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Ansprechpartnerin

Elfriede Thron

Koordinatorin ERASMUS-Praktika

Telefon 03677 69-2523

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INHALTE

Frankreich

Ausbildung / Erziehungswissenschaft
Geisteswissenschaften, Kunst, Sprachen [1]
Sozial-, Wirtschaftswissenschaften, Jura [1]
Wissenschaft, Mathematik, Informatik

Ingenieurwissenschaften [2]
Agrarwissenschaft, Tiermedizin
Medizin, Sozialwesen
Dienstleistungen, Sport, Umweltschutz

Lisa Pregitzer, FSU Jena, Kunstgeschichte und Filmwissenschaft

Paris, Frankreich

Die Galerie Loft in Paris
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht der Retrospektive zu Marino die Teana

Mein Erasmus-Praktikum 2016

Eine wichtige Aufgabe bestand in der Assistenz bei der Erstellung des Werkkatalogs zum Künstler Francesco Marino di Teana. Dabei machte ich mich mit den Bildern und Dokumenten vertraut, digitalisierte und archivierte diese. Außerdem erstellte ich eine Liste, welche die Namen und weitere Informationen zu den einzelnen Werken des Künstlers aufführt, was mit ausgiebiger Recherchearbeit verbunden war.

Weiterhin unterstützte ich die Organisation einer umfangreichen Ausstellung zum genannten Künstler. Dabei galt es die Werke vorzubereiten und die Ausstellung zu kuratieren, sich um die Einladungen zu kümmern und eine Folgeveranstaltung, in der der Werkkatalog vorgestellt wurde, zu planen. Auch in die täglichen Arbeiten einer Galerie wurde ich miteinbezogen. Ich übernahm die Galerieaufsicht, betreute Kunden, nahm Telefonate entgegen, machte Kunstwerke transportbereit, half bei der Inventarisierung einiger Skulpturen und protokollierte eine Auktion. Insgesamt habe ich einen sehr facettenreichen Überblick bekommen und vielseitige Aufgaben absolviert. Sowohl wissenschaftliche als auch sehr praktische Aufgaben standen auf der Tagesordnung, was das Praktikum sehr interessant und abwechslungsreich machte.

Verbesserte Qualifikationen und Fähigkeiten

Ich habe die Funktionsweise und die täglichen Aufgaben, die in einer Galerie anstehen, kennengelernt und somit einen fundierten Einblick in eine mögliche berufliche Domäne erhalten. Dabei habe ich mich auf wissenschaftlicher Ebene durch die Katalogarbeiten weiterentwickelt, aber auch was praktische Aufgaben und Softskills betrifft Fortschritte gemacht. Im Rahmen der Ausstellungsorganisation habe ich sämtliche Schritte, die hierbei zu beachten sind sowie die damit verbundenen Finessen kennengelernt. Die Galerieaufsicht und Kundenbetreuung haben meine Softskills sehr geschult. Natürlich haben sich durch die permanente Kommunikation auf Französisch zudem meine Sprachkenntnisse, auch bezüglich Fachvokabular und technischer Vokabeln, erheblich verbessert. 

Einfluss des Praktikums auf den Verlauf des Studiums und den Einstieg ins Berufsleben

Ich habe während des Praktikums sehr viel gelernt und konnte einen Einblick in ganz unterschiedliche Bereiche gewinnen, wovon ich sicherlich sehr profitieren werde. Die Fähigkeiten, die ich verbessern konnte, sind für zahlreiche berufliche Tätigkeitsfelder relevant. Außerdem konnte ich viel über den Kunstmarkt in einer hierfür wichtigen Stadt lernen. Vielleicht werde ich meine Masterarbeit sogar über ein Thema schreiben, bei dem Galerien/der Kunstmarkt im Fokus stehen – eine Richtung, die ich vor dem Praktikum wahrscheinlich nicht eingeschlagen hätte.

