
Maria Illing
Referentin ZMN
+ 49 3677 69 3400
Gustav-Kirchhoffstraße 7
98693 Ilmenau
Feynmanbau (ZMN),
Raum 304
𝐌𝐞𝐦𝐖𝐞𝐫𝐤-𝐏𝐫𝐨𝐣𝐞𝐤𝐭 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐧ä𝐜𝐡𝐬𝐭𝐞 𝐑𝐮𝐧𝐝𝐞!
Es rauchten mal wieder die Köpfe beim Treffen im Rahmen des Projektes Memristive Werkstoffe für die neuromorphe Elektronik.
Das interdisziplinäre Projekt, an dem derzeit acht engagierte Doktorand:innen forschen, forscht an maßgeschneiderten Werkstoffen für die neuromorphe Elektronik. Dies beinhaltet eine grundlegende Synthese und Analyse der Werkstoffe, deren Überführung in elektronische Bauelemente, den Entwurf innovativer neuronaler Netzwerkstrukturen und ein Kartierungssystem, das die Materialeigenschaften und deren Leistungs- und Technologieparameter in direkten Bezug zu Leistungsmerkmalen neuromorpher Systeme setzt.
Besonderer Schwerpunkt des Treffens war, die Anforderungen und Schnittstellen zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen zu identifizieren, um die nächsten Monate möglichst zielgerichtet arbeiten zu können.
Ein besonderes Danke geht an die Carl-Zeiss-Stiftungfür die Ermöglichung der Forschung.
Maria Illing/ TU IlmenauMemWerk-Workshop 21. Juli 2023
Freitag, 21. Juli 2023 von
11:30 Uhr bis 16:00 Uhr im
Zusebau - Raum 4005.
Wir freuen uns sehr, dass wir mit Prof. Ronald Tetzlaff und Dr. Alon Ascoli von der TU Dresden zwei renommierte Experten auf dem Gebiet der Memristoren als Referenten gewinnen konnten.
TU IlmenauDer diesjährige Workshop der MemWerk-Forschungsgruppe fand im Schlosshotel Eyba auf der Saalfelder Höhe statt. Im historischen Ambiente wurde intensiv an den Schwerpunktthemen zur Entwicklung innovativer Materialien und Systeme für die neuromorphe Elektronik gearbeitet. Darüber hinaus konnte die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Wissenschaftlern durch Vorträge und Arbeitsgruppen weiter intensiviert werden. Darüber hinaus wurde ein neuer stellvertretender Doktorandensprecher von den Doktoranden gewählt. Christian Zielbold wurde zum Doktorandensprecher gewählt und tritt die Nachfolge von Sebastian Thiele an. Wir danken Sebastian für seine Arbeit.
Maria Illing/ TU IlmenauDer zweite MemWerk-Workshop am 30. September 2020 stand im Zeichen der Wahl der Sprecherinnen und Sprecher des Doktorandenprogramms des MemWerk-Projekts. In der 26-köpfigen Forschergruppe aus sechs Gruppen der TU Ilmenau sind derzeit 11 Doktoranden beschäftigt. Ihre Forschung reicht von der Grundlagenforschung an memristiven Oxidmaterialien über die Entwicklung neuromorpher akustischer Sensorsysteme bis hin zur Entwicklung eines Materialatlasses und Graphanalytik als digitales Mapping-System für memristive Materialien.
Frank Feldhoff und Sebastian Thiele wurden als Sprecher und Vertreter der Promovierenden in den Vorstand des MemWerk-Projekts gewählt. Eines der Hauptziele der Projektförderung ist die fachliche und überfachliche Unterstützung von Doktoranden. Die Doktorandinnen und Doktoranden der Forschergruppe werden ermutigt, sich aktiv an der Gestaltung des Projekts zu beteiligen und auch ihre Zusammenarbeit eigenständig zu organisieren. Dafür sind die beiden gewählten Vertreter nun gemeinsam verantwortlich. Frank Feldhoff promoviert auf dem Gebiet der Theoretischen Elektrotechnik in der Arbeitsgruppe Theoretische Elektrotechnik von Prof. Hannes Töpfer. Dort beschäftigt er sich im Rahmen des MemWerk-Projekts mit der Entwicklung von bioinspirierter Elektronik mit supraleitenden Elementen und deren Anwendungsmöglichkeiten.
Er hat sich für das Amt des Sprechers beworben, weil ihm die fakultätsübergreifende Zusammenarbeit der Doktoranden besonders wichtig ist. Vor allem die Kommunikation zwischen den PIs und den einzelnen Wissenschaftlern möchte er konstruktiv gestalten.
Für Sebastian Thiele war der Blick hinter die Kulissen die entscheidende Motivation für seine Bewerbung. Neben dem Sammeln von Erfahrungen außerhalb des wissenschaftlichen Arbeitsalltags mit Einblicken in die Arbeit des Projektvorstands, möchte Sebastian die Interessen der Doktoranden im Projekt vertreten. In seinem wissenschaftlichen Leben erforscht Sebastian das Potenzial von 2D-Materialien (jenseits von Graphen) für memristive Bauelemente, Sensoranwendungen und letztlich skalierte Transistoren.
Das erste offizielle Arbeitstreffen zur Vorstellung der aktuellen Aktivitäten im MemWerk-Projekt fand am 13. Juli 2020 im Audimax der TU Ilmenau statt.
Nach einem Impulsvortrag von Prof. Martin Ziegler zum Thema "Concepts for closely Mimicking Biological Learning with Memristive Devices: Principles to Emulate Cellular Forms of Learning" wurden alle Arbeitspakete und ihre Forschungsaktivitäten vorgestellt.