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Prof. Dr. Stefan Sinzinger

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INHALTE

Newsarchiv

News-Archiv

Workshop "Spektroskopische Ellipsometrie"

Einladung zum  Technologieworkshop Spektroskopische Ellipsometrie

Dozenten: Dipl.-Phys. Sven Peters,
M.Sc. Marcus Klein; SENTECH Instruments

Am Vormittag des 05.02.2019 findet ab 9:00 Uhr im Raum 115 (Feynmanbau) ein Technologieworkshop zum Thema Spektroskopische Ellipsometrie statt.

Die Applikationsexperten der Firma SENTECH Instruments
stellen neue Lösungen auf dem Gebiet der winkel- und spektral aufgelösten Ellipsometrie vor und beantworten Fragen zum Messverfahren und dessen Anwendungsmöglichkeiten.

Alle Interessierten sind zur Teilnahme am Workshop eingeladen.

[Januar 2019]

Vorlesungsreihe Vakuumtechnik

Vakuumtechnik für techn. und wiss. MitarbeiterInnen
Dr. Gernot Ecke

13:00 Uhr, Feynmanbau 115

15. Janaur 2019
22. Januar 2019
05. Februar 2019
12. Februar 2019

Alle interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind herzlich eingeladen!

[Januar 2019]

iENA 2018

Wir gratulieren M. Sc. Andreas Wiederhold und M. Sc. Markus Weidner, FG Technische Thermodynamik sowie Dr.-Ing. Bernd Halbedel, M. Sc. Oleksii Vakaliuk und Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Thomas Fröhlich, FG Prozessmesstechnik zu einer Goldauszeichnung bei der iENA 2018.

TU Ilmenau im BMBF-Adventskalender

Das FG Werkstoffe der Elektrotechnik an der TU Ilmenau forscht in einem BMBF-geförderten Projekt an Nano-Goldpartikeln & wie die kleinen Kugeln reproduziert werden können, um dann in der Medizin & der Energiewirtschaft & ev. am Mini-Weihnachtsbaum zum Einsatz zu kommen...

... und ist im BMBF-Adventskalender Tür Nummer 1.

[Dezember 2018]

IMN-Wahl

Ergebnisse der Wahl des Vorstands und Direktoriums (11. Juli 2018)

Wahlergebnis Direktor und stellvertretender Direktor

Wahlergebnis Vorstand

Ergebnisse der Wahl zum Institutsrat 2018 (11. - 15. Juni 2018)

Wahlergebnis der akademischen und nicht akademischen MitarbeiterInnen

[Juli 2018]

Wahlen am IMN MacroNano

 

Wahlbekanntmachung für das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano®

Wahl des Institutsrates

 

 

Vom 11. – 15.06.2018 (KW 24) findet an der Technischen Universität Ilmenau auf der Grundlage des Thüringer Hochschulgesetzes und in entsprechender Anwendung der Wahlordnung der TU Ilmenau die Wahl zum Institutsrat des Instituts für Mikro- und Nanotechnologien statt.

Gemäß § 5 der Institutsordnung sind zu wählen:

-     acht Vertreter der Gruppe der akademischen Mitarbeiter und Doktoranden

-     ein Vertreter der Gruppe der sonstigen Mitarbeiter

Die Wählerverzeichnisse liegen vom 07. – 25.05.2018 in den Dekanaten der Fakultäten EI, MB, MN, IA und im ZMN-Sekretariat aus.

Die Wahlvorschläge sind bis zum 18.05.2018 bei Frau Maria Illing einzureichen. Die Vorschlagslisten werden ab dem 24.05.2018 veröffentlicht.

Stimmabgabe

DatumUhrzeitOrt
11.–13.06.2018

08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Feynmanbau, R.302
14.06.201808:00 - 12:00 UhrFeynmanbau, R.302
14:30 - 17:00 UhrFaradaybau, R.3009
15.06.201808:00 - 12:00 Uhr Faradaybau, R.3009
13:00 - 17:00 UhrFeynmanbau, R.302

 

Briefwahl: Bitte stellen Sie einen schriftlichen Antrag bis zum 30.05.2018 bei Frau Maria Illing. Die Wahlunterlagen werden Ihnen anschließend zur Verfügung gestellt.

Die Wahl endet am 15.06.2018 um 17:00 Uhr. Die Ergebnisse werden nach der Stimmauszählung bekannt gegeben.

gez.

Maria Illing, Katrin Lambeck                                             Ilmenau, den 04.05.2018

[Mai 2018]

AMA Innovationspreis 2018 für FG Prozessmesstechnik

Den AMA Innovationspreis vom AMA Verband für Sensorik und Messtechnik wurde am 26. Juni 2018 u.a. an Dr. Marc Schalles vom Fachgebiet Prozessmesstechik vergeben. Das iTherm TrustSens TM37x ist ein Thermometer, bei dem die Kalibrierfunktion automatisch im laufenden Prozess stattfindet. Die Kalibrierfunktion basiert auf der im ferroelektrischen Material bekannten Curie-Temperatur. Wird diese erreicht un die Phasenumwandlung des Materials findet statt, kann der digitale Anzeigenwert mit der (Curie-)Temperatur abgeglichen werden. Dies findet im laufenden Prozess statt und trägt somit erheblich zur Kostenreduktion in der Produktion bei.

Entwickelt wurde das Thermometer gemeinsam mit der Firma Endress+Hauser aus Nesselwang.

IVAM Newsletter

[Juni/Juli 2018]

Thüringer Forschungspreis 2018 für Team um Prof. Thomas Fröhlich

Foto: TU Ilmenau

Den diesjährigen Thüringer Forschungspreis im Bereich Angewandte Forschung erhält das Team um Prof. Thomas Fröhlich im Bereich der "Angewandten Forschung". Der Preis wird seit 1995 jährlich verliehen und ehrt Spitzenleistungen in der Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes. 

 

Die Forschergruppe, bestehend aus Prof. Dr.‐Ing. Thomas Fröhlich, apl. Prof. Dr.‐Ing. Roland Füßl, Dr.‐Ing. Michael Kühnel, Dipl‐Ing. Gunter Krapf, Dr.‐Ing. Falko Hilbrunner und Dr.‐Ing. Jan Schleichert, entwickelte in ihrem Projekt ein präzises Kalibriersystem für Mikro- und Nanokraftsensoren. Diese hochpräzisen Kraftkalibriergeräte ermöglichen es, mikroskopisch kleine Kraftsensoren mit Kräften im Bereich weniger Nanonewton zu kalibrieren. Ein typisches Anwendungsfeld sind hierbei Cantilever von Raster-Kraft-Mikroskopen. 

Pressemiteilung der TU Ilmenau

[April 2018]

Metamorphic Electronics: Stretching into Complex Forms

Recent advancement in the field of electronics has taken a shift to enable the realization of mechanical stretchable electronic products. Mechanical stretchability is key to produce electronic systems, which morph to take on new form factors. However, current strategies have some limitations. For example, wrapping of a standard PET bottle with electronics would greatly benefit from stretchable electronics with a tailored localized stretchability to better adapt to the shape of the bottle. Similarly, the human skin has areas of low and high stretchability. In other words, it is desired to realize stretchable electronics with a tailored local elastic module to enable a more seamless integration with 3D shaped objects or objects which change shape. Such a technology would help to realise “metamorphic electronic systems”, which are electronic products that change shape.

In their article published in Advanced Materials Technologies, a research group from Technical University of Ilmenau, Germany demonstrated a metamorphic microphone array, which morphs from a concave to a planar to a convex shape, and to many other complex geometries. The group reported a method to produce metamorphic integrated microphone arrays using a process, which is fully compatible with conventional printed circuit board technology, commercially available surface mount devices, and robotic mounting methods. The morphing array enables a better sound source localization when compared to existing static and planar arrangements. According to the article, a change in morphology has an enormous influence on the device functionality. To go further, it would be possible to adjust the morphology of the structure for the desired functionality in real time.

The concept of metamorphic acoustoelectronic arrays enables many new applications in the acoustic sensing. For example, one could potentially wrap a stretchable array of ultrasonic sensors and/or emitters around various 3D objects. Applications range from material to medical diagnostics, applications of ultrasound-based imagers achieving a new quality.

