http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau


Ansprechpartner

Dr. Johannes Wilken

___________________

Telefon +49 3677 69-4594

E-Mail senden

Ihre Position

INHALTE

Nachhaltigkeits-, Energie- und Umweltkommunikation : NEU

ISSN 2197-6937

Herausgegeben von
Prof. Jens Wolling (Technische Universität Ilmenau),
Prof. Heinz Bonfadelli (Universität Zürich),
Prof. Mike S. Schäfer (Universität Zürich) und
Prof. Oliver Quiring (Universität Mainz). 

Herausgeber-Webseite zur Buchreihe!

Übersicht in der dbt:
https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00022814

Media and Risk : A Phase Model Elucidating Media Attention to Nuclear Energy Risk / Silje Kristiansen
Ilmenau : Universitätsverlag Ilmenau, 2017. - 294 Seiten
(NEU - Nachhaltigkeits‐, Energie‐ und Umweltkommunikation ; 5)
ISBN 978-3-86360-159-1
URN urn:nbn:de:gbv:ilm1-2017100025
Preis (Druckausgabe): 51,60 €

Zugl.: Dissertation, Universität Zürich, 2015

Inhalt:
In today’s risk-filled society, it is vital to recognize not only the risks that we face every day, but also that knowledge of such risks spreads, above all, via mass media. Risk-related information contributes to our knowledge and affects how we perceive risks and what risk decisions we ultimately make. Among the most memorable disasters of risks taken in recent memory, the nuclear energy accident in Fukushima, Japan, in 2011 changed how the public, policymakers, and media outlets perceive and deliberate the risk of nuclear energy. In response, the research question of this study interrogates how media portrayed the risk of nuclear energy and how coverage of the technology changed after the accident at Fukushima. The study concentrates on how two Swiss newspapers covered nuclear energy between 2010 and early 2015. By using a broad definition of risk and an innovative empirical operationalization of the concept, the study identifies different risk attention phases in media coverage, each characterized by different focus on risk dimensions. Interestingly, results show that those media paid considerable attention to political decisions about the use of nuclear energy, and surprisingly, the detrimental dimension of risk was in focus even before the 2011 nuclear accident in Japan. Although the benefits of nuclear technology became obscured after Fukushima, they recuperated interest as early as a year later. Such results raise a question regarding risk decisions and the use of nuclear energy—namely, when do societies decide upon risks, and how do media portray the risk at that moment in time?

Zugriff auf den Volltext über die dbt:
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2017100025

Zugriff auf den Anhang über die dbt:
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2017100036

Druckfassung im Buchhandel lieferbar und über den Webshop readbox unipress bookstore direkt bestellbar!

Nach oben

Energiewende und Bürgerproteste : eine Untersuchung der Kommunikation von Bürgerinitiativen im Themenfeld Netzausbau / Marco Bräuer
Ilmenau : Universitätsverlag Ilmenau, 2017. - 326 Seiten
(NEU - Nachhaltigkeits‐, Energie‐ und Umweltkommunikation ; 4)
ISBN 978-3-86360-152-2
URN urn:nbn:de:gbv:ilm1-2016000757
Preis (Druckausgabe): 42,60 €

Zugl.: Dissertation, Technische Universität Ilmenau, 2016

Inhalt:
Der Ausbau des deutschen Höchstspannungsnetzes hat in den letzten Jahren in vielen der betroffenen Regionen zu Protesten geführt. Bürgerinitiativen sind die Hauptträger dieser Proteste. Wie diese Bürgerinitiativen den Protest organisieren, welches Selbstverständnis sie haben und welche Faktoren ihre Kommunikationsstrategien beeinflussen, wird im Rahmen dieser Arbeit untersucht.
Da die Kommunikationsaktivitäten von Bürgerinitiativen bislang kaum Gegenstand empirischer Forschung waren, wurden insgesamt acht Fallstudien mit Bürgerinitiativen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bürgerinitiativen den politischen sowie medialen Diskurs sorgfältig beobachten. Darauf aufbauend entwickeln sie aktiv Problemdeutungen und Lösungsvorschläge, die sie in den unterschiedlichen Arenen der Öffentlichkeit gezielt kommunizieren. Die Studie stellt das analytische Handwerkszeug und die theoretischen Modelle bereit, auf die zukünftige Forschung zurückgreifen kann. Darüber hinaus werden Impulse für die Verbesserung der Kommunikation und Partizipation im Rahmen des Netzausbaus gegeben.

