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16.11.2018

Ein Finale wie im realen Agentur-Pitch: Studierende der Berufsfeldorientierung PR messen sich mit kreativen Konzepten

Am 13. Juli präsentierten die Studierenden der Berufsfeldorientierung PR ihre intensive Analyse- und Konzeptionsarbeit von drei Monaten in einem realen Pitch ihren Auftraggeber aus der Thüringer Wirtschaft.

Die Studierenden der Berufsfeldorientierung PR (Quelle: Maren Popp)

Ein ganzes Semester lang erhielten 27 Studierende der Angewandten Medien und Kommunikationswissenschaft intensive Praxiseinblicke und entwickelten kreative Konzepte für zwei namhafte Thüringer Unternehmen im Rahmen des Praxisseminars PR. Am 13. Juli mündete ihre intensive Analyse- und Konzeptionsarbeit von drei Monaten schließlich in einen realen Pitch, bei dem sie ihre Ergebnisse einer Jury präsentierten.

Betreut wurden die sechs studentischen „PR-Nachwuchsagenturen“ im 4. Semester von ihren Seminarleiterinnen Elisabeth Wagner-Olfermann und Tatjana Faj, welche sie während der Analysephase sowie bei der Umsetzung methodisch anleiteten. Vielfältige Einblicke in die mittelständische Kommunikationspraxis wie auch fachlich-konstruktives Feedback zur konzeptionellen Arbeit erhielten sie zudem von Ninette Pett als Vertreterin der betreuenden Beratungsgesellschaft für Unternehmenskommunikation aus Gotha.

Die Arbeitsaufträge der Auftraggeber reichten von der strategischen Ausrichtung der Produkt-PR über Analysen zur Ausweitung des Bekanntheitsgrades bis hin zu Konzepten der Fachkräftegewinnung. Von den Ideen und Ergebnissen der Studierenden zeigten sich auch die Unternehmen begeistert – mit Sandra Köditz, Steffen Brehme und Christian Seisum von SAE Schaltanlagenbau Erfurt sowie Daniel Günther und Silvio Hungsberg von Flight Design aus Eisenach saßen jeweils Experten in der Jury, die gemeinsam mit den drei Dozentinnen die Konzeptionen kritisch beurteilten. Hier setzten sich die beiden Agenturen PRisma Promotions sowie PRima durch – sie wurden von der Jury als Sieger ausgezeichnet.

„Das Niveau der Konzeptionen hat uns überrascht“, berichtet Daniel Günther von Flight Design. „Es waren tolle Ideen dabei, die fundiert erhoben und schlüssig miteinander verknüpft wurden.“ Auch Steffen Brehme von SAE zeigte sich von den Konzeptionen begeistert: „Dank der kreativen Konzeptionen haben wir jetzt einen umfangreichen Fundus an Maßnahmen und Botschaften, den wir für die interne und externe Kommunikation einsetzen können“. Auch die zweit- und drittplatzierten Nachwuchsagenturen haben mit ihrer Arbeit viel gewonnen: Die Studierenden konnten einen praxisnahen Einblick in ihr späteres Tätigkeitsfeld erhalten. Sie sichern sich damit nicht nur einen Pluspunkt im Lebenslauf, sondern nutzten auch schon mal den direkten Kontakt zum potentiellen Praktikumsunternehmen oder Projektpartner für die kommende Abschlussarbeit.