The future of metamorphic electronics is enormous. Fully developed, any electronic product known today may take on new 3D shapes and interesting form factors in the future. However, the field is young, and there is plenty of room for discoveries, development, and new architectures.

Original from:

https://www.advancedsciencenews.com/metamorphic-electronics-stretching-complex-forms/

[März 2018]

Grußwort für das Jahr 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in neu gewonnener Tradition möchten wir das Jahr 2018 wieder damit starten ein paar Worte an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Instituts und des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien zu richten.

2017 konnten wir die guten Entwicklungen aus 2016 bestätigen. Mit über 75 bearbeiteten Projekten und einer Gesamtsumme von 7,5 Millionen Euro bewahren wir uns zu recht die Position als führendes interdisziplinäres Institut der TU Ilmenau.  Es ist immer wieder beeindruckend zu erleben, wie die wissenschaftlichen Mitarbeiter aus allen Fachgebieten zu diesem gemeinsamen Erfolg beitragen. Neben ihrem Know-how, Fleiß und oftmals langjähriger Erfahrung, sind es vor allem die immer wiederkehrende Kreativität in der Aufgabenlösung, sowie die Verfolgung eigener Ideen, die zu neuen Projekten und zu unserem Erfolg beitragen.

Nicht unerwähnt lassen möchten wir die Arbeit der MitarbeiterInnen des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Fachgebieten, die in unserem Haus zentrale Aufgaben übernehmen. Immer neue Anlagen und Geräte erweitern unser Spektrum an wissenschaftlichen Dienstleistungen und neue administrative Herausforderungen gestalten unser Haus. Diese Leistung in immer gleichbleibender Qualität zu garantieren, ist Garant und Grundlage unserer wissenschaftlichen Ergebnisse. Gerade im Hinblick der Verabschiedung vieler Kollegen in den Ruhestand möchten wir den Kollegen, die diese Arbeiten übernehmen, unseren Dank aussprechen.

Blicken wir auf das Jahr 2017 zurück, so gab es viele bedeutsame Ereignisse. Zuvorderst ist da natürlich unser 15jähriges Bestehen des Zentrums. Mit der kleinen Feier konnten wir kurz innehalten im normalen Tagesgeschäft und uns auch einmal wohlverdient auf die Schulter klopfen. Umso schmerzhafter ist, wenn wir uns von Menschen verabschieden müssen, die wegweisend für die Entwicklung unseres Hauses waren. Mit Gerd Eichhorn verloren wir einen ehemaligen geschätzten Kollegen, der mit Recht als einer der Gründerväter des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien bezeichnet werden kann.

Zu den wissenschaftlichen Erfolgen des letzten Jahres kann neben vielen anderen sicherlich die Einwerbung zweier neuer Forschergruppen gezählt werden. Eine davon ist dem neu gegründeten Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik zuzuordnen. Die Mittel für die Förderung (2017 - 2022) der Standorte Ilmenau und Jena (Abbe Center of Photonics) als Forschungsverbund werden vorrangig in neue Anlagen und Personal fließen.

Neben unseren Leistungen in der Forschung sollten wir aber auch nicht vergessen, dass ein nicht unbeträchtlicher Anteil unserer täglichen Arbeit der Ausbildung junger Menschen dient. Die Überführung des Masters für Mikro- und Nanotechnologien in einen englischsprachigen Studiengang bietet für uns als Institut die Möglichkeit der weiteren Internationalisierung. Einen Beitrag zur Weiterbildung unserer Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses leistet auch unser Kolloquium. Als zentraler Anlaufpunkt innerhalb des Semesters dient es der Belebung des Institutsgedankens – über Fakultäten und Fachgebiete hinweg gemeinsam zusammenzuarbeiten. Wir möchten daher diese Stelle nutzen um explizit dazu anzuregen, auch Vorträge außerhalb des eigenen Fachbereichs zu besuchen.

Im Jahr 2018 liegen noch viele spannende Entwicklungen vor uns. Die umfangreichen Aktivitäten des letzten Jahres zur Beantragung des SFB Transregios unter der Leitung von Prof. Schaaf finden im Februar ihren Höhepunkt bei der Begutachtung durch die DFG. Wir wünschen hier allen Protagonisten einen guten Endspurt und positive Ergebnisse. Von ebenso besonderer Bedeutung für unser Institut werden die zu erwartenden Neuberufungen in der Mikrosystemtechnik und der Mikro- und nanoelektronischen Systeme sein.

Für 2018 wünschen wir uns das Anknüpfen an unsere wissenschaftlichen Erfolge, die uns als TU Ilmenau in der deutschen Forschungslandschaft der Mikro- und Nanotechnologien weiter an die Spitze bringen werden.

 

Jens Müller                                                        Stefan Krischok                                Maria Illing

[Januar 2018]

IENA-Gold für künstliche Photosynthese

Bei der Preisverleihung der Fachmesse "Ideen - Erfindungen - Neuheiten" am 12. Dezemeber 2017 wurden die erfolgreichen Einreichungen der Thüringer Aussteller gewürdigt. Insgesamt 14 Auszeichnungen gingen in den Freistaat.

Eine Goldmedaille erhielt Prof. Hannappel vom Fachgebiet Photovoltaik für seinen Durchbruch im Bereich der solaren Wasserspaltung.  Sein Team steigerte den Wirkungsgrad der so genannten direkten solaren Wasserspaltung von 12,4 auf 14 Prozent. Mit der Methode, die auf künstlicher Photosynthese beruht, lässt sich der Brennstoff Wasserstoff aus dem Licht der Sonne herstellen – sauber, nachhaltig und kostengünstig.

[Dezember 2017]

Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik entsteht in Jena und Ilmenau

Übergabe der Fördermittelbescheide (v.l): Andreas Tünnermann (IOF/FSU), Walter Rosenthal (Uni Jena), Wolfgang Tiefensee (TMWWDG), Kai-Uwe Sattler (TU Ilmenau), Jens Müller (TU Ilmenau)
Übergabe der Fördermittelbescheide (v.l): Andreas Tünnermann (IOF/FSU), Walter Rosenthal (Uni Jena), Wolfgang Tiefensee (TMWWDG), Kai-Uwe Sattler (TU Ilmenau), Jens Müller (TU Ilmenau)

In Thüringen entsteht ein neues Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik (InQuoSens). Dazu übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute (26.10.) zwei Förderbescheide über jeweils 1,5 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln an den Präsidenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), Prof. Dr. Walter Rosenthal, und den Prorektor Wissenschaft der Technischen Universität Ilmenau, Prof. Dr. Kai-Uwe Sattler. Die Mittel fließen insbesondere in die Anschaffung von Laborgeräten und in Personalkosten. Beide Universitäten werden gemeinsam Träger des neuen, standortübergreifenden Innovationszentrums.

 

Thüringens Wissenschaftsminister Tiefensee übergibt Förderbescheide über zusammen drei Millionen Euro an die Universitäten Jena und Ilmenau

Das Themenfeld Quantenoptik und Sensorik füge sich hervorragend in die Innovationsstrategie des Landes ein, Thüringen zu einem Vorreiter auf dem Gebiet der industriellen Messtechnik zu machen, sagte Wissenschaftsminister Tiefensee. „Durch die Quantenoptik können Messverfahren in vielen Bereichen weiter verfeinert und bisherige Begrenzungen überwunden werden.“ Das gelte z. B. für die Mikroskopie, die Halbleiter-Lithographie, Bildgebung oder die Sensorik. „Das neue Innovationszentrum soll die in Thüringen vorhandenen Kompetenzen auf dem Gebiet der Quantenoptik und der industriellen Sensorik bündeln und für neue Anwendungen nutzbar machen.“

InQuoSens ist nach dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) in Ilmenau und dem Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC Jena) in Jena das dritte Innovationszentrum, das in diesem Jahr vom Land gefördert wird. Die Einrichtung eines Innovationszentrums an der Schnittstelle von Photonik und Sensorik war zuletzt auch vom Wissenschaftsrat ausdrücklich befürwortet worden.

