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Univ.-Prof. Dr. Dirk Stelzer

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INHALTE

Erfolgsfaktoren elektronischer Business-to-Business-Marktplätze

Projektbezeichnung:"Erfolgsfaktoren elektronischer Business-to-Business-Marktplätze"
Projektkürzel:EFeMP
Projektbeschreibung/-ziel:

Zur Zeit entstehen weltweit mehrere Tausend elektronischer Marktplätze in vielen verschiedenen Bereichen. Selbst in einzelnen Branchen ist die Zahl der entstehenden Marktplätze unüberschaubar. Experten sind sich einig, daß in den nächsten Jahren ein Konsolidierungsprozeß einsetzen wird und möglicherweise nur einige wenige Marktplätze überleben werden. Es ist aber unklar, welche der Marktplätze erfolgreich sein werden. Ebenfalls unklar ist, welche Faktoren den Erfolg bzw. den Mißerfolg der Marktplätze beeinflussen werden. In diesem Zusammenhang sind noch viele strategisch relevante Fragen offen.

Einige Beispiele:

  • Welche Geschäftsmodelle werden sich durchsetzen? (Welche Güter werden auf welchen Marktplätzen gehandelt? Welche Dienstleistungen bieten die Marktplatzbetreiber den Marktplatzteilnehmern? Wie erzielen die Marktplatzbetreiber ihre Erlöse? Welcher Nutzen ergibt sich für die Marktplatzteilnehmer im Vergleich zu traditionellen Märkten? Mit welchen Kosten (oder anderen Nachteilen) müssen die Marktplatzteilnehmer rechnen? Unter welchen Umständen lohnt es sich für einen Marktplatzteilnehmer selbst einen Marktplatz zu betreiben? ...)
  • Welche "Player" werden die Entwicklung und den Betrieb der Marktplätze in welchem Maße bestimmen? (Softwareanbieter / IT-Dienstleister? Die Branchenführer der jeweiligen Branchen? Handelshäuser? Logistikkonzerne? Finanzdienstleister? ...)
  • Wie wird die IV-Architektur der Marktplätze aussehen und wie erfolgt die Integration in die bestehende IT-Landschaft (z. B. zu den ERP-Systemen) der Marktplatzteilnehmer? Wie kann ein Marktplatzteilnehmer eine optimale Integration erreichen, ohne die Abhängigkeit vom jeweiligen IT-Lieferanten und/oder Marktplatzbetreiber zu groß werden zu lassen?
  • ...

Die Liste der offenen Fragen ließe sich (fast) beliebig fortsetzen. Das bedeutet, daß eine Beteiligung an einem oder mehreren Marktplätzen mit einer extrem großen Unsicherheit verbunden ist. Es ist weder abzusehen, welche Marktplätze sich durchsetzen werden, noch, wie sich die verschiedenen Marktteilnehmer verhalten können, um den Nutzen der Marktteilnahme zu optimieren und die Kosten/Nachteile möglichst gering zu halten.

Das Ziel des Projektes besteht darin, das Verständnis der wesentlichen Faktoren zu fördern, die den Erfolg der Teilnahme bzw. des Betriebs eines Marktplatzes beeinflussen. (Erfolgsfaktoren)

Das Projekt soll helfen, folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Marktplätze werden voraussichtlich erfolgreich sein (und welche nicht)?
  • Wie müssen sich die verschiedenen Marktteilnehmer verhalten, um den Nutzen ihrer Teilnahme möglichst hoch und die Kosten / Nachteile möglichst gering zu halten?
  • Welche Beteiligungsmodelle sind in welchen Stufen der Entwicklung empfehlenswert (Risiko- und Kostenreduktion / aktive Einflussnahme auf Geschäftserfolg)?

Sobald ein ausreichend tiefes Verständnis erreicht worden ist, sollen Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von bzw. die Beteiligung an elektronischen Marktplätzen entwickelt werden.       

Projektleiter:Prof. Dr. rer. pol. habil. D. Stelzer,
Dipl. Wirtsch.-Inf. Daniel Fischer   
Laufzeit:2000 - 2003
Schlagwörter:Erfolgsfaktoren, Elektronische Marktplätze, e-Business, B2B
Publikationen:Andreas Eichholz, Daniel Fischer, Dirk Stelzer, Björn Vogt, Susanne Weisheit:
Ein Modell zur Ermittlung von Erfolgsfaktoren elektronischer B2B-Marktplätze PDF-Download
In: Heinrich Kern (Rektor der TU Ilmenau) (Hrsg.): Tagungsband 46. Internationales Wissenschaftliches Kolloquium - Multimedia, The Challenge for Sience, Technology and Business.
Ilmenau 2001.
 
Daniel Fischer, Dirk Stelzer, Andreas Eichholz, Björn Vogt, Susanne Weisheit:
Ein Modell zur Ermittlung von Erfolgsfaktoren elektronischer B2B-Marktplätze. PDF-Download
In: Journal für Betriebswirtschaft. Nr. 5-6, 2001, S. 215-225.