http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau



Foto des Ansprechpartners
Ansprechpartner

Prof. Dr. Stefan Sinzinger

Institutsdirektor

Telefon +49 3677 69-3402

E-Mail senden


Ihre Position

INHALTE

TU Ilmenau im BMBF-Adventskalender

Das FG Werkstoffe der Elektrotechnik an der TU Ilmenau forscht in einem BMBF-geförderten Projekt an Nano-Goldpartikeln & wie die kleinen Kugeln reproduziert werden können, um dann in der Medizin & der Energiewirtschaft & ev. am Mini-Weihnachtsbaum zum Einsatz zu kommen...

... und ist im BMBF-Adventskalender Tür Nummer 1.

IMN-Wahl

Ergebnisse der Wahl des Vorstands und Direktoriums (11. Juli 2018)

Wahlergebnis Direktor und stellvertretender Direktor

Wahlergebnis Vorstand

Ergebnisse der Wahl zum Institutsrat 2018 (11. - 15. Juni 2018)

Wahlergebnis der akademischen und nicht akademischen MitarbeiterInnen

[Juli 2018]

AMA Innovationspreis 2018 für FG Prozessmesstechnik

Den AMA Innovationspreis vom AMA Verband für Sensorik und Messtechnik wurde am 26. Juni 2018 u.a. an Dr. Marc Schalles vom Fachgebiet Prozessmesstechik vergeben. Das iTherm TrustSens TM37x ist ein Thermometer, bei dem die Kalibrierfunktion automatisch im laufenden Prozess stattfindet. Die Kalibrierfunktion basiert auf der im ferroelektrischen Material bekannten Curie-Temperatur. Wird diese erreicht un die Phasenumwandlung des Materials findet statt, kann der digitale Anzeigenwert mit der (Curie-)Temperatur abgeglichen werden. Dies findet im laufenden Prozess statt und trägt somit erheblich zur Kostenreduktion in der Produktion bei.

Entwickelt wurde das Thermometer gemeinsam mit der Firma Endress+Hauser aus Nesselwang.

IVAM Newsletter

[Juni/Juli 2018]

Wahlen am IMN MacroNano

 

Wahlbekanntmachung für das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano®

Wahl des Institutsrates

 

 

Vom 11. – 15.06.2018 (KW 24) findet an der Technischen Universität Ilmenau auf der Grundlage des Thüringer Hochschulgesetzes und in entsprechender Anwendung der Wahlordnung der TU Ilmenau die Wahl zum Institutsrat des Instituts für Mikro- und Nanotechnologien statt.

Gemäß § 5 der Institutsordnung sind zu wählen:

-     acht Vertreter der Gruppe der akademischen Mitarbeiter und Doktoranden

-     ein Vertreter der Gruppe der sonstigen Mitarbeiter

Die Wählerverzeichnisse liegen vom 07. – 25.05.2018 in den Dekanaten der Fakultäten EI, MB, MN, IA und im ZMN-Sekretariat aus.

Die Wahlvorschläge sind bis zum 18.05.2018 bei Frau Maria Illing einzureichen. Die Vorschlagslisten werden ab dem 24.05.2018 veröffentlicht.

Stimmabgabe

DatumUhrzeitOrt
11.–13.06.2018

08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Feynmanbau, R.302
14.06.201808:00 - 12:00 UhrFeynmanbau, R.302
14:30 - 17:00 UhrFaradaybau, R.3009
15.06.201808:00 - 12:00 Uhr Faradaybau, R.3009
13:00 - 17:00 UhrFeynmanbau, R.302

 

Briefwahl: Bitte stellen Sie einen schriftlichen Antrag bis zum 30.05.2018 bei Frau Maria Illing. Die Wahlunterlagen werden Ihnen anschließend zur Verfügung gestellt.

Die Wahl endet am 15.06.2018 um 17:00 Uhr. Die Ergebnisse werden nach der Stimmauszählung bekannt gegeben.

gez.

Maria Illing, Katrin Lambeck                                             Ilmenau, den 04.05.2018

[Mai 2018]

Thüringer Forschungspreis 2018 für Team um Prof. Thomas Fröhlich

Foto: TU Ilmenau

Den diesjährigen Thüringer Forschungspreis im Bereich Angewandte Forschung erhält das Team um Prof. Thomas Fröhlich im Bereich der "Angewandten Forschung". Der Preis wird seit 1995 jährlich verliehen und ehrt Spitzenleistungen in der Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes. 