Von den Grundlagen bis zu konkreten Anwendungen

FSU Jena, Fraunhofer-IOF und TU Ilmenau arbeiten schon heute gemeinsam an der Frage, wie sich Quantentechnologien beispielsweise im autonomen Fahren oder der medizinischen Diagnostik anwenden lassen. „Mit InQuoSens entsteht ein leistungsfähiger Forschungsverbund, der in einem Themenfeld agiert, welches einerseits noch Gegenstand exzellenter Grundlagenforschung, andererseits aber bereits Treiber konkreter Innovationen in der optischen Sensorik ist“, sagte der Präsident der Universität Jena, Prof. Dr. Walter Rosenthal. „Die damit verbundenen Entwicklungsperspektiven werden die Attraktivität des Standorts Jena für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiter steigern. Daneben wird die Strahlkraft erfolgreicher Forschung in den Quantentechnologien, verbunden mit der darauf ausgerichteten akademischen Lehre, die Anziehungskraft der Thüringer Universitäten für Studierende fördern.“

„Das Innovationszentrum soll nicht zuletzt auch der Graduiertenausbildung und dem Technologietransfer dienen“, betonte Prof. Dr. Kai-Uwe Sattler, Prorektor Wissenschaft der Technischen Universität Ilmenau. Quantenoptik und Sensorik werden im InQuoSens insbesondere durch das Abbe Center of Photonics (ACP) der FSU Jena und das Institut für Mikro- und Nanotechnologien MacroNano® (IMN) der TU Ilmenau vertreten. Die unmittelbare Zusammenarbeit beider technologisch komplementär aufgestellter Zentren befähigt InQuoSens, die gesamte wissenschaftliche Prozesskette von der Grundlagenforschung, Prozessentwicklung, Charakterisierung, Systemintegration und Prototypenentwicklung in der Quantenoptik und Sensorik abzudecken und auf die konkreten Innovationsbedarfe der Thüringer Industrie einzugehen.

„Die Verbindung der komplementären Kompetenzen und wissenschaftlichen Alleinstellungsmerkmale im Innovationszentrum wird ein Schwergewicht in der internationalen Forschung im Bereich der Quantentechnologien entstehen lassen“, sagte der Direktor des Instituts für Angewandte Physik der FSU Jena und des Fraunhofer-IOF, Prof. Dr. Andreas Tünnermann.

[Gemeinsame Pressemitteilung aller beteiligten Institutionen]

Präsident der Faunhofer-Gesellschaft zu Gast am IMN MacroNano

Besucher zum Tag der offenen Tür

Nach der Unterzeichnung des Gründungsvertrags des neuen Fraunhofer-Projektzentrums im TMWWDG in Erfurt am 18.08.2017, besuchte der Präsident der Faunhofer-Gesellschaft, Prof. Neugebauer, direkt im Anschluss daran das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano. Begleitet wurde er von Tankred Schipanski, Senatsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft.

                                                                                                            In dem einstündigen Termin wurden potentielle Kooperationsfelder des neu entstehenden Projektzentrums und dem IMN MacroNano eruiert. Die interdisziplinäre Arbeit des Projektzentrums im Bereich Mikroelektronischer und Optischer Systeme für die Biomedizin bietet interessante Anknüpfungspunkte an die TU Ilmenau. Das nach eigenen Aussagen wirtschaftlich orientierte Fraunhofer-Projektzentrum wird aus drei Forschergruppen der Fraunhofer-Institute für Photonische Mikrosysteme IPMS, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, sowie dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, am Standort Erfurt gebildet. Im Gespräch mit dem Rektor der TU Ilmenau, dem Institutsdirektor und zahlreichen Fachgebieten des Instituts stellte Prof. Neugebauer klar, dass die biomedizinische Elektronik einen stetig wachsenden Einfluss auf die Neugestaltung der Gesellschaft haben werde.

Weitere Informationen zum neugegründeten Projektzentrum finden Sie in der Pressemitteilung der Fraunhofer Gesellschaft.

Projektabschluss NanoTecLearn

Besucher zum Tag der offenen Tür

Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien und das Institut für Medientechnik laden zur Abschlussveranstaltung des Projektes "NanoTecLearn" am 19. Juli 2017 von 10:00 bis 15:00 Uhr in den Feynmanbau 114/115 ein.

NanoTecLearn ist eine Wissensplattform zur Mikro-Nano-Integration. Mikro- und Nanotechnologien sind wichtige Zukunftstechnologien für wirtschaftliche Wachstumsbranchen. Der schnelle Wissenszuwachs und  die Situation in KMU erfordern Bildungskonzepte, um extern verfügbares Wissen in die Unternehmen zu transferieren. Drei Lehrstühle der TU Ilmenau erarbeiten zusammen mit Verbänden und Unternehmen die Plattform.
Ziel ist es, das Unsichtbare der Mikro-und Nanotechnologie für die Aus- und Weiterbildung erfahrbar zu machen. Die Plattform soll Unternehmen gezielt unterstützen, Mitarbeiter auf dem Gebiet der Mikro-Nano-Integration zu qualifizieren. Digitale Medien ermöglichen variable didaktische Zugänge, zum Beispiel interaktive 3D-Visualisierungen und Formeln, hypermediale Texte mit interaktiven Aufgaben. Szenarien aus dem Arbeitsalltag werden mit theoretischem Basiswissen verknüpft.

Wir trauern um Gerd Eichhorn

Besucher zum Tag der offenen Tür

Wir trauern um Doz. Dr.-Ing. habil Gerd Eichhorn, der am 02.05.2017 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Er war von 1965 in der damaligen Sektion PHYTEB und dann in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik bis zu seinen Ausscheiden im Jahr 2004 als Dozent für Mikroelektronik tätig.

Nach dem Studium der Chemie in Halle kam er 1965 an die TH Ilmenau und begann eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Chemie/Werkstoffe. Er promovierte 1969 mit der Arbeit „Herstellung epitaktischer Heteroübergänge aus Zinkselenid und Galliumarsenid durch chemischen Transport“.

Er habilitierte sich 1984 mit einer auch heute noch sehr aktuellen Arbeit zur „Präparation und Untersuchung von Aluminumnitridschichten für die Mikroelektronik“. In den neunziger Jahren leistete er eine erhebliche wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der schnellen thermischen Prozesse (Rapid Thermal Processing) für die Mikro- und Nanoelektronik, indem unter seiner Leitung, ein völlig neuartiger Reaktortyp für die Oxidation, chemische Dampfphasenabscheidung (CVD) und das Tempern von Halbleiterterscheiben entwickelt wurde.

Nach seiner Ernennung als Fachgebietsleiter für die Halbleitertechnologie war er dann einer der Gründungsväter des Zentrums für Mikro und Nanotechnologie, welches aus einer im Dezember 1992 unter seiner Leitung kurzfristig zu erstellenden Studie hervorging. Er bereitete die Begutachtung durch die DFG 1998 vor, die dann zum Bau des Technologiegebäudes führte. Hier war er der Vertreter der Universität, der in allen Fragen zum Bau und zur Ausstattung die Fäden in der Hand hielt. Er fungierte als kompetenter Ansprechpartner für die Auswahl der Großgeräte, da er sehr ruhig und vermittelnd die vielfältigen Interessen der zukünftigen Nutzer in geordnete Bahnen lenkte. Durch die vielfältigen Absprachen mit dem Ministerium in Erfurt, dem Dezernat Bau, den Architekten und mit den zukünftigen Nutzern hat er alle Gründungsdirektoren des ZMN uneigennützig unterstützt. Er wirkte an einer Schlüsselstelle der wissenschaftlichen Erneuerung der Universität und legte den Grundstein für die erhebliche Verbesserung der Forschungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien an vorderster Stelle mit. 

