Forschung, Lehre, Leben

In einer Festveranstaltung wird am 5. Oktober 2022 unter dem Titel „Forschung, Lehre, Leben“ auf die von Erfolg gekennzeichneten 30 Jahre der Technischen Universität Ilmenau zurückgeblickt. In einer anschließenden Podiumsdiskussion skizzieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft die Herausforderungen für die Forschung der Zukunft.

Eingebettet in die Veranstaltung wird zugleich unser 20-jähriges Jubiläum des ZMN an der Technischen Universität Ilmenau begangen.

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis zum 12. September 2022.

  • 16:00 Uhr  | Grußworte und Festvortrag
    Musikalische Begleitung durch das Akademische Orchester der TU Ilmenau

  • Pause

  • 17:30 Uhr |  Podiumsdiskussion "Forschung und Lehre im internationalen Kontext – die Universität nach der Zeitenwende"
    u. a. mit Bodo Ramelow (Ministerpräsident des Freistaats Thüringen), Prof. Dr. Anja Geigenmüller (Vizepräsidentin der TU Ilmenau)

    Moderation: Blanka Weber

Vorgeschichte des ZMN

1989: Das in einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Schreiber und Prof. Wurmus zusammengestellte Material zum geplanten Laboratorium verweist auf Vorarbeiten von Diplomanden der Hochschule Architektur und Bauwesen Weimar und nimmt Stellung auf die dadurch mögliche Entwicklung der wissenschaftlichen Expertise der TH Ilmenau in den Bereichen Mikro-/Optoelektronik, Mikromechanik, Laser-, Sensor-, Antriebs- und Steuertechnik, Objekterkennung sowie der Glas-/Keramik-Technik...

... Auf 32 Seiten wurde dargelegt, dass ein Neubau mit entsprechender Klimatisierung, Staubfreiheit, Schwingungsfreiheit und spezifischer Medienversorgung notwendig ist. Als Fertigstellung war das Jahr 1994 vorgesehen. In dem Bericht wurde explizit auf die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der gemeinsamen Nutzung des Laboratoriums zum Zwecke der verschiedensten Sektionen eingegangen.
Durch die Deutsche Einheit konnte das Projekt nicht fertiggestellt werden.

Für das ursprünglich geplante Laborgebäude wurden Alternativen gesucht. Im Juni 1991 wurde ein Reinraumcontainer mit 100 qm Fläche neben der vom FG Mikrosystemtechnik genutzten Baracke eröffnet.

Zeitgleich mit der Planung und Eröffnung des RR-Containers gab es eine erneute Konzeption einer gemeinsamen Einrichtung der Fakultät EI für Lehre und Forschung (5.000 qm). 

Zur Senkung der Flächen und Kosten wurde sich im Juni 1994 auf eine interfakultative Erweiterung des vorherigen Plans geeinigt. Diese orientierte sich auf ein reines Forschungsgebäude unter Einbeziehung der Fakultäten Maschinenbau (vorrangig FG Mikrosystemtechnik), der Physik (vorrangig FG Technische Physik I) und der Elektrotechnik. Zum Beauftragten zur Errichtung eines technologischen Laborgebäudes wurde Prof. Jürgen Schäfer (FG Technische Physik I) von der damaligen Rektorin Prof. Dagmar Schipanski ernannt. 

Erstmalige Aufnahme des Neubauvorhabens „Neubau eines technologischen Laborgebäudes (Reinräume) für die interfakultative Nutzung“ in den 24. Rahmenplan Hochschulbauförderung mit einer Fläche von 1.290 qm und einer geschätzten Gesamtinvestition von 17,2 Mio. DM.

August 1995: Erste Dokumentation eines wissenschaftlichen Projektentwurfes durch Herrn Prof. Schäfer und Herrn Dr. Eichhorn mit dem Forschungsschwerpunkt „Neue Materialien, Technologien und Systeme für Anwendungen in der Informations- und Mikrosystemtechnik“ in den Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Mathematik und Naturwissenschaften durch die Professoren Jürgen Schäfer und Gerd Eichhorn.

Mit der Zusammenführung von 20 Fachgebieten "dürfte ein Novum in Deutschand gelungen sein" konstatierte der Prof. Schäfer.
(Quelle: Ilmenenau Uni-Nachrichten 38/4/95)

Zu Beginn des Jahres 1997 wurden dem Wissenschaftsrat von Seiten des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur der endgültige Entwurf für das Technologiegebäude der TU Ilmenau mitgeteilt. Als Gesamtbaukosten wurden 30,3 Millionen DM für 1.733 m2 Nutzungsfläche bei 1053m2 Reinraumfläche angegeben. Nach positiver Empfehlung des Wissenschaftsrates im Mai 1997, konnte zu Beginn des Jahres 1998 das Gesamtvorhaben mit 31,3 Mio. DM Gesamtbaukosten und 23,1 Mio. DM Gesamterstausstattungskosten landesseitig haushaltsmäßig festgesetzt werden. 

Grundsteinlegung des ZMN am 26.08.1999

Richtfest des zukünftigen Technologiegebäudes am 16.06.2000

Gründung des ZMN (02.10.2000)

Inbetriebnahme des ZMN (Dezember 2001)

Inbetriebnahme des ZMN (Dezember 2001)

Das ZMN im Spätsommer 2001

Feierliche Übergabe des ZMN am 27. März 2002