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Ansprechpartnerin

Elfriede Thron

Koordinatorin ERASMUS-Praktika

Telefon 03677 69-2523

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INHALTE

Niederlande

Uni Weimar, Urbanistik

Amsterdam, Niederlande

Amsterdam Zuid - ein neuer Stadtteil entsteht
Bijlmerbajas - spannendes Projekt in einem ehemaligen Gefägniss
Die Amstel - Wasser an allen Ecken und Enden der Stadt

Mein Erasmus-Praktikum 2016

Während meines Erasmus+-Praktikums in einem Architekurbüro zählte zu meiner Hauptaufgabe die Organisation und Durchführung einer Summer School. Zu diesem Projekt gehörte:

-       Akquirieren von Fördergeldern und Projektpartnern

-       Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

-       Recherche zur Architektur der Nachkriegsmoderne

-       Kontrolle der Finanzen

-       Betreuung und Koordination von Studierenden und Dozenten, Partnern, Städten, Sponsoren und Gästen

-       Organisation der Zwischennutzung eines leer stehenden Schulgebäudes und des Ablaufes der Summer School

-       Recherche zu sozio-kulturellen, grafischen Karten

Verbesserte Qualifikationen und Fähigkeiten

Definitiv meine Kommunikationsfähigkeiten und den Umgang mit Menschen, zu verhandeln, zu telefonieren, zu veranlassen…Dazu meine Organisationsfähigkeit: den Überblick behalten, koordinieren, „nicht am Rad drehen“, wenn alles aufeinander kommt, da ich meine Aufgaben und Arbeitsabläufe selbst gestaltet habe, auch das Selbst- und Zeitmanagement. Außerdem haben sich mein Durchsetzungsvermögen, meine Entscheidungsfähigkeit und die Führungsqualitäten verbessert, dadurch, dass mir viel Verantwortung und viele Entscheidungen übertragen wurden. Ich habe vermehrt Kenntnisse in fachrelevanten Computerprogrammen wie Illustrator und InDesign, aber auch in Excel aufgebaut und gelernt wie man Förderanträge, Pressemitteilungen und Sachberichte formuliert und besser Korrektur liest. Darüber hinaus auch neues Wissen und Methoden zur Recherche im Internet als auch vor Ort.

Einfluss des Praktikums auf den Verlauf des Studiums und den Einstieg ins Berufsleben

Es hat mir viele solide, neue Kontakte in meinem eigenen Fachbereich und darüber hinaus beschert. In meinem Studium wird es mir vor allem inhaltlich weiterhelfen, in meinem Berufsleben wohl eher aufgrund der praktischen Erfahrungen, insbesondere im Umgang mit bestimmten Institutionen und Menschen. Einen Einfluss hat es auch dahingehend, dass ich mein Interesse und Wissen im Bereich der Nachkriegsmoderne und der Baukulturvermittlung vertiefen konnte und dort viele Anschlussmöglichkeiten in meinem weiteren Studienverlauf sehe, eventuell sogar für die Thesis. Es hat mir außerdem neue, spannende Wege aufgezeigt wie Architekten und Künstler sich mit der Stadt beschäftigen und mich mehr und mehr überzeugt, dass auch solch eine Arbeitsweise für mich interessant ist und sein wird.

Fazit

Anders als im Auslandsstudium ist man deutlich mehr auf sich allein gestellt. Das ist, gerade am Anfang, nicht immer ganz einfach, aber auch eine Herausforderung die man meistern und daran wachsen kann. Eine anstrengende, aber lehrreiche Erfahrung ist es den „normalen“ Arbeitsalltag mitzumachen. Besonders bereichernd ist es hingegen viele Menschen mit ähnlichen Interessen und Berufsfeldern in der Zeit kennen zu lernen. Erst die Länge meines Praktikums (7 Monate) hat es möglich gemacht, sich ordentlich einzuarbeiten, gute Verbindungen aufzubauen und ein wirklich eingespieltes Team zu werden. Daher bereue ich es auf keinen Fall so lange für das Büro gearbeitet zu haben! Die guten, wie die schlechten Erfahrungen sind unbezahlbar.

