Die nächste Fachtagung „Mikroelektronik-Forschung in Deutschland: von den Grundlagen zur Anwendung“ findet im März 2026 in Bochum statt.

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Fachtagung zur Mikroelektronik 2025: Austausch, Innovation und Zukunftsperspektiven

Die Fachtagung „Mikroelektronik-Forschung in Deutschland: von den Grundlagen zur Anwendung“ 2025 war ein voller Erfolg. Zwei Tage lang kamen Fachleute aus Wissenschaft, Industrie und Politik an der TU Ilmenau zusammen, um zentrale Themen der Mikroelektronik zu erörtern. Neben technologischen Innovationen standen auch Strategien zur Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung im Mittelpunkt – ein Bereich, der lebhaft und teils kontrovers diskutiert wurde.

Als bedeutendes Forum für den ForLab-Verbund bot die Veranstaltung eine Plattform für den Austausch mit Partnernetzwerken wie Chipdesign Germany sowie mit Akteuren aus Forschung, Industrie, Ausbildung und Förderung. Angesichts der dynamischen Entwicklungen in der Halbleiterbranche wurde die Bedeutung enger Kooperationen deutlich – von der gemeinsamen Nutzung von Infrastrukturen bis zur strategischen Bündelung von Kompetenzen.

Die Workshop-Sessions ermöglichten intensive Fachgespräche zu aktuellen Projekten und neuen Initiativen. Ein Beispiel ist der Kompetenzatlas, den Stefan Helmerich (TU Ilmenau) vorstellte. Diese digitale Plattform wird künftig eine zentrale Anlaufstelle für Informationen zu Forschungsschwerpunkten, Laboren und technischen Ressourcen der ForLab-Partner bieten. Auch innovative Konzepte zur Nachwuchsgewinnung wurden thematisiert: Expertinnen und Experten von Hochschulen und Qualifizierungsinitiativen präsentierten unter anderem einen neuen Instagram-Kanal sowie virtuelle Reinräume als interaktive Lernangebote für den Ingenieurnachwuchs.

Höhepunkte der Tagung waren die Fachvorträge hochrangiger Referentinnen und Referenten. Apollonia Pane (BMBF) gab Einblicke in aktuelle Fördermaßnahmen zur Stärkung der Mikroelektronik in Deutschland, während eine Delegation des JSTC den Japanese Chips Act vorstellte. In seiner Abschluss-Keynote beleuchtete Zukunftsforscher Klaus Burmeister (foresightlab) die langfristigen Perspektiven der Branche und betonte die Notwendigkeit europäischer Kooperationen.

Die erfolgreiche Durchführung dieser Veranstaltung wäre ohne das Engagement des Veranstaltungsmanagements der TU Ilmenau und die enge Zusammenarbeit mit dem zentralen Projektbüro der TU Dresden nicht möglich gewesen. Ihr professionelles Management trug maßgeblich zu einer inspirierenden und produktiven Tagung bei.