Zugriff auf den Volltext über die dbt:
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2016000757

Druckfassung im Buchhandel lieferbar und über den Webshop readbox unipress bookstore direkt bestellbar!

Nach oben

Coverbild

Klimaschutz als Medienwirkung : eine kommunikationswissenschaftliche Studie zur Konzeption, Rezeption und Wirkung eines Online-Spiels zum Stromsparen / Imke Hoppe
Ilmenau : Universitätsverlag Ilmenau, 2016. - 276 Seiten
(NEU - Nachhaltigkeits‐, Energie‐ und Umweltkommunikation ; 3)
ISBN 978-3-86360-126-3
URN urn:nbn:de:gbv:ilm1-2014000648
Preis (Druckausgabe): 28,00 €

Zugl.: Dissertation, Technische Universität Ilmenau, 2014

Inhalt:
Klimaschutz benötigt eine intensivere zwischenstaatliche Zusammenarbeit, den Umbau des Energiesystems, die Realisierung technischer Innovationen und eine Neuausrichtung des aktuellen Weltwirtschaftssystems. Gleichermaßen ist jedoch auch zivilgesellschaftliches Engagement und ein Überdenken individueller Konsummuster und Lebensstile erforderlich. Hierzu können Bildung, Kultur und Medien einen wichtigen Beitrag leisten. Die bisherige kommunikationswissenschaftliche Forschung hat aufgezeigt, welche zentrale Bedeutung die mediale Kommunikation für das Thema Klimawandel einnimmt. Allerdings wirken viele der typischen Darstellungs- und Inszenierungsformen – wie Katastrophenszenarien – sogar kontraproduktiv auf das klimaschonende Handeln.
Das vorliegende Buch widmet sich deswegen der Herausforderung, dramaturgische Modelle zu entwickeln, die so konzipiert sind, dass sie klimaschonendes Handeln fördern. Als theoretische Grundlage wird dazu eine Lehr- und Lerntheorie und ergänzend ein dramentheoretischer Ansatz nutzbar gemacht. Die entwickelten Gestaltungsempfehlungen werden beispielhaft als Online-Spiel zum Thema Stromsparen umgesetzt und die Wirkungshypothesen anhand einer quantitativen Online-Studie (n = 287) geprüft. Die Ergebnisse verdeutlichen die zentrale Bedeutung des Alltagsbezugs. Statt den Klimawandel als unabwendbare Katastrophe darzustellen, ist es wesentlich erfolgversprechender, konkrete Handlungsalternativen im Alltag spielerisch erfahrbar zu machen und Charaktere darzustellen, die in realistischen Entscheidungsszenarien zwischen Klimaschutz und kurzfristigem Komfortbedürfnis schwanken. Dadurch wird eine kritische Reflexion eigener Handlungsspielräume ermöglicht.

Zugriff auf den Volltext:
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2014000648

Druckfassung im Buchhandel lieferbar und über den Webshop readbox unipress bookstore direkt bestellbar!

Nach oben

Fukushima und die Folgen - Medienberichterstattung, Öffentliche Meinung, Politische Konsequenzen / Jens Wolling & Dorothee Arlt (Hrsg.)
Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2014. - 367 S.
(NEU - Nachhaltigkeits‐, Energie‐ und Umweltkommunikation ; 2)
ISBN 978-3-86360-100-3
URN urn:nbn:de:gbv:ilm1-2014100055
Preis (Druckausgabe): 35,50 €