Fazit

Ich bin froh, dass ich dieses Praktikum antreten konnte und vom LEONARDO-Büro Thüringen unterstützt wurde. Das Tätigkeitsfeld des Praktikums war, wie bereits ausgeführt, äußerst breitgefächert und ich habe fachlich wie sprachlich viel gelernt. Auch das Arbeitsumfeld war toll; meine Kollegen waren sehr nett und es hat sich ein freundschaftliches Verhältnis in den drei Monaten gebildet. Natürlich war die Unterstützung des LEONARDO-Büros auch wichtig, denn ein Auslandspraktikum in einer Stadt wie Paris ist sonst wesentlich schwieriger zu finanzieren.

Anja Vogel, FH Erfurt, Landschaftsarchitektur

Lille, Frankreich

Lille
Lille
Gent (Belgien)
Gent (Belgien)
Brügge (Belgien)
Brügge (Belgien)

Mein ERASMUS-Praktikum 2014

Vorbereitung

Ein dreiviertel Jahr vor meinem Praktikumsbericht schrieb ich einige für mich interessante Landschaftsarchitekturbüros in Frankreich an und bewarb mich. Dabei hatte ich sehr großes Glück und schon das erste Büro hat mir zugesagt.

Da es in Lille sehr viele internationale Studierende gibt, ist es relativ einfach, auch von Deutschland aus ein Zimmer zu finden. So musste ich nicht extra nach Frankreich fahren, um Zimmer anzuschauen und hatte sogar das Glück, dass ich ein schönes Zimmer mit einer netten Mitbewohnerin gefunden habe.

Praktikum

Der Umgang am Arbeitsplatz war insgesamt sehr freundschaftlich und alle Kollegen haben sich geduzt. Sie haben sich immer sehr um mich bemüht und mir auch alles erklärt, was ich wissen wollte. Mittags bin ich häufig mit meinen Kollegen essen gegangen. Das hat mir sehr gut gefallen, da im Vergleich zu Deutschland die Mittagspause viel länger war und man somit auch besser entspannen konnte, bevor es wieder an die Arbeit ging.

Im Laufe meines Praktikums konnte ich an verschiedenen Projekten mitarbeiten. Ein Projekt war das "Art des Jardins en sol mineur" (Gartenkunst auf Bergbauterrain). Dies beschäftigte sich mit der ehemaligen Minenstadt Lens, welche Teil des UNESCO-Welterbes "Le Bassin minier" (Bergbaugebiet) ist. In der Stadt liegt dabei das Augenmerk auf zwei Punkten. Zum einen sollen die Gärten der ehemaligen Minenarbeiterviertel wieder aufgewertet werden. Zum anderen wurde dort 2012 eine Zweigstelle des Louvre eröffnet. Dessen Besuchern soll mit Hilfe eines Themenweges durch einige Stadtviertel die Besonderheit dieser Viertel nähergebracht werden. Hier bereitete ich einen Vorschlag für den Verlauf des Themenweges vor und war für die Grundlagenanalyse- und aufbereitung zuständig. Dies beinhaltete die Unterscheidung der verschiedenen Gartentypen in den Vierteln sowie der verschiedenen Straßenschnitte und deren Kennzeichnung auf einem Plan.

Während meines Praktikums konnte ich u.a. noch an einem weiteren sehr interessanten Projekt mitwirken. Dessen Name lautet "Plaine Image", was übersetzt in etwa Bilderebene bedeutet. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Industrieanlage, auf der verschiedene Firmen, Forschungslabore, sowie Firmen und Projekte zu Multimedia, Videospielen, Animation etc. neu angesiedelt wurden. Dort sollte der Freiraum für alle Nutzer als eine Art Begegnungszone gestaltet werden. Hier hatte ich die Möglichkeit, mich an der Ausführungsphase zu beteiligen. Dabei war ich vor allem für das Zeichnen einiger technischer Details sowie für das Zeichnen diverser Schnitte zuständig.

Zusätzlich zu den größeren Aufgaben, die ich bei diesen Projekten hatte, gaben mir mehrere kleinere Aufgaben Einblicke in verschiedenste Projekte und Arbeitsweisen. So wurde ich eigentlich immer sehr gut in die Projekte mit einbezogen und durfte vieles selbstständig bearbeiten, wurde aber auch immer dabei unterstützt.

