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11.09.2020

Afrikanische Schweinepest (ASP): Abschlussarbeit zur Risikokommunikation in Deutschland

Ex-MCS Studentin untersuchte das aktuelle Thema im Rahmen ihrer Masterarbeit.

Am 9. September wurde in Brandenburg der erste amtliche Verdachtsfall von Afrikanischer Schweinepest nahe der deutsch-polnischen Grenze bestätigt. Damit kann die bislang betriebene Risikokommunikation der Behörden und Verbände schon bald zur Krisenkommunikation werden. Am IfMK wurde erst kürzlich zur ASP-Kommunikation geforscht: Im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Media and Communication Science der TU Ilmenau untersuchte Kimberly Albeño die Risikokommunikation deutscher Behörden, Veterinäre und anderer Akteure auf Bundes- und Landesebene. Die Arbeit gibt Einblicke in die Kommunikation der zuständigen Institutionen mit wichtigen Zielgruppen, die von ASP potenziell betroffen sein können. Ziel ist die Schaffung von Bewusstsein und Aufklärung über wichtige Maßnahmen zur Vorsorge (Biosicherheit), um die Ausbreitung des Virus einzudämmen bzw. zu verhindern. Zu den wichtigsten Zielgruppen gehören insbesondere Bauern, Jäger, Vertreter der Fleischindustrie und Transportunternehmen.

Die Arbeit wurde im Rahmen einer langjährigen Kooperation von TU Ilmenau und der University of Central Florida von Prof. Dr. Martin Löffelholz (TUI) und Prof. Dr. Deanna Sellnow (UCF) betreut und im April dieses Jahrs abgeschlossen. Themen dieser Art gehören zum zentralen Forschungsgegenstand der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation am IfMK.

Für Endverbraucher ist das Virus ungefährlich. Weitere Informationen bietet das Friedrich-Löffler-Institut:

https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/