 

Die Forschergruppe, bestehend aus Prof. Dr.‐Ing. Thomas Fröhlich, apl. Prof. Dr.‐Ing. Roland Füßl, Dr.‐Ing. Michael Kühnel, Dipl‐Ing. Gunter Krapf, Dr.‐Ing. Falko Hilbrunner und Dr.‐Ing. Jan Schleichert, entwickelte in ihrem Projekt ein präzises Kalibriersystem für Mikro- und Nanokraftsensoren. Diese hochpräzisen Kraftkalibriergeräte ermöglichen es, mikroskopisch kleine Kraftsensoren mit Kräften im Bereich weniger Nanonewton zu kalibrieren. Ein typisches Anwendungsfeld sind hierbei Cantilever von Raster-Kraft-Mikroskopen. 

Pressemiteilung der TU Ilmenau

[April 2018]

Metamorphic Electronics: Stretching into Complex Forms

Recent advancement in the field of electronics has taken a shift to enable the realization of mechanical stretchable electronic products. Mechanical stretchability is key to produce electronic systems, which morph to take on new form factors. However, current strategies have some limitations. For example, wrapping of a standard PET bottle with electronics would greatly benefit from stretchable electronics with a tailored localized stretchability to better adapt to the shape of the bottle. Similarly, the human skin has areas of low and high stretchability. In other words, it is desired to realize stretchable electronics with a tailored local elastic module to enable a more seamless integration with 3D shaped objects or objects which change shape. Such a technology would help to realise “metamorphic electronic systems”, which are electronic products that change shape.

In their article published in Advanced Materials Technologies, a research group from Technical University of Ilmenau, Germany demonstrated a metamorphic microphone array, which morphs from a concave to a planar to a convex shape, and to many other complex geometries. The group reported a method to produce metamorphic integrated microphone arrays using a process, which is fully compatible with conventional printed circuit board technology, commercially available surface mount devices, and robotic mounting methods. The morphing array enables a better sound source localization when compared to existing static and planar arrangements. According to the article, a change in morphology has an enormous influence on the device functionality. To go further, it would be possible to adjust the morphology of the structure for the desired functionality in real time.

The concept of metamorphic acoustoelectronic arrays enables many new applications in the acoustic sensing. For example, one could potentially wrap a stretchable array of ultrasonic sensors and/or emitters around various 3D objects. Applications range from material to medical diagnostics, applications of ultrasound-based imagers achieving a new quality.

The future of metamorphic electronics is enormous. Fully developed, any electronic product known today may take on new 3D shapes and interesting form factors in the future. However, the field is young, and there is plenty of room for discoveries, development, and new architectures.

Original from:

https://www.advancedsciencenews.com/metamorphic-electronics-stretching-complex-forms/

[März 2018]

Grußwort für das Jahr 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in neu gewonnener Tradition möchten wir das Jahr 2018 wieder damit starten ein paar Worte an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Instituts und des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien zu richten.

2017 konnten wir die guten Entwicklungen aus 2016 bestätigen. Mit über 75 bearbeiteten Projekten und einer Gesamtsumme von 7,5 Millionen Euro bewahren wir uns zu recht die Position als führendes interdisziplinäres Institut der TU Ilmenau.  Es ist immer wieder beeindruckend zu erleben, wie die wissenschaftlichen Mitarbeiter aus allen Fachgebieten zu diesem gemeinsamen Erfolg beitragen. Neben ihrem Know-how, Fleiß und oftmals langjähriger Erfahrung, sind es vor allem die immer wiederkehrende Kreativität in der Aufgabenlösung, sowie die Verfolgung eigener Ideen, die zu neuen Projekten und zu unserem Erfolg beitragen.

