Qualitätssicherung und Prüfung der Schweißnaht spielt gerade im Bereich der Zulieferindustrie für deutsche OEMs eine große Rolle. Dabei müssen die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllt werden. Auch hier konnten die Studierenden einen Einblick erhalten. So wurden die Bereiche der zerstörenden Prüfung, die Auswertung der Querschliffe und die anschließende Dokumentation über ein SAP System vorgeführt. Fertige Komponenten wurden nach Durchlauf der KTL, Funktions- und Dichtheitsprüfung dem Versand übergeben.

Im zweiten Teil der Führung konnte die schrittweise Fertigung und Montage der Stabilisatoren verfolgt werden. Zu Beginn wurde ausführlich dargestellt, wie durch die Fügetechnik andere Verfahren wie z.B. Zerspanung substituiert werden können, um Materialeinsatz und auch Taktzeiten zu reduzieren. Als Beispiel wurde der komplexe Ofenlötprozess für die Schwenkmotorgehäuse mit anschließender 100% Prüfung via Ultraschall vorgestellt. Weiter ging es über das Laserstrahlschweißen mit automatisierter Nahtverfolgung und dem MAG Schweißen aller restlichen Stabilisatorkomponenten bis zum Zusammenbau und einer weiteren 100% Baugruppenprüfung.

Die DVS Studentengruppe Ilmenau bedankt sich herzlich für die interessanten Einblicke in die Schweißstraße der ZF Sachs und die lehrreiche Führung durch die verschieden Schweißverfahren.

DVS Studentengruppe bei der Führung durch die Schweißstraße

Praxisworkshop des DVS bei Rofin-Sinar in Hamburg 

Durch die neu gegründete DVS Studentengruppe an der Technischen Universität Ilmenau hatten drei ihrer Mitglieder die Möglichkeit an einem Praxis Workshop für Studenten und junge Absolventen teilzunehmen. Die Veranstaltung wurde von Rofin-Sinar unterstützt und im Hamburger Stammwerk des Unternehmens, das im Bereich der Laserquellenherstellung zu den Technologieführern gehört, durchgeführt.

Die zweitägige Veranstaltung begann mit der Vorstellung des DVS und einer kurzen Unternehmenspräsentation des Gastgebers Rofin-Sinar, gefolgt von Vorträgen zu den Grundlagen der Lasertechnik und den Einsatzgebieten moderner Laserquellen. Eine Betriebsführung durch die Montagehalle der CO2-Laser und die Besichtigung des Reinraums der Faserlaserherstellung standen zu Beginn des zweiten Tages auf dem Programm. Anschließend konnten an verschiedenen Anlagen Schweißprozesse verfolgt werden, darunter das Schweißen mit Festkörperlasern und das mechanisierte Schweißen mittels Roboter und Laserscanner.

Durch die deutschlandweit angereisten Teilnehmer des Workshops konnten vielfältige Kontakte zu verschiedenen Universitäten geknüpft und im gesellschaftlichen Teil der Veranstaltung gefestigt werden.

Zusammenfassend war es sehr ein gelungener Workshop. Was bleibt sind die vielen Einblicken, neuen Kontakte und Vorfreude auf den kommenden Praxisworkshop. An dieser Stelle sei dem DVS und Rofin-Sinar für die Unterstützung der Studenten gedankt.

Gruppenfoto der Teilnehmer und Organisatoren. (Foto: DVS)

Tag der offenen Tür an der TU Ilmenau 

Am Samstag, dem 21. April 2012, öffnete die Technische Universität Ilmenau ihre Türen für alle Studieninteressierten und Schüler/innen, Eltern, Freunde und weiteren Interessenten. Zum Programm dieses Hochschulinformationstages gehörten neben der Studienberatung und Darstellung des umfangreichen Ausbildungsangebotes auch die Besichtigung der verschiedensten Labore der TU Ilmenau. So konnten z.B. alle an der Fertigungstechnik Interessierten einen ausführlichen Einblick in die generative Fertigung, Zerspanung, Lasermaterialbearbeitung und Lichtbogentechnologie erlangen. Das  Fachgebiet Fertigungstechnik und die DVS Studentengruppe boten in enger Zusammenarbeit mit dem CJD Ilmenau die Möglichkeit die Fügetechnik hautnah zu erfahren. So konnten Anfänger am Schweißtrainer ein Gefühl für die Lichtbogenführung erlangen und Experten ihr Können unter Beweis stellen und sich mit anderen messen. Im Anschluss daran konnten die erlernten Fähigkeiten in der Schweißzelle mit Zusatzwerkstoff vertieft werden. Den Abschluss stellte die Demonstration der robotisierten MSG- und WIG-Prozesse dar, welche durch ihre hohen Geschwindigkeiten viele Besucher in Staunen versetzte. Alle bis dahin nicht geklärten Fragen konnten während des kompletten Tages am Stand der DVS – Studentengruppe bzw. mit dem Fachspezialisten des Fachgebietes Fertigungstechnik in lockerer Atmosphäre ausführlich beantwortet werden. 

Ein Dank gilt allen Unterstützern des Fachgebiet Fertigungstechnik und des CJD Ilmenau für die Bereitstellung des Schweißtrainers. 

Foto: Martin Hofmann

Gründung der ersten DVS-Studentengruppe in Thüringen

Am 19. Januar 2012 kamen auf Einladung von Professor Jean Pierre Bergmann (FG Leiter Fertigungstechnik, TU Ilmenau) 13 an der Fügetechnik interessierte Studierende der TU Ilmenau zusammen, um im Beisein von Herrn Martin Hofmann (Vorstand Technik, Wissenschaft, Forschung- BV Südthüringen) die erste Studentengruppe in Thüringen zu gründen. Ziel der Gruppe ist es, das Interesse an der Schweißtechnik sowohl bei den Studenten der Ingenieurwissenschaften als auch der Naturwissenschaften zu wecken.

Unter Leitung des Vorsitzenden René Schürer wurden beim ersten Stammtisch in geselliger Runde ersten Exkursionsziele und Vortragsthemen zusammengetragen und ein Fahrplan für das vorstehenden Jahr festgelegt. In enger Zusammenarbeit mit dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (DVS Ausbildungskursstätte) sollen junge Menschen unter dem Dach der Verbindungstechnik zusammengeführt und für regen Austausch untereinander sorgen. Erste Aktionen sind für den April geplant. Dort werden an einem Praxistag Studenten und Auszubildende zusammenkommen und  die Möglichkeiten des DVS-Schweißsimulator kennenlernen.  Am 26. / 27. April werden 4 Mitglieder der Ilmenauer Gruppe am DVS-Praxisworkshop in Hamburg  teilnehmen, um dort Neues aus dem Bereich der Lasertechnik zu erfahren und Kontakt zu anderen Hochschulgruppen zu knüpfen.