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04.06.2019

Europäische Symposium über gesellschaftliche Herausforderungen in der Computational Social Science

Aliya Iskenderova und Jun.-Prof. Dr. Emese Domahidi vom Fachgebiet Computational Communication Science stellten eine systematische Übersicht von 61 wissenschaftlichen Artikeln über Bias in Algorithmen von Online-Medien vor.

Jun.-Prof. Emese Domahidi und Aliya Iskenderova beim Symposium (Quelle: Fachgebiet Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Computational Communication Science)

Vom 5. bis 7. Dezember 2018 fand in Köln das zweite interdisziplinäre Europäische Symposium über gesellschaftliche Herausforderungen in der Computational Social Science statt, das vom Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften GESIS organisiert wurde. Die Konferenz befasste sich mit einem der Hauptthemen der heutigen digitalen Gesellschaft, nämlich Bias und Diskriminierung im Internet, die durch digitale Technologien und Algorithmen geschaffen oder unterstützt werden. Aliya Iskenderova und Jun.-Prof. Dr. Emese Domahidi von der Forschungsgruppe Computational Communication Science stellten ihre Studie, eine systematische Übersicht von 61 wissenschaftlichen Artikeln über Bias in Algorithmen von Online-Medien, auf dem Symposium vor. Die Arbeit bietet Einblicke in die wichtigsten Themen, die in dem interdisziplinären Feld erforscht werden und zeigt Forschungslücken sowie Möglichkeiten für zukünftige Forschung auf. Darüber hinaus beschreibt sie Möglichkeiten, Verzerrungen in Online-Medien zu untersuchen, Plattformen und Kontexte, in denen Verzerrungen und ihre möglichen Folgen gefunden wurden, und verschiedene Methoden zur Erkennung und Reduzierung von Verzerrungen in den Algorithmen der Online-Medien. Die Arbeit verdeutlicht den Einfluss verzerrter Algorithmen auf die Polarisierung des Online-Publikums und auf die Bildung von Echokammern und Filterblasen.