Lucia Baldauf, TU Ilmenau, Technische Physik

Amsterdam, Niederlande

Eine Impression vom Amsterdammer Aprilwetter (Mitte Mai) am Ijhaven
Niederländischer Blumengarten Keukenhof, wo im Frühling ein Areal von über 30 Hektar als eine gigantische und wirklich wunderschöne Blumenschau gestaltet wird
Pier von Scheveningen:
Beweis, dass man hier auch bei typisch nasskaltem Wetter den Strand genießen kann

Mein Erasmus-Praktikum 2016

In meinem Praktikum habe ich an der Präparation und Manipulation anisotroper kolloidaler Partikel gearbeitet. Das umfasste die Synthese verschiedener Arten von Partikeln im µm-Bereich, deren Funktionalisierung und Beschichtung in unterschiedlichen chemischen Prozessen. Darüber hinaus zählten die Funktionalisierung von Glasoberflächen zum Erzeugen superhydrophober Eigenschaften, sowie die Charakterisierung verschiedenster Proben mit Hilfe unterschiedlicher Mikroskopieverfahren zu meinen Aufgaben. Im Rahmen des Projekts habe ich zudem Literaturrecherchen zu verschiedenen, für meine Tätigkeit wichtige Themen durchgeführt und dazu genutzt, eigene experimentelle Methoden zu entwickeln. Mein Projekt war schlussendlich deutlich weiter als ursprünglich gedacht, da ich mir im Laufe meiner Arbeit ein weiteres Forschungsprojekt zu Eigen machen konnte und so das Verhalten meiner kolloidalen Partikel nicht nur auf der Skala der Kristallisation, sondern auch beim Packen weniger Teilchen in beengten Räumen untersuchen konnte. Die Projekte werden auch über meinen Erasmusaufenthalt hinausgehend von mir fortgesetzt werden, unter anderem mit einem Aufenthalt am europäischen Synchroton ESRF in Grenoble, wo wir die Kristallstruktur meiner Systeme im Detail untersuchen werden. Hierfür habe ich spezielle experimentelle Setups designt, die das Experimentieren mit meinen Partikeln im hochenergetischen Röntgenstrahl möglich machen. Ich habe meine Arbeit auf vier verschiedenen Tagungen vorgestellt, mehrfach im Institutskolloqium sowie in kleineren Gruppentreffen präsentiert und verfasse schlussendlich auch meine Master-Abschlussarbeit darüber. Zudem hatte ich die Chance, eine Bachelorstudentin mit zu betreuen und bei Outreach-Veranstaltungen mitzuwirken, also unsere Forschung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Verbesserte Qualifikationen und Fähigkeiten

Ich habe meine Fähigkeiten in der Arbeit im chemischen Labor deutlich verbessert und eine solide Grundausbildung in der Präparation kolloidaler Partikel erhalten. Meine Fertigkeiten bei der Mikroskopie mit verschiedenen Technologien konnte ich ausbauen (Lichtmikroskopie und confocal-laser-scanning-microscopy) bzw. ganz neue erlernen (Rasterelektronenmikroskopie). Zum ersten Mal habe ich auch längere Zeit eigenständig im Reinraum gearbeitet und verschiedene physikalische Techniken erlernt. Zudem konnte ich mich im Design experimenteller Aufbauten üben und hier sogar neue Techniken entwickeln. Darüber hinaus schätze ich die Möglichkeit zum Arbeiten am europäischen Synchrotron extrem hoch – dies ist nicht nur eine Einrichtung, an der es spannende Physik zu entdecken gibt, sondern auch eine, an der spezielle experimentelle Fähigkeiten nötig sind, die mir als Physikern sicher noch zu Gute kommen werden. Weiterhin habe ich meine Fähigkeiten bei der Präsentation wissenschaftlicher Prozesse und Ergebnisse in kürzeren und längeren Vorträgen verbessert, und konnte zum ersten Mal meine Forschung echtem Fachpublikum mit Vorträgen und Posterpräsentationen vortragen, was für mich eine völlig neue Erfahrung war. Meine Begeisterung für das Vermitteln von Naturwissenschaft an Jugendliche konnte ich zudem durch neue Erfahrungen aus dem Bereich der Kolloidchemie weiter mit der zugehörigen Kompetenz untermauern.

