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INHALTE

Veröffentlichungen aus 2008 / Fakultät WiWi

Ordnungspolitische Standpunkte zu aktuellen Fragen der Umwelt-, Wettbewerbs- und Wirtschaftspolitik / hrsg. von Sebastian Jaenichen, Torsten Steinrücken, Anja Itzenplitz und Nicole Seifferth-Schmidt
Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2008. - 271 S.
ISBN 978-3-939473-41-1
Preis: 20,15 €

Inhalt:
Das vorliegende Buch sammelt eine Reihe von Einzelaufsätzen zu theoretischer und angewandter Wirtschaftspolitik. Es entstand als eine Kooperation von Ökonomen, die an den Thüringer Universitäten Jena, Weimar und Ilmenau forschen und lehren. Eine solche Homogenität der räumlichen Zuordnung der Autoren verbindet sich zwangsläufig mit einer gewissen Heterogenität der thematisch-schwerpunktmäßigen Zuordnung der Beiträge. Das Buch ermöglicht dadurch einen Einblick sowohl in die Breite als auch in die Tiefe des ökonomischen Denkens an den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten Thüringens.
Die Breite zeigt sich dabei gleich im ersten Abschnitt dieses Sammelbandes, das einige Standpunkte zu wirtschaftspolitischen Gegenwartsproblemen enthält, welche finanz- und sozialpolitische sowie demografische Problemstellungen aufgreifen. Diese Beiträge enthalten überraschende, weil unkonventionelle Gedankengänge (z.B. den Vorschlag eines komplementären Mindestlohnes im ersten Beitrag) oder offenbaren einen aufklärerischen Ehrgeiz der Autoren, wie der Beitrag zur Zufriedenheit in Ostdeutschland zeigt.
Die Tiefe der Forschungsarbeit Thüringer Ökonomen wird durch die im zweiten Abschnitt des Sammelbandes aufgezeigten Forschungsergebnisse sichtbar. Hier finden sich u.a. Beiträge zu Theoriefragen der Umwelt- und Wirtschaftspolitik, die gesamtwirtschaftliche Fragestellungen, darunter konkrete wohlfahrtsökonomische Analysen ebenso beinhalten wie Politikvorschläge mit regionalpolitischer Relevanz. Die in diesem Abschnitt konzentrierten Beiträge stellen etwas höhere Ansprüche an das formale Rezeptionsvermögen des Lesers, bemühen sich aber um eine gute Handreichung und Führung entlang der wesentlichen Argumentationsstränge.

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Demografischer Wandel in Deutschland und die Wirkungen auf Wirtschaftswachstum und öffentliche Finanzen / von Christian Paul, Sebastian Jaenichen und Torsten Steinrücken
Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2008. - 97 S.
ISBN 978-3-939473-39-8
Preis: 17,10 €

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Im Buchhandel nicht mehr erhältlich.

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Preisdiskriminierung auf Standortmärkten: über den Zusammenhang und die Wohlfahrtswirkungen von Wirtschaftsförderung, Standortwahl und Steuerwettbewerbsregulierung / von Sebastian Jaenichen
Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2008. - XVI, 270 S.
ISBN 978-3-939473-38-1
Preis: 18,80 €

Ilmenau, Techn. Univ., Diss., 2008

Inhalt:
Ist der Subventionswettlauf ein Null- oder gar Negativsummenspiel? Ist Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Investitionsförderung systemwidrig oder gar wohlfahrtsschädlich? Tut die EU gut daran, den Standortwettbewerb ihrer Mitgliedsstaaten zu regulieren und nutzt sie hierzu adäquate Instrumente? Das vorliegende Buch behandelt die Frage nach der gesamtwirtschaftlichen Wünschbarkeit dezentraler staatlicher Eingriffe in die räumliche Verteilung unternehmerischer Aktivität mit steuer- und budgetpolitischen Instrumenten. Dazu arbeitet der Autor die wesentlichen Argumente für den Einsatz unternehmensspezifischer Standortpreise durch im Standortwettbewerb agierende Jurisdiktionen heraus und konfrontiert diese mit den Gegenargumenten der Theorie des Steuerwettbewerbs. Aus dieser Gegenüberstellung ergibt sich ein einfacher Vorschlag zur Verbesserung der europäischen Regulierung des mitgliedstaatlichen Standortwettbewerbs.

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Im Buchhandel nicht mehr erhältlich.