Für diese Leistungen beim Aufbau des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien (Feynmanbau) der Technischen Universität Ilmenau wurde er 2006 mit der Universitätsmedaille der Technischen Universität Ilmenau ausgezeichnet. Rektor Peter Scharff würdigte in der Laudatio den unermüdlichen Einsatz Gerd Eichhorns bei der Errichtung des Forschungszentrums u. a. mit folgenden Worten: „Seine konstruktive und fachlich versierte Art ermöglichte es, die wissenschaftlichen Anforderungen und Visionen in realisierbare Vorschläge umzusetzen.“

Dr. Gerd Eichhorn hat mit seiner zielstrebigen Arbeit wesentlich zum Aufbau des heute sehr erfolgreichen Zentrums für Mikro- und Nanotechnologie beigetragen.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Newsletter 02/2017

TU Ilmenau auf der Hannover Messe

Besucher zum Tag der offenen Tür

Vom 24. - 28. April 2017 konnte der Stand der TU Ilmenau auf der Hannover Messe besichtigt werden. Unter dem Motto "Tools for the Life Sciences" wird der Stand vom Fachgebiet Nanobiosystemtechnik ausgestellt und betreut. Weitere Exponate lieferten die Fachgebiete Multimodale Datenanalyse in der Biomedizintechnik, Elektroniktechnologie und Mikromechanische Systeme. 

Tag der offenen Tür am ZMN

Besucher zum Tag der offenen Tür

Rund 250 Gäste konnten am Samstag, den 22. April 2017 zum Tag der offenen Tür am ZMN begrüßt werden. Neben den zahlreichen Führungen für interessierte Studienanfänger, Alumni und mitgebrachten Eltern, stellten auch Studierende Ihre Masterstudiengänge vor. Experimente rund um den Stickstoff, die Wirkungsweise eines Wii-Controllers und die Darstellung einer Wärmebildkamera rundeten das bunte Programm im Feynmanbau ab.

1. Industrie-Innovationsdialog an der TU Ilmenau

Am 15. Februar 2017 startet das neue Veranstaltungsformat der LEG Thüringen „Industrie-Innovationsdialog“ (IID) an der TU Ilmenau. Bei dem Treffen zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Thüringen geht es um die bessere Verknüpfung zwischen (Grundlagen-)Forschung und Industrieanwendungen. Damit soll die Innovationskraft Thüringens weiter ausgebaut werden.

Thüringen verfügt über eine ausdifferenzierte und leistungsstarke Forschungslandschaft. Die Herausforderung ist hierbei, die vorhandene Expertise in Produkte zu überführen. Mit dem Industrie-Innovationsdialog stellt die LEG Thüringen eine Plattform zur Verfügung, bei denen Forschungseinrichtungen regionalen Unternehmen vor Ort ihre Expertise vorstellen und den Bedarf an industrienaher Forschung gemeldet bekommen. „An Innovationen sind mindestens zwei Partner beteiligt – die Forschung und die Industrie. Diese beiden Partner sollten daher regelmäßig in intensiven Austausch miteinander treten.“, so Peter Schaaf, Professor für Werkstoffe für die Elektrotechnik an der TU Ilmenau und Mitinitiator des ersten Industrie-Innovationsdialogs. Ziel ist es, innovative Ansätze und wissenschaftliche Erkenntnisse industrienah weiterzuentwickeln und zur Marktreife zu bringen.

Wie wichtig die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft für den wirtschaftlichen Erfolg ist, kann auch Lars Dittrich, Geschäftsführer der 5microns GmbH aus eigener Erfahrung bestätigen: „Aus meiner Sicht ist Thüringen in vielerlei Hinsicht sehr gut aufgestellt, was die Infrastruktur anbelangt. In einem KMU-dominierten, flächen- und bevölkerungsmäßig vergleichsweise kleinen Bundesland gelingt Innovation aber nur durch Kooperation.“ Als ingenieurtechnischer
(Entwicklungs-)Dienstleister im Bereich der Mikrosystemtechnik arbeitet die 5microns GmbH seit ihrer Gründung eng und erfolgreich mit dem Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN) der TU Ilmenau zusammen. Mit seinem Vortrag im Rahmen des 1. Industrie-Innovationsdialogs möchte er die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Risiken und Grenzen solch einer engen Zusammenarbeit vorstellen.

Neben direkten Gesprächen zwischen Unternehmen und Hochschulen legt die LEG ebenso Wert auf Wissensvermittlung im Rahmen der Projektfinanzierung für FuE-Projekte. 

Anmeldungen sind noch bis 9. Februar 2017 unter www.cluster-thueringen.de/iid möglich.

Programm des 1. Industrie-Innovationsdialogs

 

Kontakt:

Prof. Peter Schaaf
FG Werkstoffe der Elektrotechnik
Tel.: 03677 69-3611
E-Mail: peter.schaaf@tu-ilmenau.de

Ein Ereignis, das es zu feiern gilt - 15 Jahre ZMN

Nobelpreisträgerin zu Gast an der TU Ilmenau

Prof. Jacobs

Die Nobelpreisträgerin Frau Prof. Christiane Nüsslein-Volhard war am 01. Februar 2017 zu Gast im Institut für Mikro- und Nanotechnologien. Nach einem Termin mit der Gruppe um Herrn Prof. Schober ließ sie sich die technische Infrastruktur im ZMN zeigen. Der Anlass Ihres Besuchs galt dem danach stattfindenden gemeinsamen Kolloquium der Chemie und Physik. In Ihrem Vortrag „Gradient models in developmental biology: a historical perspective“ führte die Wissenschaftlerin des Max-Plack-Instituts in den geschichtlichen Abriss von Erklärungsmodellen ein, wie aus einer Zelle ein komplexes Lebewesen werden kann. Im voll besetzten Hörsaal saßen neben zahlreichen Studierenden und Professoren auch der Rektor der TU Ilmenau und die ehemalige Vorsitzende des Wissenschaftsrats Frau Prof. Schipanski. 

Ihren Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt Christiane Nüsslein-Volhard 1995 für ihre Forschungen über die genetische Kontrolle der frühen Embryonalentwicklung. Nach fast zwei Jahrzehnten als Direktorin der Abteilung für Genetik des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen, leitet Prof. Nüsslein-Volhard an jenem MPI seit 2014 die Emeritus-Forschungsgruppe "Color pattern formation".

Kontakt:
Prof. Andreas Schober
FG Nanobiosystemtechnik
Tel.: 03677 69-3387
E-Mail: andreas.schober@tu-ilmenau.de

TU Ilmenau forscht an den "Leiterplatten von morgen"

Foto: Karsten Möbius
Prof. Jacobs

Über die Leiterplatten von morgen spricht Prof. Heiko Jacobs, Fachgebiet für Nanotechnologie an der TU Ilmenau, am

31. Januar 2017, 12:40 Uhr bei MDR Kultur.

Seine Forschung verfolgt das Ziel, die gegenwärtig starren Leiterplatten dehnbar zu gestalten. Über die Herausforderung, die darauf befindliche Elektronik ebenfalls aus ihrem bisher starren Zustand herauszuholen berichtet Prof. Jacobs im Interview. 

Kontakt:
Prof. Heiko Jacobs
FG Nanotechnologie
Tel.: 03677 69-3723
E-Mail: heiko.jacobs@tu-ilmenau.de

Kluge Köpfe in Thüringen

Am 10. und 11. November 2016 war LexiTV vom mdr an der TU Ilmenau unterwegs. Spannende Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Technischen Universität sowie einen Überblick über aktuelle Forschungsthemen sind das Ergebnis der Dreharbeiten.

Wissenschaft zum Staunen und Anfassen aus dem IMN MacroNano findet man ab Minute 44:50.  

Kluge Köpfe in Thüringen: LexiTV vor Ort in Ilmenau und Jena

DFG-Graduiertenkolleg für internationale Spitzenforschung

Prof. E. Manske, Sprecher des Graduiertenkollegs / © TU Ilmenau
Prof. Schober

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat der Technischen Universität Ilmenau die Einrich­tung des Graduiertenkollegs „Spitzen- und laserbasierte 3D-Nanofabrikation in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen (NanoFab)“ bewilligt und fördert es mit 5,7 Millionen Euro für viereinhalb Jahre. Graduiertenkollegs sind unter Universitäten sehr begehrt, denn die Förderung ermöglicht ihnen hochspezialisierte Spitzenforschung und eröffnet gleichzeitig jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, einen Doktorgrad zu erlangen.

