% Die ist eine Vorlage zum Erstellen des Manuskripts zum Hauptseminar Regelungstechnik
%
% Fachgebiet Regelungstechnik, TU Ilmenau
% 11/08 Kai Wulff
% 14/10 KW: Tabelle und scrartcl hinzugefuegt
% 16/10 KW: packages hinzugefuegt: captions, psfrag, amsbsy, exscale, theorem
% 16/11 KW: Hinweis auf mehrzeilige Formeln
% 22/04 KW + Julian Willkomm: Ueberarbeitung der Pakete und Reduktion auf KOMA-Skript-Version


\documentclass[
a4paper,					% Seitengroesse Din-A4
parskip=half, 				% Absaetze werden durch einen vertikalen Abstand von einer Zeile gekennzeichnet, (weiter Optionen: off, false, half, full-, full*, half-, half*)
%fontsize=11pt,				% Schriftgroesse (fuer Hauptseminar bitte nicht aendern!) 
oneside,					% Einseitiges Dokument, (alternativ: twoside)
BCOR=0mm,					% Bindekorrekturwert (unicopy getestet: 17mm)
headsepline=true,  			% Linie zwischen Kopfzeile und Textkoerper (an:true, aus:false)
%footsepline=true,			% Linie zwischen Fußzeile und Textkoerper (an:true, aus:false)
singlespacing=true,         % Zeilenabstaende in Kopf- und Fusszeile einfach erzwingen
bibliography=numbered, 		% Überschriftsnummer beim Literaturverzeichnis (nichtnummeriert im Inhaltsverzeichnis: notnumbered)
%bibliography=leveldown,	% Inhaltsverzeichnis eine Gliederungsebene nach unten verschieben
DIV=12,						% Faktor zum Berechnen des Satzspiegels,
draft=false,				% Entwurfsmodus an (option: true) oder aus (option: false)
]{scrartcl}    % Dokumentenstil: "article" aus dem KOMA-Skript-Paket, weiter informationen siehe scrguide.pdf (im Internet zu finden!)

\usepackage[onehalfspacing]{setspace}   % Zeilenabstand: 1-1/2-zeilig

% Hurenkinder und Schusterjungen vermeiden
%\clubpenalty = 10000           % Strafpunkte fuer die erste Zeile eines Absatzes, die einzeln am Ende der Seite auftaucht (typographisch als Schusterjunge bezeichnet)
%\widowpenalty = 10000			% Strafpunkte fuer die letzte Zeile eines Absatzes, die einzeln auf der nachfolgenden Seite auftaucht (typographisch als Hurenkind bezeichnet)
%\displaywidowpenalty = 10000 	% Strafpunkte für Hurenkinder nach einer abgesetzten mathematischen Formel

% Zeichenkodierung des Quelltextes:
% grundsaetzlich sollte fuer LaTeX-Dokumente die Zeichenkodierung utf8 verwendet werden.
% Bei abweichender Zeichenkodierung kann folgender Befehl verwendet werden:
%
%\usepackage[utf8]{inputenc}    % Angabe der Zeichenkodieren, z. B. cp858, cp437de, macce, cp1252


% Sprachspezifische Definitionen (fuer englische Texte auskommentieren!)
\usepackage[ngerman]{babel}    % deutsche Sonderzeichen z. b. Anfuehrungsstricht, Trennmuster, etc 
\usepackage[T1]{fontenc}       % korrekte Darstellung vieler Akzente und Schriftzeichen, z. B. deutscher Umlaute und "ß"


% Globale Aenderung des Schrifttyps (nach persoenlichem Geschmack)
%\usepackage{lmodern} 				% latin modern schrift
%\usepackage{newpxtext,newpxmath}	% Palladino Schrift
%\usepackage{newtxtext,newtxmath} 	% Times ähnliche Schrift



% Kopf- und Fußzeile
\usepackage[automark]{scrlayer-scrpage}  
\pagestyle{scrheadings}		% siehe Erklaerung im scrguide.pdf 
\clearpairofpagestyles
%\automark[subsection]{section}
% oneside optionen Kopfzeile:
\ihead[]{\headmark} 
\chead[]{}
\ohead[]{Hauptseminar Regelungstechnik}
% oneside optionen Fußzeile:
\ifoot[]{}
\cfoot[]{}
\ofoot[]{\thepage}
%\addtokomafont{pagehead}{\upshape}% header upshape instead italic
%
% twoside optionen Kopfzeile:
%\lehead[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\cehead[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\rehead[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\lohead[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\cohead[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\rohead[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
% twoside optionen Fußzeile:
%\lefoot[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\cefoot[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\refoot[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\lofoot[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\cofoot[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}
%\rofoot[Inhalt plain.scrheadings]{Inhalt scrheadings}



