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SustEnMat-Team präsentiert Forschung auf der LCIC 2026 in Berlin

Unsere Teammitglieder Zeena Patel und Prof. Souren nahmen an der 5. Life Cycle Innovation Conference (LCIC 2026) teil, die vom 1. bis 3. Juli in Berlin stattfand. Im Mittelpunkt der Konferenz standen Innovationen in der Lebenszyklusbewertung und im Lebenszyklusdenken, wobei neue Methoden, Werkzeuge und Anwendungen zur Unterstützung einer nachhaltigen Produktion und eines nachhaltigen Verbrauchs vorgestellt wurden. Sie präsentierten ihre laufenden Forschungsarbeiten zur Verbesserung der Bewertung von Metallen und Mineralien im Rahmen der Ökobilanzierung (LCA). In ihrem Vortrag stellten sie ein Rahmenkonzept vor, das Unternehmen dabei helfen soll, die Auswirkungen von Rohstoffen in ihren Lieferketten genauer zu bewerten. Die Arbeit zielt darauf ab, fundiertere und zuverlässigere Entscheidungen in Bezug auf Ressourcennutzung und Nachhaltigkeit zu unterstützen, und ist daher ein zentrales Thema für das SustEnMat-Projekt. Die Konferenz bot eine wertvolle Plattform für den Gedankenaustausch mit LCA-Forschern und -Experten aus aller Welt. Unser Team bedankt sich für die anregenden Diskussionen und das Feedback, das wir von der internationalen LCA-Community erhalten haben.

Simone Gutsche

Viertes SustEnMat-Projekttreffen am 18. + 19. Mai 2026, TU Ilmenau

Beim SustEnMat-Projekttreffen am 18. und 19. Mai standen nicht nur aktuelle Forschungsergebnisse im Mittelpunkt – besonders wertvoll war erneut der enge Austausch zwischen Materialwissenschaften, Mikro- und Nanotechnologien sowie den Wirtschaftswissenschaften. In den Postersessions wurden Themen von reaktiven Sputterprozessen für TiOₓ-Schichten und Nanopartikel-Co-Katalysatoren bis hin zu Life-Cycle-Assessments und geopolitischen Fragestellungen zu kritischen Rohstoffen diskutiert. Gerade die Verbindung technischer Entwicklungen mit ökonomischen und nachhaltigkeitsbezogenen Perspektiven zeigt, wie interdisziplinär moderne Materialforschung heute gedacht werden muss. Wie lassen sich Ressourcenverfügbarkeit, Lieferkettenrisiken und Nachhaltigkeitsaspekte bereits frühzeitig in technologische Entwicklungen integrieren? Welche Auswirkungen haben Material- und Prozessentscheidungen auf Umwelt, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit? Die vorgestellten Arbeiten zu Resource Assessment, Supply-Risk-Analysen und Life Cycle Assessment haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig diese Perspektiven für die Entwicklung nachhaltiger III-V-Technologien sind

Kai Daniel Hanke

SustEnMat-Team präsentiert aktuelle Forschung auf der DPG-Frühjahrstagung 2026

Viele Mitglieder unseres Projektteams nahmen an der DPG-Frühjahrstagung 2026 teil, einer bedeutenden wissenschaftlichen Veranstaltung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die Forschende aus unterschiedlichen Bereichen der Physik zusammenbringt, um aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und neue Ansätze zu diskutieren. Unser Team präsentierte mehrere Beiträge zu den laufenden Forschungsarbeiten im Projekt und nutzte die Tagung als wertvolle Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung mit Forschenden aus der Physik. Die Teilnahme spiegelte zugleich die interdisziplinäre Ausrichtung unseres Forschungsansatzes wider: Neben den beteiligten Physikerinnen und Physikern war auch eine Ökonomin aus dem Projektteam vertreten und bereicherte den Austausch durch ihre wirtschaftswissenschaftliche Perspektive. Die Tagung bot spannende Einblicke, neue Impulse für die weitere Projektarbeit und verdeutlichte, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen ist, um komplexe Forschungsfragen gemeinsam zu bearbeiten.

Drittes SustEnMat-Projekttreffen am 13. + 14. Oktober 2025, TU Ilmenau

Rückblick auf das SustEnMat Projekttreffen 2025 – Zwei Tage voller Austausch, Forschung und Zusammenarbeit.

Am 13. und 14. Oktober 2025 trafen sich die Mitglieder des Forschungsprojekts SustEnMat an der TU Ilmenau, um aktuelle Entwicklungen vorzustellen, offene Fragen zu diskutieren und neue Impulse für die weitere Zusammenarbeit zu setzen.