Nicht unerwähnt lassen möchten wir die Arbeit der MitarbeiterInnen des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Fachgebieten, die in unserem Haus zentrale Aufgaben übernehmen. Immer neue Anlagen und Geräte erweitern unser Spektrum an wissenschaftlichen Dienstleistungen und neue administrative Herausforderungen gestalten unser Haus. Diese Leistung in immer gleichbleibender Qualität zu garantieren, ist Garant und Grundlage unserer wissenschaftlichen Ergebnisse. Gerade im Hinblick der Verabschiedung vieler Kollegen in den Ruhestand möchten wir den Kollegen, die diese Arbeiten übernehmen, unseren Dank aussprechen.

Blicken wir auf das Jahr 2017 zurück, so gab es viele bedeutsame Ereignisse. Zuvorderst ist da natürlich unser 15jähriges Bestehen des Zentrums. Mit der kleinen Feier konnten wir kurz innehalten im normalen Tagesgeschäft und uns auch einmal wohlverdient auf die Schulter klopfen. Umso schmerzhafter ist, wenn wir uns von Menschen verabschieden müssen, die wegweisend für die Entwicklung unseres Hauses waren. Mit Gerd Eichhorn verloren wir einen ehemaligen geschätzten Kollegen, der mit Recht als einer der Gründerväter des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien bezeichnet werden kann.

Zu den wissenschaftlichen Erfolgen des letzten Jahres kann neben vielen anderen sicherlich die Einwerbung zweier neuer Forschergruppen gezählt werden. Eine davon ist dem neu gegründeten Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik zuzuordnen. Die Mittel für die Förderung (2017 - 2022) der Standorte Ilmenau und Jena (Abbe Center of Photonics) als Forschungsverbund werden vorrangig in neue Anlagen und Personal fließen.

Neben unseren Leistungen in der Forschung sollten wir aber auch nicht vergessen, dass ein nicht unbeträchtlicher Anteil unserer täglichen Arbeit der Ausbildung junger Menschen dient. Die Überführung des Masters für Mikro- und Nanotechnologien in einen englischsprachigen Studiengang bietet für uns als Institut die Möglichkeit der weiteren Internationalisierung. Einen Beitrag zur Weiterbildung unserer Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses leistet auch unser Kolloquium. Als zentraler Anlaufpunkt innerhalb des Semesters dient es der Belebung des Institutsgedankens – über Fakultäten und Fachgebiete hinweg gemeinsam zusammenzuarbeiten. Wir möchten daher diese Stelle nutzen um explizit dazu anzuregen, auch Vorträge außerhalb des eigenen Fachbereichs zu besuchen.

Im Jahr 2018 liegen noch viele spannende Entwicklungen vor uns. Die umfangreichen Aktivitäten des letzten Jahres zur Beantragung des SFB Transregios unter der Leitung von Prof. Schaaf finden im Februar ihren Höhepunkt bei der Begutachtung durch die DFG. Wir wünschen hier allen Protagonisten einen guten Endspurt und positive Ergebnisse. Von ebenso besonderer Bedeutung für unser Institut werden die zu erwartenden Neuberufungen in der Mikrosystemtechnik und der Mikro- und nanoelektronischen Systeme sein.

Für 2018 wünschen wir uns das Anknüpfen an unsere wissenschaftlichen Erfolge, die uns als TU Ilmenau in der deutschen Forschungslandschaft der Mikro- und Nanotechnologien weiter an die Spitze bringen werden.

 

Jens Müller                                                        Stefan Krischok                                Maria Illing

[Januar 2018]

IENA-Gold für künstliche Photosynthese

Bei der Preisverleihung der Fachmesse "Ideen - Erfindungen - Neuheiten" am 12. Dezemeber 2017 wurden die erfolgreichen Einreichungen der Thüringer Aussteller gewürdigt. Insgesamt 14 Auszeichnungen gingen in den Freistaat.

Eine Goldmedaille erhielt Prof. Hannappel vom Fachgebiet Photovoltaik für seinen Durchbruch im Bereich der solaren Wasserspaltung.  Sein Team steigerte den Wirkungsgrad der so genannten direkten solaren Wasserspaltung von 12,4 auf 14 Prozent. Mit der Methode, die auf künstlicher Photosynthese beruht, lässt sich der Brennstoff Wasserstoff aus dem Licht der Sonne herstellen – sauber, nachhaltig und kostengünstig.

