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06.05.2015

Alumni-Porträt Anne Reif

In unserem Alumni-Porträt stellen wir diesmal Anne Reif vor. Sie ist Masterabsolventin des Studiengangs Media and Communication Science und ehemalige Mitarbeiterin des Fachgebiets Medienpsychologie und Medienkonzeption des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft.

Anne Reif (Foto: Alexander Liebermann)

Wo bist du derzeit beschäftigt und was sind deine Aufgaben?
Nachdem ich ein Semester am Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft tätig war, bin ich seit Ende April an der Technischen Universität Braunschweig an der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt. Durch mein Studium und die Beschäftigung an der Technischen Universität Ilmenau habe ich mein Interesse für die universitäre Forschung nämlich erst entdeckt.

Zu meinen derzeitigen Hauptaufgaben der neuen Stelle gehört das Leiten eines Datenanalyse-Seminars. Ich möchte meinen Wunsch zu promovieren in den nächsten Jahren realisieren und bin dabei, ein geeignetes Forschungsthema zu finden.

Du hast den Masterstudiengang Media and Communication Science an der TU Ilmenau studiert. Welche Schwerpunkte hast du dabei gewählt?
Welche wichtigen Fähigkeiten und Erfahrungen hast du durch das Studium erworben bzw. gesammelt? Ich habe mir Forschungsmodule gewählt, in denen wir quantitativ geforscht haben. Ich habe so gemerkt, dass mir vor allem die Auswertung quantitativer Daten großen Spaß macht. Damit hatte ich erst gar nicht gerechnet, da ich während des Bachelors immer versucht hatte, genau das zu vermeiden. In den Forschungsmodulen haben wir verschiedene Forschungsmethoden angewendet und während des gesamten Forschungsprozesses im Team gearbeitet. So konnte man von Vorerfahrungen der Kommilitonen profitieren und selbstbewusster werden, was das eigene Methodenwissen und Können angeht.

Fallen dir konkrete Lehrveranstaltungen oder Projekte ein, die dir bei deiner beruflichen Laufbahn weitergeholfen haben?
Im Master erinnere ich mich vor allem gern an das Forschungsmodul „Cross-Cultural Crisis Communication“ bei Dr. Andreas Schwarz und „Immersion und Präsenz“ bei Dr. Sandra Pöschl. Auch aufgrund der methodischen Fertigkeiten, die ich dort erlangt habe. Ein wichtiges Projekt im Bachelor war für mich mein Medienprojekt – die Projektleitung von medienbewusst.de. Meine Mitarbeit an diesem tollen Projekt zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern wirkte sich in Bewerbungsverfahren bereits positiv aus.

Welche Praktika hast du während deines Studiums absolviert und was hast du sonst neben dem Studium gemacht?
Während des Bachelors habe ich mein Pflichtpraktikum beim TV-Sender für Finanz- und Börsennachrichten CNBC in London absolviert. Dieser Aufenthalt in London hat mich später dazu motiviert, noch ein Auslandssemester an der South Bank University in London zu verbringen. Ansonsten habe ich mich in Nebenjobs um Berufserfahrung bemüht. Ich war in den Bereichen Werbung und Marketing sowie der Kommunikation in und um Online-Spiele und Apps und nicht zuletzt als HiWi im Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption tätig.

Wie bist du zum Thema deiner Abschlussarbeit gekommen und welche Ratschläge hast du für andere Studierende für ihre Abschlussarbeiten?
Ich habe versucht, ein Thema zu finden, dass einige meiner Interessenbereiche verbindet. Das bedeutet durchaus, dass man recherchieren muss, was der Forschungsstand hergibt. Ich denke, es bietet sich an, nicht zu weit bei der Themensuche abzuschweifen, sondern vielleicht ein bereits absolviertes Forschungsprojekt als Anstoß zu nehmen. Ein guter Ratschlag ist sicher immer, sich keine unerreichbaren Ziele zu stecken und zu viele verschiedene Aspekte in einer Arbeit kombinieren zu wollen. So kann man sich schnell verzetteln und immerhin ist die Bearbeitungszeit begrenzt!

Welchen Tipp gibst du derzeitigen Studierenden für die Zukunft?
Engagiert euch nicht nur im, sondern auch neben dem Studium – sei es in Nebenjobs oder ehrenamtlichen Tätigkeiten. So kann man ausprobieren, welchen Berufsweg man einschlagen will und was einem liegt. Man sollte immer Augen und Ohren für neue Herausforderungen offen halten.