Einfluss des Praktikums auf den Verlauf des Studiums und den Einstieg ins Berufsleben

Der Einfluss meines Praktikums auf meinen weiteren Weg ist zweierlei:

Erstens ist die Forschung, die ich hier betrieben habe, gleichzeitig Grundlage meiner Master-Abschlussarbeit und macht somit die Hälfte meines Masterstudiums insgesamt aus. Mit Abschluss dieses Abschnittes schließe ich gleichzeitig mein Studium komplett ab.

Zweitens hat mir die Arbeit hier einige berufliche Türen geöffnet. Zum einen ganz unmittelbar – ich werde nach Abschluss meines Praktikums noch drei Monate hier am Institut weiterarbeiten, dann aber als Mitarbeiterin mit Gehalt, und hoffentlich so unsere Veröffentlichungen zumindest weitgehend fertigstellen können (die wiederum mein Profil als junge Wissenschaftlerin deutlich verbessern werden). Zum anderen aber auch dadurch, dass hier viele verschiedene Wissenschaftler*innen meine Arbeit entweder direkt, oder aber in Präsentationen gesehen haben, und mir daraufhin Doktorandenstellen in ihren eigenen Gruppen angeboten haben. So habe ich Erfahrungen im Umgang mit Bewerbungssituationen gesammelt und habe in diesem Rahmen insgesamt sechs Forschungsgruppen in den Niederlanden und Frankreich näher kennengelernt. Schlussendlich habe ich so auch meine zukünftige Arbeitsstelle gefunden: Ab Januar 2018 werde ich am niederländischen Forschungsinstitut AMOLF für vier Jahre promovieren, und freue mich schon sehr darauf.

Fazit

Für mich war der Aufenthalt großartig, sowohl was meine persönlichen Erfahrungen angeht, als auch für meinen weiteren Weg als angehende Wissenschaftlerin. Meine Betreuung war phantastisch und ich habe eine Menge gelernt, werde hoffentlich einige schöne Publikationen daraus bekommen, meinen Master abschließen und bald eine extrem spannende Arbeit als Promovendin beginnen. Besser hätte ich es mir kaum wünschen können!

Dimitra Papadimitriou, BU Weimar, Architektur

Amsterdam, Niederlande

Nemo Museum
Nemo Museum
Rozengracht
Rozengracht
Typisches Bild von der Prinsengracht
Typisches Bild von der Prinsengracht

Mein Erasmus-Praktikum 2013/2014

Vorbereitung des Praktikums

Nach eigenständiger Recherche habe ich mich im Juni 2013 bei geeigneten Architekturbüros in Deutschland, den Niederlanden und in Dänemark beworben. Dabei war es mir besonders wichtig, dass die Büros meinen persönlichen Vorstellungen und Anforderungen entsprechen. Durch einen Pinnwandeintrag  auf unserer  Universitätswebsite bin ich schließlich auf ein Architekturbüro in Amsterdam aufmerksam geworden. Mit einem englischen Lebenslauf, Motivationsschreiben  und meinem Portfolio habe ich mich erfolgreich beworben und durfte wenige Wochen später mein Bewerbungsgespräch per Skype mit dem Chef des Büros führen.

Unterkunft

Da man als Praktikant - anders als die meisten Austauschstudenten - keine Chance hat in einem Studentenwohnheim  vor Ort unterzukommen, musste ich selbständig eine Unterkunft für meinen Aufenthalt finden. Bei dieser Suche war die Website "kamernet.nl" eine große Hilfe. Zu beachten ist jedoch, dass diese Seite kostenpflichtig und ihre Nutzung somit zeitlich eingeschränkt ist. Wer sich dieses Geld sparen möchte, kann auch in einer der unzähligen Gruppen auf Facebook suchen. Hier sollte jedoch auf gefälschte Angebote geachtet werden.

Praktikum

Hinter dem Architekturbüro in dem ich arbeitete steht ein einzelner Architekt. Selbständig betreibt er seit 6 Jahren das Büro, welches zum größten Teil an Um- und Neubauprojekten arbeitet. Das erstellen von Masterplänen, Bebauungsplänen und die Ausführungen aller Leistungsphasen  zählen ebenfalls zum Tätigkeitsfeld des Büros. Als eine von zwei Mitarbeitern wurde mir schon zu Beginn sehr viel Verantwortung übertragen. Stets wurde ich als vollwertiges Teammitglied angesehen und durfte gleichwertige Aufgaben wie mein Vorgesetzter bearbeiten. Das mir entgegengebrachte Vertrauen spiegelte sich auch sehr auf meine Arbeit sowie das Klima im Büro wieder.

