InQuoSens 2. Förderphase

Innovationszentrums für Quantenoptik und Sensorik (InQuoSens) - Teilstandort Ilmenau

Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr.-Ing Jens Müller

Institut für Mikro- und Nanoelektonik

Telefon: +49 (0) 3677 69-2606
E-Mail:  jens.müller@tu-ilmenau.de

Förderinformation

Fördermittelgeber: Kofinanziert von der Europäischen Union

Projektträger: Thüringer Aufbaubank (TAB)

Förderkennzeichen: 2024/ZN0002

beteiligte Fachgebiete: Institut für Mikro- und Nanoelektronik

Laufzeit: 01.07.2024 - 31.12.2028

 

Projektinformation

Mit der hier skizzierten neuen Innovationsfokus Q-PICs innerhalb von InQuoSens kann der Freistaat Thüringen das Potential des Forschungsgegenstands Integrierter Quantenoptischer Systeme zur Hebung des inhärenten Innovations- und Transferpotentails für eine Vielzahl an Industriepartnern maßgeblich und strategisch weiterentwickeln. Aufgrund der breiten Anwendungspotential der photonischen Quantentechnologien und künftiger quantenoptischer Schaltkreise adressiert InQuoSens direkt oder zumindest indirekt drei der der RIS Thüringen definierten Spezialisierungsfelder, wobei das Feld Industrielle Produktion und Systeme im Zentrum steht: 1) Das Spezialisierungsfeld Industrielle Produktion und Systeme profitiert von den zu erforschenden Ansätzen zur Realisierung von Photonenpaarquellen in skalierbaren Materialplattformen, wie z.B. Titandioxid (TiO2) und Galliumphosphid (GaP), welche das klare Potential aufweisen, sich auf Wafer-skaligen Prozessen in der industriellen Produktion zu etablieren. Damit ermöglicht InQuoSens die Nutzung von Quantentechnologien im industriellen Kontext, wo eine hohe Stückzahl und standardisierte Herstellungsverfahren von großer Bedeutung sind. Meilenstein 1: Nachweis der Funktionsfähigkeit der InQuoSens-Technologieinfrastruktur durch die Herstellung eines Q-PIC-Demonstrators, der ein Quantensystem anwendungsrelevantes integriert (Monat 24).2) Der Innovationsfokus Q-PICs trägt indirekt auch zum Spezialisierungsfeld Nachhaltige Energie und Ressoursenverwendung sowie zum Europäischen ,,Green Deal“ bei, da die untersuchten quantenoptischen Systeme einen substantiell geringeren Energieverbauch aufweisen als bisher genutzte Technologien. Weiterhin sind aufgrund der möglichen höheren Integrationsdichte weniger Ressourcen für die Realisierung von Quantensystemen notwendig. Mittelbar werden die Grundlagenergebnisse von Q-PICs zu Quantensensorikanwendungen durch verbessertes Umweltmonitoring einen direkten Beitrag zur Überwachung der nachhaltigen Ressourcen.