Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano®

       

Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien steht für interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Spitzenforschung im Bereich der
Mikro- und Nanotechnologien. Bereits 2006 gegründet, besteht das Institut heute aus 37 Fachgebieten der TU Ilmenau und vereint und bündelt damit die Kompeten­zen von Naturwissenschaften, stark technologieorientierten Fachgebieten der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie sowie sehr anwendungsorientierten Ingenieurdisziplinen.

Ziel des Instituts ist es,

  • die interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien von den Grundlagen bis zur Anwendung zu intensivieren,
  • den Wissenstransfer durch Forschungsprojekte gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und Partnerunternehmen zu erhöhen und
  • die Forschungskompetenz im eigenen Haus und bei den wissenschaftlichen Partnern kontinuierlich weiterzuentwickeln.
 

Zur Umsetzung der vom Institut verfolgten Ziele, steht den Mitgliedsfachgebieten das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien zur Verfügung. Mit über 300 Anlagen und Geräten auf fast 2.000 m2 Laborfläche in zwei Hochtechnologiegebäuden (Feynmanbau und Meitnerbau), ist das ZMN der infrastrukturelle Mittelpunkt des Institutes.

News

DGO-Nachwuchsförderpreis an Dr. Mario Kurniawan

In seiner Dissertation setzt sich Mario Kurniawan mit Fragen der Energieerzeugung und der Ressourceneffizienz im Bereich der Galvanotechnik auseinandersetzten und ist einer der beiden Preisträger des DGO-Nachwuchsförderpreises 2022.

von links: Prof. Wolfgang Paatsch (Vorsitzender des Preiskuratoriums) mit den diesjährigen Preisträgern Dr. Johannes Näther(HS Mittweida) und Dr. Mario Kurniawan (TU Ilmenau)

Dr. Mario Kurniawan ist einer der Preisträger des diesjährigen DGO Nachwuchsförderpreises (Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V.). Er erhält die Auszeichnung für seine Dissertation zum Thema "Preparation and characterization of cuprous oxide for improved photoelectrochemical performance". Der DGO-Nachwuchsförderpreis wird an Absolventen mit einer hervorragenden Arbeit auf dem Gebiet der Oberflächentechnik vergeben. Die DGO möchte damit junge Techniker und Wissenschaftler anregen, auf dem Gebiet der Oberflächentechnik tätig zu werden. Der diesjährige Preis geht zu gleichen Teilen an zwei Nachwuchswissenschaftler, welche sich in ihren Dissertationen mit Fragen der Energieerzeugung und der Ressourceneffizienz auseinandersetzten. Beide Themen sind von großer Aktualität. Es führen galvanotechnische Verfahren zu interessanten Ergebnissen, welche innerhalb der Galvanotechnik neue Anwendungsfelder eröffnen.

Herr Kurniawan hat sich in seiner Dissertation mit einer elektrochemischen Herstellungsroute für Cu2O auf porösem Kupfer beschäftigt. In einem innovativen Ansatz benutzt er die in einem sauren Elektrolyten bei hohen Stromdichten entstehenden Wasserstoffblasen zur Erzeugung poriger Kupferschichten, in die er nachfolgend aus einem alkalischen Elektrolyten Kupferoxid abscheidet. Die so entstandenen Schichten mit großer Oberfläche haben ein hohes Anwendungspotential für die photolytische Wasserzersetzung.

Mario Kurniawan erlangte seinen Bachelor-Abschluss an der "Swiss German University" in Indonesien, seinen Master-Abschluss an der "University of Tokyo" in Japan und seinen Promotionsabschluss am Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik der Technischen Universität Ilmenau unter der Leitung von Prof. Andreas Bund. Derzeit ist Herr Dr. Kurniawan am Fachgebiet als Postdoktorand tätig.

 

Quelle: Sabine Groß, DGO; Dr. Andreas Bund/Dr. Mario Kurniawan, FG Elektrochemie und Galvanotechnik

Im Video werfen wir einen Blick in das Forlab NSME im Zentrum für Mikro- und Nanotechologien der
TU Ilmenau
 

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