Zu Beginn meines Praktikums im September 2013, beschäftigte ich mich mit dem Layout eines im Bau befindlichen Projektes. Hierbei lag es i n meiner Verantwortung, die entsprechenden Zeichnungen und Renderings des Hauses zu bearbeiten und für den Auftraggeber bereitzustellen.

Ein weiteres Projekt, welches ich erstmals selbständig bearbeiten durfte war der Entwurf eines Einfamilienhauses in Het Terpje, einem Stadtteil Amsterdams. Diese Aufgabe gestaltete sich als relativ umfangreich und forderte ein hohes Maß an Verantwortung. Die Besonderheit des Projektes lag nämlich darin, dass einerseits ein flexibler und langlebiger Grundriss gefordert wurde, andererseits die extreme Nähe des Gebäudes zu dem benachbarten Gewässer eine hohe Schwierigkeit darstellte. Mein Gesamtgestaltungskonzept beschäftigte sich also nicht nur mit der typischen Entwurfsaufgabe,  sondern auch mit Aspekten der Wassertechnik. Für dieses Projekt baute ich unter anderem Arbeits- und Präsentationsmodelle, zeichnete alle verlangten Pläne und stellte es dann erfolgreich dem Auftraggeber vor. Das Gespräch mit einem Tragwerksplaner wurde von mir organisiert und geführt.

Parallel zu den Projekten arbeitete ich auch an zahlreichen kleineren Aufgaben, die im Weitesten Sinne mit der Arbeit in einem Architekturbüro zusammenhängen. Auch die Baustellenbesichtigungen zählen dazu und bildeten den großen Kontrast zu der eigentlichen Büroarbeit. Die Komplexität und Vielseitigkeit des Berufsfeldes wurde mir durch meine Arbeit ersichtlich, stellte aber auch die wesentlichen Unterschiede zu der Entwurfsarbeit an der Universität dar. Während die Aufgaben der Universität durchaus auch oft als utopisch bezeichnet werden können, hatte ich nun endlich die Chance, Entwürfe zu erstellen, die sich in der Realität bewähren müssen. Auch die Tatsache, dass ich mein Praktikum vollständig auf Englisch absolvieren musste störte wenig, viel mehr haben sich durch den täglichen Gebrauch meine schriftlichen und mündlichen Kenntnisse verbessert.

Alltag & Freizeit

Die Arbeitszeit war täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr. Mein Alltag in den Niederlanden hat sich nicht wesentlich von dem in Deutschland unterschieden. Die Geschäfte haben längere Öffnungszeiten, weshalb es möglich ist, anfallende Einkäufe auch nach der Arbeit zu erledigen. Preislich gesehen sind die Lebensmittel ein wenig, aber nicht wesentlich teurer als in Deutschland. Je nach Unterkunft bietet der Gang zum benachbarten Gemüsehändler eine willkommene und günstigere Alternative.

Die Freizeitgestaltung kann in Amsterdam sehr abwechslungsreich gestaltet werden. Im Sommer lädt die Stadt mit ihren vielen Grachten zu schönen Sommerabenden ein. Auch der städtische Strand „Blijburg aan Zee“ ist mit der Tram 26 ab Centraal Station in 10 Minuten zu erreichen. Die Amsterdamer sind für ihre internationale Seite bekannt, weshalb es einem nicht schwer fällt, innerhalb kürzester Zeit viele neue Menschen kennenzulernen. Abends hat man die Möglichkeit die vielen kleinen Bars der Stadt zu erkunden oder sich von Köstlichkeiten des Landes überzeugen zu lassen. Das Konzertangebot ist weit gefächert. Die vielen Clubs am Rembrandtplein oder Leidesplein sind besonders am Wochenende zu empfehlen. Darüber hinaus bietet Amsterdam mit seiner großen Auswahl an Parks auch gute Möglichkeiten zur Entspannung und Erholung. Die bekanntesten Museen wie zum Beispiel das Stedelijk Museum oder das EYE-Filmmuseum sind sehenswert und für Studenten auch bezahlbar. Die Niederländer sind generell sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. Englisch ist in Amsterdam als Sprache vollkommen ausreichend, da fast überall gutes bis sehr gutes Englisch gesprochen wird.