Inhalt:
Am 11. März 2011 ereignete sich vor der japanischen Küste ein schweres Erdbeben. Es löste einen gewaltigen Tsunami aus, der an der Ostküste Japans schwere Schäden hervorrief und fast 20.000 Menschen das Leben kostete. Im Atomkraftwerk Fukushima verursachte der Tsunami eine Reaktorkatastrophe, in deren Folge insbesondere in Deutschland eine heftige Diskussion über die Atomenergie entflammte, die schließlich zum deutschen Atomausstieg führte. Die Reaktorkatastrophe erfuhr international eine große öffentliche (Medien-) Aufmerksamkeit und rief auch die kommunikationswissenschaftliche Forschung auf den Plan. Ergebnisse dieser Forschungen, die an verschiedenen Stellen unabhängig voneinander durchgeführt wurden, sind in diesem Band versammelt.
In insgesamt 13 Beiträgen werden die medialen und öffentlichen Reaktionen auf das Unglück empirisch analysiert. Die Beiträge befassen sich zum einen mit der Darstellung der Atomenergie in historischer Vergleichsperspektive, wobei die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl als Referenzpunkt für Fukushima diente. In weiteren Beiträgen wird die Dynamik der Berichterstattung in Deutschland fokussiert. Fünf Beiträge betrachten die Reaktionen der Medien in internationaler Vergleichsperspektive und weitere vier untersuchen die Reaktionen der Bevölkerung auf die Ereignisse in Fukushima. Durch die Zusammenführung der unterschiedlichen Perspektiven wird eine differenzierte Einschätzung der medialen und gesellschaftlichen Konsequenzen des Extremereignisses möglich. Die Umrisse eines Forschungsprogramms für die Nachhaltigkeits-, Energie- und Umweltkommunikation werden sichtbar.

Zugriff auf den Volltext über die dbt:
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2014100055

Zugriff auf den Anhang über die dbt:
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2014100062

Druckfassung im Buchhandel lieferbar und über den Webshop readbox unipress bookstore direkt bestellbar!


Urheberrechte Coverbilder:
1- Fukushima mahnt! Kernenergie kann nicht die Lösung sein! Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen,
https://www.flickr.com/photos/gruenenrw/5561145838/
2- Efforts désespérés à Fukushima» (Le Monde, 17 mars 2011), Karl-Ludwig G. Poggemann,
https://www.flickr.com/photos/hinkelstone/5576356363/
3- Salem and Hope Creek Nuclear Reactors, Peretz Partensky,
https://www.flickr.com/photos/ifl/7238285242/in/photostream/
4- Modern wind energy plant in rural scenery, Wagner Christian,
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Windenergy.jpg
5- Fukushima 1 Nuclear Power Plant_42, kawamoto takuo,
https://www.flickr.com/photos/hige2/5600048520/
Für das Cover wurden Ausschnitte der Originalfotos verwendet. Beim vierten Foto wurden zudem Farbe und Helligkeit modifiziert.
Collage: Caroline Jacobi, Sally Remington und Victor Valles
Logo: Iwanja Wolling

Nach oben

Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken – Nein, Danke!? : Eine kommunikationswissenschaftliche Studie zum Einfluss medialer Kommunikation auf Einstellungen gegenüber Atomkraft / Dorothee Arlt
Ilmenau : Univ.-Verl. Ilmenau, 2013. - 259 S.
(NEU - Nachhaltigkeits‐, Energie‐ und Umweltkommunikation ; 1)
ISBN 978-3-86360-073-0
Preis: 24,80 €

Zugl.: Ilmenau, Techn. Univ., Diss., 2013

Inhalt:
In dieser Studie wurde der Einfluss der individuellen Mediennutzung auf Einstellungen gegenüber Atomkraft am Beispiel der im Jahr 2010 geplanten Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke untersucht. Die Studie wurde im Zwei-Methoden-Design durchgeführt. In einer repräsentativen Telefonbefragung wurden die Einstellungen und das Mediennutzungsverhalten von n=551 Thüringern erhoben. Die Argumente in der Berichterstattung für bzw. gegen eine Laufzeitverlängerung wurden durch eine quantitative Inhaltsanalyse von n=480 Medienbeiträgen erfasst. Bei der Datenverknüpfung wurden Variablen zum individuellen Medieninput an Argumenten aus der Berichterstattung gebildet. Auf Basis dieser Variablen wurden dann Einstellungseffekte geprüft. Die Befunde zeigten, dass der individuelle Medieninput an Argumenten die Einstellungen gegenüber Atomkraft sowohl mittel- als auch langfristig beeinflusste. Deutlich wurde auch, dass sich Einstellungen gegenüber der Laufzeitverlängerung besser durch generelle Einstellungen zu Atomkraft, Energie und Politik vorhersagen ließen, als durch die individuelle Nutzung medialer Kommunikationsinhalte.

Zugriff auf den Volltext über die dbt:
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2013000440

Anhang:
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2013000452

Im Buchhandel nicht mehr erhältlich.

Nach oben