Alltag und Freizeit

In Lille gibt es den Verein "International Friends", der sehr viele Events für Ausländer und interessierte Franzosen veranstaltet. So habe ich zum Beispiel an einem Barbecue und an mehreren anderen Veranstaltungen teilgenommen und dort viele nette Leute kennengelernt.

Mittwochs gab es z.B. in einem Café immer ein Treffen, zu dem ich immer regelmäßig gegangen bin. Dort traf ich viele Freunde von „International Friends“, aber auch viele neue Leute. Das Schöne war, dass hier die Menschen wirklich von überall her kamen. Ich traf dort Russen, Italiener, Afrikaner, Südamerikaner und konnte Einblicke in deren Kulturen gewinnen.

Dienstags rief ich außerdem mit einer Österreicherin und ein paar interessierten Franzosen einen deutsch-französischen Stammtisch ins Leben. Dabei trafen wir uns in einer Bar und sprachen abwechselnd deutsch und französisch. So konnte man einerseits seine Französischkenntnisse weiter verbessern, aber auch die französische Lebensweise besser kennenlernen.

Insgesamt habe ich die Franzosen in Lille als sehr aufgeschlossen und freundlich erlebt und kann nur jedem empfehlen, dort hinzugehen. Ausflugsmöglichkeiten gab es auch mehr als genug. So habe ich in drei Monaten z.B. Brüssel, Brügge, Paris, Südengland und vieles mehr besucht. Von der Lage her ist Lille perfekt, um viel während des Auslandsaufenthaltes zu sehen.

Fazit

Ich kann jedem empfehlen, Nordfrankreich bei einem Auslandsaufenthalt näher kennen zu lernen. Die Menschen dort sind wirklich sehr freundlich und es gibt viel in der Umgebung zu sehen. Von den Preisen her ist es schon etwas teurer als viele Städte in Deutschland, aber wie ich mitbekommen habe, ist das in Frankreich fast überall so. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung!

Isabelle Karoline Schlegel, BU Weimar, Kommunikations- und Informationswissenschaften

Paris, Frankreich

Abschieds-Cup-Cakes von den Kollegen
Place des Voges
Jüdisches Museum

Mein ERASMUS-Praktikum 2013

Das Unternehmen, in dem ich arbeitete, gehört zu einer Gruppe von Medien- bzw. PR-Agenturen, die Banken, öffentliche Institutionen & Parteien in jeder Art von Unternehmung oder Organisation im allgemeinen, bei spezifischen oder projektorientierten Kommunikationsfragen beraten.

Das Team, in dem ich angefangen habe, ist ein Influencer-Pool der klassischen Öffentlichkeitsarbeit; spezialisiert auf Pressebeziehungen für internationale Angelegenheiten. Das heißt, meine Hauptarbeitssprachen waren Englisch und Französisch. Das Team hat sich ganz konkret um Projekte und Aufträge aus dem Bereich Corporate und Reputation gekümmert, z.B. um die Kommunikation für ein weltumspannendes Event oder Krisenkommunikation.

Von Anfang an habe ich mich im Team sehr willkommen gefühlt. Als mich mein amerikanischer Chef bei der ersten Begegnung auf Englisch begrüßte, war es noch ganz ungewohnt, dass die eine Hälfte meines Teams eher französisch redete, die andere Hälfte eher englisch. Doch nach zwei Wochen hatte ich mich an das Switchen beim Sprechen und Arbeiten gewöhnt. Meine Betreuerin war nur wenige Jahre älter als ich, und alle im Büro haben sich geduzt. Das Klima war also ganz entspannt, obwohl es sich um offene Großraumbüros handelte. Ich hatte gleich bei meiner Ankunft meinen eigenen Arbeitsplatz zugewiesen bekommen und durfte mich frei einrichten. Beim Arbeiten wurde sehr oft gelacht, Gespräche geführt, selbst persönliche Telefongespräche waren erlaubt.