[Dezember 2017]

Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik entsteht in Jena und Ilmenau

Übergabe der Fördermittelbescheide (v.l): Andreas Tünnermann (IOF/FSU), Walter Rosenthal (Uni Jena), Wolfgang Tiefensee (TMWWDG), Kai-Uwe Sattler (TU Ilmenau), Jens Müller (TU Ilmenau)
Übergabe der Fördermittelbescheide (v.l): Andreas Tünnermann (IOF/FSU), Walter Rosenthal (Uni Jena), Wolfgang Tiefensee (TMWWDG), Kai-Uwe Sattler (TU Ilmenau), Jens Müller (TU Ilmenau)

In Thüringen entsteht ein neues Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik (InQuoSens). Dazu übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute (26.10.) zwei Förderbescheide über jeweils 1,5 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln an den Präsidenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), Prof. Dr. Walter Rosenthal, und den Prorektor Wissenschaft der Technischen Universität Ilmenau, Prof. Dr. Kai-Uwe Sattler. Die Mittel fließen insbesondere in die Anschaffung von Laborgeräten und in Personalkosten. Beide Universitäten werden gemeinsam Träger des neuen, standortübergreifenden Innovationszentrums.

 

Thüringens Wissenschaftsminister Tiefensee übergibt Förderbescheide über zusammen drei Millionen Euro an die Universitäten Jena und Ilmenau

Das Themenfeld Quantenoptik und Sensorik füge sich hervorragend in die Innovationsstrategie des Landes ein, Thüringen zu einem Vorreiter auf dem Gebiet der industriellen Messtechnik zu machen, sagte Wissenschaftsminister Tiefensee. „Durch die Quantenoptik können Messverfahren in vielen Bereichen weiter verfeinert und bisherige Begrenzungen überwunden werden.“ Das gelte z. B. für die Mikroskopie, die Halbleiter-Lithographie, Bildgebung oder die Sensorik. „Das neue Innovationszentrum soll die in Thüringen vorhandenen Kompetenzen auf dem Gebiet der Quantenoptik und der industriellen Sensorik bündeln und für neue Anwendungen nutzbar machen.“

InQuoSens ist nach dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) in Ilmenau und dem Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC Jena) in Jena das dritte Innovationszentrum, das in diesem Jahr vom Land gefördert wird. Die Einrichtung eines Innovationszentrums an der Schnittstelle von Photonik und Sensorik war zuletzt auch vom Wissenschaftsrat ausdrücklich befürwortet worden.

Von den Grundlagen bis zu konkreten Anwendungen

FSU Jena, Fraunhofer-IOF und TU Ilmenau arbeiten schon heute gemeinsam an der Frage, wie sich Quantentechnologien beispielsweise im autonomen Fahren oder der medizinischen Diagnostik anwenden lassen. „Mit InQuoSens entsteht ein leistungsfähiger Forschungsverbund, der in einem Themenfeld agiert, welches einerseits noch Gegenstand exzellenter Grundlagenforschung, andererseits aber bereits Treiber konkreter Innovationen in der optischen Sensorik ist“, sagte der Präsident der Universität Jena, Prof. Dr. Walter Rosenthal. „Die damit verbundenen Entwicklungsperspektiven werden die Attraktivität des Standorts Jena für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiter steigern. Daneben wird die Strahlkraft erfolgreicher Forschung in den Quantentechnologien, verbunden mit der darauf ausgerichteten akademischen Lehre, die Anziehungskraft der Thüringer Universitäten für Studierende fördern.“

„Das Innovationszentrum soll nicht zuletzt auch der Graduiertenausbildung und dem Technologietransfer dienen“, betonte Prof. Dr. Kai-Uwe Sattler, Prorektor Wissenschaft der Technischen Universität Ilmenau. Quantenoptik und Sensorik werden im InQuoSens insbesondere durch das Abbe Center of Photonics (ACP) der FSU Jena und das Institut für Mikro- und Nanotechnologien MacroNano® (IMN) der TU Ilmenau vertreten. Die unmittelbare Zusammenarbeit beider technologisch komplementär aufgestellter Zentren befähigt InQuoSens, die gesamte wissenschaftliche Prozesskette von der Grundlagenforschung, Prozessentwicklung, Charakterisierung, Systemintegration und Prototypenentwicklung in der Quantenoptik und Sensorik abzudecken und auf die konkreten Innovationsbedarfe der Thüringer Industrie einzugehen.

