Bestandteile sogenannter III-V-Halbleiter sind zum Teil nur sehr begrenzt verfügbar oder gesundheitsbedenklich. Um ihren Einsatz ressourcenschonender und ökologisch verträglicher zu machen, möchte „SustEnMat“ sie reduzieren, ersetzen und recyceln.

Das von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Projekt „SustEnMat“ beschäftigt sich mit Leistungsmerkmalen von III-V-Verbindungshalbleitern. Sie zeigen exzellente optoelektronische Eigenschaften und Rekordwerte bei Solarzellen, direkter solarer Wasserstofferzeugung oder CO2-Reduktion. Allerdings ist das Gruppe-III-Element Indium begrenzt verfügbar (auf dem Niveau von Silber); auch Gallium kann als kritisch angesehen werden und manche Gruppe-V-Elemente wie Arsen und Antimon sind zudem gesundheitsbedenklich. Ziele unseres Projektes sind:

  1. Reduktion und Substitution der kritischen Elemente in III-V-Bauelementstrukturen, u.a. durch verstärkten Einsatz von Aluminium und Verkleinerung der atomaren Gitterkonstanten sowie
  2. Lebenszyklusanalyse und ökonomische Perspektiven für die Herstellung von III-V-basierten optoelektronischen Bauelementen.

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Kai Hanke

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TU Ilmenau

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