Aufgaben

Ich habe meistens mit meiner Betreuerin und einem Senior Consultant zusammen gearbeitet. Die beiden haben mich nach Möglichkeiten in ihre Aufgaben und gemeinsamen Projekte eingebunden. Nach und nach habe ich auch mit anderen Teams oder an anderen Projekten mitgearbeitet. Meine Deutschkenntnisse haben mich zur Deutschland-Spezialistin gemacht, was nur von Vorteil war. Ich durfte bei allen internen Konferenzen und Meetings teilnehmen, konnte offen Fragen stellen und meine Ideen mit einbringen. Ich war für verschiedene Monitorings und Reportings zuständig. Darüber hinaus habe ich eine Analyse erstellt, um die Schlüsselthemen zu filtern, die eine besondere Medienwirksamkeit hatten. Ab und zu habe ich auf Deutsch veröffentliche Artikel auf ihren Inhalt und Konnotation hin analysiert, übersetzt und erläutert. Ich recherchierte viel, beispielsweise, um Journalisten für eine Pressereise auszuwählen, ich habe zur Auswahl von Botschaftern beigetragen, bewertete Events und inwiefern sie sich den Kunden empfehlen, um dort öffentlich aktiv zu werden. Außerdem überprüfte ich ein weltweites Krisen-Kommunikations-Netzwerk und nahm an einer Krisen-Simulation teil.

Alltag und Freizeit

Aus meiner Zeit als Au Pair-Mädchen kannte ich Paris sehr gut. Darum konnte ich die Stadt von Anfang an als Großstadt genießen, in der einfach super viel passiert. Ich habe mir viele Kunstausstellungen angesehen. Das Palais de Tokyo z. B. rettet jeden vor Langeweile und ab und zu werden dort auch besondere Events organisiert. Im Februar hat die chinesische Gemeinde von Paris das Chinese New Year gefeiert, was ein unglaubliches Spektakel war. Am Wochenende kann man im Großraum Paris kostenlos mit dem RER /Metro fahren, z.B. kann man im Park von Versailles picknicken oder kostenlos den Bus zum Flughafen in Orly nehmen. Oft habe ich abends einfach Freunde getroffen, um zusammen in einem der unzähligen Restaurants essen zu gehen.

Fazit

Ich kann jedem nur wärmstens raten nach einem Auslandsstudium/ -semester ein Auslandspraktikum zu absolvieren, um die erworbenen Kenntnisse tatsächlich auszuprobieren und zu festigen. Sprachlich und inhaltlich habe ich durch das Praktikum im selben Land noch sehr viel mehr dazu gelernt, tolle Leute getroffen und weitere Kontakte geknüpft.

Frank Bunge, TU Ilmenau, Ingenieurswissenschaften

Caligny, Frankreich

Louvre
Normandie
Strand

Mein ERASMUS-Praktikum 2012/2013

Das Unternehmen, in dem ich arbeitete, ist eines der fünf größten Automobilzulieferer weltweit. Am Standort Caligny in der Normandie werden u.a. Schienen für die Längsverschiebung von Autositzen hergestellt. Meine Aufgabe war das Überarbeiten eines Prüfstands für die Validierung des Verschließmechanismus der Schiene nach bestimmten Sicherheitsaspekten. Hatte ich eine Frage, so wurde ich zwar stets von meinen Kollegen unterstützt, jedoch hatten diese nicht sehr viel Zeit für mich. Somit war ich ziemlich auf mich alleine gestellt und musste mich selber durch mein Thema arbeiten. Andererseits konnte ich sehr eigenständig arbeiten und selber entscheiden, was ich wann und wie bearbeite. Andere Betreuer kümmerten sich jedoch intensiver um ihre Praktikanten.

An die anderen Arbeitsgewohnheiten als in Deutschland konnte ich mich schnell gewöhnen. Diese umfassten zum einen ausgedehnte Kaffeepausen, aber auch den lockeren Umgang miteinander. Fast alle Mitarbeiter sprechen mehr oder weniger gut Englisch. Die Besprechungen der Zwischenergebnisse waren anfangs auf Englisch, später ausschließlich auf Französisch, sodass ich sprachlich eigentlich keine großen Probleme hatte.

Freizeit

In meiner Freizeit habe ich viele Abende mit den Franzosen und anderen Ausländern im Wohnheim in Flers verbracht. Flers ist eine typische Kleinstadt, sodass man eigentlich nicht wirklich weggehen konnte. Einmal die Woche trafen sich die Kollegen in einer Bar. Insgesamt wurde ich also schnell aufgenommen und konnte mich auch gut integrieren.

