Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano®

       

Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien steht für interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Spitzenforschung im Bereich der
Mikro- und Nanotechnologien. Bereits 2006 gegründet, besteht das Institut heute aus 37 Fachgebieten der TU Ilmenau und vereint und bündelt damit die Kompeten­zen von Naturwissenschaften, stark technologieorientierten Fachgebieten der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie sowie sehr anwendungsorientierten Ingenieurdisziplinen.

Ziel des Instituts ist es,

  • die interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien von den Grundlagen bis zur Anwendung zu intensivieren,
  • den Wissenstransfer durch Forschungsprojekte gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und Partnerunternehmen zu erhöhen und
  • die Forschungskompetenz im eigenen Haus und bei den wissenschaftlichen Partnern kontinuierlich weiterzuentwickeln.
 

Zur Umsetzung der vom Institut verfolgten Ziele, steht den Mitgliedsfachgebieten das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien zur Verfügung. Mit über 300 Anlagen und Geräten auf fast 2.000 m2 Laborfläche in zwei Hochtechnologiegebäuden (Feynmanbau und Meitnerbau), ist das ZMN der infrastrukturelle Mittelpunkt des Institutes.

News

Bestellung von Dr. Ronny Stolz als Honorarprofessor für Quantenengineering

Mit der Bestellung von Dr. Ronny Stolz als Honorarprofessor für Quantenengineering zum 17.08.2022 kann eine erfolgreiche Ausbildung der Masterstudierenden mit Bezug zu Quantensystemen und Quantenengineering optimal ergänzt sowie vorhandene Kompetenzen an der TU Ilmenau, durch die Forschungsschwerpunkte von Herrn Dr. Stolz im Bereich der angewandten Quantensysteme, weiter ausgebaut werden.

Die ingenieurwissenschaftliche Forschung für Anwendungen supraleitender Strukturen in der Informationstechnik hat eine lange Tradition an der TU Ilmenau. Bereits seit den 1960er Jahren wird intensiv an Modellierung, Simulation und Entwurf von Sensoren und Komponenten informationsverarbeitender Elektronikschaltungen geforscht. Essentiell für einen erfolgreichen Ausbau der weiteren Forschungsaktivitäten an der TU Ilmenau in Richtung der neuen Quantentechnologien sind eine intensive Zusammenarbeit mit Partnern, wie z.B. im QSolid-Konsortium, und eine erfolgreiche Ausbildung der Masterstudierenden mit Bezug zu Quantensystemen und vor allem Quantenengineering, welche durch die Bestellung von Dr. Stolz zum Honorarprofessor optimal ergänzt wird.

Dr. Stolz ist seit 1994 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 2007 als Leiter verschiedener Gruppen am damaligen Institut für Physikalische Hochtechnologien, heute Leibniz Institut für Photonische Technologien in Jena, tätig und leitet seit 2019 die Forschungsabteilung Quantensysteme. Seit mehreren Jahren hält Dr. Stolz Vorträge zu Grundlagen und Anwendungsaspekten der supraleitenden Quantensensorik auf internationalen Tagungen sowie auch im Rahmen von internationalen Technologieworkshops an der TU Ilmenau. Im Wintersemester 2021/2022 hat er zu diesen Themen an der Vorlesung „Schaltungen der Quanteninformationsverarbeitung“ (Master Elektrotechnik und Informationstechnik) mitgewirkt.

Herr Dr. Stolz ist seit mehr als zehn Jahren als Lehrbeauftragter aktiv in die Lehre an der Friedrich-Schiller-Universität Jena eingebunden, insbesondere im Bereich elektromagnetischer Methoden in der Geophysik. Die Erfahrungen in der Lehre und das Expertenwissen von Herrn Dr. Stolz zu quantenbasierten magnetischen Sensoren und Sensorsystemen und deren praktischem Aufbau und Einsatz sollen zukünftig in die akademische Lehre für Ingenieurinnen und Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik im Bereich des Quantenengineerings eingebracht werden. Die Forschungsschwerpunkte von Dr. Stolz liegen im Bereich angewandter Quantensysteme und umfassen Fragestellungen, die in bester Weise komplementär zu den vorhandenen Kompetenzen an der TU Ilmenau sind. Durch die Bestellung von Herrn Dr. Stolz zum Honorarprofessor an der Technischen Universität Ilmenau kann eine Absicherung der zukünftig wichtigen Beiträge in der Lehre zum existierenden Schwerpunkt Quantenengineering erreicht werden und somit eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig praxisbezogene Ausbildung der Studierenden umgesetzt werden.

Im Video werfen wir einen Blick in das Forlab NSME im Zentrum für Mikro- und Nanotechologien der
TU Ilmenau
 

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