% Graphiken
\usepackage{graphicx}
%\graphicspath{{./bilder/}}				% Pfad zu den Bildern (optional)
\usepackage{epsfig}            % Paket zum Einbinden von postscript Graphiken
%\usepackage{float}             % Hilfesmakros beim Positionieren von Graphiken
%\usepackage{caption}					% mehr Optionen fuer zu Bild-, Tabellen-, ... unterschriften
%\usepackage{subcaption}				% Hilfreich fuer z.B. subfigures-Umgebung 



% Mathematik-Hilfen
\usepackage{amsmath}           % hilfreiche mathematische Zusatzbefehler (z. B. \eqref{})
\usepackage{amssymb}           % zusaetzliche mathematische Symbole (z. B. \mathbb{})
%\usepackage{mathtools}		   % zusaetzliche mathematische Symbole/Umgebungen/Befehle (z.B. \coloneqq, cases-like Umgebungen) 
%\usepackage{amsbsy}           % fette Griechische Zeichen im Mathemodus
%\usepackage{amsthm}           % provides theorem environments
%\usepackage{exscale}           % correct scaling of integral- and summation symbols
%\usepackage{siunitx}		   % Werte und Einheiten durch z.b. \SI{9,81}{\meter\per\second\squared}





% Tabellen-Hilfen
%\usepackage{tabularx}		% Tabellen mit fester breite und Variablen Spaltentyp x
%\usepackage{booktabs}		% definiert horizontale Linien: \toprule \bottomrule \midrule
%\usepackage{ragged2e}		% Rechts- bzw. Linksbuendige Textabsaetze mit Wortumbruechen (hilfreich bei schmalen Tabellenspalten)


% Verschiedens
\usepackage{csquotes}		     % Woerter in Anfuehrungszeichen setzen mit dem Befehl \enquote{Wort} 
%\usepackage{hyperref} 		     % Hyperlinks fuer externe Inhalte und Referenzierungen
%\usepackage[section]{placeins}  % [section] verhindert ein durchbrechen der section eines Fließobjektes; mit \FloatBarrier eine Barriere für Fließobjekte bilden
%\usepackage{showframe}		     % nur zum debugging: zeichnet Rahmen um den Textbereich  
\usepackage{todonotes}		     % stellt die Befehle \todo[]{}, \missingfigure{}, \listoftodos[Was noch zu tun ist:] zur Verfuegung. 
%\usepackage[table,svgnames]{xcolor} % Farben definieren und farbigen Text erzeugen








%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% Info zur Arbeit und zum Autor %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%
\newcommand{\titelderarbeit}{Manuskriptvorlage}	% Titel hier eintragen
\newcommand{\namedesautors}{Kai Wulff} 			% Name hier eintragen
\newcommand{\matrikelnummer}{123456}			% Matrikelnummer hier eintragen
%
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

% Titelei
%\titlehead{Kopfzeile}
\subject{Hauptseminar Regelungstechnik}
\title{\titelderarbeit}
%\subtitle{Untertitel}
\author{\namedesautors\\ \large Matr. Nr.: \matrikelnummer}
\date{\today}
%\publishers{Verlag}
%\and
%\thanks{Fußnote}


%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Hier faengt das eigentliche Dokument an
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\begin{document}

\maketitle               % erstellt Dokument-Kopf mit Titel und Authoren wie oben definiert
%\newpage                 % neue Seite - wird nur benoetigt, wenn eine Seitenumbruch erzwungen werden soll (bitte nur im absoluten Ausnahmefall verwenden!)

\tableofcontents         % erstellt Inhaltsverzeichnis (bei Bedarf auskommentieren)
%\newpage                 % neue Seite - wird nur benoetigt, wenn eine Seitenumbruch erzwungen werden soll (bitte nur im absoluten Ausnahmefall verwenden!)