Da die zunehmende Verkleinerung von Bauelementen auf Größen bis zu unter 10 Nanometern die Produktion vor immer größere Schwierigkeiten stellt, wird das Graduiertenkolleg NanoFab innovative Fertigungsverfahren im Nanometerbereich für großflächige zwei- und dreidimensionale Strukturen entwickeln. Solche Arbeiten erfolgen an Nanopositionier- und Nanomessmaschinen größter Präzision. Unter Einsatz von spitzen- und laserbasierten Techniken werden die Wissenschaftler um den Sprecher des Graduiertenkollegs, Professor Eberhard Manske, alternative Lithographieverfahren erarbeiten, mit denen zum Beispiel Präzisionsoptiken mit neuen, bislang nicht möglichen optischen Eigenschaften gefertigt werden können. Ebenso soll die Herstellung ultrakleiner Bauelemente für elektronische Geräte bis in den Nanometerbereich erforscht werden. Dadurch finden auf einem Mikrochip immer mehr Transistoren Platz, die unter anderem Smartphones, Tablets und PCs hohe Rechenleistungen ermöglichen.

Professor Manske, Leiter des Fachgebiets Fertigungs- und Präzisionsmesstechnik an der TU Ilmenau, ist sich sicher, die Vorgabe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 13 Doktoranden die Chance zu bieten, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren, erfüllen zu können: „Mit unserem seit vielen Jahre erfolgreich entwickelten Kompetenzzentrum Nanopositionier- und Nanomessmaschinen an der TU Ilmenau bestehen dazu die besten Voraussetzungen. Es verfügt über eine weltweit einzigartige wissenschaftlich-technische Ausstattung: fünf Nanopositionier- und Nanomessmaschinen, mit denen wir nun auch die Forschung auf dem Gebiet der Nanofabrikation vorantreiben werden.“

Der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, freut sich über die Einrichtung des neuen Graduiertenkollegs sehr: „Das ist ein großer Erfolg für die Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Nanopositionier- und Nanomessmaschinen und untermauert die weltweite Spitzenposition der TU Ilmenau in diesem Bereich.“

Kontakt:
Prof. Eberhard Manske
Sprecher Graduiertenkolleg NanoFab
Tel.: 03677 69-1250
E-Mail: eberhard.manske@tu-ilmenau.de

Die Ilmenauer Quanten-Orgeln

Kavität unter der Bleioberfläche / © TU Ilmenau
Prof. Schober

Im Fachgebiet Experimentalphysik 1 der TU Ilmenau ist es in Zusammenarbeit mit Kollegen der University of Bath kürzlich gelungen, das quantenmechanische Analogon einer Orgelpfeife auf metallischen Oberflächen herzustellen. 

Wie jedes Musikinstrument arbeiten Orgelpfeifen auf der Basis stehender Wellen bzw. der so genannten Resonanz. Hier sorgen stehende Wellen und deren Überlagerung durch Reflektion der Wellen am offenen Ende des Resonanzkörpers für den typischen Klang eines Musikinstruments. Die Physiker der TU Ilmenau haben dieses Wirkprinzip nun im sehr kleinen wiedergefunden. Nahe einer Bleioberfläche wurde eine nur wenige Atomlagendicke Schicht oberhalb einer vergrabenen, nanometergroßen Kavität gebildet. In dieser dünnen Schicht wurden die Elektronenzustände untersucht und dabei festgestellt, dass sich die Elektronen innerhalb der Bleischickt nahezu frei bewegen. Anstatt aber in das große Volumen des Bleikristalls an den Grenzen der Kavität zu entkommen, werden die Elektronen an diesen offenen Enden reflektiert. Die Physiker unter Prof. Jörg Kröger haben dadurch einen neuartigen Quantenresonator für Elektronen gebaut. 

Die Wissenschaftler machten die stehenden Elektronenwellen mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops sichtbar.

In der Abbildung ist die vergrabene Kavität unter einer Bleioberfläche zu sehen. Im Zentrum sind deutlich stehende Elektronenwellen zu beobachten, deren Bäuche als kreisförmige Erhöhungen erscheinen.  Die Strukturen am Rand können auf Elektroneninterferenz zurückgeführt werden, bei denen die Elektronenwellen aus der Spitze des Rastertunnelmikroskops mit von der Kavität reflektierten Wellen überlagert werden.   

Die Ergebnisse wurden in Physical Review Letters veröffentlicht.  

DOI:https://doi.org/10.1103/PhysRevLett.117.136803 

Kontakt:
Prof. Jörg Kröger
Fachgebiet Experimentalphysik 1
Tel.: 03677 69-3609
E-Mail: joerg.kroeger@tu-imenau.de

Integration von Nanostrukturen wird industriell

Chairmen: Prof. Martin Hoffmann, IMN MacroNano, © GMM
Chairmen: Prof. Hoffmann
Platinnadeln auf Silizium-Gras, © TU Ilmenau / Lutz Müller
Pt-Nadeln auf Si-Gras

Eine Zusammenfassung des 6. GMM-Workshops (Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik des VDE/VDI) vom 05. und 06. Oktober 2016 finden Sie auf elektroniknet.de.

Die Veranstaltung unter dem Dach des Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme in Duisburg beschäftigte sich mit den Chancen und Herausforderungen des Einsatzes der Mikro-Nano-Integration in verschiedensten Anwendungen. Insbesondere für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bot der Workshop einen exzellenten Ausgangspunkt für ausgiebige Diskussionen ihrer Forschungsarbeiten auf Basis ihrer eingereichten Poster. 

Alle Beiträge des GMM-Workshop wurden zu einem Fachbericht zusammengefasst, der im VDE-Verlag erschienen ist: VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (GMM) (Hrsg.): GMM-Fachberichte: Beiträges des 6. GMM Workshops, 5.–6. Oktober 2016 in Duisburg. 187 Seiten, Slimlinebox, CD-ROM, ISBN 978-3-8007-4278-3.

iENA-Gold für Prof. Schober und Team

Prof. Andreas Schober / © TU Ilmenau
Prof. Schober

Eine Goldmedaille der internationalen Fachmesse "Ideen - Erfindungen - Neuheiten" iENA 2016 erhielt Prof. Schober und sein Wissenschaftlerteam von der TU Ilmenau. Mit der prämierten Nachbildung einer Blutstammzellnische entwickelten der Fachgebietsleiter Prof. Schober, Nanobiosystemtechnik, TU Ilmenau und sein Kollege Prof. Beck, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, eine Möglichkeit, eine größere Menge Stammzellen außerhalb des menschlichen Körpers heranwachsen zu lassen. Die so genannte In-vitro-Vermehrung ermöglicht bessere Chancen in der Transplantationsbehandlung von Blutkrebspatienten.

Die feierliche Übergabe der Medaillen fand am 7. Dezember 2016 im Senatssaal der TU Ilmenau statt.

Hochpräzisionstechnologie-Forschung an der TU Ilmenau

© TU Ilmenau
Nanopräzisionstechnik

Die Technische Universität Ilmenau erforscht in den kommenden Jahren Technologien, die in den Präzisionsfertigungstechnologien innovative technische Lösungen im Sub-Nanometerbereich ermöglichen werden. Das Forschungsprojekt „Neue Metrologische Basis höchster Präzision (MetroBase)“ wird die Genauigkeit von Hochpräzisionsmaschinen um ein Vielfaches verbessern. Für die Forschungsarbeiten erhält das Ilmenauer Kompetenzzentrum Nanopositionier- und Nanomessmaschinen von der Carl‐Zeiss‐Stiftung eine Förderung von einer Millionen Euro für vier Jahre.

Die Präzisionspositionier- und -messtechnik lässt für die kommenden Jahre bedeutende Sprünge bei Anwendungen im Bereich der Präzisionsfertigungstechnologien erwarten. In der Halbleiterindustrie steigen die Genauigkeitsanforderungen jedes Jahr um bis zu zehn Prozent und auch die Mikro- und Nanotechnologien und die rasant wachsende Präzisionsoptik werden von den Ergebnissen des MetroBase-Projekts profitieren.

Kontakt:
Prof. Eberhard Manske
Leiter Kompetenzzentrum Nanopositionier- und Nanomessmaschinen
Tel.: 03677 69-1250
E-Mail: eberhard.manske@tu-ilmenau.de

TU Ilmenau entwickelt Batterien der Zukunft

Arbeitsgruppe Prof. Yong Lei, © TU Ilmenau / ari

Die Technische Universität Ilmenau erhält eine „Proof of Concept“-Förderung der EU, mit der das Fachgebiet 3D-Nanostrukturierung nun innovative Batterien entwickeln wird, die helfen könnten, die Speicherkapazität im Vergleich mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien bei gleichen Produktionskosten drastisch zu erhöhen. Förderungen des Europäischen Forschungsrates gehören in der europäischen Wissenschaftslandschaft zu den begehrtesten Forschungsförderungen.

