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11.12.2020

Sexarbeit

Prof. Döring gibt Schwerpunktheft der Zeitschrift für Sexualforschung heraus

Zeitschrift für Sexualforschung

 

Sexarbeit ist ein Thema, das die Bevölkerung mehrheitlich nicht aus eigener direkter Erfahrung kennt. Mediendarstellungen prägen dementsprechend das Bild und die öffentliche Meinung über Prostitution. Das reicht von glorifizierenden Darstellungen wie im Kult-Film „Pretty Woman“, wo die fröhliche Prostituierte im schwerreichen Kunden ihre große Liebe findet, bis zu reißerischen und alarmistischen Presseberichten über Deutschland als angebliches „Bordell Europas“ und Zentrum des Menschenhandels, wie sie z.B. im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zu lesen waren.

Das von Prof. Dr. Nicola Döring, Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption der TU Ilmenau, herausgegebene Schwerpunktheft der Zeitschrift für Sexualforschung zum Thema Sexarbeit verfolgt das Ziel, mediale Mythen und Fiktionen zur Sexarbeit mit wissenschaftlichen Fakten zu konfrontieren. Das Schwerpunktheft bietet Originalarbeiten aus der Forschung, einen Kommentar zur rechtlichen Regulierung der Sexarbeit sowie Berichte aus der Praxis.

Prof. Döring selbst hat das Editorial und eine Sammelrezension beigetragen, die ein Dutzend aktuelle Fachbücher (2018-2020) zur Sexarbeit im Umfang von rund 3 000 Seiten vorstellt und damit illustriert, dass das Thema Sexarbeit aktuell vielfach beforscht wird.

  • Döring, N. (Hrsg.). (2020). Sexarbeit [Schwerpunktheft]. Zeitschrift für Sexualforschung, 33(04). Link.
  • Döring, N. (2020). Sexarbeit in Deutschland: Zwischen Fakten und Fiktionen. Zeitschrift für Sexualforschung, 33(04), 189-192. https://doi.org/10.1055/a-1248-9324
  • Döring, N. (2020). Zwölf Monografien und Sammelbände zur Sexarbeit bzw. Prostitution. Zeitschrift für Sexualforschung 33(04), 234-239. https://doi.org/10.1055/a-1282-8313