„Die Verbindung der komplementären Kompetenzen und wissenschaftlichen Alleinstellungsmerkmale im Innovationszentrum wird ein Schwergewicht in der internationalen Forschung im Bereich der Quantentechnologien entstehen lassen“, sagte der Direktor des Instituts für Angewandte Physik der FSU Jena und des Fraunhofer-IOF, Prof. Dr. Andreas Tünnermann.

[Gemeinsame Pressemitteilung aller beteiligten Institutionen]

Newsletter 02/2017

Präsident der Faunhofer-Gesellschaft zu Gast am IMN MacroNano

Besucher zum Tag der offenen Tür

Nach der Unterzeichnung des Gründungsvertrags des neuen Fraunhofer-Projektzentrums im TMWWDG in Erfurt am 18.08.2017, besuchte der Präsident der Faunhofer-Gesellschaft, Prof. Neugebauer, direkt im Anschluss daran das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano. Begleitet wurde er von Tankred Schipanski, Senatsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft.

                                                                                                            In dem einstündigen Termin wurden potentielle Kooperationsfelder des neu entstehenden Projektzentrums und dem IMN MacroNano eruiert. Die interdisziplinäre Arbeit des Projektzentrums im Bereich Mikroelektronischer und Optischer Systeme für die Biomedizin bietet interessante Anknüpfungspunkte an die TU Ilmenau. Das nach eigenen Aussagen wirtschaftlich orientierte Fraunhofer-Projektzentrum wird aus drei Forschergruppen der Fraunhofer-Institute für Photonische Mikrosysteme IPMS, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, sowie dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, am Standort Erfurt gebildet. Im Gespräch mit dem Rektor der TU Ilmenau, dem Institutsdirektor und zahlreichen Fachgebieten des Instituts stellte Prof. Neugebauer klar, dass die biomedizinische Elektronik einen stetig wachsenden Einfluss auf die Neugestaltung der Gesellschaft haben werde.

Weitere Informationen zum neugegründeten Projektzentrum finden Sie in der Pressemitteilung der Fraunhofer Gesellschaft.

Projektabschluss NanoTecLearn

Besucher zum Tag der offenen Tür

Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien und das Institut für Medientechnik laden zur Abschlussveranstaltung des Projektes "NanoTecLearn" am 19. Juli 2017 von 10:00 bis 15:00 Uhr in den Feynmanbau 114/115 ein.

NanoTecLearn ist eine Wissensplattform zur Mikro-Nano-Integration. Mikro- und Nanotechnologien sind wichtige Zukunftstechnologien für wirtschaftliche Wachstumsbranchen. Der schnelle Wissenszuwachs und  die Situation in KMU erfordern Bildungskonzepte, um extern verfügbares Wissen in die Unternehmen zu transferieren. Drei Lehrstühle der TU Ilmenau erarbeiten zusammen mit Verbänden und Unternehmen die Plattform.
Ziel ist es, das Unsichtbare der Mikro-und Nanotechnologie für die Aus- und Weiterbildung erfahrbar zu machen. Die Plattform soll Unternehmen gezielt unterstützen, Mitarbeiter auf dem Gebiet der Mikro-Nano-Integration zu qualifizieren. Digitale Medien ermöglichen variable didaktische Zugänge, zum Beispiel interaktive 3D-Visualisierungen und Formeln, hypermediale Texte mit interaktiven Aufgaben. Szenarien aus dem Arbeitsalltag werden mit theoretischem Basiswissen verknüpft.

Wir trauern um Gerd Eichhorn

Besucher zum Tag der offenen Tür

Wir trauern um Doz. Dr.-Ing. habil Gerd Eichhorn, der am 02.05.2017 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Er war von 1965 in der damaligen Sektion PHYTEB und dann in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik bis zu seinen Ausscheiden im Jahr 2004 als Dozent für Mikroelektronik tätig.

Nach dem Studium der Chemie in Halle kam er 1965 an die TH Ilmenau und begann eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Chemie/Werkstoffe. Er promovierte 1969 mit der Arbeit „Herstellung epitaktischer Heteroübergänge aus Zinkselenid und Galliumarsenid durch chemischen Transport“.