Das Fachgebiet 3D-Nanostrukturierung der TU Ilmenau erforscht unter der Leitung von Prof. Yong Lei seit Jahren neuartige Batteriekonzepte und setzt dabei den Fokus auf die Entwicklung sogenannter Natrium-Ionen-Pouch-Zellen. Für Prof. Lei sind sie eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien: „Mit ihrer hohen Energie- und Leistungsdichte eignen sie sich hervorragend für den Einsatz in elektrischen Fahrzeugen ebenso wie in tragbaren Anwendungen wie Smartphones.“ Natrium-Ionen-Pouch-Zellen zeichnen sich gegenüber Lithium-Ionen-Batterien auch durch deutlich geringere Herstellungskosten aus.

Europäische Forschungsrat ist eine der renommiertesten Förderorganisationen für Forschung der Europäischen Union. Mit einem der größten Förderprogramme im EU-Programm Horizont 2020 wird exzellente Pionierforschung europäischer Wissenschaftler unterstützt, die neue oder unerwartete Anwendungen innovativer Konzepte erzeugen. Dabei werden „Proof of Concept“-Förderungen als Ergänzungsfinanzierung an bereits geförderte Projekte vergeben, sofern deren hervorragende Forschungsleistungen kommerzielle oder gesellschaftliche Anwendungen erwarten lassen. Mit der zweiten Förderung des Fachgebiets 3D-Nanostrukturierung, eine von europaweit insgesamt nur 45 Zuwendungen, will der Europäische Forschungsrat die Umwandlung der Ideen und Forschungsergebnisse des Ilmenauer Forscherteams in Innovationsleistung vorantreiben. 
Somit empfindet Prof. Yong Lei die Folgeförderung von eineinhalb Jahren als Würdigung seiner ersten, von 2012 bis 2015 mit 1,4 Millionen Euro unterstützten, Forschungsarbeiten: „Unsere bisherigen Forschungsergebnisse zeigen, dass großflächige, geordnete, dreidimensionale Nanostrukturen eine erfolgversprechende Grundlage für die nächste Generation leistungsfähiger Energiespeicher darstellt. Wir freuen uns sehr, dass uns die Möglichkeit gegeben wird, unsere Konzepte unter Beweis zu stellen."

Kontakt:
Prof. Yong Lei
Leiter Fachgebiet 3D-Nanostrukturierung
Tel.: 03677 69-3748
E-Mail: yong.lei@tu-ilmenau.de

24. Oktober 2016: Workshop Vakuumtechnik und Druckmessung

Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien MacroNano führt am
 

Montag, den 24. Oktober 2016 um

10:00 – 14:00 Uhr im

Feynmanbau 114/115, Gustav-Kirchhoff-Straße 7, 98693 Ilmenau, TU Ilmenau

einen englischsprachigen Workshop zur Vakuumtechnik und Druckmessung mit dem Unternehmen MKS INstruments, Inc. durch.

Der Workshop richtet sich an Studierende, Doktoranden, Techniker und Laboringenieure aller Fakultäten der TU Ilmenau, die Vakuumsysteme und Systeme für die Druckmessung für ihre Arbeiten nutzen und nutzen wollen.

Der Workshop gliedert sich in drei Module:

Principles of Vacuum
Pressure Measurement
Mass Flow

 

Die Teilnahme am Workshop ist frei. Um formlose Anmeldung unter Simone.Gutsche@tu-Ilmenau.de wird gebeten.

Im Workshop enthalten sind Getränke und ein Mittagsimbiss.

 

Referent: Philipp Sulivan, Ph.D., Technischer Direktor für Druckmessung, MKS Instruments, Inc., USA, Berater im Bereich der Vakuumtechnologie mit dem Fokus auf Systemdesign von Vakuumsystemen, Massenspektrometrie, Molekularstrahlepitaxie und Sensorintegration

Einladung und weitere Informationen

Sensorikforschung an der TU Ilmenau

Der Forschung und Entwicklung von passiven Sensoren unter Prof. Dr. Martin Hoffmann, Fachgebiet Mikromechanische Systeme, widmet sich der Online-Artikel „Messen ohne Stromanschluss“ auf elektroniknet.de.

Passive Sensoren, so genannte „Smart Passive Labels“, die während des eigentlichen Messvorgangs keine Stromversorgung benötigen, bestehen nur aus einem relativ einfachen Chip und einer Antenne. Dort wo elektronische Überwachungsgeräte durch den Einsatz von Batterien und Mikrocontrollern zu teuer und zu energieaufwendig sind, eröffnen passive Sensoren ganz neue Einsatzfelder – einzige Bedingung: der eigentliche Messvorgang und das Auslesen der Information dürfen zeitlich voneinander getrennt werden.

 

"Europa in meiner Region"-Tag

Thüringer Allgemeine: Rubrik "Verborgene Orte"

Das Magazin der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Selbstorganisation - Chapeau!
Wer metallische Filme aus Nanomaterial für elektronische Anwendungen nutzen möchte, braucht nanokleine Kügelchen in gleicher Größe und mit definierter Anordnung. Werkstoffforscher setzen jetzt auf die Hilfe der Natur. Das Zauberwort heißt "Entnetzen" - das könnte neue Nutzanwendungen in Optik, Sensorik und Medizin unterstützen.

So! - Das Magazin zum Sonntag 03/2016

Physiker, das sind doch spassbefreite, weltfremde Wissenschaftler, die vielliecht den Urknall hören, nicht aber die nahende Straßenbahn. Mit diesem Klischees spielt die Sitcom "Big Bang Theoriy" Sie räumt nicht auf, lässt die Protagonisten aber sympatisch wirken. doch wie ticken Wissenschaftler wirklich?

Safe the date: 6. GMM-Workshop in Duisburg

“Excellent Shotgun Presentation Award” für M.Sc. Leslie Schlag

Vom 18.-21.01.2016 besuchte Herr M.Sc. Leslie Schlag in Caparica (Lissabon), Portugal die Konferenz „International Symposium on Nanoparticles, Nanomaterials and Applications (ISN2A2016)“. Dort erhielt er für den Vortrag zum Thema “Self-Aligned Growth of 3D Nanoparticle-Bridge-Based Interconnects by Gas Phase Electrodeposition” den “Excellent Shotgun Presentation Award”.

Nature Communications Paper 2016

Manipulation of charge transfer and transport in plasmonic-ferroelectric hybrids for photoelectrochemical applications
Wang Z.J., Cao D.W., Wen L.Y., Xu R., Manuel O., Mi Y., Zhan Z.B., Nasori N., Demsar J., Lei Y.*;
Nature Communications 7 (2016) 10348,
(DOI: 10.1038/ncomms10348)

Utilizing plasmonic nanostructures for efficient and flexible conversion of solar energy into electricity or fuel presents a new paradigm in photovoltaics and photoelectrochemistry research. In a conventional photoelectrochemical cell, consisting of a plasmonic structure in contact with a semiconductor, the type of photoelectrochemical reaction is determined by the band bending at the semiconductor/electrolyte interface, while the nature of this reaction is hard to tune. We put forward a brand-new concept for enhancing photoelectrochemical water splitting by employing a ferroelectric material [Pb(Zr,Ti)O3 (PZT)] instead of a semiconductor, and manipulating charge transfer and transport in plasmonic-ferroelectric hybrid nanostructures. By depositing gold nanoparticle arrays and PZT films on ITO substrates, and studying the photocurrent as well as the femtosecond transient absorbance in different configurations, we demonstrate an effective charge transfer between the nanoparticle array and PZT. Most importantly, we show that the photocurrent can be tuned by nearly an order of magnitude when changing the ferroelectric polarization in PZT, demonstrating a versatile and tunable system for energy harvesting.

