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06.11.2017

Die Entwicklung der Nuklearmedizin von der Radiojodtherapie bis zu modernen Rezeptortherapien

Im Rahmen der Seniorenakademie spricht am Freitag, dem 17. November 2017, 15:00 Uhr, im Faraday-Hörsaal, Weimarer Straße 32, Dr. Wolfgang Mecklenbeck, SRH Zentralklinikum Suhl, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin Suhl, zum Thema "Die Entwicklung der Nuklearmedizin von der Radiojodtherapie bis zu modernen Rezeptortherapien".

Zum Vortrag:
1948 bestellte ein junger Kölner Arzt in England radioaktives Jod, um damit erstmals in Europa eine Patientin mit einem Schilddrüsenkarzinom zu behandeln. Wenn auch der Transport der radioaktiven Fracht vom Kölner Hauptbahnhof ins Krankenhaus etwas abenteuerlich verlief, war das die Geburtsstunde der nuklearmedizinischen Therapie in Europa.

Aus einzelnen Isotopenzimmern und später Isotopenstationen, die meist in der inneren Medizin nebenher mitbetrieben wurden, wurden im Laufe der Zeit eigenständige nuklearmedizinische Therapieeinrichtungen und Kliniken. Auch die Anwendungsmöglichkeiten verschiedener Nuklide zur Behandlung entwickelten sich kontinuierlich weiter. Nuklearmedizinische Therapien werden heute sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt, für gutartige wie auch für bösartige Erkrankungen. In seinem Vortrag im Rahmen der Seniorenakademie der TU Ilmenau gibt Dr. Wolfgang Mecklenbeck, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin in Suhl, einen Einblick in die Probleme bei der Entwicklung neuer nuklearmedizinischer Therapieverfahren und er stellt den aktuellen Stand der Möglichkeiten solcher Behandlungen vor.

Der Eintritt kostet fünf Euro.

Kontakt:
Barbara Geishendorf, Universitätsgesellschaft Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni e. V.,  Telefon: 03677 69-5011, E-Mail: universitaetsgesellschaft@tu-ilmenau.de