Fazit

Das Praktikum war für mich weitgehend eine positive Erfahrung. Ich konnte selbständig "eigene" Projekte bearbeiten, welche sehr gut betreut wurden. Meine fachlichen Kompetenzen haben sich durch die Arbeit im Büro sehr verbessert: Von den ersten Skizzen bis hin zur Präsentation beim Kunden selbst, habe ich viel lernen dürfen und auch positives Feedback erfahren. Da man während der Arbeit an den Projekten der Universität gerne mal den Bezug zur Realität verliert, würde ich jederzeit ein Praktikum dem Austauschsemester vorziehen.

Die Wahl das Praktikum im Ausland anzutreten und nicht in Deutschland selbst hat sich ebenfalls als richtig herausgestellt. Es war sehr interessant, die Arbeitsweisen zu analysieren und teilweise selbst zu übernehmen. Ich persönlich kann mir nach meinen Erfahrungen während des Semesters nun sehr gut vorstellen, meinen Master oder eventuell auch meinen Beruf im Ausland auszuführen.

Andreas Brückner, FSU Jena, Wirtschaftsinformatik

Amsterdam, Niederlande

Mein ERASMUS-Praktikum 2012

Mein Praktikum absolvierte ich im Fachbereich Professional Services im E-Commerce department meiner Praktikumsstelle. Das Hauptprodukt des Unternehmens ist eine Onsite Search und Marketing Software für Online Shops. Der Fachbereich Professional Services unterstützt Onlinehändler bei der initialen Einführung der Softwarelösung.

Es ist ein großer Pluspunkt, dass das komplette Unternehmen sehr international ausgerichtet ist. Die Kollegen in meinem unmittelbaren Umfeld sind aus mehr als 15 Nationen. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist sehr gut. Da das Unternehmen vor kurzem noch ein Start-Up war, ist das Unternehmensklima sehr kollegial und entspannt.

Aufgaben

Um Kunden nicht nur technisch sondern auch von der Business Seite beraten zu können muss das Unternehmen wissen, wie Endnutzer die von der Firma gestützten Bereiche von Online Shops nutzen. Dies hilft dem Onlinehändler die Produkte so zu platzieren, dass Kunden das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt finden. Meine Aufgabe bestand dabei herauszufinden, wie Kunden mit Produktlisten interagieren, insbesondere welchen Einfluss die Position eines Produktes innerhalb dieser Liste auf die Kaufwahrscheinlichkeit des Produkts hat.

Neben diesem Marktforschungsprojekt, für das ich vollständig eigenverantwortlich war, arbeitete ich auch an einigen Teilprojekten für Kunden. Insbesondere die Nutzung von Webanlytics, um Stärken und Schwächen der Software Implementation zu identifizieren und Lösungsansätze für Schwächen zu finden, war ein weiterer Schwerpunkt meines Praktikums.

Alltag und Freizeit

Amsterdam ist eine der spannendsten und interessantesten Städte Europas. Die Stadt ist extrem international. Es ist nicht nötig, Niederländisch zu sprechen, da (fast) alle Amsterdamer Englisch auf sehr hohem Level sprechen. Es bieten sich viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung an. Innerhalb der wenigen Monate hier in Amsterdam konnte ich die meisten der kulturellen Highlights - z.B. Museen - in Amsterdam und der Umgebung besuchen.

Weiterhin gibt es viele Möglichkeiten, mit anderen internationalen Studenten in Kontakt zu kommen. Beispielsweise gibt es zwei ESN Sektionen in Amsterdam, die viele Aktivitäten anbieten und so eine ideale Möglichkeit darstellen andere Studenten zu treffen.

Fazit

Die letzten Monate waren eine tolle Erfahrung - sowohl persönlich als auch professionell. Ich habe mich sehr mit Amsterdam und meinem Praktikumsunternehmen angefreundet und kann mir durchaus vorstellen, länger zu bleiben.