Mikrosystemtechnik-Kongress 2015 in Karlsruhe

Ein  Studententeam  der  TU  Ilmenau  ist  im  bundesweiten  Mikrosystemtechnik Wettbewerb  COSIMA  2015  in  Karlsruhe  für  die  Entwicklung  eines  mobilen elektronischen  Diebstahlschutzsystems  ausgezeichnet  worden.  „ProBag“  ver- hindert Taschendiebstähle, indem Sensoren, die in die Tasche integriert sind, erkennen, wenn sie gestohlen wird, und Alarm schlagen. Nun treten die siegreichen Studenten in Paris auf internationaler Bühne gegen die besten Teams aus ganz Europa an.

Das  Institut  für  Mikro-  und  Nanotech- nologien  MacroNano  der  TU  Ilmenau,  mit  elf wissenschaftlichen  Beiträgen  bei  der  Tagung  außerordentlich  stark  ver- treten,  stellte  in diesem  Jahr  seine  aktuellen  Forschungsergebnisse  vor,  darunter  das  „Technische  Auge“ein komplexes  optisches  Mikrosystem,  das  seine  Umwelt  mit  so  genannten  Sak- kaden,  kleinen Scanbewegungen, wie das menschliche Auge abtastet. Auf  dem  Mikrosystem- technik-Kongress war  Thüringen  gleich  nach  Baden-Württemberg  das  Bundes- land  mit  den  meisten  wissenschaftlichen Beiträgen, wie Tagungsleiter Prof. Volker Saile in seiner Begrüßung ausdrücklich hervorhob. Thüringen sei damit neben Baden-Württemberg das Land der Mikrosystem-technik und die TU Ilmenau eine „besonders aktive Forschungseinrichtung".

Wasserstoff aus Sonnenlicht – Künstliche Photosynthese könnte Lösung der Energieprobleme der Welt sei

Die Technische Universität Ilmenau hat bei der Erforschung neuer regenerativer Energien einen aus wissenschaftlicher Sicht spektakulären Durchbruch erzielt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Ilmenauer Professors Thomas Hannappel steigerte den Wirkungsgrad der so genannten direkten solaren Wasserspaltung von 12,4 auf 14 Prozent. Mit der Methode, die auf künstlicher Photosynthese beruht, lässt sich der Brennstoff Wasserstoff aus dem Licht der Sonne herstellen – sauber, nachhaltig und kostengünstig. Das spektakuläre Rekordergebnis, veröffentlicht in der führenden Fachzeitschrift „Nature Communications“, könnte die Lösung der Energieprobleme auf der Welt sein.

Goldmedaille für Erfindung auf iENA 2014

Im Rahmen der iENA 2014, der internationalen Fachmesse "Ideen - Erfindungen - Neuheiten", wurde das Forscherteam Prof. Stefan Sinzinger, Daniel Pätz (FG Technische Optik) und Steffen Leopold (FG Mikromechanische Systeme) mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielten die Forscher für die Erfindung eines verstimmbaren anamorphotischen Systems mit Zylinderlinsen aus Aluminiumnitrid, sogenannte Membran-Zylinderlinsen.

Pressemitteilung Freies Wort vom 12.01.2015

"Highly Cited Researcher"

Dr. Harald Hoppe (Institut für Physik und Institut für Mikro- und Nano-technologien, TU Ilmenau) ist 2014 als einer von nur 3 in Thüringen ansässigen Wissenschaftlern von Thompson Reuters (Web of Science) zum "Highly Cited Researcher" ausgezeichnet worden. Diese Auszeich-nung wurde verliehen, da er in der internationalen Wahrnehmung zu den ersten 1 % aller Wissenschaftler weltweit in seiner Disziplin, hier den Materialwissenschaften, gezählt wird. Diese Auszeichnung ist ein sehr erfreuliches Indiz für die guten Forschungs- und Entwicklungs-möglichkeiten von Nachwuchswissenschaftlern an der TU Ilmenau.

Neuigkeiten im IMN

Prof. Gobsch – FG-Leiter Experimentalphysik I – ist zum 30.09.2014 ausgeschieden. Wir bedanken uns ganz herzlich für die jahrelange Mitarbeit und Unterstützung in unserem Institut.

Das Fachgebiet wird in Technische Physik I umbenannt und seit 1.10.2014 von Prof. Dr. Stefan Krischok geleitet. Wir gratulieren ihm zu seiner Berufung und wünschen ihm viel Erfolg in seiner neuen Position.

Das Fachgebiet Technische Physik I unter Leitung von Prof. Kröger wird in Experimentalphysik I umbenannt.

TU Ilmenau-Workshop: Nano auf dem Weg zur Anwendung

Pressemitteilung zum 5. Workshop zur Mikro-Nano-Integration der Fachgesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik GMM des Verbandes der Elektrotechnik und Elektronik VDE

Link

Hannover Messe 2013 (April 2013)


Im Rahmen des Messerundgangs auf der Hannovermesse besuchte die Ministerpräsidentin Thüringens auch den Stand des IMN und erörterte mit dem Institutsdirektor, Professor Müller, den Beitrag der Mikro- und Nanotechnologien zur Stärkung der Innovationskraft des Freistaates.

Professor Sauer zu Gast am ZMN (Januar 2013)


Im Rahmen eines eingeladenen Vortrages der Institute für Physik und Chemie besuchte der Prof. Sauer, Leiter der Forschungsgruppe Quantenchemie der Festkörper / Katalyse an der Humboldtuniversität Berlin auch das IMN/ZMN. Nach einem gemeinsamen Rundgang mit dem Direktor des IMN, Prof. Jens Müller sowie den Institutsdirektoren der Institute für Physik und Chemie, Prof. Runge und Prof. Ritter, kam es zu einem Gedankenaustausch über gemeinsame wissenschaftliche Anknüpfungspunkte sowie zu allgemeinen Fragen der Wissenschafts- und Hochschullandschaft in Deutschland.

TU Ilmenau entwickelt Chiptechnologie von Übermorgen (Januar 2013)

Die Technische Universität Ilmenau führt ein europäisches Projekt an, in dem neue Technologien für Strukturgrößen im Nanometerbereich, also kleiner als wenige 100.000stel Millimeter, erforscht werden. In dem 18-Millionen-Euro-Projekt streben die Forscher an, die heute gültige theoretische Untergrenze für nanoelektronische und nanomechanische Systeme zu erreichen. Damit wollen sie die Entwicklung elektronischer Chips der nächsten Generationen ermöglichen.

Die Grundlage unserer modernen Informationsgesellschaft basiert auf der technologischen Evolution des Feld-Effekt-Transistors, welcher billionenfach in unseren modernen Chips für Computer, Handys, Tablets, etc. integriert ist. Während der kleinste Teil des Transistor, welcher als Strom-Schalter funktioniert, 1970 noch die Dicke eines menschlichen Haares hatte, hat sich dessen Abmessung heute um das mehr als Tausendfache auf aktuell 35 Nanometer reduziert. Diese historisch einmalige technologische Entwicklung ermöglicht immer schnellere und leistungsfähigere Chips, wobei die Anzahl der Schaltelemente auf einem einzelnen Chip von 2.300 im Jahre 1970 auf über 1,3 Billionen im Jahre 2012 mit exponentiellem Wachstum angestiegen ist.    

Um diese technologische Evolution am Leben zu erhalten, arbeiten 15 Partner aus acht europäischen Ländern im Rahmen des Projektes „Single Nanometer Manufacturing for beyond CMOS devices (SNM)“ zusammen. Das Projekt wird geleitet von Prof. Ivo W. Rangelow, Leiter des Fachgebiets Mikro- und Nanoelektronische Systeme an der TU Ilmenau. Das Ziel des Projektes besteht darin, Lithographie-Methoden für die Herstellung elektronischer Baueinheiten im Einzel-Nanometer-Bereich zu entwickeln.

Damit entwickeln die Wissenschaftler die Schlüsseltechnologie für den nächsten technologischen Evolutionsschritt des Transistors: Sie betreten die Welt, in der die Elektronen sowohl Wellen- als auch Partikeleigenschaften zeigen, und in der Elektronen durch Barrieren tunneln können. Sogenannte Quanten-Effekte ändern die fundamentale Natur des Transistors. Sie können Schalter konstruieren, in welchen ein Informations-Bit (0 oder 1) nur durch ein einzelnes Elektron definiert werden kann – sogenannte Einzelelektronen-Bauelemente. Damit wird die Grundlage für eine neue, extrem energiesparende, ultra-schnelle Elektronik gelegt, welche unser aller Leben beeinflussen wird.

