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Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Jean Pierre Bergmann

Fachgebietsleiter

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INHALTE

Lichtbogentechnik

Forschungsschwerpunkte

- Auftragschweißen
- Schweißen von Leichtbauwerkstoffen
- Additives Fertigen von 3D-Freiformflächen

 

Verantwortlicher Ansprechpartner:
Philipp Henckell (M.Sc.)


Lichtbogenschweißverfahren – wie beispielsweise das Metall-Schutzgas-Schweißen oder das Plasmaschweißen – finden sowohl im Automobil- als auch im Kraftwerksbau eine breite Anwen- dung. Forschungsschwerpunkte am Fachgebiet Fertigungstechnik sind dabei sowohl die Entwicklung von Fügestrategien für Leichtbauanwendungen als auch von innovativen Auftrag- schweißverfahren für den Verschleiß- bzw. Korrosionsschutz. Weiterführend werden Prozess- strategien zum werkzeuglosen Generieren von 3D-Freiformflächen, zur wirtschaftlichen Kleinserien- bzw. Einzelteilfertigung, erarbeitet.

Additives Fertigen von 3D-Freiformflächen

Aufgrund des zunehmenden Trends hin zu einer individuellen Einzelteilfertigung nimmt die Bedeutung von additiven Fertigungsverfahren (Rapid Manufacturing) stetig zu. Der Vorteil des lichtbogenbasierten Generierens liegt dabei, im Vergleich zu laserbasierten Verfahren, in der wesentlich höheren Produktivität und dem Generieren größerer Bauteilabmessungen. Das Fachgebiet Fertigungstechnik beschäftigt sich mit der Entwicklung von Prozessstrategien, die ein wirtschaftliches Generieren endkonturnaher Freiformflächen ermöglichen.
Additive Fertigung

Auftragschweißen

Zur Erzielung hochqualitativer Beschichtungs- systeme ist die Entwicklung von Auftragschweiß- strategien mit einem minimalen Einbrandverhalten von besonderer Wichtigkeit. Neben dem Einsatz geregelter Kurzlichtbogentechniken werden Verfahrensstrategien entwickelt, die ein besonders aufmischungsarmes (Aufmischungsgrad < 1%), aber gleichzeitig hochproduktives Schweißverhal- ten ermöglichen.

Schweißen von Leichtbauwerkstoffen

Beim Fügen von Leichtbauwerkstoffen für den Automobilbau stellt insbesondere das prozess- sichere Lichtbogenschweißen von Magnesium- legierungen eine große Herausforderung dar. Dabei bedingt insbesondere das geringe Intervall zwischen Schmelz- und Verdampfungstemperatur einen kontrollierten bzw. reduzierten Energieein- trag. Ein entkoppelter Wärmeeintrag, beispiels- weise durch laserunterstützte Prozesse zur lokalen Vorwärmung, ermöglicht dabei die reproduzierbare Herstellung von Schweißnähten hoher Qualität.