Von Flers aus lassen sich nur wenige Städte mit der Bahn erreichen. Ein Auto bietet sich hier sehr an um vieles in der Umgebung zu sehen. An den Wochenenden konnte ich viele Tagesausflüge mit meinem Auto in die Umgebung machen, sodass ich mittlerweile fast die gesamte Küste und auch die Sehenswürdigkeiten im Landesinneren in Umkreis von 200 km besichtigt habe. Hinzu kommen noch ein dreitägiger Ausflug nach Paris und ein zweitägiger Ausflug in der Normandie. Die Ausflüge waren auf jeden Fall super trotz der winterlichen Jahreszeit.

Fazit

Insgesamt hat mir der Aufenthalt gut gefallen. Bei der Betreuung auf Arbeit wurde ich leider eher wenig betreut, aber ansonsten war das Umfeld der Firma sehr positiv. Ich kann das Wohnen im Wohnheim auf jeden Fall empfehlen, da es das Wohnheim (Residence de jeunes travailleurs) auch in anderen Städten gibt. Ich habe viel besichtigen können und viele neue Freunde gefunden. Französisch kann ich mittlerweile auch fließend sprechen.

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Michael Flohr, HfM Weimar, Kulturmanagement

Strasbourg, Frankreich

Im Atrium des Arte Gebäudes

Mein ERASMUS-Praktikum 2012

Die Haupttätigkeiten bestanden in dem Erstellen von Zweitsprachfassungen (Voice-Over, Untertitel, Synchronisation, Übersetzung, Korrekturlesen, Überarbeitung, Kommentierung, Assistenz im Tonstudio, Abnahme), in der Bewertung und Kommentierung von Drehbüchern, Exposés, Schnitten, von Dokumentationen, Filmen und Konzerten und dem Verfassen von Pressetexten und Chapeaus.

Meine Tutorin ist in der Redaktion für die Geo-Reportagen zuständig, weshalb in diesem Bereich ein besonderer Arbeitsschwerpunkt lag. Jährlich werden in enger Kooperation mit einem Produktionshaus 24 Dokumentationen von 52 Minuten Länge realisiert. Der komplette Arbeitsprozess konnte durch Produktionen in unterschiedlichem Stadium nachvollzogen werden — dies schließt die Themenfindung während des Editorial Boards, eine thematische Skizze des zuständigen Autors, das Exposé/Drehbuch, den Rohschnitt, die Telefonkonferenzen, den Feinschnitt, die Sprechertexte und Übersetzungen für beide Sprachfassungen und die Abnahme ein.

Als Praktikant konnte ich offen und kritisch meine Meinung zu aktuellen Produktionen äußern und selbständig Aufgaben der Redakteure übernehmen. Da die Arbeitsergebnisse in der verwendeten Computerplattform gebündelt werden, validiert und überprüft der zuständige Redakteur jede Arbeit der Praktikanten. Dadurch kommt es zwangsweise zu unbefriedigender Doppelarbeit, jedoch können im gemeinsamen Gespräch die Methoden der Kollegen erlernt werden und Fehler schnell korrigiert werden. Eine höhere Eigenverantwortung hätte ich mir dennoch gewünscht.

Fazit

Die Arbeit in einem deutsch-französischen Umfeld erweitert ungemein die interkulturelle Kompetenz. Aufgrund meiner bereits vorhandenen großen Lebenserfahrung in Frankreich konnte ich mich sehr schnell problemlos in dieses Umfeld einfinden. Insbesondere meine Fähigkeiten im Bereich Medien und Filmproduktion habe ich ausgebaut — da ich im Rahmen meines Studiums zu diesen Themen keinen direkten Bezug habe, stellt dies ein großes Plus dar. Meine sprachlichen Kompetenzen konnte ich leider nicht sehr verbessern, lediglich das Niveau halten — da fast alle Kollegen beide Sprachen beherrschen und fast alle Praktikanten aus Deutschland kommen, war die überwiegende Arbeitssprache Deutsch. Die Lektüre und die Bearbeitung von französischen Sprachfassungen haben allerdings meine Kompetenzen in diesen sprachlichen Bereichen gefestigt.