\section{Einleitung}     % Ueberschrift eines Hauptabschnitts
\label{sec:einleit}      % Vergibt die Referenzmarkierung "sec:einleit" an diesen Abschnitt


Dies ist eine \LaTeX-Formatvorlage zur Erstellung eines Manuskripts im Hauptseminar des Fachgebiets Regelungstechnik der TU Ilmenau. Sie dient als Hilfestellung zum Einstieg in das Textverarbeitungsystem \LaTeX\ und als Vorlage zur Erstellung des Manuskripts.

Die Hinweise zu \LaTeX\ Befehlen sollten \textbf{im Zusammenhang mit dem Quelltext} gelesen und verstanden werden.



\section{Einige Hinweise zum Verfassen eines Manuskripts}


Bei der Gliederung des Manuskripts sollten Sie sich an folgendem orientieren:
\subsection{Einleitung}  % Ueberschrift eines Unterabschnitts
\label{sec:glied_einl}
\subsection{Behandlung des Themas}
\label{sec:glied_behand}
\subsection{Zusammenfassung}
\label{sec:glied_zusammenfsg}
\subsection{Literaturverzeichnis}

%\newpage
\begin{itemize}          % Umgebung fuer eine unnummerierte Aufzaehlung
\item Der Umfang der Teile \ref{sec:glied_einl}, \ref{sec:glied_behand} und \ref{sec:glied_zusammenfsg} sollte insgesamt rund 15-20 Seiten betragen.
Diese Angabe ist als grobe Orientierung zu verstehen.
Wenn Sie viele Graphiken haben, erhöht sich die Seitenzahl natürlicher Weise.
Allerdings sollten mehr als 40 Seiten vermieden werden.
\item Besondere Aufmerksamkeit ist den Literatur- und sonstigen Quellenangaben zu widmen. %Grunds"atzlich ist jede Aussage zu belegen, entweder durch eine Quellenangabe oder eine Begr"undung im Dokument.
Hier ist ein Beispiel f"ur eine solche Quellenangebabe: \cite{AstWit95}.
\item Für alle Abbildungen und Graphiken, die die Autoren nicht selbst erzeugt haben, ist die Quelle anzugeben. 
Dies gilt sowohl für eingescanntes Material als auch für abgezeichnete Graphiken.
\begin{itemize}          % Umgebung fuer eine unnummerierte Aufzaehlung
\item An den Koordinatenachsen sollten die dargestellten Größen und gegebenenfalls Einheiten angegeben werden.
\item Die Graphen sollten so gestaltet und dimensioniert werden, dass die relevanten Daten gut ablesbar sind.
\end{itemize}            % Umgebung fuer eine unnummerierte Aufzaehlung
\item An den Koordinatenachsen sollten die dargestellten Größen und gegebenenfalls Einheiten angegeben werden.
\item Die Graphen sollten so gestaltet und dimensioniert werden, dass die relevanten Daten gut ablesbar sind.
\item Im Text sollte auf alle Abbildungen und Graphiken bezug genommen werden. Dabei sollte beschrieben werden, was in der jeweiligen Graphik dargestellt wurde und welche Werte oder Aussagen abzulesen sind.
\end{itemize}            % Umgebung fuer eine unnummerierte Aufzaehlung

\section{\LaTeX\ Ressourcen}

\subsection{Informationen}
\begin{itemize}
\item Alles über \TeX\ und \LaTeX\ finden Sie bei der Deutschen Anwendervereinigung \TeX\ e.V. \\ (\verb+http://www.dante.de/+)
\item Informationen zu \LaTeX\ auf dem Mac gibt es hier: \\ %Zeilenumbruch erzwingen
    \verb+http://www.cs.wright.edu/~jslater/mac-tex/mac-tex-intro/mactexintro.html+.
\end{itemize}

\subsection{Distributionen}
\begin{itemize}
\item Eine kostenlose Distribution für Windows gibt es hier:\verb+http://www.miktex.org/+.
\item Eine komfortabel zu installierende Distribution für den Mac ist MacTex-2007: \\ \verb+http://www.tug.org/mactex/+.
\item Unter Unix/Linux ist die \LaTeX\ Distribution \TeX-Live meistens bereits installiert. Hier kann in der Kommondozeile mit dem Befehl \texttt{latex} übersetzt werden.
\end{itemize}