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Gesundheitspolitische Rahmenbedingungen und ihre Wettbewerbswirkungen / mit Beiträgen von Bülent L. Akmaz, .... Hrsg. von Björn A. Kuchinke, Torsten Sundmacher und Jürgen Zerth
Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2008. - 121 S.
(DIBOGS-Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Sozialpolitik ; 2)
ISBN 978-3-939473-34-3
Preis: 14,75 €

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Internationalisierung und Rechtsformenwahl in der Europäischen Union / Andreas Friedrich Knoth
Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2008. - 273 S.
ISBN 978-3-939473-31-2
Preis: 19,25 €

Zugl.: Ilmenau, Techn. Univ., Diss., 2007

Inhalt:
Bisher waren deutsche Unternehmen bei ihrem grenzüberschreitenden Engagement in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf die Nutzung rechtlich unselbständiger Zweigniederlassungen oder auf die Gründung von Tochtergesellschaften in der Rechtsform des jeweiligen Investitionslandes angewiesen. Im ersteren Fall besteht keine Haftungs- trennung zum Mutterunternehmen, im zweiten Fall ist ein grenzüberschreitend agierendes Unternehmen gezwungen, seine Geschäfte in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union über Tochtergesellschaften des jeweiligen nationalen Rechts abzuwickeln, mit der Konsequenz, dass bei einer Tätigkeit in 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union 27 verschiedene nationale Rechtsordnungen und damit auch unterschiedlichste nationale Rechtsformen zur Anwendung gelangen. Insoweit wurde sich auch im Internationalen Marketing wie auch in der Internationalen Unternehmensführung bei der systematischen Planung von Internationalisierungsvorhaben mit der Nutzung ausländischer und in der Regel unbekannter Rechtsformen des Investitionslandes und ebenso mit dem Betreten unbekannter ausländischer Gesellschaftsrechtsordnungen abgefunden. Aufgrund der Rechtsprechungsentwicklung des Europäischen Gerichtshofes im Bereich der Niederlassungsfreiheit der Art. 43, 48 EGV wird jedoch der Bereich der Rechtsformenwahl bei Internationalisierungsvorhaben einen neuen Stellenwert gewinnen, da Unternehmen bei Auslandsinvestitionen innerhalb der Europäischen Union nicht mehr allein auf die vom Investitionsland zur Verfügung gestellten Rechtsformen angewiesen sind. Innerhalb der Europäischen Union müssen Unternehmen bei der Gründung von Tochtergesellschaften nicht mehr auf die Rechtsformen des jeweiligen Investitionslandes zurückgreifen, sondern können im Rahmen der Internationalisierungsrechtsformenwahl auf sämtliche nationalen Kapitalgesellschaften aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zurückgreifen. Durch die Nutzung einer einheitlichen Rechtsform für Mutterunternehmen und sämtlicher Tochtergesellschaften kommt es nicht nur zu einer drastischen Vereinheitlichung im Rahmen der statutarischen Organisationsstruktur, weil innerhalb des Gesamtunternehmens für sämtliche Gesellschaften ein einheitliches Gesellschaftsrecht zur Anwendung gelangt. Ebenso kommt es zu weiteren erheblichen Synergieeffekten weil in den unterschiedlichsten Investitionsländern innerhalb der europäischen Union auch im Außenverhältnis etwa gegenüber Geschäftspartnern, Banken oder Konsumenten grundsätzlich allein nur das Gesellschaftsrecht des Gründungsstaates und damit allein das Gesellschaftsstatut der einheitlichen Rechtsform zur Anwendung gelangt. Diese Entwicklung wird gerade auch das Auslandsengagement kleiner und mittlerer Unternehmen innerhalb der Europäischen Union in Zukunft weiter erleichtern.

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Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) und die Verwaltung des Internets / von Jana Gernroth
Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2008. - LXXXVI, 102 S.
(Medienrechtliche Schriften ; 4)
ISBN 978-3-939473-28-2
Preis: 15,80 €

Teilw. zugl.: Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Inhalt:
Das in den USA der 60er Jahre geborene Internet entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem Massenmedienphänomen der Informationsgesellschaft und erlangte wirtschaftliche, politische, rechtliche und soziale Bedeutung. Die Konnektivität des Netzes ermöglicht grenzenlosen Datentransfer. Sie wirft neue juristische Sachverhalte auf und führt zu zahlreichen Grundsatzdiskussionen. Durch seine umfangreichen Wirkungen und die voranschreitende Globalisierung verwischen einst geordnete Strukturen, die Welt muss sich mit moralischen, gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen oder technischen Aspekten auseinandersetzen. Die anfangs rein wissenschaftliche Internet-Nutzung bedurfte keiner staatlichen Regelungen, seine Gemeinschaft verwaltete sich allein mittels impliziter Verhaltensregeln. Jedoch entstanden mit der wachsenden Bedeutung zusehends Probleme und die Selbstverwaltung funktionierte kaum noch. Mit der Gründung der privatrechtlichen US-Institution Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), hoffte man, eine geeignete Lösung gefunden zu haben.
Ziel der Arbeit ist es, sich mit dem Phänomen ICANN auseinanderzusetzen. Der Fokus richtet sich auf die durch die Organisation verursachten Problembereiche und Konflikte. Aus der kritischen Betrachtung heraus werden alternative Formen der Internet-Regulierung dargestellt. Anschließend wird untersucht, ob ICANN weiterhin die zu erfüllenden Aufgaben wahrnehmen kann und soll bzw. ob und welche anderen Mechanismen geeigneter sein könnten. Der letzte Teil widmet sich dem Machteinfluss der USA über das Internet und ICANNs Zukunft.

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Im Buchhandel nicht mehr erhältlich.

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