DFG-Infoveranstaltung Forschungs- und Nachwuchsförderung

Simone Gutsche/ TU Ilmenau
Frau Dr. Schuster (Deutsche Forschungsgemeinschaft) im Impulsvortrag.

Am 9. November fand am Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der Technischen Universität Ilmenau eine Informationsveranstaltung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) statt, die einen besonderen Fokus auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses legte. Die Veranstaltung beleuchtete verschiedene Aspekte der Forschungsförderung und bot wertvolle Einblicke in die Antragstellung sowie praxisnahe Tipps und Tricks.

Ein zentraler Schwerpunkt lag auf den Nachwuchsprogrammen der DFG, insbesondere dem Emmy Noether-Programm und dem Walter-Benjamin-Programm. Die Teilnehmenden erhielten detaillierte Informationen zur Erstantragstellung, den Herausforderungen bei der Beantragung eigener Stellen und praktische Tipps für einen erfolgreichen Antragsprozess.

Die DFG-Vertreterin, Frau Dr. Cosima Schuster, Programmdirektorin Ingenieurwissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG in Bonn, präsentierte darüberhinaus die verschiedenen koordinierten Programme, darunter Sonderforschungsbereiche (SFB), Graduiertenkollegs (GraKo), Forschungsgruppen, Schwerpunktprogramme (SPP), Rundgespräche und Tagungen. Hierbei wurde die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit und die Möglichkeit zur Netzwerkbildung betont.

Ein weiterer wichtiger Themenkomplex war das Forschungsdatenmanagement in Antragstellung und Praxis. Die DFG informierte über die Anforderungen an die Handhabung von Forschungsdaten und betonte die disziplinspezifische Gute Wissenschaftliche Praxis als unverzichtbaren Bestandteil erfolgreicher Forschung.

Als neues Kriterium im Begutachtungsprozess von DFG-Anträgen wird seit einiger Zeit auch die Nachhaltigkeit in Antragstellung und Praxis herangezogen. Die Veranstaltung widmete sich auch diesem Thema, sowohl im Sinne von ökologischer Verantwortung als auch in Bezug auf langfristige Forschungsperspektiven. Die DFG erläuterte, wie Nachhaltigkeitsaspekte in Anträgen berücksichtigt werden können und welche Bedeutung sie für die Praxis der Forschungsförderung haben.

Der gesamte Termin war von sehr angeregten Diskussionen geprägt. Der direkte Dialog zwischen DFG-Vertreterin und auch unter den Anwesenden ermöglichte es, von den Erfahrungen anderer Forschender zu profitieren.

Der Direktor des Zentrums für Mikro und Nanotechnologien ZMN, Prof. Peter Schaaf, bedankte sich bei Frau Dr. Cosima Schuster für Ihre Bereitschaft zu diesem intensiven Austausch an der TU Ilmenau und überreicht ihr als kleines Dankeschön einen Kickelhahn mit Schokolade.