\subsection{Editoren}
Da der Quelltext des \LaTeX-Dokuments in UTF-8 (alternativ ASCII) verfasst wird, können Sie einen beliegigen Texteditor verwenden. Allerdings gibt es eine große Zahl von spezialisierten Editoren, die einem das Leben sehr viel leichter machen. Hier eine Auswahl:
\begin{itemize}
\item TeXstudio ist ein kostenloser plattformübergreifender Editor. Er bietet sehr komfortable Funktionen und kann vielfältig konfiguriert werden. (\verb+https://www.texstudio.org/+  -- mein bevorzugter Editor)
\item WinEdt ist ein sehr komfortabler und vielfältig konfigurierbarer shareware-Editor für die Bearbeitung von \LaTeX-Dokumenten unter Windows.\\ (\verb+http://www.winedt.com/+)
\item TeXnicCenter ist ein kostenloser, sehr komfortabler Editor für die Bearbeitung von \LaTeX-Dokumenten unter Windows. (\verb+http://www.texniccenter.org/+)
\item Für den Mac wären entweder iTeXMac oder TeXShop zu empfehlen (beide kostenlos). \\ (\verb+http://itexmac.sourceforge.net/Download.html+ bzw.\\ \verb+http://www.uoregon.edu/~koch/texshop/obtaining.html+)
\end{itemize}

\subsection{Weiteres}

Comprehensive \TeX\ Archive Network - sehr vollständiges Archiv für \LaTeX und alles was dazugehört (\verb+http://www.ctan.org/+). 
Hier können Sie zu jedem \LaTeX{}-Paket die zugehörige Dokumentation finden. 


\section{Ein paar \LaTeX-Tips}  % Ueberschrift

Diese Hinweise sollen nur dem schnellen Einstieg in dieses Textverarbeitungssystem dienen und einige einfache Routinen zur Verfügung stellen. Als gute Einführung empfehle ich das Dokument "`l2short.pdf"', das zum Herunterladen auf den Fachgebietsseiten zur Verfügung steht.

\LaTeX\ ist es (fast immer) egal ob eine     oder viele Leerzeichen im Quelltext sind. Auch Zeilenumbrüche, Seitenumbrüche, Trennungen, Nummerierungen von Überschriften usw. wird dem Compiler überlassen.

% Dies ist ein Kommentar und wird wie in jeder Programmiersprache beim Uebersetzen ignoriert.



Genauso funktioniert das mit den Absätzen: durch eine Leerzeile wird ein neuer Absatz begonnen, aber viele Leerzeilen machen den Absatzabstand auch nicht größer.

\subsection{Hinweise zu speziellen Zeichensätzen}

% veraltet:
%Akzente k"onnen im normalen Textmodus so erzeugt werden (standard \LaTeX2e):\\ %neue Zeile erzwingen
%\`{o} \'{o} \^{o} \"{o} \~{o} \={o} \.{o} \r{o}, \u{o}, \v{o}, \H{o}, \t{oo}, \c{o}, \d{o}, \b{o}, {\ss}

Zu beachten ist, da"s im Mathematikmodus Akzente so erzeugt werden: $\dot{x}, \bar{a}, \hat{\theta}$ oder einfach $\dot x$.

Durch Einbinden des Zusatzpakets \texttt{inputenc} (siehe Präambel des \LaTeX\ files) können Umlaute direkt interpretiert werden: Ö, ü, Ü, usw (inputenc mit entsprechender Option). Achtung, hier muss die Option (z.B. \texttt{utf8}) entsprechend der Zeichensatzkodierung des Editors/Betriebsystems gewählt werden!

Durch das Zusatzpaket \texttt{amssymb} steht der von der American Mathematical Society bereitgestellte Schriftsatz zur Erzeugung von typischen Mengen zur Verfügung: $\mathbb{R}, \mathbb N$.

Trennstrich -, Bindestriche --, Gedankenstrich ---, Minus $-$

Anführungszeichen (german Package ben"otigt): "`deutsch"', "<franz\"osisch"> oder \glqq deutsch\grqq,  \flqq franz"osisch\frqq.
Einfacher geht es mit dem Paket \verb+csquotes+ für Anführungszeichen mit dem Befehl \verb+\enquote{Wort}+: \enquote{Wort}.
Der Stil wird automatisch und entsprechend der im Paket \texttt{babel} festgelegten Sprache angepasst.


