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Professor Christian Weber

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INHALTE

Geförderte Forschungsprojekte 2013

Entwicklung eines Werkzeuges für die akustische Verifizierung eines virtuellen Fahrzeugmodells mit Validierung anhand konkreter Prüfstandsmessungen.

Abstrakt

Projektstart: Januar 2013

Laufzeit: 2 Jahre


Projektpartner:

Prof. Albers: IPEK – Institut für Produktentwicklung am KIT
Prof. Weber: Fachgebiet Konstruktionstechnik an Technischen Universität Ilmenau

Ziel des Projektes ist es, neuartige Rechenwerkzeuge für die akustische Verifikation und Optimierung technischer Systeme zu entwickeln und zu erproben, damit die Schallemission frühzeitig reduziert werden kann. „Frühzeitig“ heißt hier, dass entsprechende Beurteilungen und Maßnahmen bereits im Stadium virtueller Prototypen (und nicht erst im Nachhinein am physischen Prototypen oder gar dem fertigen Produkt) vorgenommen werden sollen. Dies soll aufgrund der Bedeutung des Verkehrslärms sowie unter Nutzung auf diesem Gebiet vorhandener Kenntnisse und Daten der Antragsteller am Beispiel von Kraftfahrzeugen vorgenommen werden.

Dazu soll in einem gemeinsamen Projekt des IPEK – Institut für Produktentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und des Fachgebietes Konstruktionstechnik der Technischen Universität Ilmenau ein virtuelles, audiovisuelles Fahrzeugmodell mit den verschiedensten, relevanten Schallquellen wie z.B. Motor-, Getriebe- oder Reifengeräusche aufgebaut werden und in der audiovisuellen CAVE der TU Ilmenau visualisiert und hörbar gemacht werden. Mit diesem Modell und den daraus gewonnenen Erkenntnissen soll es möglich sein, Fahrzeuge noch in der virtuellen Prototypenphase bzgl. der akustischen Eigenschaften und des Komforts, zu bewerten und durch Parametervariation akustische Zielgrößen für lärmvermindernde konstruktive Änderungen zu definieren. Komfort wird in diesen Sinne nicht nur auf den Fahrer bezogen sondern auch auf die Umgebung, wie Passanten und Anwohner an befahrenen Straßen. Der Fokus der Simulation liegt dabei auf der Außenakustik am Beispiel eines Fahrzeuges. Für eine repräsentative Simulation muss das erstellte Simulationsmodell anhand von gemessenen Daten verifiziert werden und anschließend validiert werden. Das Ergebnis dieses Forschungsvorhabens sind audiovisuelle Modelle. Diese bieten die Basis für zukünftige Forschungsthemen wie z.B. die Verkehrssimulation basierend auf der Wechselwirkung einer Vielzahl von Fahrzeugmodellen.