Im Rahmen des Projektmeetings wurden die aktuellen Arbeitsstände der Teilprojekte in Kurzvorträgen vorgestellt und diskutiert. Schwerpunkte lagen auf der Auswertung der jüngsten Ergebnisse sowie der Planung der nächsten Arbeitsschritte.

Um den jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern Raum für vertiefte fachliche Diskussionen zu geben, wurde im Rahmen des Projektmeetings eine Poster-Session veranstaltet. Die Doktorand*innen präsentierten dort ihre aktuellen Forschungsfortschritte und nutzten die Gelegenheit, wertvolles Feedback von den erfahrenen Forschern sowie dem Industriebeirat zu erhalten. Der intensive Austausch lieferte wichtige Impulse für die weitere Projektarbeit und stärkte zugleich die Vernetzung innerhalb des Forschungsteams.

Ihr Einsatz, Expertise und Offenheit für Zusammenarbeit machen SustEnMat zu einem starken, interdisziplinären Verbundprojekt mit großer Zukunftsperspektive.

Ein herzlicher Dank gilt der Carl-Zeiss-Stiftung, die dieses Projekt durch ihre Förderung ermöglicht und begleitet.

Zweites SustEnMat-Projekttreffen am 12. + 13. Mai 2025, TU Ilmenau

Am 12. und 13. Mai 2025 trafen sich die Partner des von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderten Verbundprojekts SustEnMat am Institut für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau zu ihrem halbjährlichen Projekttreffen. Auf der Tagesordnung standen Fortschrittsberichte zu allen Arbeitspaketen, strategische Diskussionen zu Datenmanagement, Berichtsfristen und Doktorandenausbildung sowie ein Austausch über projektrelevante EU-Verordnungen. Die Mitglieder des Industriebeirats lieferten wertvolle Beiträge zu anwendungsorientierten Herausforderungen und diskutierten neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit akademischen Partnern. Das Treffen zeigte einmal mehr die Stärke der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Entwicklung nachhaltiger Energiematerialien.

   

Erstes SustEnMat-Projekttreffen am 15. Oktober 2025, TU Ilmenau

Erfolgreiches Kickoff-Projekttreffen: Weichenstellung für zukunftsweisende Forschung

Am 15. Oktober 2025 fand an der Technischen Universität Ilmenau das Kickoff-Projekttreffen für SustEnMat statt. Forschende aus verschiedenen Fachbereichen sowie Vertreter aus der Industrie kamen zusammen, um die Ziele, Arbeitsstrukturen und ersten Forschungsschwerpunkte des Projekts zu diskutieren.

Nach einer kurzen Vorstellung der Teilnehmenden gab Prof. Thomas Hannappel (TU Ilmenau) eine Einführung in das Projekt und erläuterte die zentralen Arbeitspakete. Anschließend wurden organisatorische Aspekte erörtert.

Den Kern des Workshops bildeten die Präsentationen der beteiligten Forschungsgruppen, die ihre Ansätze, Methoden und bisherigen Arbeiten vorstellten. Beiträge kamen u. a. von Prof. Frank Dimroth (Fraunhofer ISE), Prof. Peter Schaaf, Prof. Erich Runge, Dr. Agnieszka Paszuk, Dr. Christian Dreßler sowie weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Ilmenau. In den Vorträgen wurden zentrale Meilensteine und Zeitpläne des Projekts skizziert, gefolgt von einer kurzen Feedbackrunde.

Nach der Mittagspause wurden weitere Forschungsschwerpunkte präsentiert, darunter Nachhaltigkeitsaspekte (Prof. Rainer Souren) und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (Prof. Thomas Grebel). Ein besonderer Fokus lag auf der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Vernetzung mit dem Industriekonsortium, dessen Vertreter offene Fragen und Herausforderungen aus wirtschaftlicher Perspektive einbrachten.

Zum Abschluss wurden die nächsten Schritte im Projekt abgestimmt. Im Mittelpunkt standen die Planung der ersten Experimente, der Probenaustausch zwischen den Partnern sowie die Vorbereitung erster Forschungsergebnisse und Vorträge. Die Teilnehmenden verständigten sich zudem auf die Organisation des nächsten Workshops, um den kontinuierlichen Austausch und die enge Zusammenarbeit weiter zu fördern.

Mit einem produktiven und erkenntnisreichen Austausch legte der Workshop die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts.

Mit einem produktiven und erkenntnisreichen Austausch legte der Workshop die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts.