Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano®

       

Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien steht für interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Spitzenforschung im Bereich der
Mikro- und Nanotechnologien. Bereits 2006 gegründet, besteht das Institut heute aus 40 Fachgebieten der TU Ilmenau und vereint und bündelt damit die Kompeten­zen von Naturwissenschaften, stark technologieorientierten Fachgebieten der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie sowie sehr anwendungsorientierten Ingenieurdisziplinen.

Ziel des Instituts ist es,

  • die interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien von den Grundlagen bis zur Anwendung zu intensivieren,
  • den Wissenstransfer durch Forschungsprojekte gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und Partnerunternehmen zu erhöhen und
  • die Forschungskompetenz im eigenen Haus und bei den wissenschaftlichen Partnern kontinuierlich weiterzuentwickeln.
 

Zur Umsetzung der vom Institut verfolgten Ziele, steht den Mitgliedsfachgebieten das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien zur Verfügung. Mit über 300 Anlagen und Geräten auf fast 2.000 m2 Laborfläche in zwei Hochtechnologiegebäuden (Feynmanbau und Meitnerbau), ist das ZMN der infrastrukturelle Mittelpunkt des Institutes.

News

DGO-Nachwuchsförderpreis an Dr. Maria del Carmen Mejia Chueca

Die Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V. ehrte die Dissertation von Frau Dr. Mejia Chueca zum Thema „Analysis of the physical properties and photoelectrochemical behavior of c-Si/a-SiC:H(p) photocathodes for solar water splitting" mit dem Nachwuchsförderpreis.

Dr. Maria del Carmen Mejia Chueca erhielt für ihre Dissertation zum Thema „Analysis of the physical properties and photoelectrochemical behavior of c-Si/a-SiC:H(p) photocathodes for solar water splitting" den DGO Nachwuchsförderpreises (Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V.). Ziel der Untersuchung war es, ein Material (Photokathode) herzustellen, das in der Lage ist, Sonnenlicht effizient zu absorbieren und diese Energie zur Spaltung von Wasser zu nutzen. Als Ergebnis wird Wasserstoff als grüner Energieträger erzeugt. Damit wird ein exzellenter Beitrag zum besseren Verständnis der Prozess-Struktur-Eigenschafts-Beziehungen für die photo-elektrochemische Wasserspaltung an siliziumbasierten Photokathoden geliefert. Die Arbeit fand in enger Kooperation mit der Partneruniversität Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP) in Lima statt, die Dr. Mejia ein von der peruanischen Regierung (Concytec) finanziertes Stipendium gewährte. Der DGO-Nachwuchsförderpreis wird an Absolventen mit einer hervorragenden Arbeit auf dem Gebiet der Oberflächentechnik vergeben. Die DGO möchte damit junge Techniker und Wissenschaftler anregen, auf dem Gebiet der Oberflächentechnik tätig zu werden.

Maria del Carmen Mejia Chueca erlangte ihren Bachelorabschluss als Chemikerin an der PUCP und schloss dort auch ihren Master der Materialwissenschaft und -technik unter Erhalt eines Stipendiums der peruanischen Regierung (Concytec: National Council of Science, Technology and Technological Innovation) erfolgreich ab. Es folgte die Dissertation an der PUCP. Während der Auslandsaufenthalte an der TU Ilmenau erfolgte die Betreuung am Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik durch Prof. Andreas Bund und Dr. Mario Kurniawan. Dort ist Dr. Maria del Carmen Mejia Chueca auch aktuell tätig.

Quelle: Prof. Andreas Bund/Dr. Maria del Carmen Mejia Chueca , Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik; DGO

© ZVO/OT2023/Sven Hobbiesiefken

Im Video werfen wir einen Blick in das Forlab NSME im Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der
TU Ilmenau
 

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