\subsection{Der Mathematikmodus}

Formeln können im Zeilenmodus erstellt werden: $ \ddot x = a_1 \dot x^{20} + a_0$. Oder aber im abgesetzten Modus:
\begin{equation}
  G(s) = \frac{b_1s + b_0}{s^2 + a_1s + a_0}
\end{equation}
Formeln über mehrere Zeilen werden mit \verb/\align/ erzeugt. 
Die Zeilen werden an dem \verb/&/ Zeichen ausgerichtet, also hier am Gleichheitszeichen.
\begin{align} \label{eq:state_space}       % damit wird der Formel eine Referenzierungsmarke zugewiesen
\dot x &= Ax + Bu \\           % neue Zeile
y &= Cx + Du - \sum_{i=0}^{\infty} Cx + DuCx + DuCx + Du
\end{align}
Achten Sie dabei stets darauf, dass zuerst das \verb/&/ Zeichen verwendet wird und anschließend Relationszeichen ($=$, $>$, $<$, $\geq$, \dots). Es ist möglich mehrmals pro Zeile das \verb/&/ Zeichen zu verwenden und somit mehrere Gleichungen pro Zeile auszurichten. 
\begin{align}
	\dot{x} &= \sqrt{x} & \dot{x} = \sin(x) \\
	\dot{x} &= x \cos(t)  & \dot{x} = 1+x^2	
\end{align}


Mit dem Befehl \verb/\label/ wird der Formel ein beliebiger interner Referenzname zugewiesen (hier \verb/eq:state_space/), mit dem man ganz einfach auf sie verweisen kann \eqref{eq:state_space}. Genauso kann auch auf Abschnitte verwiesen werden, wenn wie in Abschnitt~\ref{sec:einleit} ein solches label definiert wurde.

Wenn man mehrere Zeilen einer Formel als Referenzlabel zusammenfassen möchte, empfehle ich die Umgebung \verb/subequations/ (aus Paket \verb/amsmath/) :
\begin{subequations}
  \label{eq:Lur'e}
\begin{align}
  \label{eq:Lur'e_teil1}
\dot x &= Ax + bu \\
  \label{eq:Lur'e_teil2}
y &= c^Tx + du\\
  \label{eq:Lur'e_teil3}
u &= -\Phi(t,y)
\end{align}
\end{subequations}
Das Rückkopplungssystem \eqref{eq:Lur'e} wird als Lur'e System bezeichnet, wobei die Rückkopplung \eqref{eq:Lur'e_teil3} durch die Sektornichtlinearität $\Phi(\cdot,\cdot)$ gegeben ist.


\textit{Achtung:} bei neu definierten labels kommt beim ersten kompilieren eine Warnung ("`unbekannte Referenz"'). 
Dies ist normal, da die labels beim ersten Kompilieren bekannt gemacht werden und erst beim zweiten Durchlauf erkannt werden.

Eine Matrix kann so erzeugt werden:
\begin{equation}
 A = \begin{pmatrix}
 	0  &  1   &     0\\
 	0  &  0   & 1\\
 	-0.3081 &  -1.4529 &  -0.3097
 \end{pmatrix}
\end{equation}
Eine Matrix mit eckigen Klammern erzeugt man mit der Umgebung \verb|bmatrix| anstelle von \verb|pmatrix|. Weitere Matrixumgebungen stellt das Paket \verb|mathtools| bereit. 
Die Menge der reelen Zahlen können mit dem Paket \verb/amssymb/ so $\mathbb{R}$ erzeugt werden.


\subsection{Einfache Listen}

Beispiel einer Aufzählung
\begin{enumerate}
\item erster Eintrag
\item zweiter Eintrag
\end{enumerate}

Auch Spiegelstriche sind ganz einfach möglich
\begin{itemize}
\item und wenn nötig auch verschachtelt:
  \begin{itemize}
    \item dies ist die zweite Hierarchiestufe
  \end{itemize}
\end{itemize}


\subsection{Beispiel einer Tabelle}

Nachfolgend ein Beispiel für eine Tabelle. Die Umgebung \texttt{table} ist nicht notwendig. Jedoch definiert sie ein Floatelement und erlaubt dann auch eine Tabellenunterschrift.
\begin{table}[htb]    % "table"-Umgebung zur Definition eines Float-Elements (Positionierungspriorit"at h:here, t:top, b:bottom)
\centering   % Zentrierung
\begin{tabular}{cc||l|r|}    % Vier Spalten: zentriert, zentriert, linksbuendig, rechtsbuendig
\hline
zentrierte Spalte & zentrierte Spalte & linksb"undig & rechtb"undig\\ \hline
$\alpha$ & $\beta$ & $\gamma$ & $\delta$\\
A & B & C & D
\end{tabular}
\caption{Eine etwas merkwürdig formatierte Beispieltabelle}   % braucht eine Float-Umgebung
\end{table}