Er habilitierte sich 1984 mit einer auch heute noch sehr aktuellen Arbeit zur „Präparation und Untersuchung von Aluminumnitridschichten für die Mikroelektronik“. In den neunziger Jahren leistete er eine erhebliche wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der schnellen thermischen Prozesse (Rapid Thermal Processing) für die Mikro- und Nanoelektronik, indem unter seiner Leitung, ein völlig neuartiger Reaktortyp für die Oxidation, chemische Dampfphasenabscheidung (CVD) und das Tempern von Halbleiterterscheiben entwickelt wurde.

Nach seiner Ernennung als Fachgebietsleiter für die Halbleitertechnologie war er dann einer der Gründungsväter des Zentrums für Mikro und Nanotechnologie, welches aus einer im Dezember 1992 unter seiner Leitung kurzfristig zu erstellenden Studie hervorging. Er bereitete die Begutachtung durch die DFG 1998 vor, die dann zum Bau des Technologiegebäudes führte. Hier war er der Vertreter der Universität, der in allen Fragen zum Bau und zur Ausstattung die Fäden in der Hand hielt. Er fungierte als kompetenter Ansprechpartner für die Auswahl der Großgeräte, da er sehr ruhig und vermittelnd die vielfältigen Interessen der zukünftigen Nutzer in geordnete Bahnen lenkte. Durch die vielfältigen Absprachen mit dem Ministerium in Erfurt, dem Dezernat Bau, den Architekten und mit den zukünftigen Nutzern hat er alle Gründungsdirektoren des ZMN uneigennützig unterstützt. Er wirkte an einer Schlüsselstelle der wissenschaftlichen Erneuerung der Universität und legte den Grundstein für die erhebliche Verbesserung der Forschungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien an vorderster Stelle mit. 

Für diese Leistungen beim Aufbau des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien (Feynmanbau) der Technischen Universität Ilmenau wurde er 2006 mit der Universitätsmedaille der Technischen Universität Ilmenau ausgezeichnet. Rektor Peter Scharff würdigte in der Laudatio den unermüdlichen Einsatz Gerd Eichhorns bei der Errichtung des Forschungszentrums u. a. mit folgenden Worten: „Seine konstruktive und fachlich versierte Art ermöglichte es, die wissenschaftlichen Anforderungen und Visionen in realisierbare Vorschläge umzusetzen.“

Dr. Gerd Eichhorn hat mit seiner zielstrebigen Arbeit wesentlich zum Aufbau des heute sehr erfolgreichen Zentrums für Mikro- und Nanotechnologie beigetragen.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

TU Ilmenau auf der Hannover Messe

Besucher zum Tag der offenen Tür

Vom 24. - 28. April 2017 konnte der Stand der TU Ilmenau auf der Hannover Messe besichtigt werden. Unter dem Motto "Tools for the Life Sciences" wird der Stand vom Fachgebiet Nanobiosystemtechnik ausgestellt und betreut. Weitere Exponate lieferten die Fachgebiete Multimodale Datenanalyse in der Biomedizintechnik, Elektroniktechnologie und Mikromechanische Systeme. 

Tag der offenen Tür am ZMN

Besucher zum Tag der offenen Tür

Rund 250 Gäste konnten am Samstag, den 22. April 2017 zum Tag der offenen Tür am ZMN begrüßt werden. Neben den zahlreichen Führungen für interessierte Studienanfänger, Alumni und mitgebrachten Eltern, stellten auch Studierende Ihre Masterstudiengänge vor. Experimente rund um den Stickstoff, die Wirkungsweise eines Wii-Controllers und die Darstellung einer Wärmebildkamera rundeten das bunte Programm im Feynmanbau ab.

Ein Ereignis, das es zu feiern gilt - 15 Jahre ZMN

1. Industrie-Innovationsdialog an der TU Ilmenau

Am 15. Februar 2017 startet das neue Veranstaltungsformat der LEG Thüringen „Industrie-Innovationsdialog“ (IID) an der TU Ilmenau. Bei dem Treffen zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Thüringen geht es um die bessere Verknüpfung zwischen (Grundlagen-)Forschung und Industrieanwendungen. Damit soll die Innovationskraft Thüringens weiter ausgebaut werden.

