
Maria Illing
Referentin ZMN
+ 49 3677 69 3400
Gustav-Kirchhoffstraße 7
98693 Ilmenau
Feynmanbau (ZMN),
Raum 304
Am 10. April 2024 fand am Institut für Zoologie und Evolutionsforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena der erste Workshop im Rahmen des Projekts NeuroSensEar statt. Die Veranstaltung brachte die Wissenschaftlerinnen und Nachwuchsforscher zusammen, um die neuesten Entwicklungen in der neuronalen Sensortechnik und der Hörforschung zu diskutieren und praktische Einblicke in die Forschung zu gewinnen.
Den Workshop eröffnet haben die Vorträge von Herrn Prof. Alexander Raake und Dr. Stefan Schöneich, welche jeweils eine Einführung in die Signalverarbeitung im menschlichen und im Insektengehör gaben. So ist das Hören bei Insekten oft auf spezifische Umweltbedingungen und Kommunikationsbedürfnisse angepasst, wobei die Signalverarbeitung effizient und peripher organisiert ist. Die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten zum menschlichen Gehör bieten Anknüpfungspunkte für die Forschungsarbeiten im Projekt.
Ein Höhepunkt des Tages war die Besichtigung der Labore von Prof. Manuela Nowotny. Diese Besichtigung bot wertvolle Einblicke in ihre praktischen Forschungsarbeiten und Methoden, die auch für das Projekt NeuroSensEar angewendet werden.
Neben der Möglichkeit zum weiteren informellen Austausch, lag der Fokus der zweiten Tageshälfte auf der Präsentation des aktuellen Stands und der Pläne der nächsten Monate der verschiedenen Arbeitsgruppen. In kurzen Vorträgen präsentierten Fan Zhang (TU Ilmenau, Fachgebiet Audiovisuelle Technik), Yuxuan He (TU Ilmenau, Fachgebiet Audiovisuelle Technik), Alireza Hosseini (TU Ilmenau, Fachgebiet Theoretische Physik 2), Paul Fritzsche (Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT), Tino Hutschenreuther (IMMS Institut für Mikroelektronik - und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH (IMMS GmbH) und Aayushmi Mukherjee (TU Ilmenau, Fachgeiet Mikro- und nanoelektronische Systeme) die Fortschritte ihrer jeweiligen Forschungsprojekte.
Der Workshop klang mit einer Diskussionsrunde rund um die Anforderungen des Gesamtsystems aus. Neben der Definition von Schnittstellen und Anforderungen an das System bot dies Diskussion die Möglichkeit, das zu vor Gehörte zu reflektieren und sich weiter zu vernetzen.