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10.10.2019

Feierliche Immatrikulation an der TU Ilmenau

(© TU Ilmenau/Christoph Gorke

Am Samstag, dem 12. Oktober 2019, nimmt die Technische Universität Ilmenau ihre neuen Studierenden in traditioneller Weise in die akademische Gemeinschaft auf. Die feierliche Immatrikulation findet ab 10 Uhr im Audimax der TU Ilmenau statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Zu Beginn der feierlichen Immatrikulation heißt der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, die Erstsemester mit seiner Begrüßungsrede an ihrer neuen Universität herzlich willkommen. Anschließend hält Martin Fuchs, früherer Absolvent der Medienwirtschaft und heute bundesweit anerkannter Politikberater und Experte in digitaler Kommunikation, die Festansprache.

Im Rahmen der Immatrikulationsfeier werden traditionell auch wieder Preise vergeben, darunter der Lehrpreis der TU Ilmenau für herausragende Leistungen von Professoren, Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern in der akademischen Lehre. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird von der Universität auf Kandidatenvorschläge der fünf Fakultäten vergeben. Weiterhin werden der mit 5.000 Euro dotierte Dissertationspreis der „Universitätsgesellschaft der TU Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni“ für herausragende Doktorarbeiten im Bereich Nachwuchswissenschaften der TU Ilmenau sowie der mit 2.500 Euro dotierte Preis der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen verliehen. Mit dem Preis würdigt die IHK herausragende praxisorientierte Abschlussarbeiten von Studenten und Nachwuchswissenschaftlern. Zum Abschluss der Immatrikulationsfeier werden die Erstsemester vom Vertreter des Studierendenrates Simon Bruhn begrüßt.

Der Festakt wird von Marco Frezzella, Pressesprecher der TU Ilmenau, moderiert. Das Musikprogramm gestalten das Akademische Orchester der TU Ilmenau unter Leitung von Anna Isabella Handler und der Kammerchor der Universität unter Leitung von Manuel Bethe.

Feierliche Immatrikulation der TU Ilmenau

Samstag, 12. Oktober 2019, 10:00 Uhr, Audimax im Humboldtbau, Gustav-Kirchhoff-Platz 1

Programm

Einzug des Akademischen Senats | „Gaudeamus igitur“
Akademisches Orchester und Kammerchor der TU Ilmenau

Tomaso Albinoni (1671-1750): Sinfonia G-dur, 1.Satz: Allegro
Akademisches Orchester der TU Ilmenau

Begrüßung der neuen Studierenden durch den Rektor der TU Ilmenau
Prof. Peter Scharff

Festvortrag: „Ein Plädoyer für Engagement und Innovation: Warum Facebook fast in Ilmenau erfunden wurde ...“
Martin Fuchs, Absolvent der Medienwirtschaft und bundesweit anerkannter Politikberater und Experte in digitaler Kommunikation

Der Glückliche | Felix Mendelssohn-Bartholdy
Smile | Charles Chaplin
I will praise thee, oh Lord | Knut Nystedt
Kammerchor der TU Ilmenau

Verleihung des Lehrpreises der Universität
Prof. Kai-Uwe Sattler, Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau

Verleihung der Universitätsmedaille
Prof. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau

Verleihung des Dissertationspreises der Universitätsgesellschaft
Prof. Dagmar Schipanski, Vorsitzende der Universitätsgesellschaft

Verleihung des Preises der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen
Reinhard Jacob, Vorsitzender des Industrie- und Außenwirtschaftsausschusses der IHK Südthüringen

Grußworte des Studierendenrates der TU Ilmenau
Simon Bruhn, Leitung Referat Ehrenamt des Studierendenrats

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Sinfonia II D-dur, 1. Satz: Allegro
Akademisches Orchester der TU Ilmenau

Auszug des Akademischen Senats | „Gaudeamus igitur“
Akademisches Orchester der TU Ilmenau

Lehrpreisträger der TU Ilmenau 2019:

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik:
• Prof. Giovanni Del Galdo (Fachgebiet Elektronische Messtechnik und Signalverarbeitung)
• Dr. Horst Finsterbusch (Lehrgruppe Grundlagen der Elektrotechnik)

Fakultät für Informatik und Automatisierung:
• Markus Eisenbach (Fachgebiet Neuroinformatik und Kognitive Robotik)
• Prof. Winfried Kühnhauser (Fachgebiet Verteilte Systeme und Betrieb systeme)

Fakultät für Maschinenbau:
• Franziska Petzold (Fachgebiet Fertigungstechnik)
• Prof. Edda Rädlein (Fachgebiet Anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe)

Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften:
• Dr. Michael Gebinoga (Fachgebiet Nanobiosystemtechnik)
• Dr. Norbert Stein (Fachgebiet Experimentalphysik/Oberflächenphysik)

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien:
• Dr. Magnus Richter (Fachgebiet Nachhaltige Produktionswirtschaft und Logistik)
• Prof. Andreas Will (Fachgebiet Medien- und Kommunikationsmanagement)

Universitätsmedaille

Mit der Universitätsmedaille wird Dr. Margot Bock für ihre Verdienste für die TU Ilmenau ausgezeichnet.

Dr. Margot Bock (66) nahm nach ihrem Ingenieurökonomie-Studium an der Bergakademie Freiberg im September 1975 ihre Tätigkeit an der damaligen Technischen Hochschule Ilmenau auf, zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sektion Mathematik, Rechentechnik und ökonomische Kybernetik (MARÖK). Nach ihrer Promotion 1980 war sie vier Jahre im Werk für Technisches Glas Ilmenau als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Direktors für Rechnungsführung und Finanzkontrolle tätig. 1984 kehrte sie an die TH Ilmenau zurück und war in der angestammten Sektion Assistentin und Oberassistentin. Ab 1991 gehörte sie an der neu gegründeten Fakultät für Wirtschaftswissenschaften dem Fachgebiet Rechnungswesen/Controlling an. Von 1991 bis 1999 war sie außerdem Referentin für Bildung der Fakultät und hatte großen Anteil am Aufbau des Bereiches Bildung und der Organisation der Lehre. Im April 2001 wurde sie Referentin des Rektors der TU Ilmenau, in den ersten Jahren bei Rektor Professor Heinrich Kern und seit 2004 bei Rektor Professor Peter Scharff. 2008 wählte sie der Senat der TU Ilmenau zur Kanzlerin der TU Ilmenau. Damit war sie die erste und bisher einzige Frau in diesem Leitungsamt der TU Ilmenau. Nach Ablauf der achtjährigen Wahlperiode übernahm Dr. Margot Bock im 2016 die Leitung des Büros des Rektors und nahm diese Aufgabe bis zur ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst am 30. September 2019 wahr.

Dissertationspreis der Universitätsgesellschaft

Den mit 5.000 Euro dotierten Dissertationspreis der „Universitätsgesellschaft der TU Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni“ für herausragende Promotionsarbeiten teilen sich in diesem Jahr zwei junge Wissenschaftler. Beide Dissertations-schriften wurden aufgrund ihrer hohen wissenschaftlichen Qualität und ihres Neuheitsgrades von den jeweiligen nationalen und internationalen Gutachtern mit dem bestmöglichen Prädikat „summa cum laude“ („mit Auszeichnung“) bewertet:

Dr.-Ing. Anastasia Lavrenko (33) wird für ihre Dissertation mit dem Titel “Compressive Acquisition and Processing of Sparse Analog Signals” ausgezeichnet. Die Arbeit entstand am Fachgebiet Elektronische Messtechnik und Signalverarbeitung und wurde von Prof. Reiner Thomä betreut. Anastasia Lavrenko befasste sich in ihrer Arbeit mit breitbandigen Funksignalen in der Kommunikations- und Radartechnik und ihrer Fusion in verteilten Sensornetzen. Die von ihr entwickelte Methode des „Compressed Sensing“ verspricht eine völlig neue, günstige Balance zwischen Aufwand und Informationsgehalt bei der Erfassung großer Datenmengen. Das Projekt wurde im Rahmen der „German-Colombian Collaborative Research Initiative in Electrical Engineering“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) durchgeführt, und die Ergebnisse wurden in mehreren Journal-Publikationen und auf Konferenzen des weltweit führenden Berufsverbandes von Ingenieuren, IEEE, und der European Association for Signal Processing (EURASIP) publiziert.