Thüringen verfügt über eine ausdifferenzierte und leistungsstarke Forschungslandschaft. Die Herausforderung ist hierbei, die vorhandene Expertise in Produkte zu überführen. Mit dem Industrie-Innovationsdialog stellt die LEG Thüringen eine Plattform zur Verfügung, bei denen Forschungseinrichtungen regionalen Unternehmen vor Ort ihre Expertise vorstellen und den Bedarf an industrienaher Forschung gemeldet bekommen. „An Innovationen sind mindestens zwei Partner beteiligt – die Forschung und die Industrie. Diese beiden Partner sollten daher regelmäßig in intensiven Austausch miteinander treten.“, so Peter Schaaf, Professor für Werkstoffe für die Elektrotechnik an der TU Ilmenau und Mitinitiator des ersten Industrie-Innovationsdialogs. Ziel ist es, innovative Ansätze und wissenschaftliche Erkenntnisse industrienah weiterzuentwickeln und zur Marktreife zu bringen.

Wie wichtig die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft für den wirtschaftlichen Erfolg ist, kann auch Lars Dittrich, Geschäftsführer der 5microns GmbH aus eigener Erfahrung bestätigen: „Aus meiner Sicht ist Thüringen in vielerlei Hinsicht sehr gut aufgestellt, was die Infrastruktur anbelangt. In einem KMU-dominierten, flächen- und bevölkerungsmäßig vergleichsweise kleinen Bundesland gelingt Innovation aber nur durch Kooperation.“ Als ingenieurtechnischer
(Entwicklungs-)Dienstleister im Bereich der Mikrosystemtechnik arbeitet die 5microns GmbH seit ihrer Gründung eng und erfolgreich mit dem Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN) der TU Ilmenau zusammen. Mit seinem Vortrag im Rahmen des 1. Industrie-Innovationsdialogs möchte er die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Risiken und Grenzen solch einer engen Zusammenarbeit vorstellen.

Neben direkten Gesprächen zwischen Unternehmen und Hochschulen legt die LEG ebenso Wert auf Wissensvermittlung im Rahmen der Projektfinanzierung für FuE-Projekte. 

Anmeldungen sind noch bis 9. Februar 2017 unter www.cluster-thueringen.de/iid möglich.

Programm des 1. Industrie-Innovationsdialogs

 

Kontakt:

Prof. Peter Schaaf
FG Werkstoffe der Elektrotechnik
Tel.: 03677 69-3611
E-Mail: peter.schaaf@tu-ilmenau.de

Nobelpreisträgerin zu Gast an der TU Ilmenau

Prof. Jacobs

Die Nobelpreisträgerin Frau Prof. Christiane Nüsslein-Volhard war am 01. Februar 2017 zu Gast im Institut für Mikro- und Nanotechnologien. Nach einem Termin mit der Gruppe um Herrn Prof. Schober ließ sie sich die technische Infrastruktur im ZMN zeigen. Der Anlass Ihres Besuchs galt dem danach stattfindenden gemeinsamen Kolloquium der Chemie und Physik. In Ihrem Vortrag „Gradient models in developmental biology: a historical perspective“ führte die Wissenschaftlerin des Max-Plack-Instituts in den geschichtlichen Abriss von Erklärungsmodellen ein, wie aus einer Zelle ein komplexes Lebewesen werden kann. Im voll besetzten Hörsaal saßen neben zahlreichen Studierenden und Professoren auch der Rektor der TU Ilmenau und die ehemalige Vorsitzende des Wissenschaftsrats Frau Prof. Schipanski. 

Ihren Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt Christiane Nüsslein-Volhard 1995 für ihre Forschungen über die genetische Kontrolle der frühen Embryonalentwicklung. Nach fast zwei Jahrzehnten als Direktorin der Abteilung für Genetik des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen, leitet Prof. Nüsslein-Volhard an jenem MPI seit 2014 die Emeritus-Forschungsgruppe "Color pattern formation".