Die Laufzeit des SNM-Projektes beträgt vier Jahre. Die europäische Union fördert das SNM-Projekt innerhalb des 7. Rahmenprogramms mit 12 Millionen €. Für ihre ambitionierten wissenschaftlichen Arbeiten steht dem Forscherteam um Prof. Rangelow an der TU Ilmenau das hervorragende technische Equipment des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien zu Verfügung.

Statusseminar ZIK 3D Nano-Devices (Dezember 2012)


Am 10.12. fand das erste Statusseminar zum ZIK 3D Nano-Devices zusammen mit Vertretern des BMBF statt. Zuerst gab Prof. Jens Müller, Sprecher des ZIK und Direktor des IMN, eine kurze Einführung zur Historie des Zentrums für Innnovationskompetenz, gefolgt von einem Projektgedanken eines Meta-ZIK, präsentiert von Prof. Andreas Schober. Danach präsentierte Prof. Yong Lei die wissenschaftliche Entwicklung und den derzeitigen Status des ZIK, fünf Wissenschaftler seines Fachgebietes hatten danach Gelegenheit, ihre derzeitigen Forschungsarbeiten zur Nano-Arrays, organischer Elektronik, Sensorik und Hochleistungs-Energiespeichern den Vertretern des BMBF zu präsentieren.

Im Anschluss konnten sich die Gäste ein eigenes Bild von der Ausstattung des ZIK bei einem Rundgang durch die Labore verschaffen.

Gäste aus Marokko am ZMN


Am 27.11.2012 besuchte eine Delegation von hochrangigen Vertretern marokkanischer Forschungseinrichtungen als auch aus dem marokkanischen Bildungs- und Wissenschafts-ministerium das ZMN. Badr Ikken, Directeur General des IRESEN (Institut de Recherche en Energie Solaire et Energies Nouvelles), zeigte sich beeindruckt von der Forschungs-möglichkeiten der TU Ilmenau. In einem Gespräch am ZMN zum Abschluss des Besuches erörterten die Gäste zusammen mit Prof. Gerhard Gobsch sowie Prof. Jens Müller erste Ansätze einer möglichen Kooperation im Forschungsbereich als auch im Bereich der akademischen Weiterbildung.

Neues Fenster biotechnischer Verfahren wird geöffnet


Am Institut für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau wird im Verbund mit weiteren deutschen Forschungseinrichtungen unter Leitung von Professor Michael Köhler vom Fachgebiet Mikroreaktionstechnik in den nächsten drei  Jahren im Projekt „BactoCat“ nach neuen effizienten Biokatalysatoren und Mikroorganismen gesucht.

Dabei verfolgt dieses Projekt das Ziel, schwermetalltolerante Mikroorganismen aufzufinden, zu konditionieren, ihre Kultivierungsbedingungen zu optimieren und ihr Potenzial für biotechnische Synthesen und biotechnisch/chemisch-katalytische Hybrid-verfahren zu erschließen. Das dafür erforderliche Screening von Organismen soll mit Hilfe der Technik mikrosegmentierter Flüsse bewältigt werden.

Im Ergebnis soll ein weites Spektrum neuer Syntheseleistungen bei Sekundärmetaboliten zugänglich gemacht werden.  Sekundärmetabolite sind chemische Stoffe, die von Pflanzen, Bakterien und Pilzen produziert werden. Da sie oft auch biologische Wirkstoffe, wie Antibiotika  oder Botenstoffe sind, haben sie teilweise große wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Die wohl bekannteste Nutzung von Sekundärmetaboliten ist das Antibiotikum Penicillin.

Damit können auch die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten des Projekts können als hoch angesehen werden. Die Identifikation neuer Mikroorganismen mit hoher Syntheseleistung für Wirk- und Effektstoffe verspricht eine hohe Wertschöpfung, da einerseits die zeitaufwendige Entwicklungsleistung für komplexe Moleküle eingespart werden kann und andererseits die Zielprodukte auf kostengünstige und effiziente Art und Weise produziert werden können.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „BactoCat“ mit 2,2 Millionen Euro, davon gehen 1,6 Millionen Euro an die TU Ilmenau. Die Fördermittel stammen aus dem Programm „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“. Damit verfolgt das BMBF das Ziel, langfristig nachwachsende Rohstoffe mit biotechnologischen Verfahren verstärkt industriell in verschiedenen Wirtschaftszweigen nutzen zu können.

Presseecho

Repräsentant der Taipeh Vertretung in Deutschland besucht das IMN


Dr. Wu-lien Wie (im Bild ganz links), Repräsentant der Taipeh- Vertretung, besuchte am 20.09.2012 den Feynmanbau. Begleitet wurde er von einer Delegation Taipehs sowie vom Ilmenauer Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski. Der Direktor des IMN, Professor Jens Müller, begrüßte den Gast herzlich im Hause und machte ihn mit den Forschungsschwerpunkten sowie der technologischen Leistungsfähigkeit vertraut. Das besondere Interesse der Gäste bei dem folgenden Rundgang durch das Haus galt den Ilmenauer Forschungsaktivitäten im Bereich der Photovoltaik.

Presseecho

MME 2012


Vom 10.09. bis 11.9.2012 findet unter maßgeblicher Beteiligung von Fachgebieten des IMN und unter Federführung des FG Mikromechanische Systeme der Workshop MicroMechanics Europe 2012 an der TU Ilmenau statt.

Der Workshop richtet sich an junge Wissenschaftler auf dem Gebiet der Mikromechanik und Mikrosystemtechnik, einem Bereich, in dem Thüringen neben Dortmund, Berlin und Baden-Württemberg zu den großen Industriestandorten in Deutschland zählt.

Eine Besonderheit des Workshops ist, dass die 30 besten Beiträge vom Programmkomitee eingeladen werden, in einer der wichtigsten Fachzeitschriften weltweit, dem Journal of Micromechanics and Microengineering, Full Paper einzureichen, die in einem Sonderband erscheinen werden

Insgesamt werden 75 neue Forschungsergebnisse in Form von Kurzpräsentationen (2 min) und anschließender Posterdiskussion vorgestellt. Die Teilnehmer kommen aus 21 Ländern nach Ilmenau, über 100 Teilnehmer sind angemeldet.

Presseecho

Gründung der Geschäftsstelle Thüringen des Deutschen Verbandes Nanotechnologie

„Unter maßgeblicher Mitwirkung von Wissenschaftlern am IMN wurde am 21.5.2012 die regionale Geschäftsstelle Thüringen des Deutschen Verbandes Nanotechnologie in Ilmenau gegründet. „

Link

Besuch des Staatsekretärs Staschewski am Forschungsstand der TU Ilmenau

Auch in diesem Jahr präsentiert sich das IMN MacroNano® auf dem gemeinsamen Forschungsstand mit zahlreichen Exponaten. Vor allem Projekte der Mikrofluidik und der Optik fanden bisher das rege Interesse der Fachbesucher. Zum Thüringen-Tag am Donnerstag konnte der Institutsdirektor Professor Dr. Martin Hoffmann Staatssekretär Staschewski am Stand begrüßen, welcher sich über die aktuellen Forschungsprojekte und weitere Aktivitäten des Instituts informieren ließ.

MUSIK- Projekt

Das MUSIK- Projekt (FOR1522), an welchem auch Forscher des IMN maßgeblich beteiligt sind, gehört zu den 7 neu geförderten Forschergruppen der DFG, wie aus einer aktuellen Pressemitteilung der DGF hervorgeht:

Link

Informationsveranstaltung 22.05.12

Nanotechnologien, Materialforschung und Mikrosystemtechnik
Forschungs- und Innovationsförderung der EU und der Bundesregierung

________________________
Dienstag, 22. Mai 2012, 10.00 bis ca. 15.00 Uhr an der TU Ilmenau
Ort: TU Ilmenau - Meitner Bau -
Gustav-Kirchhoff-Str. 5, Raum 1.1.102/3 (EG)

 

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