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14.02.2018

Ilmenauer Studierende präsentierten PR-Konzepte für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz

Alle Nachwuchsagenturen gemeinsam mit der Jury.

Die Jury während des Pitchs.

Siegerehrung.

Am Freitag, den 9. Februar 2018, präsentierten Ilmenauer Studierende der Media and Communication Science (Master) im Ernst-Abbe-Zentrum ihre PR-Konzepte für die weltweite Kampagne „Health Care in Danger“ des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Ein Semester lang hatten sie unter der Leitung von Dr. Andreas Schwarz kreative Social-Media-Strategien für die internationale Organisation erarbeitet. Im Rahmen eines realen Pitchs konnten sie ihre intensive Arbeit nun den Auftraggebern vorstellen, die die besten PR-Konzepte ausgezeichnet haben.

Seit Beginn des Wintersemesters arbeitete das IKRK mit den Studierenden des Masterprogramms Media and Communication Science in einem Seminar zum Thema Internationale PR zusammen. Aufgabe der Studierenden war es, Ideen und Konzepte für die weltweite Kampagne „Health Care in Danger“ zu entwickeln. Die Kampagne will die internationale Weltgesellschaft auf die zunehmende Bedrohung von Patienten, Ärzten und Pflegekräften in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam machen. Insgesamt 25 Studierende aus 13 Ländern haben in fünf „Nachwuchsagenturen“ Social-Media-Strategien erarbeitet. Geleitet wurde das Seminar von Dr. Andreas Schwarz, der Anfang des Jahres die Leitung des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation an der TU Ilmenau übernommen hat.

Im Rahmen des Pitchs stellten die Studierenden ihre Strategien vor einer vierköpfigen Jury vor. Dabei konkurrierten drei Konzepte für den amerikanischen Markt sowie zwei Konzepte für den europäischen Markt miteinander. In der Jury saßen neben dem Seminarleiter Dr. Andreas Schwarz sowie seiner Kollegin Karoline Oelsner auch Irene Raciti als Vertreterin des IKRK aus Genf sowie Michael Weber-Kopal als Vertreter des Deutschen Roten Kreuz e.V. Die Jurymitglieder reflektierten die Konzepte kritisch und kürten schlussendlich die jeweiligen Sieger in den beiden Kategorien. Die beste Strategie für den europäischen Markt lieferte die Nachwuchsagentur „Global PRformance“, in der Studierende aus Pakistan, Brasilien und Rumänien zusammengearbeitet haben. Die Nachwuchsagentur „IlmConnect“ mit Studierenden aus Deutschland und Indonesien überzeugte mit ihrer Strategie für den amerikanischen Markt. Die Jurymitglieder zeigten sich insgesamt beeindruckt von den guten Konzepten. Aus Sicht der Auftraggeber war die Kooperation sehr erfolgreich. Für die Zukunft will das ICRC sogar die Umsetzung einiger studentischer Ideen prüfen.

Für das Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation ist die Kooperation mit dem IKRK ein erster Schritt in die Richtung, stärker internationale Akzente in der Ilmenauer PR-Ausbildung zu setzen. Nach dem erfolgreichen Auftakt soll es auch im kommenden Wintersemester wieder ein anwendungsorientiertes Seminar zum Thema Internationale PR geben.

Über das IKRK

Das im Jahre 1863 gegründete IKRK hilft von Konflikt und bewaffneter Gewalt Betroffenen weltweit und fördert die Rechtsvorschriften, die die Kriegsopfer schützen. Als unabhängige und neutrale Organisation hat sein Mandat seinen Ursprung in den Genfer Abkommen von 1949. Sein Sitz befindet sich in Genf, Schweiz, und es beschäftigt rund 16.000 Personen in über 80 Ländern. Das IKRK finanziert sich hauptsächlich aus freiwilligen Zuwendungen von Regierungen und Nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Weitere Informationen: https://www.icrc.org/de

Kontakt:

Dr. Andreas Schwarz
Telefon: 03677-694703
E-Mail: andreas.schwarz@tu-ilmenau.de