Floatelemente werden von \LaTeX\ automatisch positioniert. Mit den Parametern h: here, t:top, b:bottom können Prioritäten vorgegeben werden. Beim Eingriff in die Positionierung sollte man stets Vorsicht walten lassen. Eine erzwungene Positionierung kann leicht zu einem sehr ungünstigen Seitenumbruch führen.

\subsection{Einbinden von Graphiken}
Mit dem Paket \verb|graphicx| kann \LaTeX\ die gängigen Bildformate (jpg, png, pdf) in das Dokument einfügen. Dafür wird zunächst die floatumgebung \verb|figure| verwendet. 

\begin{figure}[htb]  % figure-Umgebung (Positionierungspriorit"at h:here, t:top, b:bottom)
	\centering       % von hier ab zentriert darstellen
	\missingfigure{Grafik wird als separates File hinterlegt und fehlt hier. Grunds"atzlich sollten Graphiken als Vektorgrafik (unkomprimiertes pdf!) hinterlegt sein}
	% die folgende Zeile darf natuerlich nicht als Kommentar erscheinen und muss auf die Graphik meine_graphik.pdf verweisen, die sich im gleichen Verzeichnis befindet.
	%   \includegraphics[width=0.8\linewidth]{meine_graphik.pdf}
	\caption{Dies ist die Bildunterschrift}
	\label{fig:meine_graphik}    % auch die figure kriegt ein Label, damit man auf sie verweisen kann.
\end{figure}         % Ende figure-Umgebung

Die Breite ist durch den Parameter \texttt{width} definiert und ist hier mit der variable Einheit \verb/\linewidth/ (Breite der aktuelle Spalte) festgelegt. Hier wird die Graphik auf 80\% der aktuellen Spaltenbreite skaliert. Man könnte stattdessen auch ein festes Maß, z.B. \texttt{width=10cm} angeben oder die Höhe mit \texttt{height=60mm} vorgeben. Wenn Höhe \textit{und} Breite festgelegt werden, wird die Graphik meistens verzerrt. Um dies zu verhindern ist zusätzlich die Option \verb|keepaspectratio| hilfreich. Eine Verzerrung wird verhindert und kein der spezifizierten Dimensionen wird überschritten. 


% Literaturverzeichnis

\begin{thebibliography}{}             % Hier beginnt das Literaturverzeichnis
\bibitem{AstWit95}      % definiert den Beginn eines Eintrags und ein label zum Referenzieren
K. J. \r{A}ström and B. Wittenmark,                            % Autoren
\newblock {\textit{Adaptive Control},}
\newblock Pearson Education, 1995.
\end{thebibliography}

Das Literaturverzeichnis kann mit der obenstehenden Routine erstellt werden. 
Man beachte, dass der Abschnitt \glqq Litertur\grqq\ automatisch eingefügt wird. 

Ich bevorzuge jedoch die Verwendung von \texttt{bibtex}, bei der mit Hilfe einer einfachen Datenbankstruktur eine ganze Bibliothek von Litertureinträgen verwaltet werden kann.
Diese Datenbank kann dann für zukünftige Dokumente wiederverwendet werden, ohne dass Einträge kopiert werden müssen. 
\texttt{bibtex} sucht sich anhand der labels die für das betreffende Dokument benötigten Literatureinträge automatisch heraus und erstellt das Literaturverzeichnis. 
Dafür sind nur die beiden folgenden Quelltextzeilen notwendig:

\verb+\bibliographystyle{plain}   % legt das Format des Verzeichnisses fest+  \\
\verb+\bibliography{meine_literaturdatenbank} % waehlt die Datenbankdatei+

Um Literaturdatenbanken ordentlich zu pflegen gibt es zahlreiche Hilfsprogramme. 
Jabref ist ein freies und plattformübergreifendes Programm, dass Ihnen dabei helfen kann. 
Eine Funktionsübersicht sowie den Downloadlink finden Sie hier:  \verb|https://www.jabref.org/|

\end{document}   % hier ist das Ende des Dokuments