Kontakt:
Prof. Andreas Schober
FG Nanobiosystemtechnik
Tel.: 03677 69-3387
E-Mail: andreas.schober@tu-ilmenau.de

TU Ilmenau forscht an den "Leiterplatten von morgen"

Foto: Karsten Möbius
Prof. Jacobs

Über die Leiterplatten von morgen spricht Prof. Heiko Jacobs, Fachgebiet für Nanotechnologie an der TU Ilmenau, am

31. Januar 2017, 12:40 Uhr bei MDR Kultur.

Seine Forschung verfolgt das Ziel, die gegenwärtig starren Leiterplatten dehnbar zu gestalten. Über die Herausforderung, die darauf befindliche Elektronik ebenfalls aus ihrem bisher starren Zustand herauszuholen berichtet Prof. Jacobs im Interview. 

Kontakt:
Prof. Heiko Jacobs
FG Nanotechnologie
Tel.: 03677 69-3723
E-Mail: heiko.jacobs@tu-ilmenau.de

Kluge Köpfe in Thüringen

Am 10. und 11. November 2016 war LexiTV vom mdr an der TU Ilmenau unterwegs. Spannende Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Technischen Universität sowie einen Überblick über aktuelle Forschungsthemen sind das Ergebnis der Dreharbeiten.

Wissenschaft zum Staunen und Anfassen aus dem IMN MacroNano findet man ab Minute 44:50.  

Kluge Köpfe in Thüringen: LexiTV vor Ort in Ilmenau und Jena

DFG-Graduiertenkolleg für internationale Spitzenforschung

Prof. E. Manske, Sprecher des Graduiertenkollegs / © TU Ilmenau
Prof. Schober

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat der Technischen Universität Ilmenau die Einrich­tung des Graduiertenkollegs „Spitzen- und laserbasierte 3D-Nanofabrikation in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen (NanoFab)“ bewilligt und fördert es mit 5,7 Millionen Euro für viereinhalb Jahre. Graduiertenkollegs sind unter Universitäten sehr begehrt, denn die Förderung ermöglicht ihnen hochspezialisierte Spitzenforschung und eröffnet gleichzeitig jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, einen Doktorgrad zu erlangen.

Da die zunehmende Verkleinerung von Bauelementen auf Größen bis zu unter 10 Nanometern die Produktion vor immer größere Schwierigkeiten stellt, wird das Graduiertenkolleg NanoFab innovative Fertigungsverfahren im Nanometerbereich für großflächige zwei- und dreidimensionale Strukturen entwickeln. Solche Arbeiten erfolgen an Nanopositionier- und Nanomessmaschinen größter Präzision. Unter Einsatz von spitzen- und laserbasierten Techniken werden die Wissenschaftler um den Sprecher des Graduiertenkollegs, Professor Eberhard Manske, alternative Lithographieverfahren erarbeiten, mit denen zum Beispiel Präzisionsoptiken mit neuen, bislang nicht möglichen optischen Eigenschaften gefertigt werden können. Ebenso soll die Herstellung ultrakleiner Bauelemente für elektronische Geräte bis in den Nanometerbereich erforscht werden. Dadurch finden auf einem Mikrochip immer mehr Transistoren Platz, die unter anderem Smartphones, Tablets und PCs hohe Rechenleistungen ermöglichen.

Professor Manske, Leiter des Fachgebiets Fertigungs- und Präzisionsmesstechnik an der TU Ilmenau, ist sich sicher, die Vorgabe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 13 Doktoranden die Chance zu bieten, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren, erfüllen zu können: „Mit unserem seit vielen Jahre erfolgreich entwickelten Kompetenzzentrum Nanopositionier- und Nanomessmaschinen an der TU Ilmenau bestehen dazu die besten Voraussetzungen. Es verfügt über eine weltweit einzigartige wissenschaftlich-technische Ausstattung: fünf Nanopositionier- und Nanomessmaschinen, mit denen wir nun auch die Forschung auf dem Gebiet der Nanofabrikation vorantreiben werden.“

Der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, freut sich über die Einrichtung des neuen Graduiertenkollegs sehr: „Das ist ein großer Erfolg für die Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Nanopositionier- und Nanomessmaschinen und untermauert die weltweite Spitzenposition der TU Ilmenau in diesem Bereich.“

Kontakt:
Prof. Eberhard Manske
Sprecher Graduiertenkolleg NanoFab
Tel.: 03677 69-1250
E-Mail: eberhard.manske@tu-ilmenau.de