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18.11.2020

Risikokommunikation zu Tierseuchen: Medienstudierende der TU Ilmenau forschen für das Friedrich-Loeffler-Institut

Im aktuellen Wintersemester werden Studierende der Technischen Universität Ilmenau für das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) wissenschaftliche Untersuchungen der Risikokommunikation von Tierseuchen wie der Afrikanischen Schweinepest durchführen. Das FLI ist eine Bundesbehörde, die sich mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere und dem Schutz des Menschen vor ansteckenden Tierseuchen befasst. Die Studierenden im Masterstudiengang Medien und Kommunikationswissenschaft werden in Zusammenarbeit mit dem FLI die Kommunikation von Behörden und Medien außerhalb Deutschlands zur Risikokommunikation von Tierseuchen untersuchen.

Elke Reinking - Pressesprecherin des FLI

Im Wintersemester 2020/21 beginnt eine Lehrkooperation zwischen dem Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation der TU Ilmenau und dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Die Studierenden werden in einem zweisemestrigen Forschungsseminar im Masterstudiengang Medien und Kommunikationswissenschaft wissenschaftliche Analysen der Risikokommunikation über Tierseuchen planen und umsetzen.

Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit Elke Reinking, Pressesprecherin und Leiterin der Pressestelle des FLI, die als Auftraggeberin Hintergrundinformationen liefert und sich über den Forschungsbedarf des FLI mit den Studierenden austauscht.Seminarleiter Dr. Andreas Schwarz, Leiter des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation, teilt die Studierenden in Forschungsteams auf, die dann unterschiedliche Aspekte der Risiko- und Krisenkommunikation zu Tierseuchen in verschiedenen Ländern untersuchen. Dabei werden insbesondere die Kommunikation von Behörden und die Berichterstattung internationaler Medien in den Blick genommen. Im Vordergrund stehen Tierseuchen wie die Afrikanische Schweinepest und die Vogelgrippe, die erst jüngst in Deutschland ausgebrochen sind. Auf Basis der Forschungsergebnisse, die voraussichtlich im Sommersemester 2021 vorliegen werden, sollen auch Empfehlungen für die Praxis der Risiko- und Krisenkommunikation des FLI abgeleitet werden.

„Die Kooperation mit dem Friedrich-Loeffler-Institut ist ein exzellentes Beispiel für die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis in der Krisenkommunikation, wie sie am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft gelebt wird.“ sagt Seminarleiter Dr. Schwarz. „Für uns ist dies auch eine Möglichkeit, unsere eigene Pressearbeit aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht analysieren zu lassen und ggf. optimieren zu können.“ ergänzt FLI-Pressesprecherin Elke Reinking.

Als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit widmet sich das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) der Gesundheit lebensmittelliefernder Tiere. Zentrale Aufgaben sind die Prävention, Diagnose und Bekämpfung von Tierseuchen, die Verbesserung der Tierhaltung und –ernährung sowie die Erforschung der Nutztiergenetik