Dr.-Ing. Jens Steinwandt (33) wird für seine Doktorarbeit „Advanced array signal processing algorithms for multi-dimensional parameter estimation" geehrt. Die Arbeit wurde am Fachgebiet Nachrichtentechnik der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik angefertigt und von Fachgebietsleiter Prof. Martin Haardt betreut. Dr. Steinwandt entwickelt und analysiert in seiner Arbeit innovative und effiziente algebraische Verfahren für die mehrdimensionale Parameterschätzung. Die Ergebnisse der Dissertation liefern bedeutende Beiträge im Bereich der Mehrantennensignalverarbeitung und dem Entwurf von effizienten multidimensionalen Algorithmen zur Verarbeitung mehrkanaliger Daten mit einem sehr breiten interdisziplinären Anwendungsspektrum, darunter beispielsweise die für 5G wichtige geometrische Kanalmodellierung für Multiple-Input-Multiple-Output (MIMO)-Systeme im Millimeterwellenbereich oder die EEG/MEG-Analyse in der Biosignalverarbeitung. Gerade die Entwicklung moderner drahtloser Informations- und Kommunikationssysteme stellt eine erhebliche Herausforderung an die Effizienz, Latenz und Zuverlässigkeit der digitalen Signalverarbeitungsalgorithmen dar, weshalb die erzielten Ergebnisse von sehr großer wissenschaftlicher Bedeutung und Aktualität sind. Dies zeigt sich auch darin, dass wesentliche Teile dieser Arbeit bereits in fünf renommierten Fachzeitschriften und 25 Beiträgen der weltweit relevantesten internationalen Konferenzen des IEEE auf dem Gebiet der Signalverarbeitung veröffentlicht wurden.

Preis der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen

Mit dem mit 2.500 Euro dotierten Preis würdigt die IHK Südthüringen herausragende praxisorientierte Abschlussarbeiten von Studierenden. Der Preis wird durch Reinhard Jacob, Vorsitzender des Industrie- und Außenwirtschaftsaus-schusses der IHK Südthüringen, überreicht.

Den IHK-Preis 2019 erhält der 26-jährige Sebastian Bohm. Er wird für seine mit 1,0 bewertete Masterarbeit im Studiengang Technische Physik zum Thema „Untersuchung des Verhaltens von Flüssigkeiten in elektrischen Feldern – Modellierung und Erprobung einer neuartigen Mikropumpe“ ausgezeichnet, die gemeinsam von Lars Dittrich, Geschäftsführer der 5microns GmbH Ilmenau und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Mikromechanische Systeme, und Prof. Erich Runge, Leiter des Fachgebiets Theoretische Physik der der TU Ilmenau, betreut wurde. In seiner Arbeit erbrachte Sebastian Bohm erstmalig den Funktionsnachweis für ein neuartiges, bereits patentiertes Mikropumpen-konzept, das vollkommen ohne bewegliche mechanische Komponenten funktioniert. Dabei wurde eine aus der Literatur bekannte theoretische Vorhersage über die Unabhängigkeit des lokalen Kontaktwinkels vom elektrischen Potential erstmalig experimentell verifiziert. Das neuartige Pumpkonzept stellt eine Alternative zu gängigen Mikropumpkonzepten dar und erlaubt eine vielfältige Anwendung vor allem im biomedizinischen Bereich und in der Umweltanalytik.

Kontakt:
Sabine Jackisch
Leiterin Referat Marketing
Tel.: +49 3677 69-1761
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